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Ich hänge mich hier mal an, ich wechsle von Duloxetin auf Escitalopram.
Als ich Escitalopram vor vielen Jahren genommen habe, waren 5-10 mg ausreichend, konnte problemlos ohne Ausschleichen absetzen.
Ich befürchte aber, mit 5 oder 10 mg komme ich jetzt nicht mehr hin, möchte aber auch nicht auf eine sehr hohe Dosis gehen.
Citalopram wirkt bei mir mit 25-30 mg gut angstlösend (leider als NW starke Erschöpfung), das entspräche ca 15 mg Escitalopram.

Ich mach den Wechsel überlappend, Duloxetin 30 mg und Escitalopram 5 mg (3 Tage), dann nur noch Escitalopram 10 mg, 15 mg.

10.01.2018 15:23 • #61


Spreadhunter
Warum möchtest du denn nicht auf eine hohe Dosis gehen? Überlappend macht Sinn, aber vielleicht etwas länger als 3 Tage. In 3 Tagen hat sich das noch nicht reguliert.

10.01.2018 18:31 • #62


Hallo Spreadhunter, hab noch nicht angefangen. Doc meinte vielleicht wäre es besser abzuwarten das die Angst sich bisschen legt und dann anfangen. Sonst ja das so ein Durcheinander und man weiß nicht was Sache ist
Ich bin aber dennoch sicher das ich auf Escitalopram umsteige.

10.01.2018 19:08 • #63


Spreadhunter
Gut, das musst du entscheiden. Ich werde nächste Woche umstellen und berichten.
Leider wird jetzt auch noch die Krebserkrankung meiner Mutter schlimmer, das macht es nicht einfacher. Im Moment fühle ich mich so als stehe ich total neben mir. Funktioniere irgendwie, aber nicht richtig. Wie benebelt fühlt es dich an, als sei ich garnicht richtig da. Hoffe das wird besser, wenn ich Paroxetin absetze. So kann es nicht weiter gehen.

10.01.2018 22:26 • #64


Ja das kenn ich. Wo man das Gefühl hat einfach neben sich zu stehen. Ein Unglück kommt selten allein. Zumindest habe ich das Gefühl als viele negative Dinge auf einmal auf einen zukommen immer

10.01.2018 22:40 • #65


Spreadhunter
Das ist ganz grausam, als würde man garnicht richtig denken können.

11.01.2018 12:41 • #66


Spreadhunter
Hallo, gibt es etwas neues? Ich stelle am Donnerstag um. Wie geht es euch?

15.01.2018 12:51 • #67


Hi, hab mich noch nicht getraut umzusteigen. Ich versuche erstmal auf 20 mg runter zu gehen und dann zu wechseln. Hoffe dadurch auf weniger NW. Bin mal gespannt was du für Ergebnisse erzielen wirst.

15.01.2018 13:17 • #68


petrus57
@TiffyK

Moin Tiffy

Wie geht's dir denn so mit der Umstellung. Bin jetzt auch von 10 auf 15 mg Escitalopram hoch, weil mir der Arzt ein Rezept mit 15 mg ausgehändigt hat. Die Tabletten lassen sich aber nur sehr schlecht teilen, so das man 10 mg erhält. Hatte früher mal Tabletten mit 2 Bruchkerben, die konnte man problemlos teilen.

Petrus

15.01.2018 13:33 • #69


Spreadhunter
Ich hätte eher gleichzeitig aufgebaut. So musst du bzw dein Gehirn den Mangel wegstecken. Anders könnte es ein wenig abgefedert werden.
Klar, ich berichte wie es mir geht. Dadurch, dass es meiner Mutter so schlecht geht und jetzt noch mehr auf mich zukommt, kann das natürlich verwässern. Aber versuche das abzugrenzen.

15.01.2018 13:48 • #70


Spreadhunter
So morgen 5mg Escitalopram(neu) und Paroxetin 10mg (vorher 20mg). Mal schauen.

17.01.2018 22:37 • #71


Ich wünsche dir viel Erfolg. Halt mich auf dem
Laufendem

17.01.2018 23:28 • x 1 #72


Spreadhunter
Danke. Mache ich natürlich.

18.01.2018 07:11 • #73


Der Wechsel hat gut funktioniert bei mir, aber Escitalopram ist einfach nichts mehr für mich. Schade, wo es doch damals so gut gewirkt hat. Laut meinem Neurologen ist es aber tatsächlich oft so, dass Escitalopram bei einer erneuten Einnahme nach langer Pause nicht mehr wirkt.
Ich soll es jetzt mal ganz ohne probieren, auch kein Duloxetin mehr, außer Kopfschmerzen hab ich auch keine Absetzerscheinungen.
Stimmung ist wechselhaft, Panikattacken brodeln ab und zu leicht vor sich hin, kommen aber nicht durch, und insgesamt gehts mir weder schlechter noch besser.

20.01.2018 12:22 • x 1 #74


petrus57
Moin @TiffyK

Gut mal wieder von dir was zu lesen. Du hast ja schon eine gewaltige Strecke deines Weges zurückgelegt. Immerhin geht es dir ja heute schon bedeutend besser als noch vor einem Jahr. Ich hoffe, dass du den Rest deines Weges auch noch schaffst.

Ich wäre froh wenn ich auch soviel Kraft aufbringen würde. Dein Leidensweg zeigt mir, dass man es schaffen kann, wenn man nur genug Willensstärke aufbringt.

Grüße
Petrus

20.01.2018 12:39 • #75


Hallo zusammen,

Seit Jahren nehme ich Paroxetin 30 mg. Lieder habe ich momentan das Gefühl das es nicht mehr so richtig wirkt.
Heute hatte ich einen Termin beim Neurologe.
Dieser meinte ich soll das Medikament wechseln. Er verschrieb mir Escitalopram 10 mg.
Dies soll Ich jeden Morgen nehmen.
Paroxetin weglassen und Escitalopram ersetzen.
Ich habe ihn 10 mal gefragt ob dies so einfach geht.
Er meinte außer Herzrasen und Zittern passiert da nichts.
Nach Recherche im Internet bin ich ein bisschen verunsichert.
Habt ihr schon mal so einen Wechsel gemacht.
Gruß Alex

26.03.2019 20:33 • #76


Der Wechsel hat bei mir ohne Probleme funktioniert. Ich habe aber beides parallel eingenommen. 20 mg Paroxetin und 5 mg Escitalopram usw. bis ich dann die Paroxetin weggelassen habe. Bisschen Schwindel und paar andere Nebenwirkungen wirst du haben aber nichts was man nicht aushalten kann. Wie lange nimmst du schon Paroxetin ?

27.03.2019 12:54 • #77


petrus57
Zitat von Wildnation:
Habt ihr schon mal so einen Wechsel gemacht.


Ich hatte vor Jahren mal einen fliegenden Wechsel von Sertralin zu Escitalopram gemacht. Ging auch ganz gut.

27.03.2019 13:25 • #78


Paroxetin nehme ich schon sehr lange. Ca. 10 Jahre.
Ich habe Angst vor dem aprubten Wechsel. Heute Paroxetin und morgen Escitalopram.
Laut Arzt kein Problem.
Aber ich habe echt Angst davor.

27.03.2019 19:26 • #79


Dann mach es langsam. Nimmst beide zusammen ein. Kannst einmal 20 mg Paroxetin nehmen und 5 mg Escitalopram. Nächste Woche 10 mg Paroxetin und 10 mg Escitalopram. Und dann nimmst du nur noch 5 mg Paroxetin für 2-3 Wochen und dann komplett weg.

27.03.2019 20:41 • #80




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Dr. med. Andreas Schöpf