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Tulpe94
Also ich hatte als NW bisher nur den Nachtschweiß und die Alpträume, aufgrunddessen sehr unruhige Nächte. Und das schon von Anfang an. Ich kann nicht behaupten, dass diese NWs in irgendeiner Form besser geworden sind.

Jetzt merke ich schon eine innere Angespanntheit, die auch nervt, aber bei einer angststörung ist man wahrscheinlich nie entspannt.

Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich weiß nicht ob ich einen Wechsel überhaupt nochmal durchstehe.

11.02.2020 21:00 • x 1 #161


MarStar86
Zitat von Tulpe94:
Also ich hatte als NW bisher nur den Nachtschweiß und die Alpträume, aufgrunddessen sehr unruhige Nächte. Und das schon von Anfang an. Ich kann nicht behaupten, dass diese NWs in irgendeiner Form besser geworden sind.Jetzt merke ich schon eine innere Angespanntheit, die auch nervt, aber bei einer angststörung ist man wahrscheinlich nie entspannt. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Ich weiß nicht ob ich einen Wechsel überhaupt nochmal durchstehe.


Ich habe erst jetzt bei 450mg wirklich Nebenwirkungen (Nachtschweiß, trockener Mund, Libido) von daher habe ich die Hoffnung dass diese Dosis ausreicht.

Da es mir momentan vorkommt als ob ich gar nichts nehme ist ein 1:1 Wechsel sicher möglich, d. H. SNRI auf SNRI.
Hier gebe es noch Duloxetin bzw. Milnacipran.
Alle anderen Wechsel retor auf ein SSRI schaffe ich auch nicht
Vl bekomme ich ja auch noch ein Medikament hinzu wer weiß

11.02.2020 21:20 • #162



Hallo MarStar86,

Umstellung Escitalopram auf Venlafaxin

x 3#3


Tulpe94
Also ging es dir mit escitalopram deutlich besser?

12.02.2020 10:32 • #163


MarStar86
Zitat von Tulpe94:
Also ging es dir mit escitalopram deutlich besser?


Nein, schlechter und auch viel zu überdosiert daher der Wechsel auf etwas potenteres

13.02.2020 02:15 • #164


MarStar86
Hallo zusammen, nach einigen Tagen wieder ein Update von mir.
Die Ängste und negativen Gedanken lösen sich gegenseitig ab und so komme ich mental und körperlich schwer zur Ruhe
Irgendwie wirken die Venlafaxin selbst in 450mg nicht, sodass ich denke dass ich auch diese wie zuvor das Escitalopram viel zu schnell verstoffwechsle
Bin daher in Absprache mit meiner Hausärztin auf 600mg gegangen (375 morgens, 225 mittags), weil die Nebenwirkungen bei 450mg jetzt komplett weg waren und ich denke dass ich auch 1000mg nehmen könnte und keine Besserung haben werde...
Aber mal abwarten und die 600mg nehmen, und vl kommt ja ein Wunder und dies ist die passende Dosis für mich
In 10 Tagen habe ich Termin beim Doc und dann bin ich gespannt was wir tun weil höher gehe ich sicher nicht mehr

22.02.2020 17:43 • #165


Tulpe94
Hey, ok 600 mg ich echt hoch. Was sagt denn der Spiegel?

22.02.2020 22:50 • #166


MarStar86
Zitat von Tulpe94:
Hey, ok 600 mg ich echt hoch. Was sagt denn der Spiegel?


Mein Doc hat gemeint Spiegel können wir später dann machen
Merke jetzt bei 600mg wieder diesen abartigen Durst und das Schwitzen...
Könnte damit leben wenn die Wirkung endlich mal konstant bleiben würde

23.02.2020 11:22 • #167


MarStar86
Hallo, nach ein paar Tagen wieder ein Update von mir.
Bin jetzt bei Tag 6 mit 600mg Venlafaxin (375 morgens, 225 mittags).
Habe extremen Durst, Schwitzen ganz Ok, leichte Kopfschmerzen den ganzen Tag und körperlich müde (wie bei einer Grippe).
Wirkung momentan recht gut d.h. Ängste drastisch weniger und dadurch auch die Zwänge, Stimmung gut.

27.02.2020 20:39 • x 1 #168


MarStar86
Hallo, wieder ein Update von mir
Bin jetzt bei Tag 10 von Venlafaxin 600mg.
Alles noch soweit unverändert (großer Durst, mehr Schwitzen und müder).
Wirkung weiterhin recht gut

Habe jetzt heute einen Arzttermin gehabt und er will einen Wirkstoffspiegel machen damit wir sehen ob die hohen 600mg ausreichen oder die Leber wieder zu schnell verstoffwechselt
Dies werde ich am Freitag in einem Labor machen damit wir beim nächsten Termin das Ergebnis haben

Er hat mir auch statt Tabletten nun die 150mg Kapseln Venlafaxin ER verschrieben.
Hat da jemand Unterschiede (Tabletten zu Kapseln) gemerkt oder Erfahrungen?
Danke

02.03.2020 16:39 • #169


MarStar86
Hallo zusammen,
mir kommt vor mit 600mg bin ich stabiler und positiver als mit 450mg,
aber noch sind ja die 2 Wochen nach Dosiserhöhung nicht vorbei nach denen bis jetzt immer ein Einbruch kam.
Morgen ist Blutabnahme und in ein paar Tagen weiß ich dann wieviel Wirkstoff pro ml Blut verbleibt

05.03.2020 15:25 • #170


nikimiky
Danke das du regelmäßig ein Update gibst. Das ist aber auch zermürbend mit diesen Einbrüchen. Irgendwann kann man doch auch einfach nicht weiter erhöhen?!

Ich habe manchmal auch das Gefühl, das es mal paar Tage bisschen besser läuft und dann kommts wieder zurück. Das war beispielsweise bei Sertralin der Fall als ich dabei war zu erhöhen. Immer wieder Einbrüche.

Dann wurde ich auf Elontril umgestellt und das zeigte auch keinerlei Wirkung. Da kann ich tatsächlich nicht mal von Einbrüchen reden, weils auch kein Hoch gab.

Nun wurde ich wieder umgestellt. Seit heute bin ich Elontril am rausschleichen und Fluoxetin rein...

Man man man ist das alles ätzend .....

05.03.2020 17:33 • x 1 #171


MarStar86
Zitat von nikimiky:
Danke das du regelmäßig ein Update gibst. Das ist aber auch zermürbend mit diesen Einbrüchen. Irgendwann kann man doch auch einfach nicht weiter erhöhen?! Ich habe manchmal auch das Gefühl, das es mal paar Tage bisschen besser läuft und dann kommts wieder zurück. Das war beispielsweise bei Sertralin der Fall als ich dabei war zu erhöhen. Immer wieder Einbrüche. Dann wurde ich auf Elontril umgestellt und das zeigte auch keinerlei Wirkung. Da kann ich tatsächlich nicht mal von Einbrüchen reden, weils auch kein Hoch gab. Nun wurde ich wieder umgestellt. Seit heute bin ich Elontril am rausschleichen und Fluoxetin rein... Man man man ist das alles ätzend .....


Ja mein Arzt sagte jeder Körper ist verschieden und je nachdem welche Enzyme man hat, werden bestimme Körperfunktionen beschleunigt.
Bei mir eben die Leberfunktion und da das Venlafaxin über die Leber abgebaut wird brauche ich so hohe Dosen
Erhöhen geht solange solange du die NW aushältst und das EKG passt.
Bis auf schwitzen und Durst habe ich nämlich gar nichts der aufgelisteten NW (Zittern, Unruhe, Durchfall etc.)
Auch der Kopfschmerz ist nun weg

05.03.2020 21:57 • #172


nikimiky
Das mit dem Enzym ist ja bei mir irgendwie auch so. Aber trotzdem hat das aufdosieren nichts gebracht.

Als ich mit 150mg (sertralin) einen Einbruch hatte wurde ja mein Medikamentenspiegel gemessen. Da war er bissl niedriger. Also mit Luft nach oben. Dann bin ich auf 175 gegangen und dann auf 200. Mehr geht nicht. Zumindest hat meine Psychiaterin nicht gesagt "probieren Sie mal auf 400 zu gehen."

Ich bekam dann Elontril....und jetzt Fluoxetin. Ich hoffe ich verschwende mit Fluoxetin keine Zeit....
Ich habe meine Psychiaterin nämlich im Januar schon gefragt, obs sie mir nicht was stärkeres verschreiben kann. Aber ihre Reaktion war so naja...
Als ich ihr vom Neuroleptikum meiner Tante erzählte meinte Sie, das die mir das anhand meiner Diagnose nicht verschreiben darf. F*uck auf die Diagnose! Hauptsache es hilft

05.03.2020 22:32 • #173


MarStar86
Zitat von nikimiky:
Das mit dem Enzym ist ja bei mir irgendwie auch so. Aber trotzdem hat das aufdosieren nichts gebracht.Als ich mit 150mg (sertralin) einen Einbruch hatte wurde ja mein Medikamentenspiegel gemessen. Da war er bissl niedriger. Also mit Luft nach oben. Dann bin ich auf 175 gegangen und dann auf 200. Mehr geht nicht. Zumindest hat meine Psychiaterin nicht gesagt "probieren Sie mal auf 400 zu gehen."Ich bekam dann Elontril....und jetzt Fluoxetin. Ich hoffe ich verschwende mit Fluoxetin keine Zeit.... Ich habe meine Psychiaterin nämlich im Januar schon gefragt, obs sie mir nicht was stärkeres verschreiben kann. Aber ihre Reaktion war so naja...Als ich ihr vom Neuroleptikum meiner Tante erzählte meinte Sie, das die mir das anhand meiner Diagnose nicht verschreiben darf. F*uck auf die Diagnose! Hauptsache es hilft


Ich habe Glück einen ganze neuen Arzt zu haben welcher erst vor kurzem seinen Doktor gemacht hat und von dem her am neuesten Wissenstand ist
Die Maximaldosen sind Erfahrungswerte und je nach Person anzuwenden.
Wenn dir vorkommt die Psychiaterin ist keine Hilfe dann wechsle sie bitte weil das ist dann verschwendete Zeit
Oder du sagst ihr du willst die Dosis soweit erhöhen soweit du die NW aushältst bei regelmäßiger EKG Kontrolle, es gibt nämlich nichts dümmeres als immer wieder das Medikament zu wechseln lt. meinem Arzt.
Er erhöht alle 4 Wochen so lange bis die NW nicht mehr auszuhalten sind, wenn dann nach Besserung der NW immer noch kein Konstanter spiegel erreicht ist stellen wir um.
Eine Umstellung braucht nämlich viel mehr Zeit als eine Erhöhung wegen dem Ausschleichen und Einschleichen und dadurch verliert man dann gleich wieder einige Wochen
Fluoxetine ist ein gutes Medikament und kann bis zu 60mg genommen werden.
Geht aber sicher auch höher wie bei allem.
Also viel Glück und nicht mit Niedristdosen abspeisen lassen.
Wenn du starke NW hast, kommt auch die Wirkung viel besser weil die Leber nicht so schnell abbauen kann

06.03.2020 13:48 • #174


nikimiky
Ich soll erstmal auf 30mg gehen. 5 Tage 10mg 5 Tage 20mg und dann 30. Bei 30mg soll ich dann Elontril absetzen. Bei Elontril habe ich zum Glück nicht das Theater mit ausschleichen, da es das nur in 2 Dosierungen gibt. Eigentlich sogar nur in einer. Und man darf es nicht teilen. Daher werde ich damit zum Glück kein langes Theater haben.
Meine Psychiaterin ist erst ganz neu in der Praxis. Aber sie hat viel Erfahrung. Hat schon in Kliniken gearbeitet und hier und da. Ich halte sie eigentlich schon für Kompetent.
Allerdings fand ich ihre Aussage sche.... das es bis zum Sommer hin besser werden müsste sonst soll ich über Klinik nachdenken. Das ist nicht gerade sehr aufbauend finde ich..... Das setzt einen eher unter Druck.

06.03.2020 14:25 • #175


MarStar86
Hallo Leute, nach einiger Zeit Pause nun wieder eine Rückmeldung von mir.
Mein Laborbericht ist da vom Venlafaxin 600mg und ich habe einen Wert von 600µg/l (Normbereich 100 - 400 µg/l).
Wirkstoff wäre also im Körper nur es ist nicht der Richtige/das richtige Medikament denn ich bin trotzdem zu instabil und habe immer wieder tagelange ängstliche und depressive Phasen
Auch die Nebenwirkungen sind daher nicht zu akzeptieren wenn die Wirkung nicht da ist
Lange Rede kurzer Sinn, nach Rücksprache mit meinem Arzt schleichen wir das Venlafaxin wieder langsam aus und damit ist DAS EXPERIMENT BEENDET.

19.03.2020 15:29 • x 1 #176


nikimiky
@MarStar86 Das heißt dir geht's trotz der hohen Dosis und trotz vernünftigen Spiegel nicht gut?
Ohmann das ist doch sowas von schei.ße!

Und nun willst du keine AD's mehr probieren?

19.03.2020 16:36 • #177


Tulpe94
Oh nein...
Wie verfährst du nun weiter?

19.03.2020 20:38 • #178


MarStar86
Ja leider alles probiert

Da wir momentan wegen dem Coronavirus bis zum 12.04 unter Quarantäne stehen und keine Arztbesuche erlaubt sind habe ich telefonisch mit ihm ausgemacht bis dahin das Venlafaxin auszuschleichen
Ich rechne natürlich mit einem Rückschlag aber es bringt so nichts.
Danach setzen wir uns zusammen und planen eine neue Medikation, vl wieder ein duales AD ähnlich dem Venla oder was anderes

20.03.2020 13:27 • x 1 #179


Tulpe94
Hi, so meine dosis von 187,5 mg hat nun nach 7 Wochen auch wieder den Geist aufgegeben.
Ich habe wieder furchtbare Angstzustände vom allerfeinsten.
Ich bin jetzt vor lauter Verzweiflung noch eins höher gegangen, auf 225 mg.
Dann ist Schluss und ich frag mich jetzt schon wie ich von dem Zeug wieder los kommen soll.

25.03.2020 13:48 • x 1 #180




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