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Hodges
Also um ne Sucht mache ich mir keine Sorgen..
Ob ich eine bekomme oder nicht steht ja erstmal auf nem anderen Blatt
Im Prinzip gehts mir nur darum wie ich die Wirkung einschätzen kann.

Wegen der sucht, so gesehen bin ich auch von meinem AD abhängig, sobald ich das nicht
nehme, gibts Entzugserscheinungen.
Wenn ich jetzt etwas übertreibe könnte ich sagen: "ob eine oder zwei pillen, ist auch egal".

Aber ich will mir das lieber nicht vorstellen von sowas abhängig zu sein, und wenn man das vermeiden kann
ist es auf jeden Fall besser.

Ich behalte die Tavor als Notfallmedi da, aber leichtfertig werde ich die nicht nehmen.

14.09.2015 20:45 • #41


srnikola
Hallo,

also ich habe im Moment auch keine Angst vor einer Sucht, ich nehme sie sogar in Kauf.
Das ist eine ganz persönliche Meinung, ich will hier niemanden dazu überreden, Tavor auszuprobieren oder zu nehmen.

Ich nehme aktuell 0,5-1,0 mg pro Tag; ist ne Vermeidungstaktik, weil ich glaube, die Gefühle und das Herzklopfen nicht aushalten zu können.
Mir hilft es sehr gut, manchmal dauert es ein wenig, aber die Ängste sind dann deutlich weniger bzw weg.

14.09.2015 21:05 • #42



Tavor - Generalisierte Angststörung / Depressionen

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igel
"Die Ängste sind deutlich weniger oder weg" : Das ist die Hauptsache. 0,5 bis 1,0 mg sind eine eher niedrige Dosis, von der keine Gefahren ausgehen. Dir geht es mit dem Lorazepam besser, sie helfen Dir, schaden nicht, also nimm sie. Basta.

15.09.2015 07:25 • x 1 #43


srnikola
@ igel

Danke für den Beitrag, aber da möchte ich dir widersprechen. 0,5mg-1,0mg täglich sind schon gefährlich. Tavor hat ein extrem hohes Abhängigkeitspotential, d.h. man braucht immer mehr um dieselbe Wirkung zu erzielen.
Ich merke z.B. dass ich ohne Tavor kaum mehr einschlafen kann und habe dann auch sehr intensive Träume, die wahrscheinlich durch das veränderte Schlafmuster durch Tavor nun herauskommen. Keinen Ahnung.
Natürlich ist das zum Vergleich zu Anderen eine geringe Dosis. Trotzdem sollte man vorsichtig sein.
Ich habe schon mal einen Tavor-Entzug gemacht und bin auch lange Zeit ohne ausgekommen. Damals habe ich sie allerdings aus einem anderen Grund genommen, aber die angstlösende Wirkung ist mir im Moment eine eventuelle Tavor-Abhängigkeit wert.
Ich hoffe auch, dass ich durch Therapie oder Information bald keines mehr brauche.

LG

15.09.2015 10:33 • #44


ladybird1976
WIE Wäre es mit Hypnose gegen Ängste-Panikattacken. Soll vielen schon geholfen hsben. Wollte ich jetzt auch in Angriff nehmen.

LG SILKE

15.09.2015 17:10 • #45


Hodges
@ladybird1976

Hypnose?
Ich glaube dafür muss man offen sein, und ich halte da nicht so viel von.
Warum auch immer.
Könnte aber auch damit zusammenhängen das ich zu meinen Depressionen, Angststörung auch noch ne Hypnophobie habe.
Geht jetzt nicht mit der Hypnose direkt überein, eher der klassische Faktor davor, die Angst vorm Schlafen/Bewusstlos sein.

15.09.2015 18:11 • #46


srnikola
@ ladybird1976

Ja, das probiere ich auch grad aus. Allerdings traue ich der Sache nicht so, dass ich dafür Geld ausgebe. Ich nehme YouTube Videos

15.09.2015 18:12 • #47


ladybird1976
Da ich mich seit längerer Zeit ständig mit Symptomen herumschleppe und ständig von irgendwelchen Medikamenten NW habe, habe ich mich nunmehr dazu entschlossen die Heilmethode thetahealing anzuwenden. Man sagte mir man bräuchte höchstens 3-4 Sitzungen und diese kosten ca. 80,00 € bis 100,00 €.

LG Silke

15.09.2015 19:59 • #48


CompanionCube
@srnikola

Dir muss allerdings klar sein, dass das Medikament sehr langsam ausgeschlichen werden muss da die Entzugserscheinungen wirklich hart sein müssen.

0,5 - 1mg sind leider "Standarddosis" aber sorgen auch schon für eine Abhängigkeit.

18.09.2015 11:15 • #49


srnikola
@ CompanionCube

Ja, das ist mir bewusst. Habe schon vor ein paar Jahren einen Tavor Entzug machen müssen, allerdings in einer Klinik unter Aufsicht. Damals war meine tägliche Dosis allerdings deutlich höher.
Die Entzugserscheinungen betrafen v.a. das Einschlafen. Im Moment bin ich bei 0,5 mg tgl und ich hoffe, dass ich bald gar nichts mehr brauche.

LG

18.09.2015 11:50 • #50


ladybird1976
Einmal die Woche nehme ich auch 0,5 Tavor, um mal ein normaler Mensch zu sein. Ich finde Tavor ist ein sehr gutes Medikament. Ich denke, von 1x die Woche werde ich nicht abhängig.

18.09.2015 13:28 • #51


Thomas71
Tavor ist für den Moment einer heftigen Panikattake gar nicht so schlecht es hilft auch sehr rasch aber das fatale daran ist das man es sehr schnell wieder nimmt weil es so gut geholfen hat. Ich nehme das Medikament jetzt schon seit 25 jahre 2.5 mg pro Tag und ich empfehle es wirklich kein es jeden Tag zu nehmem weil der Körper immer mehr verlangt es ist sehr schwierig konstant die Menge einzuhalten.

18.09.2015 14:00 • #52


Maldur
Ich habe tavor auch als notfalltablette. 1 mg. Wenn es Not ist nehmen ich 0,5 - 1 mg (bei 115 kg körpergewicht). Mich entspannt es. Ich habe zuletzt Dienstag 1 mg genommen. Keine panikattacke gehabt, nur innere unruhe. Aber ich wollte noch einmal testen. War gut. Aber, die 20er Packung habe ich nun seit 1 1/2 jahren. Noch habe 14. Weil, notfallmedi

22.09.2015 20:21 • #53


Hodges

28.01.2021 19:31 • #54


Ist deine Schilddrüse gut eingestellt? Bzw lässt du diese bei den Schüben auch kontrollieren?

Dafür, dass deine Medikamente nicht helfen, nimmst du aber gar nicht wenig, wenn ich das mal so sagen darf. Ziel sollte sein, Medikamente gegen PAs oder Depression nur befristet zu nehmen, da man diese Krankheitsbilder oft gut durch Lebensänderungen in den Griff bekommt (leider nicht immer). Was tust du in die Richtung?

Und: Auch diese Phase wird wieder vorbei gehen. In der aktuellen Zeit geht es vielen schlecht/er.

28.01.2021 20:27 • x 1 #55


Oh man,
Mir geht es gerade so wie dir. Diese betäubende Angst. Morgens wird man im Bauch von ihr geweckt.
Beginne gerade mit Venflaxin seit drei Tagen. Es ist gerade noch schlimmer mit einem Kopfdruck.
Man ist voll Angst. Bin momentan auch so Hilflos.
Verstehe dich so sehr.

28.01.2021 21:50 • x 1 #56


Hodges
Hallo Pauline! Die Schilddrüsenwerte sind katastrophal.. Ich nehme zwar l thyrox aber mein ft3 ist viel zu niedrig (unter 30 prozent) und mein ft4 sprengt die skala (über 130 prozent). Aber egal zu welchen arzt ich gehe, alle sagen die werte sind top. Dann fragte ich in div. Schilddrüsenforen nach, ob da profis sind die mir sagen können was ich tun soll... 3 sagen ich muss die pillen erhöhen, 3 sagen ich muss reduzieren und einer sagt ich hätte ne Umwandlungsstörung... Also unterm strich so klug wie vorher.

Heute mal wieder den gleichen fehler gemacht wie die letzten 3 wochen jeden tag... Hab jeden tag ne tavor gebraucht. Hätte die tage sonst nicht geschafft. Wie ich davon wieder loskommen soll kommt zusätzlich jetzt noch oben drauf.
Brauchte die heute bei ner üblen attacke, hab mich ins bett gelegt weil ich das gefühl hatte umzufallen.
Kaum im bett angekommen bekam ich einen mega schwindel, alles drehte sich das ich nicht mehr wusste wo oben und unten ist. Dann atemnot, hitzewallungen, kälteschauer, brustdruck... Ich rief um hilfe und dachte das ich sterbe..

Also bisher habe ich nicht viel gegen die angst gemacht, da es nach jeder phase wieder top war. Da ist man dann doof und denkt sich "ist doch jetzt weg, also warum was dagegen tun?" und den salat hab ich jetzt.


@Anajak oh ja venlafaxin, hat leider am anfang das problem das es sich ein wenig verschlechtert bevor es besser wird. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das wo ich venlafaxin neu bekommen hatte, wurde es 5 bis 7 tage schlechter, und dann ging es wie ne rakete bergauf mit jeden tag.

Also versuche durchzuhalten, es wird schon bald seine wikrung zeigen.

Es gibt einfach derzeit nix schlimmeres als morgens direkt mit der angst im bauch und weichen knien aufzustehen.. Nicht wissend wie man den tag schaffen soll bis man endlich wieder ins bett kann.
Die ersten 2 bis 3 stunden morgens sind die hölle.
Und abends kurz vorm einschlafen kommt die panik das der nächste tag vor der Tür steht, mit seinem morgenloch wo alles wieder von vorne losgeht....
Aber wir schaffen das schon! Wichtig ist das man an sich arbeitet und versucht aktiv zu sein. Auch wenns schwer fällt oder nicht klappt... Der Versuch ist wichtig.

28.01.2021 22:16 • x 1 #57


Das schlimme ist, man ist so ohne Gefühl. Als ob man sich garnicht mehr spürt. Und immer wieder der Gedanke es wird nie wieder gut dann wieder das Bauchgefühl

28.01.2021 22:21 • x 1 #58


Hodges
Zitat von Anajak:
Das schlimme ist, man ist so ohne Gefühl. Als ob man sich garnicht mehr spürt. Und immer wieder der Gedanke es wird nie wieder gut dann wieder das Bauchgefühl


Ja es fühlt sich teilweise so an als wäre man zuschauer in seinem eigenen Körper, aber trotzdem sind die körperlichen Symptome deutlich zu spüren.

Ist das deine erste Phase? Also Depri Oder Angstzustände? Oder hattest du das früher schonmal?

Der Satz mit dem *es wird nie wieder gut* ist schon ein Klassiker. Hab das auch gefragt und denke mir den in jeder phase (meine 9 ist das jetzt)... Trotzdem denke ich jedes mal das diesmal nicht mehr besser wird.
Und soll ich dir was sagen? Bei meiner letzten Phase dachte ich das auch, Monate später fuhr ich mit dem auto allein nach ungarn, england, Belgien, holland, frankreich und sogar bis nach schottland hoch.
Trotzdem denke ich jetzt das es nie besser wird.

28.01.2021 22:26 • x 1 #59


Damals bin ich auch mit so einer Gefühlslosigkeit angefangen, darauf folgten Ängste Agoraphobie. Wurde auf Citalopram eingestellt und es ging 15 Jahre gut.
Und nun sitze ich richtig drin.
Habe gerade so bedecken mit den Venflaxin.
Das bei der geringen Dosis so Nebenwirkungen
Kommen.

28.01.2021 23:29 • #60



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