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Greta__
Guten Morgen.
Das sind wirklich Absetzsymptome. Ich würde mir vom Arzt was zur Beruhigung verschreiben lassen und evtl. eine Krankschreibung, damit du runter kommst.

Gute Besserung 🌼

x 2 #3621


kadisha
@Molly1605 habe es durchgängig genommen. Mit 10mg angefangen und am Ende bei 15 gewesen. Dann mehrfach zu schnell auf 10 reduziert und gescheitert. Erst mit dem 5-10% alle 4 Wochen hat es soweit überhaupt geklappt. So richtig geholfen hat es auch nie. Deswegen das reduzieren. Es fing eigentlich an nach der Schwangerschaft. Erste Regel nach der Schwangerschaft und direkt meine allererste Panikattacke und rtw. Seit dem war nichts mehr wie es war. Habe auch Hashimoto und nun wohl perimenopause

x 1 #3622


A


Tagebuch Escitalopram absetzen

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kadisha
@Greta__ danke meine Liebe. Ich weiß eigentlich, dass es absetzsymptome sind. Aber dann kommen die negativen Gedanken, was wenn ich mich davon nie mehr erhole, weil ich es so lange schon genommen habe und man liest so Horror Geschichten und eh ja eh anfällig für Panik etc. bin. Ich bin mega sensible. Gehe gleich zur Ärztin. Bei der Arbeit hab ich mich grad auch schon krank gemeldet. Kennst du dich aus mit Entzugsymptomen? Hast du es auch erleben müssen? Wie war es bei dir? Wie lange ging das so

x 1 #3623


Greta__
Zitat von kadisha:
@Greta__ danke meine Liebe. Ich weiß eigentlich, dass es absetzsymptome sind. Aber dann kommen die negativen Gedanken, was wenn ich mich davon nie ...

Gut das du dich krank gemeldet hast.

Ja, kenne das auch. Ich bin von 15 auf 10 auf 5 mg und das war nicht ohne. Ich bleibe derzeit bei 5 mg.

x 1 #3624


Sprotte
Guten Morgen, ich habe vor elf Jahren Escitalopram bekommen und fünf Jahre lang 10 mg, zeitweise 8 mg genommen. Nach den fünf Jahren habe ich ganz langsam abgesetzt. Das ging ganz gut, aber nach zwei Monaten auf null hatte ich so schlimme Symptome wie niemals zuvor und bekam einen Tinnitus dazu; es folgte ein totaler Zusammenbruch und Escitalopram wieder eingenommen- es half nie wieder so gut wie die ersten fünf Jahre, aber ohne geht auch nicht. Seit jetzt auch schon wieder sechs Jahren versuche ich immer wieder langsam abzusetzen - bin jetzt bei 6 mg und gut geht es mir nicht. Ich habe aber auch noch andere Baustellen - z.B. auch Hashimoto, Colitis, Asthma…..😫 Escitalopram ist ein Sch….. Medikament und Ich verfluche den Tag, an dem ich es angefangen habe zu nehmen. Vielleicht waren zwei Jahre Absetzen nach 17 Jahren Einnahme noch viel zu schnell. 🤷‍♀ alles Liebe für dich!

x 6 #3625


Molly1605
@kadisha und man hat dir direkt nach er ersten Panikattacke schon das Esci gegeben? Haben die Ärzte vorher erst einmal nach körperlichen Ursachen für deine Panikattacken gesucht? Ich meine direkt nach einer Schwangerschaft ist ja auch das Thema Hormone und Nährstoffmängel aktuell. Dadurch, dass du eine Hashimoto hast kann man ja auch schon deutlich sehen, dass da hormonell einige Funktionseinschränkungen stattfinden. Das zieht ja meist dann auch an mehreren Organsystemen nicht spurlos vorbei. Also bevor du jetzt wieder dauerhaft das Esci nimmst, kann ich dir nur den Tipp geben, lass deine Nährstoffe mal checken und vielleicht auch mal den Darm. Niemand wird aus heiterem Himmel einfach psychisch krank. Also entweder sind da Traumata, die natürlich viel auslösen können aber eben auch körperlich kann vieles sich in Panikattacken und Depressionen äußern.

x 4 #3626


kadisha
Hab ich schon alles. Angeblich alles gut. Ich kann es mir nur als absetz erklären nach 17 Jahre

#3627


Greta__
Zitat von kadisha:
Hab ich schon alles. Angeblich alles gut. Ich kann es mir nur als absetz erklären nach 17 Jahre

Gerade Schilddrüse und weiblichen Hormone sollten untersucht werden. Am besten beim Endokrinologen.

x 1 #3628


kadisha
Wurde erst letztens die Schilddrüse. Super Werte. Hormone zuletzt vor 2 Jahren. Aber warum geht es mir dann grade jetzt nach dem
Absetzen schlecht? Das kann doch nur Entzug sein

x 1 #3629


Greta__
Zitat von kadisha:
Wurde erst letztens die Schilddrüse. Super Werte. Hormone zuletzt vor 2 Jahren. Aber warum geht es mir dann grade jetzt nach dem Absetzen schlecht? ...

Zu Beginn der Wechseljahre sollte man immer die Hormone im Blick behalten.

x 2 #3630


RK1986
@kadisha Das wird doch das absetzen jetzt sein. Das bedeutet ja nicht, dass du die anderen Sachen nicht mal in Erwägung ziehen kannst und da Wege einschlagen kannst aber im Moment wird es das absetzen sein. Du hast das so lange gehabt und jetzt ist es raus aus deinem Körper, und dein Körper weiß ja noch gar nicht, dass ihr dort tatsächlich Funktionen hat, die er nutzen muss

x 2 #3631


kadisha
Ja die anderen Dinge muss ich im Hinterkopf behalten. Aber erstmal stabil werden. Nur wie lange dauert das nach so langer Einnahme ?

#3632


RK1986
@kadisha die Antwort wird Einem keiner geben können

x 2 #3633


Molly1605
@kadisha kommt darauf an, was für Werte da abgenommen wurden. Da gibt es leider sehr massive Unterschiede in der Diagnostik, bei den Ärzten. Und alles gut, ist auch nicht gleich für jeden gut. Referenzwerte sind nicht auch gleich zusetzen mit Wohlfühlwerten. Gerade bei der Schilddrüse. Die Werte der Labore sind so veraltet, dass man schon überall nachlesen kann, dass das käse ist. Aber leider ist das noch nicht bei allen Ärzten angekommen

x 2 #3634


kadisha
@Molly1605 Ja das stimmt. Ich kenne mittlerweile meine Wohlfühlwerte. Habe Hashimoto ja auch seit 17 Jahren 😢 interessant wäre demnächst aber mal wieder ein Hormonstatus. Wobei ich da gelesen habe, dass es nicht aussagekräftig ist, weil die Werte natürlichen Schwankungen unterliegen. Am besten
Symptomatik und Zyklus etc. notieren

x 1 #3635


S
@kadisha Hallo Kadisha das ist zu 100% der Entzug ich selbst habe das Escitalopram mal abgesetzt und musste es nach 4 Monaten auf Null wieder eindosieren.
Meine Symptome waren nicht mehr normal und extrem körperlich sowie psychisch.
Zur Zeit bin ich auf 7 mg seit gut 5 Monaten.
Ich versuche mit Tropfen langsam weiter zu reduzieren aber es ist die Hölle.
Es ist traurig das die Ärzte nicht wissen oder es nicht wissen wollen was diese Medikamente anrichten.

x 4 #3636


levana
@Stusa22

Zitat von Stusa22:
Es ist traurig das die Ärzte nicht wissen oder es nicht wissen wollen was diese Medikamente anrichten.


Absolute Zustimmung! Die haben leider oft null Plan. Meine Entzugssymptomatik wurde als "Somatisierungsstörung" diagnostiziert. Mit Symptomen, die ich nie zuvor hatte.

x 4 #3637

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S
@kadisha kann leider keine PM mehr schreiben wohl Maximalanzahl erreicht.
Das ganze fing etwa vor 6 Jahren bei mir an mit der Einnahme von Blutdrucksenkern.
Die haben Panikattacken bei mir ausgelöst, Schlafstörungen und Erschöpfungssymptome.
Dazu kam die Angst meinen Blutdruck mit den Medikamenten nicht kontrollieren zu können.
Auf der Arbeit funktionierte ich nur noch mit Tavor weil meine Gedanken immer bei meinem Blutdruck war.
Das war kein Dauerzustand und ich bekam vom Neurologen damals Escitalopram und Promethazin.
So begann dann meine Reise.
Mit meiner Mutter kann ich darüber sprechen weil sie selber mal eine lange Zeit Citalopram genommen hatte und irgendwann abgesetzt hatte und bis heute keine mehr nimmt.
Mit meiner Freundin kann ich darüber eher weniger reden.

x 2 #3638


RK1986
@Stusa22 wie lief das bei deiner Mutter ab ? Hatte sie auch solche Schwierigkeiten ?

#3639


S
@RK1986 ja hatte sie aber sie hat sich immer eingeredet das sind nur die Nerven.
Und sie hat auch nie gegoogelt oder sich über Krankheiten und Absetzsymptome informiert sondern immer ihrem Arzt vertraut.

x 4 #3640


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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