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KleineAlex
Zitat von Serthralinn:
Es ist letztlich bei jeder psychischen Störung die Frage , was genau vorliegt. Mehr Angststörung oder mehr Depression. Mehr Unruhe oder Antriebslosigkeit. Etc.

Depressionen und Angststörung sind ganz allgemeine Begriffe für viele verschiedene formen von Störungen mit unterschiedlichen Ursachen und entsprechend gestaltet sich Therapie und Medikation. Venlafaxin ist hält eher für Antriebslosigkeit, Depressionen mit formen von Angst , aber eher nicht primär für Angst. Erst recht nicht für Unruhe oder Schlafstörungen. Je höher die Dosis , desto mehr Antrieb bzw. Unruhe. Das KANN auch die Angst steigern. Weil Noradrenalin ist das Fluchthormon


Ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr beurteilen. Seit den Tabletten hatte ich keine Panikattacke mehr. Hatte das auch eher phasenweise mit den Panikattacken. Gerade macht mir eher meine Traurigkeit zu schaffen. Typische depressive Symptome.. Hat mir der Psychiater am Freitag bestätigt. Aber in allererster Linie habe ich die Diagnose Angst- und Panikstörung. Mittlerweile weiß ich aber gar nichts mehr ^^

15.02.2016 01:16 • #21


Zitat von Vergissmeinicht:
Hey Serth,

Venlafaxin hilft auch gegen Angst- und Panikattacken.


Hey Aley,

Ich nehme 150 mg Venlafaxin und würde ebenfalls den Arzt telefonisch kontaktieren und höher in der Dosierung gehen. Das heißt aber nicht, das Du hinter Deine Ängste schauen musst.



Was bei dem einen hilft, muß dem Anderen noch lange nicht helfen, vielleicht ist es auch die falsche Tablette.
Sprich nochmal mit Deinem Arzt, dann bist Du immer auf der sicheren Seite. Einfach etwas erhöhen von Dir aus, würde ich nie machen.

Und Tabletten alleine helfen auch nicht, das heißt Du solltest schon mitarbeiten an Dir, warum hast Du die Angst?
Ich würde auch dringends eine Therapie machen.

Liebe Grüße Abendschein

15.02.2016 08:29 • #22



Schlechte Phase trotz Venlafaxin

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Ja, aber Venlafaxin hemmt Serotonin nur weniger und ebenfalls Noradrenalin. Das KANN durchaus Angst und Unruhe fördern, was es auch durchaus bei einer Reihe Menschen tut. Daher KANN Escitalopram hier im Vorteil sein, erst Recht bei agitierter Angst.

Kann heißt nicht muss. Angst Störungen gibt es Verschiedene.

15.02.2016 09:03 • #23


KleineAlex
@Abendschein
Habe es mit dem Arzt heute abgesprochen, dass ich erhöhen kann, wenn ich denn will. Habe Psychotherapie, komme aber wirklich nicht dahinter, was ich dagegen jetzt aktiv tun könnte. Die Ratschläge befolge ich ja, so gut es geht. Aber was kann ich sonst noch tun? Wenn ich frage kommt immer nur, ich soll spazieren gehen oder Sport treiben.. Ist das echt alles? Die Angst selber habe ich aus der Kindheit bis ich 18 wurde (bin jetzt 21) und von meiner Mutter auszog.. Sie hat mir das Leben oft schwer gemacht.. Z.B. Wenn Sie Stress mit ihrem Freund hatte, hat sie mit Selbstmord gedroht und stand auch mal mit dem Messer vor mir und hat sich das Shirt zerschnitten und ich dachte sie sticht sich in den Bauch. Wenn ich von der Schule kam hatte ich oft Angst sie liegt tot in der Wohnung.. So Sachen waren das. Als ich auszog, einen Monat danach, fingen die Panikattacken an.

Danke dir

LG Alex

16.02.2016 00:55 • #24


Wie schlägt sich das Venlafaxin in Sachen Motivation? Ich bin unter Escitalopram dermaßen unmotiviert, dass ich jetzt schon mehrfach nicht arbeiten war und auch zu Hause fast nix mache.

Ist die Angst und Unruhe und Schlaflosigkeit sehr schlimm damit? Schwitzt ihr extrem?

16.02.2016 08:40 • #25


Zitat von KleineAlex:
@Abendschein
Habe es mit dem Arzt heute abgesprochen, dass ich erhöhen kann, wenn ich denn will. Habe Psychotherapie, komme aber wirklich nicht dahinter, was ich dagegen jetzt aktiv tun könnte. Die Ratschläge befolge ich ja, so gut es geht. Aber was kann ich sonst noch tun? Wenn ich frage kommt immer nur, ich soll spazieren gehen oder Sport treiben.. Ist das echt alles? Die Angst selber habe ich aus der Kindheit bis ich 18 wurde (bin jetzt 21) und von meiner Mutter auszog.. Sie hat mir das Leben oft schwer gemacht.. Z.B. Wenn Sie Stress mit ihrem Freund hatte, hat sie mit Selbstmord gedroht und stand auch mal mit dem Messer vor mir und hat sich das Shirt zerschnitten und ich dachte sie sticht sich in den Bauch. Wenn ich von der Schule kam hatte ich oft Angst sie liegt tot in der Wohnung.. So Sachen waren das. Als ich auszog, einen Monat danach, fingen die Panikattacken an.

Danke dir

LG Alex


Alleine nur die Tabletten helfen nicht und alleine nur eine Therapie hilft auch nicht, wichtig ist das der Patient mit macht, sonst hat das ganze überhaupt keinen Wert. Spazieren gehen und Sport machen ist schon mal ein Anfang, ja das ist alles, was dachtest Du Denn noch@KleineAlex? Und an Dir mitarbeiten und selber arbeiten, das kann ein langer langer Weg sein.

Mir geht immer die Hutschnur hoch, wenn manche hier nur über Tabletten reden, sie können eine Stütze sein, aber helfen muß sich jeder selber, oder mit Freunde und Familie, aber niemals nur Tabletten und wenn die tabletten schon müde machen, sollte man sich auf dem Weg machen etwas andere auszuprobieren. Ich habe es geschafft, fast ohne tabletten, die habe ich nur als klitzekleine Stütze genommen, damit die Angst weg geht oder etwas niedriger wird, denn immer Angst zu haben, der Körper läuft auf Hochtouren und eds kann echt passieren das man dadurch einen Schlaganfall bekommt, oder Herzinfarkt, so sagte mein Arzt Damals.

Der Abendschein

16.02.2016 11:05 • #26


KleineAlex
Zitat von Serthralinn:
Wie schlägt sich das Venlafaxin in Sachen Motivation? Ich bin unter Escitalopram dermaßen unmotiviert, dass ich jetzt schon mehrfach nicht arbeiten war und auch zu Hause fast nix mache.

Ist die Angst und Unruhe und Schlaflosigkeit sehr schlimm damit? Schwitzt ihr extrem?


Ich nehme Venlafaxin gleich in der früh, damit ich tagsüber fit bin und ja dadurch das ich fitter bin, bin ich auch motivierter. Aber wie es bei anderen ist, weiß ich auch nicht. Vertrage zumindest nur noch einen Kaffee am Tag, sonst dreh ich durch und werde total nervös , wenn ich mehr trinke.

Sonst geht es mir unter den Tabletten eigentlich gut, also keine akute Unruhe mehr. Aber wie gesagt, ich weiß eben nicht wie andere darauf reagieren. Mittlerweile leide ich dann "nur" noch unter "depressiven" Phasen.

LG Alex

16.02.2016 11:52 • #27


@Abendschein
Vor Allem sollten man nicht immer von sich auf Andere schließen. Nicht jede Störung ist gleich stark und unterschiedlich ausgeprägt

16.02.2016 11:56 • #28


Zitat von Serthralinn:
@Abendschein
Vor Allem sollten man nicht immer von sich auf Andere schließen. Nicht jede Störung ist gleich stark und unterschiedlich ausgeprägt



Aber wenn es mir mit Tabletten schlecht geht, dann muß ich etwas ändern.

@Serthralinn ich will hier keinen maßregeln, nur helfen und vielleicht mal eine andere Sichtweise geben, wenn ich das nicht dürfte, braucht ja keiner mehr etwas zu sagen hier.

16.02.2016 12:00 • #29


Ich finde es gerade bei Depressionen sehr schwierig, zu sagen, ob sich jemand nur mehr anstrengen soll oder ob es einfach nicht geht. Gerade bei einem längeren Zeitraum ist es sehr schwierig, mit Depressionen dauerhafte Anstrengung aufzubringen.

16.02.2016 12:43 • #30


Zitat von Serthralinn:
Ich finde es gerade bei Depressionen sehr schwierig, zu sagen, ob sich jemand nur mehr anstrengen soll oder ob es einfach nicht geht. Gerade bei einem längeren Zeitraum ist es sehr schwierig, mit Depressionen dauerhafte Anstrengung aufzubringen.


@Serthralinn
Es ging um Angst und Panikattacken, nicht um Depression.
Ich habe auch nicht gesagt das derjenige sich anstrengen soll weil ich selber betroffen war.
Habe über 30 Jahre schwere Angst und Panikattacken gehabt.

16.02.2016 13:31 • x 1 #31


Ich hatte lange Angst vor dem Arbeiten gehen und der Schule und ging trotzdem. Und es wurde trotzdem nicht besser. Teilweise schlimmer. Manchmal helfen Tabletten eben doch und verhindern den Nervenzusammenbruch

16.02.2016 15:02 • x 1 #32



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Dr. med. Andreas Schöpf