Stattdessen sollte ich Bewerbungen schreiben, mir wurde im Oktober gekündigt. Ich krieg aber tagelang nix g'schissen.
Auch wenn es sich für dich falsch anfühlt, könnte das genau der richtige Weg sein.
Ich kenne viele Leute, die nach der Kündigung in ein tiefes Loch gefallen sind und da nicht oder nur mühsam wieder rausgekrabbelt sind.
Zur Wendezeit, als im Osten die Entlassungswellen drüber rauschten und Kündigungen wie Sand am mehr und meist ohne irgendwelche persönliche Anteile der Betroffenen ausgesprochen wurden, war das schon übelst.
Das Selbstwertgefühl wurde am Boden zerstört und psychische, als auch körperliche Symptome, waren die Folge.
Kamen sie wieder in einen Job, der sie ausfüllte und moralisch aufbaute, dann kamen sie wieder auf die Beine und in Folge einen klaren Kopf.
Vielleicht ist das tatsächlich auch für dich ein Weg, wenn es medikamentös nicht lösbar ist.
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charly74 Mitglied
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Ich hatte die ungeklärten Probleme schon davor, ich wurde betriebsbedingt gekündigt ich vermute aber, es war die hohe Anzahl an Fehltagen.
Ich war letztes Jahr nicht im Urlaub weil immer was war oder ich nie dauerhaft fit bin. am 2512. war ich beim ärztlichen Notdienst. Geschwollene Hände, Frieren, rote Haut, Juckreiz, weißer Stuhl... ich Depp hätte in die ZNA fahren sollen. Ich hatte letztes Jahr 2x Leberwertentgleisungen unbekannter Genese. Beim ersten Mal wars evtl. Antibiotika.
Seit 4-5 Monaten die Knochen/Muskelprobleme, Ursache unbekannt, war im UKE 3 Tage deswegen, haben kaum was untersucht, hab nur Däumchen gedreht, Beschwerde bei der Ärztekammer... der Orthopäde meckert warum waren sie da stationär, wenn die noch nicht mal ne Muskelbiopsie machen?.
Anscheinend hatten die Trazodon nach vier Jahren u.a. zu Blutdruckentgleisungen geführt. Immer von hier auf jetzt. Ich hab minimalen Bluthochdruck, wenn ich mal auf 150 komme ist das schon viel. Und dann die Attacken. Die Nacht vor Gründonnerstag hab ich bis 5 Uhr in der ZNA verbracht. Bin mit BD 220 hin... Dazu andauernd zu niedriges Natrium, evtl. lags am Trazodon. Nur hab ich die 4 Jahre genommen, das trat davor nie auf.
Blutiger Auswurf beim Husten, Ursache ungeklärt, dazu regelmäßig Atemnot. Und nein, das ist nicht psychisch, wenn ich TopGear kucke und wie ein Hündchen hechle. Wurde in den letzten Wochen seltener.
Magenspiegelung wegen Verdacht auf Zöliakie (kann auf die Leber gehen) und Leberpunktion gemacht im September. Leber ok, keine Zöliakie. Zu der Zeit konnte ich kaum Spazieren gehen wegen Atemnot, morgens war immer ein Batzen Blut dabei. Die Lungenspiegelung zeigt keine Ursache und ne minimale Bronchitis. Nur war ich gerade in DER Woche symptomfrei, warum auch immer. Ich hatte Fotos vom Sputum gemacht, weil mir keiner geglaubt hat oder das als Psyche abgetan hatte.
Das ist noch lange nicht alles... Ich kann nicht angreifen weil ich nicht weiß was los ist. Gleichzeitig wird es schlimmer. Langsam geht mir die Kraft aus, v.a. wenn ich nicht pennen kann.
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A
Schlafanstoßendes Medikament gesucht
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Schade, dass es keinen Dr. House gibt, der auch außergewöhnliche Erkrankungen diagnostiziert.
Ich glaube kaum, dass dir hier jemand helfen kann und ich würde bei den ganzen Symptomen auch nicht mehr ruhig schlafen können.
Der psychische Druck, dem du ausgesetzt bist, ist ja enorm.
Unglaublich frustrierend, es ändert sich nichts, neue Baustellen kommen dazu. Hab wieder gerade eine Leberwertentgleisung, ich vermute die Psychopharmaka. Entweder die Umstellung auf quetiapin war das Problem, oder was anderes. Im November waren alle Leberwerte sehr gut.