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Bin auf der Suche nach dem passenden Medikament bei generalisierter Angststörung. Das Medikament soll keine kadiologische Einwirkungen Nebenwirkungen erzeugen. Unter anderem wie dem QT-Interwall verändern und Tachykardien, sowie Bradykardien. Möglichst soll das Medikament auch nicht den Blutdruck nach nach unten treiben.

Mein Neurologe hatte mir Lyrica 75mg morgens und Abends aufgeschrieben, das nehme ich aber nur wenn es mir schlechter geht, da die Nebenwirkungen hier im Bereich der kardiologischen Auswirkungen nicht ohne sind.

Gibt es denn überhaupt ein Medikament bei generalisierten Angststörung welche zu mindestens nicht den QT-Intervall verändert? Eine Psychotherapie (VT) habe ich vor kurzem begonnen und habe schon zwei Sitzungen hinter mir.

Bin schon gespannt auf Eure Feedbacks

05.06.2014 17:13 • 21.05.2021 #1


21 Antworten ↓


D
Benzodiazepine sind gut verträglich. Ich nehme Tavor.

Gruß

05.06.2014 17:19 • #2


A


Passendes Medikament bei generalisierter Angststörung

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Zitat von day_by_day:
Benzodiazepine sind gut verträglich. Ich nehme Tavor.


Ja, tavor habe ich auch, das vertrage ich auch gut, wird aber nur im extremen Notfall genommen und daher nur ein paar Mal im Jahr angewendet, für die Dauereinnahme ist das Medikament auch nicht vorgesehen.

Ihr kennt bestimmt den Barschel und dessen Story - der Hammer, aber schaut selber nach: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13525739.html

Ein schöner Bericht vom Spiegel, auch wenn dieser schon uralt ist, das Basiswissen über Tavor ist immer noch aktuell

05.06.2014 17:26 • #3


prodomo81
Medikamente haben immer NW...bist du Herzkrank? Mir fällt Johanniskraut hoch dosiert ein. Ohne gehts nicht?

05.06.2014 17:34 • #4


K
Hochdosiertes Johanniskraut ist auch nicht ohne.

Aber : Ein Medikament, dass keine Nebenwirkung hat, steht im dringendem Verdacht, auch keine Hauptwirkung zu haben.

Grosser Vorteil der ach so bösen, geradzu teuflischen Benzos ist , dass sie nur sehr geringe Nebenwirkungen haben und bei bestimmungsgemäßen Gebrauch die Gefahr von Leber - oder Nierenschäden extrem gering ist.

05.06.2014 17:46 • #5


R
Zitat von prodomo81:
bist du Herzkrank?


Laut Ärzte nein, allerdings regelmässige extrasystolen und gelegendliche Tachykardien welche binnen Sekunden dann wieder weg sind, sollen psychosomatisch bedingt sein.

Zitat von prodomo81:
Mir fällt Johanniskraut hoch dosiert ein


ich weiss Laif 900 zb, allerdings ist das nicht ohne und ob es bei mir helfen wird, keine Ahnung

Zitat von prodomo81:
Ohne gehts nicht?


Wenn ich eine gute Rente ab Morgen bekommen würde und damit dann auch keinen zusätzlichen Stress mehr hätte, würde es auf Dauer, dann auch ohne gehen. Ist aber nicht der Fall, ich muss leistungsfähig sein und arbeiten und deshalb ist vorerst ohne Medikamente nicht zu schaffen.

05.06.2014 18:16 • #6


R
Zitat von Kater Carlo:
Hochdosiertes Johanniskraut ist auch nicht ohne.


so isses, denn zb das Laif 900 wirkt nämlich genauso bei leichten bis mittelschweren Depressionen wie ein Antidepressiva auf chemischer Basis.

Zitat von Kater Carlo:
Aber : Ein Medikament, dass keine Nebenwirkung hat, steht im dringendem Verdacht, auch keine Hauptwirkung zu haben..


Von Homöopathie den weißen Kugel halte ich gar nix, das trifft allerdings auch nicht auf Johanniskraut zu, das Medikament was ich suche, kann und darf ja auch Nebenwirkungen haben, nur eben möglichst keine kardiologischen Nebenwirkungen, im minimal Fall sollte es nicht den QT-Intervall verändern.

Zitat von Kater Carlo:
Grosser Vorteil der ach so bösen, geradzu teuflischen Benzos ist , dass sie nur sehr geringe Nebenwirkungen haben und bei bestimmungsgemäßen Gebrauch die Gefahr von Leber - oder Nierenschäden extrem gering ist.


Wenn Tavor nicht körperlich abhängig machen würde und man die Dosis bei regelmässiger Einnahme nicht ständig erhöhen muss, dann hätte ich mein Medikament gefunden

05.06.2014 18:23 • #7


K
Tja, Benzodiazepine haben keinerlei Einfluss auf die Herzfunktion. Anders als viele AD, so allem die SSRI.

05.06.2014 18:27 • #8


R
Zitat von Kater Carlo:
Tja, Benzodiazepine haben keinerlei Einfluss auf die Herzfunktion. Anders als viele AD, so allem die SSRI.


So isses, für Patienten mit kardiologischen Background, sieht es sehr schlecht aus, wer da nicht psychisch stabil ist, oder psychisch krank wird, der geht schnell drauf

05.06.2014 18:30 • #9


R
hallo,

nur mal so nebenbei:

nicht nur herr barschel nahm diese wunderpille

die ganze welt nimmt sie!

romy schneider nahm, whitney houston, u.a. meine göttin, nahm
und viele andere.

frauen von früher haben tonnenweise faustan geschluckt usw. usf. .

rose

06.06.2014 16:00 • #10


A
Mir ist jetzt keine von den aufgezählten Persönlichkeiten für ein langes und glückliches Leben bekannt.

06.06.2014 16:09 • x 1 #11


R
ja, du mußt
ja wieder seinen senf dazu geben.

hat doch das eine mit dem anderen
nichts zu tun.

06.06.2014 16:14 • x 1 #12


A
Zitat von rose:
ja, du mußt
ja wieder seinen senf dazu geben.


Ja, auch wenn es dir nicht passt, es ist ein freies Forum, in dem jeder schreiben kann.

Zitat von rose:
hat doch das eine mit dem anderen
nichts zu tun.


Nein, natürlich nicht. Alles reiner Zufall.

06.06.2014 16:16 • #13


S
Sagt mal, kann Tavor oder Oxazepam die alkalische Phospaphase erhöhen und GOT und alle anderen Werte bleiben normal? Nehme es seit gut einem Jahr, wir haben 16 Monate meine schwerkranke Mutter bei uns gepflegt, da brauchte ich sie einfach. Können die nach einem Jahr den Wert erhöhen? Achso, Gallensteine hab ich auch noch, vor 3 Monaten eine Koli, bis jetzt aber wieder alles gut.
Antwort wäre lieb.

06.06.2014 20:42 • #14


R
Zitat von AJPsychic:
Mir ist jetzt keine von den aufgezählten Persönlichkeiten für ein langes und glückliches Leben bekannt.


Tavor dient auch nur dem Notfall, auf Dauer für die regelmässige und tägliche Einnahme wirst Du mit Tavor auch nie glücklich werden, ganz im Gegenteil, damit kommste erst richtig in gleichgeschlechtlich

07.06.2014 09:38 • x 1 #15


R
naja aber das Posting hat den eigentlichen Sinn total verfehlt und somit eigentlich closed

07.06.2014 09:40 • #16


S
Wie meinst Du das? Hinsichtlich der Leberwerte? Ich schleiche jetzt das Oxazepam aus, dann das Tavor. Beides gleichzeitig geht nicht. Erst muss eines weg.
Habe vorher nie in meinem Leben irgendwelche Beruhigungssachen genommen, aber in der Zeit ging es nicht anders, um durchzuhalten. Mütterken durfte nichts merken, sonst hätte sie sich zu ihrer schweren Krankheit noch Vorwürfe gemacht und in die Klinik gewollt.

Wollte nach der ersten Gallenkolik die Blase entfernen lassen, aber hat sich alles wieder beruhigt, da meint der Gastroenterologe, lieber noch nicht. Abgesehen von der AP sind alle Werte bombastisch. Und das könnte an den benzodiazepinen liegen nach einem Jahr Einnahme?

Danke für Deine Antwort.

07.06.2014 09:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

P

20.05.2021 20:58 • x 1 #18


4_0_4
Hallo und Willkommen,

zu deinem Thema gibt es hier einen aktiven Thread dazu:

medikamente-angst-panikattacken-f76/einschleichphase-escitalopram-t76021-730.html?hilit=escitalopram#p2206364

20.05.2021 21:08 • x 1 #19


Schlaflose
Alle Medikamente helfen gut, aber nicht jedes bei jedem. Man muss selbst austesten, welches für einen selbst am besten geeignet ist.

21.05.2021 06:38 • #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf