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Auch hier, woher hast Du diesen Blödsinn? Es gibt sicher Möglichkeiten und ein Arzt kann da bestimmte Medikamente eines Herstellers bevorzugen. Das läuft dann aber nicht über das Abrechnungssystem, da kann der Arzt maximal eine Art Prämie bekommen vom Hersteller.Wenn Ärzte eine Prämiefür die Ausschreibung bestimmter Medikamente bekommen, ist das auch schon schlimm genug. Das ist rechtswidrig.
Pharmazien bieten Ärzten aber immer wieder Vergünstigungen an. Manchmal sind es auch kleine Reisen, die die Pharmazie organsiert und sehr preisgünstig anbietet.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/pha ... t-1.856384
Was Du aber machst, Du stellst den Arzt als Alleinbestimmer dar und der Patient ist entmündigt. Oder wie? Der Arzt ist ein Dienstleister und hat mit dem Patienten gemeinsam den Weg zu besprechen, auch was Medikamente angeht. Wenn mir ein Arzt sagt, er gibt mir Medikament X, dann sage ich halt, ich will das nicht, wenn ich ein Problem damit hab. Und wenn ich dann sage, ich möchte mal Medikament Y versuchen, dann bekomme ich das auch, wenn da nicht gravierende Gründe dagegen sprechen. So läuft das bei mir. Macht sie nicht. Es ist eher kritisch zu verstehen. Wünschenswert wäre es, wenn der Artzt gemeinsam mit dem Patienten den medizinischen Weg geht. Leider kann ihn niemand dazu zwingen.
Natürlich kann man sagen, dass man Medikament x nicht möchte. Werden auch wohl die meisten machen, wenn sie es nicht vertragen oder nicht wollen. Tatsache ist aber, dass Ärzte besonders bei Psychopharmak sehr hartnäckig die Patienten zur Einnahme überreden wollen. Nachweislich werden Antidepressiva und co auch viel zu häufig verschrieben. Studien belegen das inzwischen.
Fast jeder Arzt meint, er könne Psychopharmaka verschreiben. Ob der Gynokologe, der Hausarzt oder Internist, sie verschreiben als würde sie bunte Smaties verteilen. Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten werden häufig nicht berücksichtigt. Die Verschreibung gehört aber in psychiatrische, neurologische Fachhände.
Verschreibt ein Arzt ein Medikament, hat er erstmal etwas für den Patienten getan. Dieser hält ein Rezept in der Hand und fühlt sich vom Arzt verstanden und ernstgenommen. Der Artz hat seine Ruhe. Das wird häufig übersehen bseonders bei Psychopharmaka.
Anm.: man kann natürlich nicht alle Ärzte in einem Topf schmeißen