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S
Zitat von Mila40:
Kennst du so etwas?

Ja aus meiner schlimmsten Angstphase kenne ich das auch. Da bin ich z.B. morgens oft schon mit Herzrasen und Schwitzen aufgewacht und panisch aus dem Bett gesprungen. Bei mir hat dann aber eher Bewegung geholfen, bin raus aufs Rad weil ich es in der Wohnung nicht mehr ausgehalten habe. Dieses gleichmäßige Treten hat mich dann irgendwie beruhigt. Bin in der Zeit soviel Rad gefahren wie noch nie in meinem Leben und habe gut 10 Kilo verloren. So nach drei, vier Monaten in diesem fürchterlichen Zustand konnte ich mich dann endlich auf Medikamente einlassen und es wurde dann wirklich recht schnell besser.

Mit der App das ist vielleicht nicht so eine gute Idee. Das puscht ja deine Angst nochmal extra, wenn du schwarz auf weiß liest was da gerade abgeht in deinem Körper. Also für mich wäre das nichts und ich merke ja selbst wenn ich am Rad drehe. Ich messe in solchen Situationen auch keinen Blutdruck mehr, weil ja klar ist dass der dann hoch schießt und das muss ich dann nicht auch noch in Zahlen sehen.

Also um aus deinem Teufelskreis erstmal herauszukommen wären Medikamente schon sinnvoll. Zumindest ein Bedarfsmedikament für die Zustände wie du sie oben beschrieben hast, wo nix mehr geht. Was machen sie denn im Krankenhaus, wenn du da notfallmäßig hingehst?

• x 1 #10841


S
Zitat von Mila40:
Und deswegen dachte ich vielleicht an Opi. Oder auch etwas anderes. Ich habe keine Ahnung, was ich tun soll.

Ist leider immer auch ein Ausprobieren mit den Medikamenten. Opipramol ist auf jeden Fall eine Option neben einigen anderen. Du hast ja einen Facharzt mit dem du das besprechen kannst.

• x 1 #10842


A


Opipramol - Erfahrungen

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Mila40
@silberauge


Oh heftig, dann hast du auch einiges durchgemacht. Es tut mir leid, dass auch du durch so eine schlimme Phase musstest. Hat dich das Opipramol da herausgeholt? Und gehst du zur Therapie? Also, wenn mir Fahrradfahren in dieser Situation helfen würde, ich würde mein ganzes Leben auf dem Fahrrad verbringen. Ohne Witz.😀
Bist du denn damals direkt mit dieser unfassbaren inneren Unruhe aufgestanden oder hattest du ‚nur‘ diese lähmende Angst? Bei mir ist es so. Die Angst kommt erst, wenn dieser Zustand einfach nicht aufhört. Vorher ist es eher ein bloßes Vegetieren. Ich habe auch Ängste, sehr viele sogar, aber das fühlt sich anders an. Dass du keinen Blutdruck misst, ist übrigens sehr gut. Ich mache das auch nicht, genau aus dem Grund, weil es mich nur triggern würde.
Mit der App hast du recht, die nutze ich normalerweise auch nicht, wenn es mir schlecht geht. Gestern wollte ich aber einfach wissen, ob sie meinen Zustand erkennt. Und ja, das hat sie sofort. Ansonsten nehme ich sie nur, wenn ich stabil bin, dann triggert es mich nicht. Hast du denn gefährlich viel abgenommen oder tat es gut, die zehn Kilo zu verlieren?
Ich war damals zweimal im Krankenhaus deswegen, einfach weil es nach Monaten nicht besser wurde. Wochenlang konnte ich nur liegen und dachte, ich sterbe. Am Ende bin ich auf allen vieren in die Notaufnahme gekrochen, ich konnte nicht mal mehr stehen. Selbst das Liegen war kaum auszuhalten. Sie haben mich von Kopf bis Fuß untersucht und mich nach jeweils einer Woche wieder nach Hause geschickt. Nach dem zweiten Mal bin ich nicht mehr hin. Ich dachte mir. Es kann mir ja ohnehin niemand helfen.

Was für ein langer Text. 🙈 Entschuldige bitte. Wenn mich jemand oder etwas interessiert, dann bin ich Im kurz fassen sehr schlecht.

• #10843


JTK
Opiparmol reicht bei mir schon lange nicht mehr gegen Ängst und Stress. Trotz Höchstdosis brauche ich noch zwei weitere Medikamente.

• #10844


Mila40
@JTK

Das ist nicht schön und tut mir leid. Was nimmst du noch?

• #10845


JTK
Zitat von Mila40:
@JTK Das ist nicht schön und tut mir leid. Was nimmst du noch?

Trimipramin und Dominal und manchmal noch Schlaftabletten dazu. Ach und morgens Duloxetin.

• x 1 #10846


Mila40
@JTK

Oh, ich kenne die alle nicht. Sind das gute Mittel ? Wenig Nebenwirkungen ?

• #10847


S
Zitat von Mila40:
Hat dich das Opipramol da herausgeholt? Und gehst du zur Therapie?

Ja das Opipramol hat mich soweit stabilisiert dass ich wieder schlafen, essen und halbwegs klar denken konnte. Ja ich hatte Therapie gemacht, die ich aber für mich als nicht so hilfreich empfand. Habe mich dann eher durch viel Bewegung, Entspannung, Meditation und halt Medis nach und nach aus der Krise herausgearbeitet.

Zitat von Mila40:
Bist du denn damals direkt mit dieser unfassbaren inneren Unruhe aufgestanden oder hattest du ‚nur‘ diese lähmende Angst?

Ich hatte vor allem diese innere Unruhe bis hin zu ausgewachsenen Panikattacken. Und zwischendurch war ich auch sehr depressiv durch den ganzen Stress.

Zitat von Mila40:
Hast du denn gefährlich viel abgenommen oder tat es gut, die zehn Kilo zu verlieren?

War noch im grünen Bereich, aber dieses unfreiwillige Abnehmen fand ich ziemlich beängstigend.

Zitat von Mila40:
Am Ende bin ich auf allen vieren in die Notaufnahme gekrochen, ich konnte nicht mal mehr stehen. Selbst das Liegen war kaum auszuhalten. Sie haben mich von Kopf bis Fuß untersucht und mich nach jeweils einer Woche wieder nach Hause geschickt.

Das ist schon heftig was die Psyche einem antun kann. Und auch da hast du keine Medikamente genommen um dir das etwas leichter zu machen? Und haben die Ärzte dir dort keine Empfehlung mitgegeben, was du machen könntest?

• x 1 #10848


M
@Len danke der Nachfrage
ich habe Opi nach unserem Urlaub abgesetzt, vor ca, 4 Wochen , und es ging mir wirklich gut.
da die Buastellen aber um mich herum wieder zunehmen , fiel an mir hängen bleibt, ich zunehmend Schlafstörungen habe, bin ich am Überlegen Opi wieder regelmässig nehmen, zumindest über den Winter .
Opi nur nach bedarf , funktioniert bei mir nicht.

• #10849


M
@silberauge bei mir steht die Grippeimpfung nächste Woche an
ich nehme Opi gegen 20.00 Uhr aBENDS

• #10850


M
@Grummel72 schön, dass es dir soweit gut geht

" Ansonsten die üblichen Problemchen mit dem Sohnemann usw."
die Problemchen habe ich mit meiner Schwiegertochter
seit mein Sohn verehiratet ist und die zusammen jetzt auch eine Haus gekauft haben, was noch weiter weg von uns ist, habe ich das Gefühl, meine Schwiegertochter " entzieht mir meinen Sohn immer mehr.
das schlimme ist nur, ich kann nichts sagen , tun, mein Sohn ist erwachsen 🤷‍♀

• x 2 #10851


Mila40
Zitat von silberauge:
Ja das Opipramol hat mich soweit stabilisiert dass ich wieder schlafen, essen und halbwegs klar denken konnte. Ja ich hatte Therapie gemacht, die ich aber für mich als nicht so hilfreich empfand. Habe mich dann eher durch viel Bewegung, Entspannung, Meditation und halt Medis nach und nach aus der Krise herausgearbeitet.

Hat es bei dir lange gedauert, bis es besser wurde? Ich nehme an, du hast dann nur das genommen, oder? Welche Entspannungsübungen machst du eigentlich, auch autogenes Training? Fragen über Fragen... 😀


Zitat von silberauge:
Ich hatte vor allem diese innere Unruhe bis hin zu ausgewachsenen Panikattacken. Und zwischendurch war ich auch sehr depressiv durch den ganzen Stress.

Oh man, das klingt schrecklich. Ich habe zum Glück kaum noch Panikattacken. Aber diese totale Machtlosigkeit, wenn man das Gefühl nicht einmal beschreiben kann, ist fast noch schwerer auszuhalten. Da hast du absolut recht. Wenn dieser Zustand anhält, wird man irgendwann depressiv. Es ist einfach nur zum kotzen.

Zitat von silberauge:
War noch im grünen Bereich, aber dieses unfreiwillige Abnehmen fand ich ziemlich beängstigend.

Und auch da bin ich ganz deiner Meinung. Wenn man von sich aus abnimmt, ist das etwas ganz anderes, als wenn der Körper durch den ganzen Stress so an Gewicht verliert. Wir denken da wirklich sehr ähnlich. Ich habe jetzt innerhalb von zehn Tagen drei Kilo verloren. Das ist beängstigend, ja. Aber ich weiß: Sobald ich wieder stabil bin, holt sich mein Körper das wieder zurück. Trotzdem ist es schlimm.

Zitat von silberauge:
Das ist schon heftig was die Psyche einem antun kann. Und auch da hast du keine Medikamente genommen um dir das etwas leichter zu machen? Und haben die Ärzte dir dort keine Empfehlung mitgegeben, was du machen könntest?

Ja, es ist kaum zu glauben, was die Psyche alles anstellen kann. Man fällt einfach vom Glauben ab. Hattest du denn auch eine Zeit, in der du wirklich dachtest, es wäre physisch und nicht psychisch? Beim zweiten Mal im Krankenhaus wussten sie nicht weiter und wollten mir einfach ein Antidepressivum geben. Ohne Diagnose, ohne alles. Ich habe es nicht genommen. Ich wusste ja gar nicht, was mit mir los war.

• #10852


Grummel72
@Martha23 ja so ist das.
Sagen kann man oder darf man nichts sonst wird es einem negativ ausgelegt.
Wenn ich schau wie er vor einiger Zeit noch geschimpft hat und angerufen hat fas ich ihn holen soll und dann hat er mir geschrieben wir hätten ihm die Worte in den Mund gelegt.
Er verletzt mit seinen Aktionen seine Mutter und Schwestern, mich auch aber ich steck das für mich irgendwie weg, aber wenn ich meine Mädels leiden sehe werd ich halt sauer.
Sie hat mich vor ein paar Wochen angeschrieben und gemeint das Benny unter dem ganzen sehr leidet und wir schuld sind weil sich keiner bei ihm meldet😳! Hab ihr dann geantwortet was sie da eigentlich redet und sie sich mal das Handy zeigen lassen soll wer immer den Anfang macht und schreibt und wer kaum antwortet weil er wohl nicht darf.
Immer schön den schwarzen Peter anderen zu schieben.

• #10853


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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