Zitat von Allessch: wenn Du es jetzt täglich nimmst, statt wie bisher 3 x pro Woche, bist Du bereits in der Mindermengenabhängigkeit. Auch nicht gut. Irgendwann wirkt es eben nicht mehr, sonst wärst Du ja nicht von 3 x pro Woche auf tägliche Einnahme gehüpft? Behaupte ich einfach mal.
Nee, ich habe 1 mg etwa 3 mal wöchentlich genommen, aber immer mit Pausen von mehreren Wochen und bin dann im Mai auf 0,5 mg als momentane Dauereinnahme, ich muss es nicht steigern, die 0,5 reichen mir, ich nehme es nicht wegen der Ängste, sondern wegen meiner Agitiertheit und der dadurch resultierenden Zappeligkeit und Unruhe.
Ich habe halt so extrem viel Veränderungen gehabt in der Zeit, dass ich einfach am Limit gewesen bin.
Zitat von UlliOnline: Verstehe ich, dass du nichts auf Tavor kommen lassen möchtest, da du es ja selber nimmst.
Wir haben da eben unterschiedliche Ansichten, andere Informationen und letztlich auch Erfahrungen
Das stimmt so nicht, habe ja geschrieben, dass es ein Teufelszeug ist. Dennoch hat es mir gut geholfen und es war auch stets mit Ärzten abgesprochen. Es ist das best wirksame Mittel bei Ängsten, das Problem ist die Abhängigkeit.
Die Alternative Quetiapin hält meine Ärztin für noch schlimmer, da es als Neuroleptikum gravierendere Schäden verursachen kann und ich fand es wie eine Dro ge horrorhaft, als ich es probierte.
Ich möchte langfristig alles absetzen, Tavor und auch das Mirtazapin, aber dadurch muss ich gefestigter sein. Ich muss beruflich funktionieren, wenn ich bald die neue Stelle antrete und habe noch den langwierigen Prozess der Scheidung vor mir, ohne ist mir das alles zu heikel, wenn ich es jetzt absetze.