Guten Abend !
(Vorweg ich habe vor kurzem meinen ersten Beitrag eröffnet und dort genauestens alles geschildert, mache jetzt aber noch hier ein Thema auf,weil ich explizit etwas zu Medikamenten fragen möchte. Falls jemand Details möchte/braucht, bitte mein anderes Thema anschauen

)
Ich leide unter einer Angst/Panikstörung, habe mittlerweile keine Attacken mehr, aber ein schlimmes ekliges Gefühl im Bauch, das mal größer mal nicht so groß aber immer da ist, auch ein Krankheitsgefühl im Kopf bzw. einen heißen Kopf besonders wenn ich etwas unternehme und ein Gefühl als würde ich gleich umkippen, benommenheit etc.
Als das losging mit meinen Symptomen und ich es nicht mehr ausgehalten habe, habe ich (nach einem Telefonat mit dem Bereitschaftsdienst) während einer Panikattacke, Mirtazapin von meiner Mutter begonnen zu nehmen.
Dies nahm ich dann auch in der Aufnahmestation der Klinik in der ich später war weiter ein (7,5mg). Weiteres haben die mir da noch nicht gegeben.
Nach einer Woche bin ich wieder nach Hause und kämpfe seither selbst damit. Es ist schon deutlich besser geworden, aber ganz weg geht dieses Gefühl halt nicht .
Vor der Entlassung der Klinik habe ich angefragt ob die mir Escitalopram verschreiben können zusätzlich zu Mirta, weil ich das Gefühl hatte das alleine hilft nicht und meine Mutter gute Erfahrungen mit Esci gemacht hat. Die Ärzte in der Klinik wollten mir allerdings nichts verschreiben (da ich nach Hause wollte/musste und arbeiten weil ich sonst meinen Job verloren hätte aber andere Geschichte)
Auch wenn die es mir nicht verschrieben haben, haben sie in meine Entlassungspapiere geschrieben, dass es grundsätzlich möglich ist, Escitalopram, auch zusammen mit Mirtazapin einzunehmen in meinem Fall.
So lange Rede kurzer Sinn, ich nehme beides auf eigene Faust ein.
Zwischenzeitlich war ich nochmal bei einer Psychologin, die mir Escitalopram aufgeschrieben hat, und die meinte ich solle in meinem Fall mindestens 10mg, eher 15mg Esci nehmen.
Mirta weglassen, da ich ohnehin eigentlich gut schlafe. Allerdings ist meine "Angstzeit" eher abends und da hilft mirta schon oft. Auch am nächsten Tag wenn ich aufwache, gehts mir besser wenn ich mirta einen tag vorher genommen habe (habs einmal ohne versucht)
Mein Psychotherapeut meint allerdings das Gegenteil. Ich solle Escitalopram weglassen, weil es so tief in die Psyche eingreift , auch besonders bei jungen Menschen (bin 25) nicht so dolle Nebenwirkungen haben. und "wir das auch so hinkriegen".
Ich nehme seit rund 7-8 Wochen Mirta 7,5mg und seit ca. 6 Wochen lediglich 5mg Escitalopram
Da ich das Gefühl habe, dass es nicht komplett weg geht (vielleicht braucht es einfach noch längere Zeit . ) möchte ich meine Dosierungen ändern.
Da der eine Arzt das eine, der andere das andere sagt, möchte ich mal gerne eure Meinungen dazu hören!