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204

B
Also ich hätte eine schwere angststörung und Burnout inkl. 4,5 monaten Aufenthalt in 2 rehaeinrichtungen und 9 monaten krankenstand. Hab 45mg Mirtazapin genommen. Nachdem sich mein Zustand erheblich gebessert hat und ich jetzt seit einigen Monate auch wieder arbeite hab ich auch das mirtazapin begonnen auszuschleichen. Mittlerweile bin ich "nur mehr" bei ca. 20mg. Hab anfänglich probiert von 45mg auf 30mg runterzugehen und das hab ich nach 5 Tagen abgebrochen nachdem ich mit starker Unruhe und drück auf der Brust zu kämpfen hatte. Und nach ein paar Tagen mit 45mg und Stabilisierung hab ich begonnen in ganz kleinen Schritten runter zugehen. Hab mir teilweise eben dann nur ein 1/8 der Tablette weggeschnitten und das in ca. 2-3 wochen Abständen. Das hat deutlich besser funktioniert und hat mich in 3 Monaten jetzt auf ca. 20 mg runtergeführt. Weiterhin mache ich das in ganz kleinen Schritten. Bei der letzten Reduktion hab ich gemerkt dass die schlaffördernde Wirkung auch langsam geringer wird, was meinen erholsamen Schlaf etwas reduziert und teilweise unter Tags zu extremer Müdigkeit führt. Aber nach ca. 10 Tagen ist der Schlaf jetzt auch wieder besser. Also wieder ein 1-2 wochen warten und stabilisieren und dann gehe ich wieder 5mg runter. Das ist mühsam und verläuft auch bei mir nicht ohne symptome aber es funktioniert.

Soweit meine erfahrungen. Viel Erfolg auf deinem wege

x 1 #121


GoD
Zitat von Bernd1986:
Also ich hätte eine schwere angststörung und Burnout inkl. 4,5 monaten Aufenthalt in 2 rehaeinrichtungen und 9 monaten krankenstand. Hab 45mg Mirtazapin genommen. Nachdem sich mein Zustand erheblich gebessert hat und ich jetzt seit einigen Monate auch wieder arbeite hab ich auch das mirtazapin begonnen auszuschleichen. Mittlerweile bin ich "nur mehr" bei ca. 20mg. Hab anfänglich probiert von 45mg auf 30mg runterzugehen und das hab ich nach 5 Tagen abgebrochen nachdem ich mit starker Unruhe und drück auf der Brust zu kämpfen hatte. Und nach ein paar Tagen mit 45mg und Stabilisierung hab ich begonnen in ...




Hallo Bernd danke für deine Antwort. Hatte gedacht ich wäre auch stabil und diese Panikattacken in der früheren Form wären Geschichte. Heute das ist ein erheblicher Rückschlag. Ich denk mir halt so dass mit 45mg alles super mit 30 mg alles ok ist und mit 15 Hölle. Wenn ich jetzt langsam reduziere und gelange irgendwann vielleicht sogar zu null mg hab ich dann nicht das Problem das die Attacken dann wieder kommen weil sie im Moment nur durch Mirtazapin unterdrückt werden ?

Desweiteren Mirtazapin nur beim schlafen einnehmen oder kann ich statt 30mg 25 mg z.B 15 abends 10 mittags einnehmen ?


Ach und nochwas ?

Muss ich jetzt heute wieder 30 nehmen und dann reduzieren damit der Körper wieder was drin hat ?

Lg

#122


A


Mirtazapin absetzen?

x 3


B
Hello.
Also ich kann und darf dir nicht sagen wieviel du jetzt von mirtazapin nehmen sollst. Trotzdem versuche ich dir von meinen Erfahrungen zu berichten.
Ich hab damals den ersten Versuch von 45 auf 30 abgebrochen indem ich nach 5 Tagen und starker Verschlechterung wieder auf 45 hochgegangen bin und mich 2 wochen wieder stabilisiert habe. Ob du es auch so machen sollst kannst nur du oder eventuell ein Arzt dir beantworten.
Aber wenn es dir mit mehr mirtazapin derzeit noch besser geht sehe ich keinen Grund jetzt sich zu quälen. Natürlich fällt durch mirtazapin eine beruhigende Wirkung weg und klar dass das manche oder auch viele Menschen spüren. Und ich persönlich hab das damals auch nicht als Niederlage verstanden dass ich wieder erhöht habe sondern erst als Erkenntnis dass ich es langsam und behutsamer mache und anderseits dass ich natürlich auch noch nicht ganz gesund bin und mit Hilfe von Therapie noch weiter intensiv an mir arbeiten muss. Kleine Ziele setzen war für mich eines der wichtigsten Dinge auf meinem Weg zurück und der ist noch lang nicht zu Ende. Aber auch bei der Reduktion der Psychopharmaka (hatte ja letztes Jahr 8 wochen auch benzos, dann 6 monate pregabalin - wo das ausschleichen noch viel schlimmer war) setze ich mir kleine Ziele. Das bedingt dass es wohl auch insgesamt ein halbes Jahr dauern wird bis ich von mirtazapin ganz weg bin. Aber das ist okay und wenn's länger braucht dann halt länger. Das wesentliche ist natürlich dass man die Ursache für seine Angst, Panik etc. In Therapien rausfindet, dann wird auch die langsame Reduktion sicher funktionieren.

Und ob man mirtazapin untertags nehmen kann, kann ich dir wirklich nicht genau sagen. Das musst du echt einen Arzt fragen. Kann es mir aber kaum vorstellen, Mich macht es nämlich sehr schläfrig und deswegen für mich unvorstellbar.

#123


GoD
Hab gestern von den 30mg 3 mm angeschnitten also so ca 22mg genommen und heute is es erheblich besser

#124


R

Absetzproblematik Mirtazapin

Könnt ihr von euren Erfahrungen beim Absetzen von Mirtazapin berichten?
Habe 6 Monate 15 mg täglich genommen, dann für 3 Wochen auf 7.5 mg reduziert, dann auf 0. Das ist jetzt 18 Tage her.
Die Reduzierung lief mit 2 Ärzten, in der Reha und dann mit meinem Zuhause. Beide sagen bei so geringer Dosis gibt's keine Probleme.
Seit 8 Tagen geh ich durch die Hölle. Kopfschmerzen, Schwindel, Nervosität, Herzrasen, Übelkeit, Schlaflosigkeit. Es wird täglich schlimmer und hat mir nicht bekannte Dimensionen angenommen.
Hab mich im Internet belesen, dass das nach Absetzsymtomen klingt, weniger nach Rückfall.
Mirtazapin wieder zu nehmen ist keine Option, da ich es wegen EKG Veränderungen absetzen musste.
Mittwoch bin ich wieder beim Psychiater. Der wird mir wahrscheinlich mit einem neuen AD ankommen.
Daher meine Frage, habt ihr beim Absetzen auch solche Erfahrungen gemacht und wenn ja, was habt ihr dann getan?

#125


Lottaluft

x 1 #126


Theoriepraxis1

Mirtazapin absetzen!

Hallo ihr lieben.
Ich war die letzte Zeit etwas inaktiv. Das lag an meinen Abschlussprüfung, die ich zum Glück bestanden habe.

Nach langer Überlegung und Ängsten , habe ich mich entschlossen (Mirtazapin) abzusetzen!
Ich habe wirklich horror Geschichten gehört und gelesen darüber. Viele Menschen hat Mirtazapin komplett zerstört und zu einem Pflegefall gemacht. Als ich das Medikament verschrieben bekommen habe, war ich 18 Jahre alt gewesen. Ich war noch sehr jung und naiv. Ich hatte keine Ahnung was manche Antidepressiva auslösen könnten. Ich dachte blauäugig wie ich damals noch war , dass es mir helfen wird ohne Konsequenzen!
Ich wusste ja nicht , dass es solche Schäden im Nachhinein auslösen kann.

Es begann wirklich schleichend. Morgens war ich träge und müde. Ich nahm zu und wiege jetzt fast 100kg!
Es macht mich Antriebslos, Stumpf und Verwirrt. Durch Mirtazapin, wurde meine Derealisation schlimmer und intsiver. Das begann auch schleichend. Desto mehr ich das Medikament erhöhte, desto mehr isolierte es mich .

Naja jedenfalls , möchte ich es absetzen. Ich kann in den Sommerferien , in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden. Meine Therapeutin ist damit einverstanden. Sie ist ja auch gleichzeitig die ober Ärztin der Klinik.

Meine Frage war , wie habt ihr es geschafft mirtazapin abzusetzen?. Viele behaupten, dass es sehr sehr schwer war?. Die Ärzte leugnen ja, dass es abhängig macht. Deshalb wird das Medikament so oft verschrieben.
Könnt ihr mir euer Erlebnis mit Mirtazapin berichten?. Wie lange hat es bei euch gedauert abzusetzen?.

LG

x 1 #127


Lottaluft
Ich habe ca 1 Jahr mirtazapin genommen damals und es einfach von einem Tag auf den anderen nicht genommen
Wird nicht empfohlen aber ich hatte nichtmal absetzerscheibungen

Und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung

medikamente-angst-panikattacken-f76/mirtazapin-absetzen-t50071.html

Falls du noch mehr Erfahrungen lesen magst

x 2 #128


J
Hey

Super das Du bestanden hast. Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

Ich war letztes Jahr in der klinik im Februar 2019 meine Medikamente wurden komplett umgestellt. Auf morgens Sertralin und abends mirtazapin 30mg und ich muss ehrlich sagen es war das beste was mir passieren konnte. Es ging mir sooo gut psychisch keine nichts mehr ich war ganz die alte wir vor 2007. ich habe nur extrem zugenommen 25 Kilo alleine letztes Jahr. Ich war früher immer schlank.

Ich habe das Mirtazapin und das Sertralin von einen auf den anderen Tag selbst angestz im Dezember und es ging mit bis April blendend bis ich durch den fast Tod meines Vaters in ein Riesen Loch gefallen bin außerdem hatte ich im November eine Stauungspapille diagnostiziert bekommen ob es am Mirtazapin lag oder an meiner Gewicht Zunahme das konnte man mit nicht sagen. Ich musste also ab mai wieder Sertralin nehmen aber nur 50 mg und das Medikament gegen den hirndruck also für die Augen mir ging es 3 Wochen schlecht psychisch und körperlich naja dann langsam bergauf

Ich finde Deine Einstellung sehr gut und ich würde ihr auch treu bleiben und Deine Ängste der medis denen sagen. Den wir müssen die Tabletten nehmen nicht die. Gute Besserung

x 1 #129


Theoriepraxis1
Erstmal danke für die netten Glückwünsche!

Es freut mich sehr , dass es dir hilft @julie08.
Mein Herzliches Beileid wegen deinem Vater...
Das muss bestimmt der horror gewesen sein...

Du hattest keine Absetzerscheinungen Lotta?.
Dann hattest du wirklich Glück. Die Ärzte leugnen, dass mirtazapin abhängig macht. Ich nehme es schon seit 2016. Ich kann ohne mirtazapin gar nicht mehr schlafen...
Das wird auch mein größtes Problem beim absetzen , schätze ich...

x 1 #130


J
Zitat von Theoriepraxis1:
Erstmal danke für die netten Glückwünsche! Es freut mich sehr , dass es dir hilft @julie08.mein Herzliches Beileid wegen deinem Vater...Das muss bestimmt der horror gewesen sein...Du hattest keine Absetzerscheinungen Lotta?. Dann hattest du wirklich Glück. Die Ärzte leugnen, dass mirtazapin abhängig macht. Ich nehme es schon seit 2016. Ich kann ohne mirtazapin gar nicht mehr schlafen... Das wird auch mein größtes Problem beim absetzen , schätze ich...


Danke mein Papa lebt Gott sei Dank noch. Absetzeerscheinungen hatte ich keine. Du kannst für den Schlaf andere Sachen machen

Schlaftee trinken Schüssler Salze die heisse 7 nehmen das hilft Wunder abends heiß baden oder Duschen da wird man müde danach ein Buch lesen ich bin mir sicher Du schaffst das. Kopf hoch alles wird wieder

x 1 #131


Lottaluft
Zitat von Theoriepraxis1:
Erstmal danke für die netten Glückwünsche! Es freut mich sehr , dass es dir hilft @julie08.mein Herzliches Beileid wegen deinem Vater...Das muss bestimmt der horror gewesen sein...Du hattest keine Absetzerscheinungen Lotta?. Dann hattest du wirklich Glück. Die Ärzte leugnen, dass mirtazapin abhängig macht. Ich nehme es schon seit 2016. Ich kann ohne mirtazapin gar nicht mehr schlafen... Das wird auch mein größtes Problem beim absetzen , schätze ich...



Ne ich hatte zum Glück Garkeine

x 1 #132


Sonja77
Also ich habe das Mirtazapin auch von einem Moment zum anderen abgesetzt und hatte absolut keine absetzerscheinungen gehabt absolut nicht....

x 3 #133


J
Na dann sind wir doch zu dritt mit hat man gesagt das Mirtazapin ist zum schlafen da

x 1 #134


Theoriepraxis1
@nieaufgegeben

Wie lange hast du es genommen?.

x 1 #135


Schlaflose
Zitat von Theoriepraxis1:
Ich habe wirklich horror Geschichten gehört und gelesen darüber. Viele Menschen hat Mirtazapin komplett zerstört und zu einem Pflegefall gemacht.


Wo hast du so etwas gelesen oder gehört? Den meisten Leuten, die Mirtazapin nehmen, hilft es sehr gut. Das einzige echte Problem ist die Gewichtszunahme.
Ich nehme seit über 20 Jahren ein ähnliches AD wegen meinen Schlafstörungen und mir geht es damit sehr gut. Ich konnte es auch problemlos in den letzen Jahren von 125mg auf jetzt ca. 10-12mg reduzieren. Wenn man es ganz langsam macht, quasi milligrammweise über Monate hinweg, gibt es keine Absetzerscheinungen.

#136


petrus57
Ich habe die Erfahrung gemacht dass trizyklische AD weniger Absetzprobleme bereiten als SSRIs.

#137

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mbraduldo

Absetzprobleme Mirtazapin

Hallo zusammen,
jetzt muss ich hier auch einmal schreiben.
Ich habe vor anderthalb Wochen meine tägliche Dosis von Mirtazapin 7,5 mg quasi kalt abgesetzt.
Hatte kurz vorher Bisoprolol 1,25 mg und zeitgleich mit Mirtazapin auch 2,5 mg Ramipril abgesetzt. Blutdruck und Puls waren soweit auch im Normalbereich von ca 125/85 bei einem. Ruhepuls von etwa 65 bis 70.
Letzten Montag dann auch noch 20 mg Pantoprazol weg gelassen.
Meine Leber sollte geschont werden und ich fühle mich eigentlich auch stabil genug dafür.
Die ganzen Medikamente hab ich jetzt gute 1,5 Jahre regelmäßig genommen und leider deutlich zugenommen.
Artt fand das zwar etwas abrupt alles, aber da die Werte eigentlich nach wie vor gut sind, hat er es abgenickt.

Jetzt aber mein eigentliches Problem.
Sobald ich mich Abends hinlege, geht mein Puls ungewohnt stark in den Keller. Teilweise im Wachzustand an die 50 ran.
Im Schlaf auf unter 50. Eben sogar im Halbschlaf auf 45.
Da ich leider aufgrund einer Angststörung oft den Herzschlag unangenehm fühle, macht mich dieser niedrige Puls wahnsinnig. Sonst hatte ich immer das Gefühl, der Puls ist zu hoch und jetzt hab ich Angst vor zu niedrigem Puls. Das macht mir wahnsinnige Angst im Moment, da meine Ärztin am Rande letzte Woche meinte, das das ja auch Rhythmusstöringen sein könnten.
Aber selbst wenn ich mit ordentlicher Panin hier liege, geht der Puls kaum hoch. Hatte früher bei Panikattacken auch nie einen hohe Puls, dafür aber stundenlang Panik.
Tagsüber habe ich mich relativ gut im Griff und kann mir aktuell mit Johanniskraut Tee helfen. Zumindest mein ich das.
Aber die letzten beiden Abende ist es echt grausam. Und die ersten Tage ging es mir vom kalten Absetzen im Gesamten echt bescheiden.

Soll ich besser wieder mit Mirtazapin anfangen!? Ich weiss nicht, wie lange ich das im moment noch durchalte.
Wie gesagt, eigentlich fühle ich mich ansonsten fit und stabil. Aber das macht mir echt Angst.
Meiner Ärztin will ich gar nicht mehr auf die Nerven damit gehen, weil Sie meint, ich soll die geheiligt Chemie weiter nehmen, weil ich es brauche. Will aber nicht länger von dem Zeug abhängig sein.
Danke für ein paar Tipps.

#138


Kimsy
Hallo Du, ich nahm 3 Jahre Mirtazapin, bei mir war der Blutdruck immer zu niedrig. Da ich immer zu nervös war, hatte ich eher einen erhöhten Puls. Ich denke, solang wie du noch auf beiden Beinen stehst, kann das nicht schlimm sein. Ich hatte mal einen Bekannten, der extrem Sport betrieben hat. Bei dem war der Puls auch so niedrig wie bei dir. Allerdings solltest du das trotzdem mal vom Kardiologen abklären lassen. Mein Papa nahm Betablocker und sein Puls lag oft im 50 er Bereich, der Kardiologe meinte, besser zu niedrig als zu hoch. Wie lange hast du die Mirta genommen? Ich hätte das Medikament net so schnell abgesetzt, sondern sehr langsam ausgeschliechen. Da du erst vor 1,5 Wochen es abgesetzst hast, kann sein das du noch etwas mit Symptomen zu kämpfen hast. Wie war denn dein Puls vor der Medikation mit Mirta ?

x 1 #139


mbraduldo
Guten Morgen,
Danke erstmal für eine Antwort. Vorher war ich immer bei um die 70.
War letztes Jahr wegen meiner Herzpanik sogar im Kh, da war aber alles in Ordnung. Und zwischendurch hat der Hausarzt immer mal ein EKG geschrieben. Auch da war bis jetzt alles in Ordnung.
Sonst war ich panisch, das mein Puls vermeintlich höher war. Jetzt weil ich ihn viel zu niedrig finde.
So stark sackt er aber scheinbar nur im liegen ab. Sobald ich aufstehe, zieht er natürlich normal hoch. Und wenn ich mich bewege, mit dem Hund laufe etc, dann ist er auch normal und auch höher als 100.
Jeder sagt, ich soll mich freuen, der Puls wäre super. Allerdings treibe ich nicht wirklich Sport ausser das ich mit dem Hund größere Runden drehe und viel im Garten mache (der is was grösser). Ich versuche trotz sitzender Tätigkeit immer auf 10.000 Schritte am Tag zu kommen. Was in der Regel auch gelingt.
Ich habe gleichzeitig versucht auf Zucker zu verzichten, Fleisch weg zu lassen usw.
Naja, und halt direkt auch Mirtazapin weg zu lassen.
Wenn man ständig Angst ums Herz hat, is das dann schon ätzend, wenn es auf einmal genau andersrum arbeitet. Und ich fühle halt ständig beim Einschlafen den Herzschlag, das macht mich noch verrückter.
Und wenn dann der Hausarzt noch sagt, langsamer Puls könnten auch Rhythmusstörungen sein, ist das Kopfkino bei mir perfekt.

Heute Nacht war ich drauf und dran wieder eine Mirta zu nehmen. Hatte das letzte halbe Jahr immer 7,5 mg genommen. Deswegen dachte ich, das der Schritt auf 0 kein Problem sein sollte.
Hab es dann aber nicht genommen, weil ich Angst hatte, das der Puls dann im Rahmen der Beruhigung noch niedriger wird.
Angst ist echt Mist und verstaut mir die ganze Lebensqualität.

#140


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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