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Hallo zusammen,

bei vielen Medikamenten wird als Nebenwirkung Gewichtszunahme angegeben.
Liegt es daran, dass man einen gesteigerten Apetit bekommt und einfach mehr isst oder kann man gar nichts dagegen machen und nimmt ganz automatisch zu, auch wenn man sich mit dem Essen zurückhält, weil es vielleicht anders verwertet wird?

Danke für eure Antworten und liebe Grüße

19.09.2016 19:15 • 22.09.2016 #1


28 Antworten ↓


Zitat von kama:
Hallo zusammen,

bei vielen Medikamenten wird als Nebenwirkung Gewichtszunahme angegeben.
Liegt es daran, dass man einen gesteigerten Apetit bekommt und einfach mehr isst oder kann man gar nichts dagegen machen und nimmt ganz automatisch zu, auch wenn man sich mit dem Essen zurückhält, weil es vielleicht anders verwertet wird?

Danke für eure Antworten und liebe Grüße

Vor allem Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, aber auch andere Stoffgruppenmedikamente mit Wirkung auf Neurotransmitter (Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin) greifen stofflich in den Hypothalamus ein, wo Hunger und Sättigung gesteuert werden. Die Gewichtszunahme ist dann natürlich extremer, wenn eine Depression vorliegt, in der der Antrieb stark herabgesetzt ist. Dann kann man auch schlecht mit Bewegung und Training dem Gewicht entgegenwirken, weil man auch irgendwie ganz andere Probleme hat.

19.09.2016 19:32 • x 1 #2



Medikamente & Gewichtszunahme - liegt es an mehr Appetit?

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betty2003
Ich habe aber gelesen, dass SSRI eher weniger zu eine Gewichtszunahme verursachen, da dieses Medikament den Verdauungstrakt belasten kann.

21.09.2016 19:41 • #3


Ist vom SSRI abhängig

Fluoxetin am wenigsten
Fluvoxamin und sertralin nur leicht
Escitalopram und Citalopram etwas mehr
Paroxetin am meisten

21.09.2016 19:44 • #4


betty2003
Danke für den Hinweis

21.09.2016 19:46 • #5


Zitat von Serthralinn:
Ist vom SSRI abhängig

Fluoxetin am wenigsten
Fluvoxamin und sertralin nur leicht
Escitalopram und Citalopram etwas mehr
Paroxetin am meisten



Ich fange am Wochenende mit Doxepin an, hat FA zufällig jemand Erfahrung?

21.09.2016 19:56 • #6


Zitat von kama:
Zitat von Serthralinn:
Ist vom SSRI abhängig

Fluoxetin am wenigsten
Fluvoxamin und sertralin nur leicht
Escitalopram und Citalopram etwas mehr
Paroxetin am meisten



Ich fange am Wochenende mit Doxepin an, hat FA zufällig jemand Erfahrung?

Ich nehme Doxepin jetzt fast 3 Jahre und dadurch habe ich kein Gewicht zugenommen. Bei mir war der Übeltäter Venlafaxin.

21.09.2016 20:01 • x 1 #7


Ist aber eher ein Schlafmittel, oder?

21.09.2016 20:18 • #8


Zitat von Serthralinn:
Ist aber eher ein Schlafmittel, oder?


Es wirkt beruhigend, ich soll es abends vorm schlafen nehmen...mal schauen wie ich mich dann tagsüber fühle

21.09.2016 20:21 • #9


igel
Ist ein trizyklisches AD. Angstlösend, beruhigend. Macht in höheren Dosierungen müde, kann man auch als Schlafmittel einsetzen.

21.09.2016 20:23 • x 1 #10


Zitat von kama:
Zitat von Serthralinn:
Ist aber eher ein Schlafmittel, oder?


Es wirkt beruhigend, ich soll es abends vorm schlafen nehmen...mal schauen wie ich mich dann tagsüber fühle

Laß am Besten zwischen Einnahme und Aufstehen 12 Stunden vergehen, dann sollte morgens auch gut sein und dich nicht müde ins Kissen drücken. Falls du auch Auto fährst früh.

21.09.2016 20:25 • x 1 #11


igel
Ja, guter Tipp. Bei vielen führt es am nächsten Morgen zu Konzentrationsstörungen.

21.09.2016 20:27 • x 1 #12


Wäre nicht Opipramol eine sanftere Alternative

21.09.2016 20:28 • #13


igel
Eigentlich ja......

21.09.2016 20:29 • #14


Zitat von Serthralinn:
Wäre nicht Opipramol eine sanftere Alternative


Ich kenne mich da leider noch nicht wirklich aus, ist mein erstes AD, nachdem ich mich jetzt fast 3 Jahre ohne rumgequält habe, mal schauen, obs was bringt...

21.09.2016 20:32 • #15


Es kommt darauf an, ob das Schlafmittel wirklich ausschalten soll oder ob eine "Schlafgehblockade" behoben werden soll. Ich nehme Doxepin 50 und die reicht bei mir manchmal nicht, dann muß ich mit einer Truxal 15 oder 30 nachhelfen. Wenn ich kein Schlafmittel nehme, dann bin ich so aufgerührt, daß ich durchmache. Dann haut es mich irgendwann um.
In meinem Fall ist es leider notwendig, daß ich die Medis nehme, um überhaupt einen geregelten Tag zu haben. Bis jetzt geht es gut damit. Ich habe auch keine Nebenwirkungen.

21.09.2016 20:34 • x 1 #16


igel
Ausprobieren, abwarten.

21.09.2016 20:35 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Wenn es nur ums schlafen geht reicht Opipramol. Manchmal 25 mg, manchmal auch 200-300 mg.


Mit Escitalopram brauch ich sie aber eigentlich fast nie.

21.09.2016 20:39 • #18


Zitat von Serthralinn:
Wenn es nur ums schlafen geht reicht Opipramol. Manchmal 25 mg, manchmal auch 200-300 mg.


Mit Escitalopram brauch ich sie aber eigentlich fast nie.


Bei mir geht es leider nicht nur ums schlafen, hab auch tagsüber jede Menge Symptome und bin sehr unruhig...

21.09.2016 20:41 • #19


igel
Ja, aber Doxepin hat eine lange Halbwertszeit, eine abendliche Einmalgabe ist nicht schlecht. Es wirkt auch noch am nächsten Tag.

21.09.2016 20:43 • x 1 #20



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