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Ich leide seit Jahren unter Angststörungen - ich habe das CBD-Öl natürlich ausprobiert. Abgesehen davon, dass die Preise dafür eine Frechheit sind und schon in Richtung WUCHER gehen, habe ich eine kurze Besserung festgestellt - auf den jeweiligen Tag bezogen. Die Halbwertszeit scheint also eher gering zu sein. Ich würde sagen, nach 4-6 Stunden lässt die Wirkung wieder nach. Ich habe es jedenfalls so empfunden.

Dr. Doris Wolf habe ich vor 10 Jahren in einer Psychosomatischen Klinik gelesen - wenn die Ursache nicht in einer bereits vorhanden Schädigung des Gehirns liegt, können solche Bücher helfen.

13.07.2019 03:10 • #401


ginandjuice
Konzentriert euch auf die Verbindung zwischen Gehirn und Darm. Es gibt im Darm Nerven, es gibt auch Botenstoffe. Das heißt emotionale Reaktionen, die Du spürst (Angst z.B.) können auch eine ganz wesentliche Mit-Ursache im Darm haben. Hilfreich ist es sich zu veranschaulichen (generell sollte man fast alles Wissen vor dem geistigen Auge veranschaulichen können oder es trainieren, - Bildhaftes Denken) ..., dass der Magen, wenn ihr Euch erinnert, dadrüber ist, und dadrüber dann die Speiseröhre, der Mund usw. Hier dann im Magen treten ja auch schon Veränderungen (krankhafte auf), die dann den Darm indirekt betreffen, weil der kommt ja als nächstes. Da viele psychisch-kranke Menschen rauchen und rauchen eben Schäden an den Schleimhäuten (Rachen, Speiseröhre (die ist drumherum ja auch nur SCHLEIMHAUT) usw. usf (gleiches eben für Magenschleimhaut, Erkrankung wäre Gastritis (da gibt es z.B. dann drei verschiedene Typen, die kurz gesagt durch Erosionen oder Bakterien verursacht werden) sowie dann Darm.

Alles beginnt ja mit Anzeichen für Verstopfung und /oder Durchfall. Habt ihr das mal beobachtet, körperliche Reaktionen dahingehend (siehe obenstehend) parallel in euren Erkrankungsphasen/Schüben und wie und/oder ob es miteinander zusammenhängt, wenn ihr Eure Ernährungs-und Lebensweise (siehe oben Rauchen u.a.) anpasst, verändert?

Und dann gibts auch so nervlich bedingte Gifte (Einwirkungen) wie unphysiologische Maße für Koffein usw. die dann wieder rum das Energiesystem durcheinander loten, weil die Halbwertszeit, um den Begriff von Max zu gebrauchen eben sich mit Nahrungsaufnahme überschneidet häufig.

Und selbst wenn nicht beeinflusst eine Stressphase (z.B. Kaffee hat ne kurze Halbwertszeit, weil anders gebunden als Guarana) eben den Alltag. Die Nebennierenrinde muss stärker arbeite, wodurch mehr Neurotransmitter verbraucht werden u. dadurch Tyrosin, die Methylierungsfaktoren, die über Folsäure laufen würden, was eh unterversorgt ist - und dann die ganze Bandbreite typischer Mikronährstoffe.

Das ist lustig formuliert das hapi hapi für l-dopa -> neurotransmitter. Also das wo viele Medis einwirken. Dopamin schonmal gehört, oder Serotonin, Adrenalin/Noradrenalin , etc . Die machen dann so Zustände, die wir dann Gefühle nennen können.

naja, egal - Henne und Ei. Mehr Vitaminpillen/Nahrungsergänzungen einschmeißen ist auch nicht die Lösung. Selbstverständlich gibt es auch viel mehr Aspekte. Aber ich hab mir mal 2-3 rausgegriffen und mich anfangs vernünftigerweise auf Darm/Hirn konzentriert, weil es nicht so beachtet wird (sonst wäre ja nicht Darm mit Charme von einer Studentin so gehypt, verwundernswert - da kann man nicht mehr sagen "ja, gut so, die Akademiker sind eh in ihrer eigenen Welt. "

Ich meine nagut, ist ein anderes Thema - für einen anderen Tag. Einige Dinge sind wirklich extrem einfach, indem man Sachverhalte verbildlicht - wenn andere das nicht können, dann heißt es halt wieder "hä, klingt kompliziert" , was es ja nicht ist - eigentlich ist es zum lachen.

18.07.2019 15:57 • x 1 #402



Hallo Dr. Rolf Merkle,

Medikamente für die Behandlung von Angst- und Panikstörungen

x 3#3


ginandjuice
ah max., das ist ja hanf, cabanoide. Hast du schon an Entzündungen gedacht? linolsäure krass reduzieren.
Arachidonsäure ist evident das es nicht vorteilhaft ist.
Gibt viele grafiken 1900 und 2010.
pufa, also polyunsaturated fatty acids sind um den faktor 10-12 gestiegen und gleichzeitig in der zweiten hälfte des vorherigen jahrhunderts mit der massenproduktion der rübe zum süßen zucker exorbitant, will sagen F (undzwar z.b. von Butter auf Magerine, soy öl etc.) leicht nach oben weil das propotionale verhältnis von Pufa und SFA (saturated fatty acids) sich positiv verändert hat (also pufa mehr), und zucker durch kelloggs zb. die cereal phase.

was blieb ist zwischen all den hypes die wir haben und hatten von paläö bis vegan (auch wegen der grünen bewegung - jetzt klima) eine weiterhin hohe menge pufa pro tag. also Omega 3 , also Omega 6, und 9. Wobei 9, die Ölsäure neutral ist bzw. bei Olivenöl weiß man aufgrund der beobachtungsstudien (mehrländerstudien hieß die glaub ich früher, das bashing gegen Tierische war auch für negative Dinge verantworlich, das war Ancel Keynes oder Keys , China Study) ...

Naja will sagen das wäre evtl. auch mal nice. Schau mal bei Dr Feil , allerdings streich dann mit einem roten Stift einiges weg was zu viel linolsäure hat, undzwar je intensiver/Doller desto glaubst dass dich entzündungen betreffen.
So das wars von mir. Ich muss aber auch mal negativmeinungen anführen, falls wir tiefer reingehen wollen - dann wäre ich in dem Fall ja der Kontrahent zum urheber folgender aussage (darf man das rein rechtlich?)

Kopie Auszug aus der Seite Ugb.de (auf gehts)

Bei der Diät nach Dr. Fratzer wird die Zufuhr von Linolsäure auf maximal 1800 Milligramm pro Tag beschränkt, weil aus dieser Arachidonsäure aufgebaut werden kann. Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass der menschliche Organismus die Linolsäure kaum zu Arachidonsäure umbaut. So weisen Vegetarier, die durch ihre pflanzliche Ernährungsweise höhere Linolsäurespiegel haben, im Vergleich zu Mischköstlern dennoch niedrigere Arachidonsäurespiegel auf. Die Empfehlung, die Linolsäurezufuhr zu reduzieren, ist damit hinfällig.
Dr. Swank verfolgt den Ansatz, durch eine verminderte Zufuhr tierischer Fette auf unter 20 Gramm pro Tag die Krankheit positiv zu beeinflussen. Eine Diätstudie, die bis zu 35 Jahre lang lief, zeigte Erfolge. Die Patienten, die dies befolgten, hatten im Vergleich zu der Kontrollgruppe weniger Schübe und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich weniger.
Dr. Evers, der um 1940 Umweltfaktoren für MS verantwortlich machte, propagierte eine naturbelassene Ernährung. Außerdem legte er großen Wert auf eine gesunde Lebensführung mit viel Frischluft, Bewegung sowie Kneipp-Anwendungen. Der hohe Anteil an pflanzlicher Kost, Ballaststoffen und pflanzlichen Ölen ist aus heutiger Sicht sinnvoll. Die Annahme, dass die Zubereitung der Speisen wie das Kochen die Erkrankung ungünstig beeinflusst, ist allerdings nicht haltbar. Den neueren Erkenntnissen entsprechend wird die Evers-Diät heute als lacto-vegetabile Vollwertkost angeboten, ohne festzulegen, wie viel roh und wie viel erhitzt gegessen werden soll. Sehr verbreitet ist auch das Primrose Öl, das von Judy Graham empfohlen wurde. Das Öl der gelben Schlüsselblume ist reich an Linolsäure. Spezielle Kapseln mit diesem Öl bieten aber keine besonderen Vorteile.

url: https://www.ugb.de/ernaehrungsberatung/...ernaerung/

und hier wiki
https://de.wikipedia.org/wiki/Arachidons%C3%A4ure

Hier:
Einer Auswertung im Rahmen der EPIC-Studie nach trat Colitis ulcerosa gehäuft bei Personen auf, die eine höhere Einnahme von Linolsäure hatten, auch wenn aus diesen Studienergebnissen noch keine direkten Diätempfehlungen gefolgert werden können.

nur so als Hintergrund . Wir reden über das zundfeuer für Entzündungen (beides sind Omega-6 Fettsäure, also PUFA (!)) . Aus dem zitat wird deutlich, anscheinend werden uzstände schon verbessert, aber nicht gleich geheilt, ja. Erhellend.

Bei Fragen helfe ich gern. Das ist beim lieben Gott nämlich gern gesehen, glaub cih

18.07.2019 16:07 • #403


ginandjuice
Und hier mal ein gutes Gegengewicht, ein Zentrum, dass tagtäglich menschen behandelt, mit Menschen zu tun hat.
http://www.ms-therapiezentrum.de/therap...ung-bei-ms

Interessant, nich?

Kleiner Punkt: 1900 hatten wir kein MS. es geht nicht um MS. Es geht um eine unphysiologische Ernährungsweise, die propagiert wird.
Seht , 4 gramm Pufa vs. 20 oder 30. Kurz rausgesucht... uno momento por favore
http://perfecthealthdiet.com/wp/wp-cont...9-2005.bmp

Ja, irgendwie reicht es ja schon auf 10 zu drücken.
Sorry. Meine Erinnerung hat mich getrügt, manches muss man doch schon googlen müssen um seine Meinungen zu bekräftigen

Bei der MS Seite steht was von 1,8 g. Gut. Ich weise ja nur auf eine Richtung hin persönlich. Ob von 10 auf 1,8 Heilung verspricht waaaage ich zu bezweifeln. Ich denke mal 2-5 zu 1-5 dürften es sein, wünschenswert 1:1 (O3 zu 6).

Ihr dürft aber nicht gleich Dinge anwenden, sondern besprecht es einfach mit Euren Ärzten , Fragt einfach "kennen sie den (Namen einfügen) oder wissen sie wofür Arachidonsäure gut ist... Das lustig dann.

18.07.2019 16:18 • #404


Wenn man versucht seine ganzen Aminosäuren etc. ins Gleichgewicht zu bringen, wird man in erster Linie viel Geld los ^^
Es gibt ein paar Dinge, die kann man ausprobieren. Aber es gibt auch viel unnützes Zeugs, was einen als einzige Wirkung nur ärmer im Geldbeutel macht.

Ich spreche da leider aus Erfahrung. Was tatsächlich eine messbare Wirkung hatte, war Rosenwurz (aber sehr teuer auf Dauer), Ginkgo (kann Blutungen in der Netzhaut auslösen - bei mir leider passiert), Guarana (wie Kaffee, nur sanfter und länger - steigert den Blutdruck), 5-HTP (aber zu kurze Halbwertszeit). Und dann war es das schon fast. Ingwer und Q10 bringen etwas Antrieb, Traubenkernextrakt vor allem ein deutlich besseres Hautbild. Achja, Grün-Tee-Extrakt lässt tatsächlich die Gewichte purzeln - aber nur, solange man ihn auch regelmäßig nimmt. Und er beruhigt etwas die Nerven. Wie ein mildes Benzo.

Man kann sich aber auf Dauer nicht 20 Kapseln pro Tag reinpeifen, das ist nur für Reiche finanzierbar und dann gibt es auch viele Wechselwirkungen untereinander oder mit Medikamenten. Hier gilt eindeutig: Weniger ist mehr!

Lieber eine ausgewogene Ernährung und dann sinnvoll ein paar Dinge ergänzen. Nicht übertreiben und vorher genau durchlesen, was für Nebenwirkungen auftreten können.

Und ja - der Darm und das Gehirn sind eng miteinander verzahnt. Absolut richtig.

26.07.2019 03:23 • x 1 #405


ginandjuice
zur Rhodiola Rosea (die wirksamen Bestandteile, das weiß ich aus dem Kopf, sind Salodrisin, ich hoffe ich hab es richitg geschrieben und dann noch ... das andere da, Salvin? müssen zusammen genommen ca. 3 % des extrakts betragen, das heißt also stärker extrahiert, da kommt es auch drauf an wie extrahiert ( --> schonend...) , zusatzstoffe, und abfüller--), ja , wird aus russland oder china importiert, vorausgesetzt man nimmt es konsequent ~3 -4 Wo könnte es helfen. Kann es so bestätigen ja, mir fallen aber aus der Erfahrung heraus noch wesentlich mehr potentere naturstoffe ein, mariendistelextrakt sei genannt (ich glaub silymarin , ein bestandteil von silybarin) etc. Ich wollte jetzt nur mal letztens ein fundament schaffen dass auch die ganzen entzündungsprozesse im kern angehen "könnte".

kurz überschlagen wären das (ich weiß nur nicht wo ich das gepostet habe) interventionen zum neurotransmitter haushalt /hormone via lichteinwirkung / bewegung sowie dann auch linolsäure (s.o.) , pufas generell. Jetzt hau ich mal was raus hier:

Hormesis .

Da alle hier googlen, lass ich das Gerede. Stress ist zb sowas. Und Stress soll tatsächlich vor Krebs schützen zb. Eine interessante Betrachtung .

Kalte Thermogenesis, also eiskalte duschen, auch ein Stressor sind zb sehr gut. Hab keine Allergiebeschwerden mehr. leichte Übertrainingssymptome sind auch super. Dieses Gefühl "ich bin erledigt" ... Man muss den Körper mental unterwerfen.

Der Körper dient dem Geist. Dann erst ist der Geist stark. Also da kann man kurioserweise möchte ich fast meinen spiritualität und science intuitiv verknüpfen. und ich meine Erfahrungswissenschaft. Psychologie ist da raus. Psychologie ist maximal ein Tool samelsurium, kann helfen, muss nicht. Kann man weg lassen.

Was noch, achja:

supps , - ist ja immer so bei menschen. sie mögen einfache dinge, eindimensionale sachen.
a supplement a day keeps a doctor away.

Tut mir einen Gefallen bevor ihr irgendetwas kauft, das wissen, dass es helfen MÜSSTE, ist ja auch wie ein kleine benzodipinchen: examine.com , hier hilft wissenschaft - danke.

Das wovon ich geschrieben habe, waren übrigens keine AA/Aminoacids, das nur abschließend...

26.07.2019 05:53 • #406


Marshmellow
Hallo, hat jemand positive Erfahrung mit Fluoxetin gegen ängste und panik? Habe es damals gg depression, borderline und Bulimie bekommen, nehme es jetzt wieder seit 4 Tagen. Habe mehrfach gelesen dass das fluoxetin bei angst nicht die erste Wahl ist( wobei ich auch finde das ich Zwangsgedanken habe). Jedoch hab ich starke Angst andere zu nehmen da bei anderer Medikation ich über 30 kg durch seroquel zugelegt habe. Sertralin hat bei mir zb starke Nebenwirkungen .

01.11.2019 14:14 • #407


Diana1988
Zitat von Marshmellow:
Hallo, hat jemand positive Erfahrung mit Fluoxetin gegen ängste und panik? Habe es damals gg depression, borderline und Bulimie bekommen, nehme es jetzt wieder seit 4 Tagen. Habe mehrfach gelesen dass das fluoxetin bei angst nicht die erste Wahl ist( wobei ich auch finde das ich Zwangsgedanken habe). Jedoch hab ich starke Angst andere zu nehmen da bei anderer Medikation ich über 30 kg durch seroquel zugelegt habe. Sertralin hat bei mir zb starke Nebenwirkungen .


Hey hey

Ich weiss aus eigener Erfahrung dass viele Medikamente die Nebenwirkung haben zuzunehmen. Auch ich nehme gerade Medikamente. Zum einen Perazin und bei Bedarf 1mg Tavor.
Ich hab auch die Diagnose Borderline wobei bei mir Ängste und Zwangsgedanken im Vordergrund stehen.
Mir hilft das Perazin ganz gut und mir persönlich ist das Übergewicht was leider als Nebenwirkung auftritt nicht sooo wichtig. Klar belastet es mich auch, aber ich bin froh dass die Medikation hilft.
Und mir hat man auch erklärt dass man nicht so sehr zunimmt wenn man auf seine Ernährung achtet. Nur bin ich dazu gerade etwas demotiviert weil ich mich so zu Süßem hingezogen fühle


Alles Liebe für dich und wenn du magst kannst du mir auch privat schreiben.

05.11.2019 15:47 • x 1 #408


Outpost
Zitat von Diana1988:
und bei Bedarf 1mg Tavor


Ich frage mich, wie so andere Leute so leicht mal eben Diazepam oder Medazepam verschrieben kriegen, und ausgerechnet "Tavor". "Tavor" ist ein so starker so genannter Trankylyzer (oder wie man das schreibt) das darf normaler Weise nur in einer Klinik (z.B. Psychiatrie) unter ärztlicher Aufsicht verabreicht werden.
Bei mir wird ein "Gewese" gemacht, wenn ich im Quartal nach 10 Tabletten Diazepam frage um Spannungszustände abzufedern und nicht Gräben in den Teppich zu laufen, weil ich klettere da über Wochen hinweg wie auf ner Treppe nach oben, cholerische Wut brennt sich da richtig ins Hirn ein. Das wäre nicht, wenn das direkt bei ner Spannungsspitze zum Einsatz käme, das geistige Licht gedämpft wird, dann kann ich später viel leichter mit dem Problem umgehen ohne weitere Bedarfsmedikation. Da wird dann bei mir mit Storrys aufgefahren "das ist ganz gefährlich, macht abhängig" und was die sich alles aus den Fingern lutschen. Andere kriegen das , da geht das alles.

02.01.2020 18:58 • #409


Larina
Hallo
Und zwar nehme ich seit zwei Wochen das Sertralin und seit zweiachsig Wochen immer zwischen 2,5 und 3,7 Mirtazapin zum schlafen der Arzt sagte ich solle das mirta zwei Wochen nehmen und dann nur noch nach Bedarf. Und das Sertralin wie gewohnt weiter. Möchte heute ohne Mitazapin schlafen habe aber Angst das mich morgen Absetztsymptome einholen oder das Sertralin Nebenwirkungen zuständig spürbar sind.
Wer hat Erfahrung und kann mir etwas dazu sagen

02.01.2020 20:27 • #410


Pusteblume83
Kenn mich mit Mirta nicht aus, aber ich würde, wenn dies möglich ist, noch eine geringere Dosis als 2,5 nehmen und nicht sofort ganz weglassen. Nach und nach weniger dosieren.

02.01.2020 20:59 • x 1 #411


Larina
Hi ich hoffe hier kennt sich jemand aus ich habe seit 9stunden Migräne eigentlich helfen bei mir nur Triptane als Medikation ich nehme Sertralin und habe den Apotheken - Check durchgeführt und der zeigt Wechselwirkungen an. Beim durchstöbern im Net kamen oft als Informationen das die Kombi auch zu einem Serotonin-Syndrom führen könnte.
Wer kennt eine Alternative?

06.01.2020 00:34 • #412


Abe
@Larina

Mit Migräne und Medikamenten gegen Migräne an sich kenne ich mich selbst nicht aus, da ich nicht betroffen bin. Hoffe aber, ich kann trotzdem etwas Hilfreiches zur Beantwortung Deiner Frage beitragen.

Die Aussage von Deinem durchgeführten Wechselwirkungs-Check wird hier bestätigt (ziemlich unten):

https://www.medikamente-per-klick.de/ap...en_Mitteln

Sertralin = AD aus der Gruppe der SSRIs

Auch mit MAO-Hemmern kann es zu Wechselwirkungen mit Triptanen kommen.

Von Wechselwirkungen mit trizyklischen ADs steht dort nichts.

Allerdings wird hier:

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/...berschuss/

folgendes ausgeführt:

Zitat:
Die Gefahr einer zeitgleichen Einnahme von SSRI oder SNRI und Triptanen wurde dagegen lange überbewertet. Das Risiko wird heute als sehr gering eingeschätzt, teilte die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) kürzlich mit. Wegen der unterschiedlichen Metabolisierung der Triptane dürfte das Risiko für ein Serotonin-Syndrom unter Eletriptan, Naratriptan und Frovatriptan bei gleichzeitiger Einnahme von SSRI oder SNRI am geringsten sein, so die Fachgesellschaft. Dennoch sollten die Patienten sorgfältig ärztlich begleitet werden.


Allgemein würde ich an Deiner Stelle mich über die unterschiedlichen trizyklischen ADs im Netz mal informieren. Z. B. Opipramol oder Anafranil (Clomipramin was ich selbst aktuell nehme), etc..

Liste:

https://www.angst-verstehen.de/trizykli...rizyklika/

Dies würde ich dann auch nochmal über den Wechselwirkungs-Check prüfen, ggf. die möglichen Wechselwirkungen ausdrucken und das Ganze dann mit meinem verordnenden Arzt besprechen.

Was hat der eigentlich bei der Verordnung von Mirtazapin und Sertralin dazu gesagt, dass Du auch (ab und an) ein Triptan-Medikament einnimmst?

#

Grundsätzlich kannst Du das Ganze auch noch von der anderen Seite prüfen, ob es für Dich eine Option wäre, den Versuch mal (mit Rücksprache des Arztes) zu versuchen vom Akutmedikament Triptan auf dieses neue prophylaktische Migräne-Medikament zu wechseln:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/...rofitieren

#

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/...n-bewerten

Zitat:
Der wichtigste Vorteil sei ihre sehr gute Verträglichkeit. In den großen Studien haben nur zwischen zwei und vier Prozent aller Patienten die Behandlung wegen unerwünschter Arzneimittelwirkung abgebrochen

06.01.2020 01:46 • #413


Larina
Leider weiß ich nicht wohin mit meiner Frage und hoffe das ihr mir etwas helfen könnt. Ich nehme seit drei Wochen Sertralin wegen Angststörung (Krankheiten) und Panikattacken.
Meine Angst hat sich stark verringert und die Panikattacken auch. Ich bin extrem ordentlich geworden und was auch meinen Freunden aufgefallen ist. Das ich mich nicht mehr über bestimmte Situationen aufrege und nicht drüber spreche und vieles lockerer sehe so ein mir sch. egal Gefühl.
Einer Seite ist es gut weil ich mich dadurch nicht stresse aber für mich sehr ungewöhnlich und macht mir etwas Angst.
Ist das normal?

06.01.2020 20:14 • #414


Wie sieht es mit den Körpeelichen Symptomen aus?

Aktuell nehme ich keine Antidepressiva... Soll aber auf Cilralex eingestellt werden...

Hat einer Erfahrung mit vielen Körperlichen Symptomen wie Druck auf der Brust, Luftnot, Verspannungen im ganzen oberkörper Rückenschmerzen Herzstolpern etc.

Wurde Symptome nach der Einnahme von Antidepressiva besser?

08.02.2020 19:03 • #415


Zitat von Isie:
Wie sieht es mit den Körpeelichen Symptomen aus?Aktuell nehme ich keine Antidepressiva... Soll aber auf Cilralex eingestellt werden... Hat einer Erfahrung mit vielen Körperlichen Symptomen wie Druck auf der Brust, Luftnot, Verspannungen im ganzen oberkörper Rückenschmerzen Herzstolpern etc. Wurde Symptome nach der Einnahme von Antidepressiva besser?


Das hängt davon ab, ob das Medikament bei dir die innere Anspannung löst. Du meintest sicherlich Cipralex (Escitalopram)?
Ich hatte diese Symptome damals am Anfang auch. Diese gingen mit der Zeit und vor allem mit der Akzeptanz, das es rein
psychisch ist, weg. Sollten diese Symptome bei dir auch rein psychisch sein würde ich dir auch begleitend Entspannungsübungen empfehlen. Bewegung hat bei mir sehr viel geholfen. Das hat aber auch ein paar Monaten gedauert

Machst du nebenbei eine ambulante Psychotherapie?

13.02.2020 21:49 • x 1 #416


Zitat von SirAuron:
Das hängt davon ab, ob das Medikament bei dir die innere Anspannung löst. Du meintest sicherlich Cipralex (Escitalopram)?Ich hatte diese Symptome damals am Anfang auch. Diese gingen mit der Zeit und vor allem mit der Akzeptanz, das es reinpsychisch ist, weg. Sollten diese Symptome bei dir auch rein psychisch sein würde ich dir auch begleitend Entspannungsübungen empfehlen. Bewegung hat bei mir sehr viel geholfen. Das hat aber auch ein paar Monaten gedauertMachst du nebenbei eine ambulante Psychotherapie?



Ja ich meinte Cipralex sorry (-:

Ja die Akzeptanz das es rein psychisch ist, ist ziemlich schwer.... Aber da hast du vollkommen recht ist die Akzeptanz nicht da wird es nicht besser...


Mit der Bewegung ist so ne Sache... Gehe ich laufen habe ich ziemlichen Druck und auch ziehen im Brustkorb und oberen Rücken.... Das versetzt natürlich wieder in Panik


Meine Gesamte Muskulatur ist permanent angespannt

13.02.2020 22:00 • #417


Zitat von Isie:
Ja ich meinte Cipralex sorry (-:Ja die Akzeptanz das es rein psychisch ist, ist ziemlich schwer.... Aber da hast du vollkommen recht ist die Akzeptanz nicht da wird es nicht besser...Mit der Bewegung ist so ne Sache... Gehe ich laufen habe ich ziemlichen Druck und auch ziehen im Brustkorb und oberen Rücken.... Das versetzt natürlich wieder in Panik Meine Gesamte Muskulatur ist permanent angespannt


Normal, kommt durch die innere Anspannung. Beruflicher Stress mit viel Zeitdruck waren bei mir damals die Hauptursache.
Ich mache bald eine Umschulung und werde mal sehen wie ich klar komme. Man muss sehr viel an sich selbst arbeiten und
das können Medikamente nicht leisten. Als Stütze bei schweren psychischen Erkrankungen könnne sie allerdings helfen.
Ich persönlich habe den Weg ohne Medikamente gewählt und gelernt damit umzugehen, das dauert aber wie gesagt.

13.02.2020 22:05 • #418


Zitat von SirAuron:
Normal, kommt durch die innere Anspannung. Beruflicher Stress mit viel Zeitdruck waren bei mir damals die Hauptursache.Ich mache bald eine Umschulung und werde mal sehen wie ich klar komme. Man muss sehr viel an sich selbst arbeiten und das können Medikamente nicht leisten. Als Stütze bei schweren psychischen Erkrankungen könnne sie allerdings helfen. Ich persönlich habe den Weg ohne Medikamente gewählt und gelernt damit umzugehen, das dauert aber wie gesagt.




Ja da hast du vollkommen recht... Bei mir war Beruflicher Stress und und Zeitdruck dass was das Fass zum Überlaufen gebracht hat mit den Psychosomatischen Symptomen....

Hatte jetzt gerade einen Aufenthalt in einer Tagesklinik und mache Ambulant beim Psychologen weiter....

Das mit dem Arbeiten an einem selber ist absolut richtig und auch der einzige Weg....

Hast du selber schon gute Fortschritte gemacht?


Ich habe eine Cipralex genommen gehabt aber diese innere unruhe ging überhaupt nicht...darauf hin habe ich es gelassen.... Möchte es auch ohne schaffen denn die Arbeit die ich an mir leisten muss ersetzt es wirklich nicht

14.02.2020 06:44 • #419


Zitat von Isie:
Ja da hast du vollkommen recht... Bei mir war Beruflicher Stress und und Zeitdruck dass was das Fass zum Überlaufen gebracht hat mit den Psychosomatischen Symptomen.... Hatte jetzt gerade einen Aufenthalt in einer Tagesklinik und mache Ambulant beim Psychologen weiter.... Das mit dem Arbeiten an einem selber ist absolut richtig und auch der einzige Weg.... Hast du selber schon gute Fortschritte gemacht?Ich habe eine Cipralex genommen gehabt aber diese innere unruhe ging überhaupt nicht...darauf hin habe ich es gelassen.... Möchte es auch ohne schaffen denn die Arbeit die ich an mir leisten muss ersetzt es wirklich nicht


Ich habe sehr große Fortschritte gemacht. Ich gehe mehr unter Leute und auch mein soziales Umfeld beziehe ich wieder
mehr ein. Allerdings bestehen leider noch Probleme in der allgemeinen Belastbarkeit, woran ich noch arbeiten muss. Mir
fallen manche Dinge immer noch schwierig und mein Körper reagiert auf bestimmte Umweltreize weitaus extremer als es
vor der Erkrankung war. Braucht wie gesagt alles Zeit. Man sollte sich damit auch nicht so unter Druck setzen. Nimm dir die
Zeit und finde zu dir selbst. Antidepressiva, insbesondere SSRIs wie Cipralex wirken bei jedem unterschiedlich. Die einen
treibt es an, die anderen werden davon müde und schlapp.

Wie sieht es denn mit dem Antrieb so aus? Antriebssteigende Mittel sind bei Angst/Panikstörung eher kontraproduktiv.
Weil sie die ohnehin schon innere Anspannung verstärken können.

14.02.2020 06:52 • #420




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