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Celine1977


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Ich nehme seit genau 6 Wochen Paroxetin. Vor 3 Wochen habe ich aufgestockt und nehme nun 30 mg. Leider trage ich immernoch die Angst in mir und fühle mich ein.wenig wie.in einer Traumwelt, iwi nicht ganz da. Kann mir einer sagen,ob sich das noch legt und ich.mir Hoffnung machen kann,dass es noch mehr Wirkung zeigt?! Ich bin leider noch immer krank geschrieben und würde gerne wieder arbeiten gehen,wenn es denn ginge

28.05.2017 13:22 • #321


IchBinJessie


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Gibt es hier auch sulpirid Erfahrungen ?
Oder bin ich hier falsch

13.06.2017 11:02 • #322


Rurari

Rurari


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Ich hoffe einfach mal das es hier reinpasst. Ich habe jahrelang selbst unter starken Panikattacken und Angstzustaenden gelitten. Medikamente kamen fuer mich aber nie in Frage , jedoch verurteile
ich auch niemanden der welche nimmt. Ich habe am eigenen Leib erfahren muessen wie sich sowas anfuehlt. Was mir sehr gut geholfen hat und mir teilweise immernoch bei kleinen Problemen wie Schlafstoerungen hilft , war Ashwagandha. Dabei handelt es sich um ein Pulver aus der Ashwagandha-Wurzel das hier leider noch nicht so populaer ist. In Indien findet es jedoch alltaeglich Verwendung speziell bei Schlaf- und Angststoerungen. Hat mich immer sehr gut durch meine Angstphasen gebracht oder sie ( je nach Staerke )
zum Großteil verschwinden lassen. Kriegt man auch relativ guenstig bei Amazon ( mit 10€ bin ich damals einen Monat ausgekommen) .

09.08.2017 21:31 • x 1 #323


Celine1977


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Ich denke eher,dass du damit hier falsch bist. Die Leute,die hier schreiben brauchen richtige Hilfe und.kein Ginseng. Wir berichten hier auch nicht von Baldrian Kinderlutschtabletten,sondern von Medikamenten, ohne die hier viele nicht richtig klar kommen. Also unterlass besser Deine Schleichwerbung. Das kann man eher nutzen,wenn man ggf einen stressigen Alltag hat,aber nicht bei Leuten,denen es psychisch einfach nicht gut geht.

10.08.2017 06:05 • x 2 #324


Rurari

Rurari


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Zitat von Celine1977:
Ich denke eher,dass du damit hier falsch bist. Die Leute,die hier schreiben brauchen richtige Hilfe und.kein Ginseng. Wir berichten hier auch nicht von Baldrian Kinderlutschtabletten,sondern von Medikamenten, ohne die hier viele nicht richtig klar kommen. Also unterlass besser Deine Schleichwerbung. Das kann man eher nutzen,wenn man ggf einen stressigen Alltag hat,aber nicht bei Leuten,denen es psychisch einfach nicht gut geht.


Tut mir leid das sagen zu muessen aber lange nichtmehr so einen Bloedsinn gelesen. Du tust ja so , als waeren Medikamente die einzige Loesung und sowas ist meiner Meinung nicht nur fahrlaessig sondern
auch ein Grund dafuer , dass viele Leute ueberhaupt erst richtig in ihrer Krankheit versinken. Waere gut wenn du deine Schleichwerbung fuer die Pharmaindustrie unterlassen wuerdest und dich vielleicht mal serioes mit Studien befasst. Fuehle mich persoenlich durch so einen Schwachsinn angegriffen , da ich selbst jahrelang unter Angst- und Panikattacken gelitten habe und diese ohne Medikamente ueberwunden habe. Aber das willst du mir ja absprechen , wie man sieht. Denn so schlimm kann es ja nicht gewesen sein , wenn es ohne Medikamente funktioniert hat , richtig ?

10.08.2017 10:23 • x 1 #325


Lavara


Es kann beides funktionieren! Habe mich lange mit Homöopathie über Wasser gehalten. Erst seitdem wirklich gar nix mehr ging, bin ich zu chemischen Medikamenten umgestiegen. Trotzdem kann pflanzlich immer eine gute Unterstützung sein!

10.08.2017 10:33 • #326


Rurari

Rurari


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TRIGGERWARNUNG! Wenn man nicht mit Kritik umgehen kann , dann bitte nichtmehr weiterlesen.

Natuerlich kann beides funktionieren. Jedoch gehen Medikamente , ob pflanzlich oder chemisch , nie das Problem direkt an sondern lindern nur Symptome.
Viele Leute die in so einer Situation stecken , geben zwar vor zu leiden , wollen aber nichts an ihrem Lebensstil aendern. Viele wiegen sich meiner Meinung nach
gerne in ihrer Opferrolle und genießen es sogar schon fast. Das kann man natuerlich nicht pauschalisieren aber bei vielen macht es definitiv den Anschein.
Die Leute wollen , dass sich was aendert , ohne selber was zu aendern. Angst und Panik ist nichts was von alleine wieder verschwindet. Man muss sich den Ar. aufreissen
und aktiv werden. Das ist fuer viele Leute aber einfach zu viel Arbeit und deshalb nehmen sie ihr "Schicksal" einfach an. Man muss auch einfach mal Tacheles reden und sollte
diese Leute nicht immer mit Samthandschuhen anfassen. Natuerlich sind Panikattacken schlimm aber man ist definitiv nicht allein damit. Was meint ihr wie oft ich kurz davor war
aufzugeben und mich damit "abzufinden" ? Was meint ihr wieviele Traenen ich auf diesem Weg aus Verzweiflung vergossen hab ? Ohne aktiv dran zu arbeiten , aendert man im Leben NICHTS !
Das sollten sich einige mal klarmachen. Nur vom Rumsitzen , Jammern und sich jeden Tag erneut in die gleiche negative Gedankenspirale ziehen wird sich nichts aendern. Buecher zum Thema lesen ,
die Angst konfrontieren , auch wenn es sehr schwer faellt , sich von der Opferrolle entfernen , koerperlich aktiv werden wenn auch nur in kleinen Schritten ( Bewegung hilft gegen vieles besser als die
meisten Chemiekeulen ). Niemand hat gesagt das es leicht ist aber im Endeffekt hat man es nur selbst in der Hand ! Und viele denken sich jetzt : "Du weisst garnicht wie das ist!"
Ich bin kein "Außenstehender"! Ich saß im gleichen Boot wie viele hier und das ueber Jahre. Ich habe geheult , gekotzt , konnte meine Wohnung nicht verlassen , Dauerschwindel , habe ueber Tage hinweg nicht geschlafen. Wer wirklich was aendern will , wird das auch schaffen ! Davon bin ich ueberzeugt. Aber wer meint , dass er ohne aktiv mitzuarbeiten irgendetwas aendert , der wird in 20 Jahren noch hier um Hilfe bitten ! Das war mein Wort zum Sonntag ( an einem Donnerstag ). Keine netten , dafuer wahre Worte meinerseits.

10.08.2017 10:59 • #327


Celine1977


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Rurari, Du solltest mal.die Dosis ändern,ich glaube, dieses Pflanzenzeug steigt Dir echt zu Kopf.

10.08.2017 11:04 • #328


Rurari

Rurari


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Zitat von Celine1977:
Rurari, Du solltest mal.die Dosis ändern,ich glaube, dieses Pflanzenzeug steigt Dir echt zu Kopf.


Anscheinend bist du also eine Person von denen , die ich beschrieben habe.
Zeit in der Realitaet anzukommen !

10.08.2017 11:17 • #329


Lavara


Natürlich helfen Medikamente nicht, die Ursache zu bekämpfen. Aber sie unterstützen dabei, das man seine Therapie angehen kann mit mehr Ruhe. Bewegung beispielsweise hilft mir überhaupt nicht. Gar nix. Ob Dauerlauf, Kurse oder ähnliches. Seitdem ich krank geschrieben bin, versuche ich regelmäßig spazieren zu gehen, aber danach geht es mir grundsätzlich schlechter. Und glaub mir, es gibt und gab Menschen in meinem Umfeld, die mich nicht mit Samthandschuhen angefasst haben. Wozu hat das geführt? Zur völligen Selbstaufgabe, weil ich dachte, ich habe keine Probleme. Wollte Alles alleine Schafen, habe mich immer zur Arbeit geschleppt egal was los war. Kam nicht von dem Gefühl los, ein schlechter Mensch und Jammerlappen zu sein. Nein danke. Brauche ich nicht mehr.

10.08.2017 11:34 • #330


Rurari

Rurari


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Zitat von Lavara:
Kam nicht von dem Gefühl los, ein schlechter Mensch


Das klingt aber auch nach mehr als einer Angststoerung

10.08.2017 12:08 • #331


Rurari

Rurari


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Zitat von Lavara:
Natürlich helfen Medikamente nicht, die Ursache zu bekämpfen. Aber sie unterstützen dabei, das man seine Therapie angehen kann mit mehr Ruhe. Bewegung beispielsweise hilft mir überhaupt nicht. Gar nix. Ob Dauerlauf, Kurse oder ähnliches. Seitdem ich krank geschrieben bin, versuche ich regelmäßig spazieren zu gehen, aber danach geht es mir grundsätzlich schlechter. Und glaub mir, es gibt und gab Menschen in meinem Umfeld, die mich nicht mit Samthandschuhen angefasst haben. Wozu hat das geführt? Zur völligen Selbstaufgabe, weil ich dachte, ich habe keine Probleme. Wollte Alles alleine Schafen, habe mich immer zur Arbeit geschleppt egal was los war. Kam nicht von dem Gefühl los, ein schlechter Mensch und Jammerlappen zu sein. Nein danke. Brauche ich nicht mehr.



Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig zu lernen wie man mit seinen Gedanken umgeht. Denn Gedanken spielen sich nicht nur im Kopf ab sondern schlagen sich irgendwann auf den Koerper nieder.
Wenn man gelernt hat nicht jeden Gedanken fuer bare Muenze zu nehmen , diesen negativ zu bewerten und zu katastrophisieren ist schonmal der groesste Teil geschafft

10.08.2017 12:27 • #332


Lavara


Da bin ich ja dabei. Habe aber 24 Jahre so gelebt, bevor mir bewusst wurde, dass es nicht nur "schlechte Tage" waren. Daher ist das nicht so einfach solche Gedankengänge schnell auszuschließen. Wie gesagt, ich gehe in Therapie und im Winter in die Klinik. Also ich tue auf jeden Fall was dafür, aber manchmal muss man auch jammern.

10.08.2017 12:34 • x 2 #333


SkorpionPower


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Danke für den tollen bericht, sehr umfangreich und tolle Ansätze.. Klar manchmal geht es leider nicht ganz ohne chemische Medis.. je nach persönlichem Leiden / Erkrankung / Zusatad.
Allerdings kann ich jedem Empfehlen erstmal selbst Sachen auszuprobieren die nur nützlich sein können und keine "Psycho" Nebenwirkungen haben.

Bei meiner mutter z.B war es reines gift.. Sie hat zwar nicht mehr so krasse Schübe gehabt...
allerdings wurde Sie durch das Zeug ein komplett anderer Mensch.. völlig teilnahmslos etwas verwirrt/ Orientierungsstörungen.

16.11.2017 09:52 • #334


Marchenprinz21


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Danke für den hilfreichen und ausführlichen Bericht.

10.12.2017 15:18 • #335


Mentalist


Mir würde vom Arzt (Lasea Lavendelöl) verschrieben. Gibt es das als Öl bei der Apotheke oder nur Kapseln ? Danke.

13.12.2017 18:30 • #336


Ex-Mitglied


Hey Mentalist.
Leider kann ich deine Frage nicht so ganz beantworten. Ich kenne das nur als Kapseln.
Mir wurde damals von einem Arzr Lasea empfohlen , leider wollte die Krankenkasse das nicht übernehmen.
Auf jeden Fall ist es das einzige rezeptfreie Medikament das mir geholfen hatte.
Ich kann dir leider nicht sagen ob es ein Placebo-Effekkt war.
Versuch es mal..

13.12.2017 18:51 • x 1 #337


Gauloise


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Hallo zusammen, hallo rurari,

mein Arzt hat meinem Mann Lasea empfohlen: Kapseln, gibt es in Online-Apotheken relativ günstig. Nachteil: jetzt wurde nachgewiesen, dass da Aluminium drin ist. Mein Mann hat daraufhin andere Mittel probiert, die aber BEI IHM nicht so gut gewirkt haben.
Mein Arzt sagte aber auch, dass Lasea für mich viel zu schwach wäre, da könnte ich auch Gummibärchen lutschen.
Das heisst also: es geht auch um die Art und die Stärke der Erkrankung!
Ich würde somit weder pflanzliche Mittel noch Chemiekeulen verteufeln.
Denn bevor ich mich von der Brücke stürze, dann nehme ich lieber die Chemiekeule, denn dann nutzt es auch nichts, positiv zu denken, oder den Allerwertesten hoch zu kriegen und sich zusammenzureissen.
Die einzige Energie, die man manchmal noch hat, ist die, sich selbst zu töten!
Also muss man in Härtesituationen auch diese Energie noch dämpfen!

Und dass man sich als Opfer sieht, leidet, "hat ja alles doch keinen Wert" - das ist ja auch ein Symptom von Depressionen. Da kann man nicht einfach sagen, "reiss Dich jetzt zusammen", "tu dies oder tu das!"!
Ich habe jetzt eine Therapie angefangen und was macht mein Therapeut: er schlägt mir verschiedene Dinge vor. Und was mache ich: "Dies geht nicht, das geht nicht, etc. etc.". Egal, was er vorgeschlagen hat: ich habe immer Argumente gefunden, die gegen seine Vorschläge sprachen. Er hat mich darauf aufmerksam gemacht - ich selbst hätte es gar nicht gemerkt.
Fazit: ich habe nicht den Mumm, etwas zu ändern! Und das gehört zu meinem Krankheitsbild, aber nicht zu meiner Persönlichkeit! Deshalb mag ich nicht, wenn Du so negativ über diejenigen sprichst, die den Allerwertesten eben nicht hochkriegen! Dazu muss man erstmal wieder Selbstvertrauen finden, oder sich erlauben, Wünsche zu äussern (bzw. sie überhaupt zu haben!).
Rurari, ich gratuliere Dir, dass Du es selbst geschafft hast. Aber urteile nicht über diejenigen, die es eben nicht alleine oder nicht ohne Chemiekeulen schaffen.
Es kommt auch extrem auf das Umfeld an, den Arzt, das eigene Selbstwertgefühl, etc., inwieweit man die Möglichkeiten nutzt, die existieren.
Seien es nun Medikamente, Therapien oder ein gut funktionierendes Umfeld, Freunde, Familie, etc.

Für viele ist der Gang zum Therapeuten ein Ding der Unmöglichkeit ("Ich bin doch nicht bekloppt", "Ich bin doch kein Waschlappen") - aber genauso wird man leider auch oft behandelt, wenn man sich "outet".

Ich wünsche jedem alles Liebe und immer jemanden, der einem eine Hilfe ist - ob mit oder ohne Samthandschuhen.

Viele liebe Grüsse,
Gauloise

18.01.2018 11:44 • x 1 #338


fallenangel2018


Hallo hat jemand Erfahrung mit Insidon? Wurde mir gegen die Angststörung verschrieben 2x täglich! Allerdings merke ich dass dieses Medikament mit der Zeit die Wirksamkeit verliert am Anfang waren es wirklich wenige Attacken die ich hatte nun habe ich das Medikament 2 Jahre und die Panikattacken treten wieder vermehrt auf.
Meine Ärztin damals war etwas älteres Semester und hat gerne auch "ältere Medikamente" verschrieben..Insidon war ein Medikament dass sie selbst eingenommen hat.! Das Medikament ist auch nicht mehr das "Neueste" ! Gibt es vielleicht inzwischen ein "moderneres" Medikament das wirksamer ist? Ich habe Insidon in Verbindung mit Citalopram.

24.01.2018 23:19 • #339


Positiv

Positiv


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Hallo, ich bin neu in der Runde und habe mir zuerst in aller Ruhe die Berichte durchgelesen. Betroffen bin ich von einer generalisierten Angststörung mit Panikattacken. Darunter leide ich seit 1998, wurde jedoch damals überhaupt nicht behandelt. Nachdem ich sehr viele Todesfälle in der Familie hatte, wurden die Angstzustände immer schlimmer. Mein Arzt verschrieb ein Benzo, was super wirkte, bis ich es selbst nicht mehr unter Kontrolle hatte. Nach dem 2004 meine Mutter, ein halbes Jahr später mein Bruder verstarb, ging Nichts mehr. Ich bin dann freiwillig in eine Entzugsklinik gegangen, Alles was ich dort bekam waren eine Visite am Tag, Medikamente, die mir nicht erklärt wurden und es ging mir von Tag zu Tag schlechter. Jeder, der sowohl Alk., als auch Dro.abhängig war, bekam Etwas gegen Entzugserscheinungen - ich bekam Nichts, sondern man entzog das Diazepam täglich rasant - innerhalb einer Woche von ca. 120 mg auf 0. Ich bin dann auf eigenen Wunsch aus der Klinik gegangen, zum Arzt, der mir sofort sagte, er behandele mich nicht mehr. Denn die erste Frage zur Aufnahme war, wie ich an das Medikament gekommen bin (ehrliche Antwort - immer auf Rezept). Zu Hause ging Nichts, ich konnte nicht einmal selbst den Löffel halten - ein Jahr lang quälte ich mich, schützte mich vor mir selbst, wenn das Fenster offen war, ich lag nur da und zitterte. Habe den Arzt gewechselt und das Ganze begann von vorn, da eine Probe über 3-4 Wochen mit Antidepressiva, dann das nächste Antidepressiva (ich kann nicht einmal mehr alle Namen aufzählen) - Versuchskaninchen der Pharmazie. Es hat nicht ein Mittel irgendwann Wirkung gezeigt, bis mir gesagt wurde - sinnlos Diazepam in flüssiger Form. Nach 2 Wochen war ich wieder in der Lage, das Haus zu verlassen. Seitdem - also 2006 - bekam ich nur Diazepammittel, bin ausgewandert in die Schweiz, hier einen Superarzt gefunden, der mich von 120 mg auf 40 mg gebracht hat. Keinerlei Probleme mit dem Medikament, fahre alleine wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, gehe alleine einkaufen - wäre damals für mich undenkbar gewesen. Nun leider wieder starke nervliche Belastung durch eine nicht sehr freundliche mit im Hause wohnende Familie, so stieg das Mittel pro Tag wieder auf 50 mg. Seelisch geht es mir gut damit, ich habe weder Angst rauszugehen, noch Probleme mit Bus, Bahn. Mein Arzt, der mir so wunderbar geholfen hat, denn er redete mit mir, ist leider verstorben, dem zu folge ständiger Wechsel mal hier und mal da, durch Umzug auch noch einmal Wechsel. Mir hat der Arzt gesagt, durch die lange Zeit der Einnahme ist eine Reduzierung auf 0 nicht mehr möglich.

Warum wird von so vielen Leuten das Valium verteufelt? Natürlich ist man davon abhängig, das leugne ich nicht. Doch warum soll ich unter solcher Angst leiden, dass ich mich nicht mehr aus der Wohnung traue, wenn das Mittel mir hilft, am sozialen Leben teilzunehmen? Ich gehe zu Vereinen, ich treffe mich mit Freunden, ich gehe mit meiner Familie essen (war damals auch nicht möglich, enge Räume und ich war weg).

Psychologen, Psychiater haben mir nie geholfen, nach der dritten Sitzung kam ich mir immer vor, als wäre ich für sie der Störenfried, oh Hilfe jetzt die wieder.

Ich habe weder irgendwelche Wahrnehmungsstörungen, noch bin ich aggresiv, noch denke ich an Selbstmord.

Bei all den Berichten, die ich jetzt hier gelesen habe, so meine Meinung, muss von anderen Menschen nicht geteilt werden, es sollte jeder Mensch das Medikament erhalten, was sowohl seinem Körper wie auch seiner Seele hilft ein Leben zu führen wie ein Mensch, der nicht krank ist.

Und für mich steht Eines fest, noch einmal werde ich in meinem Leben keinen Entzug machen und durch die Hölle gehen. Vielleicht verstehen mich hier Einige, vielleicht auch nicht. Ich bin auch gern hellhörig, wenn mir Jemand noch andere Tipps geben kann, um die Dosis etwas zu reduzieren.

Vielen Dank für`s lesen und vielleicht auch für manche hilfreichen Hinweise und Tipps.

Liebe Grüsse

25.01.2018 13:41 • x 1 #340




Dr. med. Andreas Schöpf

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