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Ich habe mit 5mg angfangen.
Nehme ab morgen 10mg

18.04.2013 10:53 • #21


Gut dann mache ich das auch so (:

18.04.2013 10:59 • #22



Medikament Citalopram

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Von dem Citalopram wurden bei mir die Panikattacken erst richtig ausgelöst. Seitdem habe ich eine richtige Medikamentenphobie und würde so etwas nie wieder nehmen...

18.04.2013 15:47 • #23


Danke für deine Antwort, ja ich hab wirklich unterschiedliche Meinungen gehört. Ich glaube ich nehme es erst in der Tagesklinik..wie lange hast du es eingehnommen?

18.04.2013 16:07 • #24


Einen Tag, danach hatte ich wirklich richtige Todesangst. Hab meine Ärztin angerufen und sie hat gesagt, ich soll es SOFORT absetzen.

18.04.2013 19:07 • #25


Und was hast du anstatt bekommen?

18.04.2013 21:40 • #26


Gar nichts mehr, denn ich habe seitdem ich diese Todesangst nach dem Medikament hatte, eine absolute Medikamentenphobie!

19.04.2013 20:45 • #27


liebe iwona,

hab mal den thread gelesen.
also ich nehme seit 5 Wochen citalopram.

12 tage 10mg
21 tage 20mg
5 tage 30mg

und ich sage dir, es wird besser.
ich hatte / habe Angstörungen, konnte nicht mehr einkaufen und raus gehen viel mehr sehr schwer. auch krankheitsängste waren dabei. bunt gemixt mit psychsomatischen beschwerden.

ich hatte in meiner ganzen einschleichphase,in der ich mich ja immer noch befinden KEINE SUIZIDGEDANKEN.
lediglich bei jeder erhöhung 5-6 tage verstärkte ängste, unruhe..wobei bei den 30mg auch nicht mehr.

leider kann man sowas nur testen weil JEDER körper anders reagiert.
ich will dir mut machen weil ich nie daran geglaubt habe aus dem loch wieder heraus zu kommen. ABER ES WIRD BESSER tage für tag.

nimm es.
und wenn du solche angst hast ,warte bis zur tagesklinik. dort bist du unter aufsicht.
ich habe wirklich tausende foren durchgeforstet, gejammert und solche angst gehabt.
aber es war die beste entscheidung.


lieben gruß
luise

27.04.2013 17:31 • #28


Ich frag mich immer wie es sich unter Cita mit dem Blutdruck und der Blutungsneigung verhält. Ist ja unter den Nebenwirkungen auch aufgeführt.

27.04.2013 18:36 • #29


Ach ja, da hätt ich noch eine frage. Wie ist das unter Cita oder allgemein unter ADs, kommt es euch vor als hätte es eure Persönlichkeit verändert? Seit ihr noch oder vllt wieder ihr selbst, oder habt ihr euch,möglicherweiße auf Grund des Medis, verändert?

27.04.2013 21:24 • #30


Mich hat nix verändert im Gegenteil man findet wieder mehr zu sich.
Man glaubt ja garnivht wie die Angst einen verändert.

Lg

27.04.2013 21:26 • #31


Ich hatte ne Zeit lang Lyrica und Laif900 bekommen es aber beides abgesetzt jetzt merke ich das es mir nicht gut geht, eine Beratung hatte mir auch Citalopram empfohlen, hat es bei euch echt geholfen?

27.04.2013 22:16 • #32


Ehrlich? Man hat das Gefühl wieder mehr man selber zu sein?
Ich kann mir das nur so schwer vorstellen, denn immerhin greift das Medi ja in den Hirnstoffwechsel ein und somit auch ins eigene Denke und alles :S allein beim Gedanken daran, komm ich mir schon nicht mehr vor wie selber, sonder wie Medikamenten gesteuert...

27.04.2013 22:28 • #33


wenn du an so einen Mist glaubst dann leide halt weiter...micht haben die Medikamente in keinster Weise persöhnlich verändert, sie haben mich nur zu dem Menschen gemacht der ich vor Ausbruch der Krankheit war. Ich habe wieder Spass am Leben und meine Gedanken kreisen nicht pausenlos um sinnlose Ängste...

DAs ist ja der Sinn der Medikamente das sie in den Hirnstoffwechsel eingreifen...wäre da alles ok, hätten wir diese Probleme nicht.
Bei mir hat es auch lange gedauert bis ich wieder ich selber war, ich schätze mal 4-6 Monate, aber es wurde unter MEdikamenteneinnahme von Woche zu Woche besser, die Ängste, Gedanken und Attacken wurde immer weniger und sind nun ganz weg.

Ich bin dankbar das es diese Mittel gibt...2 Jahre Psychiotherapie und schei. Naturheilmittel haben mir einen Dreck gebracht

28.04.2013 06:14 • #34


Ja manchmal geht es sicher nicht ohne aber auf Dauer ist es doch auch keine Lösung oder ?

28.04.2013 07:29 • #35


Schlaflose
Zitat von where.there.is.light:
Ach ja, da hätt ich noch eine frage. Wie ist das unter Cita oder allgemein unter ADs, kommt es euch vor als hätte es eure Persönlichkeit verändert? Seit ihr noch oder vllt wieder ihr selbst, oder habt ihr euch,möglicherweiße auf Grund des Medis, verändert?


Es ist ein verbreiteter Irrglaube, dass ADs die Persönlichkeit verändern. Sie verändern einen in der Art, dass man wieder so wird, wie man vor der psychischen Erkrankung war. Mich haben sie aus einem depressiven, lebensmüden, ständig heulenden Geschöpf ein wieder eine optimistische, fröhliche und aktive Frau gemacht.

28.04.2013 08:09 • #36


Das sagt sich vlllt für euch so einfach. Aber wenn die Krankheit Teil der Persönlichkeit ist, und man sein Leben eigentlich nicht ohne kennt, und plötzlich wäre durch ein Medi alles anders (vorraus gesetzt es schlägt an), nun dann fällt es mir zumindest schwer davon zu sprechen, dass ich durch das Medi nur wieder ich selber bin.
Auch wenn Leute berichten, dass die unter ADs zb gleichgültig wurden, dass ihnen alles egal wurde, da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass das zu deren normaler Persönlichkeit davor gehört hat.
Daher ganz einfach meine Bedenken. Das hat nichts damit zu tun ob ich jetzt glaube, dass ADs die Persönlichkeit enorm verändern, ich hab aus genannten Beispielen lediglich Bedenken. Ich hab ja extra gefragt!
Außerdem kann mans drehen und wenden wie man will. Wenn man sagt, dass die Krankheit die Persönlichkeit beeinflusst, weil der Hirnstoffwechsel möglicherweiße anders verläuft, so muss auch der Umkehrschluss gelten, wenn man ihn durch Medis wieder gerade rückt, dass das einen Einfluss auf die Persönlichkeit hat. Was davon nun der eigentliche Normalzustand ist, ist oft schwer zu sagen.
Ich hab lediglich bedenken geäußert und wollte eine ehrliche Meinung von euch zu meiner Frage.
Das ist kein Grund mit Sprüchen a la wenn du an so einen Mist glaubst dann leide halt weiter zu kommen. Ist einfach nicht besonderns nett, dahingehend das ich einfach persönliche Bedenken geäußert habe.

28.04.2013 11:46 • #37

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Schlaflose
Zitat von where.there.is.light:
Aber wenn die Krankheit Teil der Persönlichkeit ist, und man sein Leben eigentlich nicht ohne kennt, und plötzlich wäre durch ein Medi alles anders (vorraus gesetzt es schlägt an), nun dann fällt es mir zumindest schwer davon zu sprechen, dass ich durch das Medi nur wieder ich selber bin.


Hattest du denn schon von Geburt an psychische Probleme und nie erlebt, wie es ist, normal zu sein? Dann ist es natürlich schwierig zu sagen, wie du die Wirkung der Medikamente empfinden würdest.
Dass ADs gleichgültig machen, ist nur am Anfang, weil die stimmungsaufhellende Wirkung erst nach einigen Wochen eintritt. Manchmal muss man auch mehrere Sorten ausprobieren, bis man das Richtige findet. Aber letzendlich kann man nur dann feststellen, wie es einem damit geht, wenn man sie ausprobiert. Absetzen kann man sie dann immer noch, wenn es einem nicht behagt.

28.04.2013 14:12 • #38


Ob von Geburt an oder schon sehr früh, lässt sich im nachhinein nicht sagen laut Ärzten. Aber so zu sein wie ich bin, ist nunmal normal für mich ^^ ich hätt ja auch keine Probleme wenn die Umwelt anders wäre - ist sie aber nicht
Auf gut Glück ausprobieren, bei so tiefgreifenden Medis, wollte ich eigentlich verzichten. Zumal ich in anderer Hinsicht da schonmal negative Erfahrungen mit irreparablen Veränderungen gemacht habe, bei Medis die tief eingreifen. Wirkt ja eben nicht bei allen gleich. Und auf solche Sachen wie PSSD oder sonstiges, hätte ich doch wenig lust. Gerade auf Grund meiner Erfahrungen find ich es mittlerweile recht leichtsinnig, sich einfach durch solche Medis durch zu testen. Da muss man schon gut den Kosten-Nutzen Faktor berechnen.
Mittlerweile wird ja einfrid geforscht an solchen Langzeitfolgen von den Medis, ebenfalls über DNA veränderungen und dadruch Vererbbarkeit der Änderungen durch das Medi. Noch so ein Grund wieso ich so vorsichtig bin, und eben doch auch bedenken habe, was die wirklichen Auswirkungen angeht. Denn zu sagen, nimm das Medi, du kannst es absetzten und danach ist alles wie vorher stimmt nämlich nicht. Sieht man schon allein daran, dass einige nach Medi einnahe weiterhin gesud bleiben. Was nicht auch selten in langfristigen Veränderungen im Hirn, an Transportwegen und Rezeptoren liegt.

28.04.2013 14:20 • #39


Zitat von blubel:
wenn du an so einen Mist glaubst dann leide halt weiter...micht haben die Medikamente in keinster Weise persöhnlich verändert, sie haben mich nur zu dem Menschen gemacht der ich vor Ausbruch der Krankheit war. Ich habe wieder Spass am Leben und meine Gedanken kreisen nicht pausenlos um sinnlose Ängste...

DAs ist ja der Sinn der Medikamente das sie in den Hirnstoffwechsel eingreifen...wäre da alles ok, hätten wir diese Probleme nicht.
Bei mir hat es auch lange gedauert bis ich wieder ich selber war, ich schätze mal 4-6 Monate, aber es wurde unter MEdikamenteneinnahme von Woche zu Woche besser, die Ängste, Gedanken und Attacken wurde immer weniger und sind nun ganz weg.

Ich bin dankbar das es diese Mittel gibt...2 Jahre Psychiotherapie und *beep* Naturheilmittel haben mir einen Dreck gebracht

Bei mir war es genauso. Ich habe Citalopram von 20 auf 10 auf 5 und seit Januar auf 2,5 mg abgesenkt. Ich habe es seit März 2010 genommen und habe jetzt noch genau 3 * 2,5 mg in meinem Gläschen, also die 10 mg-Tablette seit Januar nur noch geviertelt eingenommen. Ich habe ganz bewusst ganz langsam ausgeschlichen um kein Chaos in der Hirnchemie anzurichten. Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir noch nie so gut ging. Auch wenn ich Sorgen habe, aber sie lösen keine Angstzustände aus. Ganz im Gegenteil ist es mir seit einem halben Jahr erst gelungen, mich mit Menschen zu unterhalten, ohne dass die mich als komisch betrachten. Ich habe angefangen, Menschen anzuziehen, die vorher nichts von mir wissen wollten. Und das alles ohne Psychotherapie. Die Ängste, die ich mal hatte, sind wie eine Seuche, die man bekämpfen muss. Die können sonst schnell zum Selbstläufer werden. Oder wie Schmerzen, die unbehandelt chronisch werden.

Wenn meine Mutter Antidepri eingenommen hätte, würde sie heute noch leben.

07.05.2013 23:10 • x 1 #40



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Dr. med. Andreas Schöpf