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Hallo,

einige haben ja meine Geschichte und Beiträge immer mal wieder verfolgt und kommentiert. In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse ja überschlagen... zu allem Umzugsstress kam dann das Ziehen von einem Weisheitszahn und 2 weiteren - die waren definitiv platt. Innerhalb von 2 Terminen im Abstand von 3 Tagen 3 Zähne weg. Wunde Weisheitszahn macht Stress, konnte teilweise nur mit max. 4 x 400 Ibu so halbwegs schlafen (liegen war Horror pur). Ich war so angetriggert, dass ich meinen (lächerlichen) EINEN Tropfen Rivotril am Tag auf bis zu 12 - 14 hochfahren musste, dazu Ibu... nicht sonderlich erbaulich. Dann kamen "Zitterattacken" in den Ohren dazu, Ursache: Trigeminusnerv gereizt (endlich mal was greifbares und nix eingebildetes).

Da bot es sich an, das Lyrica (vor dem ich mich ewig gedrückt habe) jetzt endlich mal zu nehmen. Rücksprache mit meinem Doc (der mich SEHR genau kennt und mir das Lyrica schon ewig ans Herz legt)... sollte mit 3 Tropfen (Witz) anfangen, aufgrund meiner Empfindlichkeit. Vorgestern also 3 Tropfen: Nix. Arzt: "Erhöhen, MAXIMALE Tagesdosis 150mg, nach Gefühl hochdosieren" (normaler Weise einschleichen, aber es ging um eine "Sofortwirkung" aufgrund des Tuckerns der Ohren und Schmerzen aller Zähne, auch der gesunden). Heute morgen also auf 50mg hoch... was soll ich sagen: SEIT WOCHEN wieder mal gute Laune, nicht gereizt, Weisheitszahnwunde schmerzt nicht mehr so extrem, brauchte weniger Ibu, bisher nur 3 Tropfen Rivotril über den Tag verteilt, aber: ENERGIE ohne Ende. Ich sitze hier wie ein Frettchen auf Dro.... fühle mich etwas überdreht aber NICHT manisch. Dabei aber gut gelaunt ohne "geflasht" (also kein "Gute-Laune-Rausch").

Wie kann es sein, dass Lyrica (das ja eigentlich dämpft) mich so dermaßen aufpeitscht? Dosis zu hoch? Zu niedrig? Doc sagt: "Dosis halten und einige Tage abwarten!". Okay, habe seit der Zahngeschichte auch noch 6 Kilo abgenommen (geht einfach nicht mehr richtig mit dem Essen, eben weil 2 zum Kauen fehlen und die W-Zahn-Wunde schmerzt noch sehr bei Nahrungskontakt). Kommt mir seltsam vor, andere berichten nach 50mg Lyrica, sie hätten den ganzen Tag nur gepennt. Weitere Wirkung: Meine Nackenschmerzen und Verhärtungen waren kaum spürbar. Kurz nach der Einnahme von ca. 25mg (nehme es 4 - 5 mal am Tag) ist mir etwas wankelig, dann KURZ LEICHT müde, dann aufgedreht und der Kopf sagt: "Alter, was machen wir jetzt, sitz nicht rum, sei aktiv, los, raus, raus, raus!".

Kennt jemand von Euch diese Wirkung bzw. hat Erfahrungen dieser Art? Ggf. eine Art "Erstverschlimmerung" oder gar eine paradoxe Wirkung? Freue mich über Eure Rückmeldungen.

P.S.: Dieses Posting habe ich in 3 Minuten getippt... ich sag ja: Hochkonzentriert und wie mit Energie pur vollgepumpt....

11.11.2013 19:25 • 11.11.2013 #1


4 Antworten ↓


Juris
Hallo, ich habe hier etwas von der Ärztekammer gefunden:

Zitat:
Auch heroinabhängige Patienten oder Patienten, die sich in Substitutionsbehandlung befinden, setzen Pregabalin wegen seiner euphorisierenden, entspannenden und sedierenden Wirkung, ähnlich wie Benzodiazepine, ein.


Vllt. erklärt das ganz gut, warum du so euphorisch bist?

11.11.2013 19:32 • #2



Lyrica: Gut gelaunt aber aufgedreht - Erfahrungen?

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Ich merke aber nix von Entspannung oder Sedierung. Ich nehme es ja aus 3 Gründen:

1) Ruhiger, entspannter werden, den aktuellen Stress bewältigen (manchmal geht das leider nur mit einem Medikament)

2) Schmerzen (Trigeminusneuralgie) bekämpfen

3) Rivotril "unter dem Lyrica" ausschleichen

2 und 3 scheinen zu klappen, aber Entspannung ist was anderes... daher ja meine Frage nach anderen Mitgliedern, die mit Lyrica in diese Richtung Erfahrung(en) haben.... dennoch danke für Deinen Beitrag...

11.11.2013 19:38 • x 1 #3


Schlaflose
Freu dich doch einfach, dass es dir damit gut geht. Warum musst bei allem nach einem Wurm suchen?

11.11.2013 19:49 • #4


Wiel dieses aufgedreht sein ein bißchen nervig ist und weil ich so bin . ( scheinbar wirkt das Medikament doch nicht hinter dies dauernde Hinterfragen

11.11.2013 19:57 • #5




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Dr. med. Andreas Schöpf