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Pipifax Forte
Zitat von squashplayer:
Ich bin gerade am experimentieren wieviel Lyrica man sich zur Beruhigung maximal reinhauen kann. Habe gerade mal 150 mg genommen und habe eine deutlich beruhigende Wirkung. Wie hoch kann man denn gehen bzw. was habt ihr max. genommen auf einmal?


Es gibt Verrückte, die nehmen mehr als 1 Gramm auf einmal. Dürfen tut man laut Packungsbeilage 600 mg pro Tag, diese allerdings verteilt auf mindestens 2 Dosen morgens und abends. D.h. eine Einzeldosis darf 300 mg nicht überschreiten.

Allerdings sind das Werte für die tägliche Anwendung. Ich bin der Meinung, wenn man es nicht täglich nimmt, sondern nur, sagen wir jetzt mal, alle paar Wochen einmal, so aus "Spaß", dann kann man durchaus auch mal initial mehr nehmen. Man sollte dann am nächsten Tag viel trinken, um den Dreck aus den Nieren zu spülen. Bei Medikamenten weiß man leider nie, ob zu viel Leber- oder Nephrotoxisch (Niere) ist.

29.09.2018 17:20 • x 1 #181


squashplayer
Ja genau das mit den 600 mg täglich hatte ich auch gelesen.

Ich habe heute erst 150 mg genommen, 2h später nochmal 75 und dann abends im Kino nochmal 75. Also 300 mg verteilt über den Tag. Bin jetzt immer noch herrlich zugedröhnt, wie besoffen. Will aber nicht wissen, wie meine Nieren das finden.

30.09.2018 00:35 • #182



Hallo squashplayer,

Lyrica Erfahrungsbericht

x 3#3


Robinson
Müsst ihr vom Lyrica auch so oft Pinkeln in der Nacht ?

01.10.2018 08:48 • #183


squashplayer
Nein, aber nehme es auch nur Tags und selbst wenn ich es abends nehme muss ich das nicht. Ggf. mal Herzschwäche abklären lassen. Hast du auch Ödeme in den Beinen?

01.10.2018 16:52 • #184


lotusmann
Ja, ich muss auch wegen Pregabalin Nachts oft pinkeln (1-3 Mal)...es nervt!

01.10.2018 22:59 • #185


Ich habe nun auch Pregabalin bekommen, hoffe dass es wenig NW hat, habe große Angst vor NW im allgemeinen...
Lese hier erstmal weiter mit.
Meine Diagnosen kann ich gar nicht alle aufzählen, die variieren irgendwie ständig...

Habe gedacht, ich kann es auch ohne Medikamente schaffen, es geht aber irgendwie nicht.

Ich soll mit 50 mg abends anfangen.

08.10.2018 13:56 • #186


Robinson
Ich will wieder runter. Die wirken nach ner Weile nicht mehr. Hast nur noch NWs. Angst kommt wieder und du bist nur noch Balla Balla. Der Entzug ist ...nunja...

08.10.2018 14:47 • #187


Zitat von Robinson:
und du bist nur noch Balla Balla


Also bei mir wirken sie.
Nehme seit August letzten Jahres 300 mg täglich und "balla balla" bin ich nicht.
War ich eher vorher durch die Panikattacken und permanenten Angstzustände.
Inzwischen kann ich wieder arbeiten und am Leben teilnehmen.
Bin sehr dankbar dafür.

08.10.2018 15:26 • x 1 #188


Robinson: was ist denn eine Weile?
Wochen?
Monate?
Jahre?

08.10.2018 15:35 • #189


Robinson
Mit Pausen seit 2014.

08.10.2018 15:46 • #190


Finde immer wichtig, das im Verhältnis zu sehen.
Ich denke, dass dieses Medikament keine Dauerlösung sein soll(te).
4 Jahre sind dann ja schon recht lang.
Es ist ja vielen schon geholfen, wenn es einen mal aus der Angstspirale raus holt, um therapierbar zu sein, um einfach mal wieder runter zu kommen.
Dafür sehe ich es bei mir. Als eine Krücke, die mich eine Weile begleiten wird, bis ich wieder selbständig laufen kann.
Ich hoffe, dass es mir den gewünschten Erfolg bringen wird.

08.10.2018 15:56 • #191


squashplayer
Zitat von Flame:

Also bei mir wirken sie.
Nehme seit August letzten Jahres 300 mg täglich und "balla balla" bin ich nicht.
War ich eher vorher durch die Panikattacken und permanenten Angstzustände.
Inzwischen kann ich wieder arbeiten und am Leben teilnehmen.
Bin sehr dankbar dafür.


Das ist eine Interpretation. Die andere wäre, dass die Dinger inzwischen kaum noch wirken, du aber durch dein neues Selbstbewusstsein die Panik losgeworden bist.

08.10.2018 21:59 • #192


Robinson
Irgendwann nimmt man Lyrica nur noch, um nicht in den Entzug zu fallen.

08.10.2018 23:07 • #193


squashplayer
Deswegen nehme ich es ja nur punktuell max. 1x die Woche, um mal ein paar Stunden abschalten zu können.

08.10.2018 23:15 • x 1 #194


Robinson
Ist wie mit Tianeptin. Die Wirkung lässt langsam nach. Ist auch logisch, da das Hirn nachreguliert. Homöostase.

09.10.2018 04:18 • #195


Wie auch immer... wenn Pregabalin zu diesem Erfolg verholfen hat, hat es gewirkt.

Warum wird eigentlich so oft die Medikation so schlecht geredet?
Insbesondere wenn jemand berichtet, dass es geholfen hat?

09.10.2018 15:06 • #196


Rastaman
Lyrica hat bei mir leider starke Nebenwirkungen erzeugt(vor allem im Bauchbereich). Gibt es verträglichere Alternativen dazu?

09.10.2018 19:22 • #197


Zitat von squashplayer:
Das ist eine Interpretation. Die andere wäre, dass die Dinger inzwischen kaum noch wirken, du aber durch dein neues Selbstbewusstsein die Panik losgeworden bist.


Schön wär´s...

Ich habe im Laufe der Zeit zweimal morgens meine Tablette bzw. Kapsel vergessen einzunehmen.
Da war ich spätestens mittags ein heulendes Elend und wusste nicht,was Sache ist.
Abends erst bei der abendlichen Einnahme,hab ich dann gesehen,dass ich morgens die Einnahme vergessen hatte.

Ein Mensch,der beispielsweise Blutdrucksenker nehmen muss oder Medikamente gegen Epilepsie oder oder....wird auch beizeiten merken,dass er sein Medikament vergessen hat.
Das ist nunmal so.
Wenn man so will,werden damit Symptome unterdrückt,sicherlich!
Bei rein körperlichen Erkrankungen sagt da kein Mensch was zu,da ist das völlig legitim.

Diese psychische Erkrankung ist genauso anzusehen wie eine rein körperliche Krankheit.
Man kann Einfluss nehmen aber halt nur bedingt.

10.10.2018 11:35 • x 2 #198


MiniMami30
Ich nehme lyrica seit ungefähr 2 Monaten. 150 mg täglich. Zum ausprobieren, ob meine berührungsempfindliche haut davon besser wird.
Soweit vertrage ich es recht gut. Und meine berührungsempfindliche haut hat sich auch schon reduziert. . Nur an manchen Tagen ist sie noch extrem berührungsempfindlich . Zieht dann bei berührung durch den ganzen Körper. Also extrem unangenehm.

10.10.2018 11:43 • #199


Dem einen hilft ein ein Medikament,dem anderen nicht.
Das bezieht sich auf alle Medikamente.

Deswegen ist kein Medikament gut oder schlecht.

Und ich möchte nochmals hinzufügen:

Es kommt auch auf den Schweregrad der Erkrankung an.Das wird hier häufig übersehen.
Hat man z.B. "nur" eine Panikattacke in der Woche ,kann man da sicher mit Verhaltenstherapie noch gut gegensteuern.

Aber wenn einen die Angst und Panik soweit im Griff hat,dass man quasi nurnoch von Klinik zu Klinik geht,ist ein Medikament,das anschlägt ein Segen.

10.10.2018 11:52 • x 2 #200




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Dr. med. Andreas Schöpf