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Nabend liebe Forengemeinde

Nehme seit 18 Tagen nun wieder Fluoxetin,, nach meiner (entgleisten) Medikamentenodysee mit Venlafaxin, Escitalopram und Paroxetin.

Habe angefangen mit 10 mg, war nur Unruhe morgens, und gelegendlich leichte Panikattacken.
Nach 7 Tagen aufdosiert, und die Panikattacken wurden intensiver, Unruhe und Depressionen kamen dazu.

Jetzt bin ich heute den 3. Tag auf 30mg ,habe gestern sehr starke Panikattacken gehabt, Übelkeit, Benommenheit, Innerliche totale Unruhe (zeitweise) und Depressionen die ich so noch nie erlebt habe.

Ich habe Fluoxetin schon mal fast 10 Jahre gegen Panik und Depressionen genommen, und habe kaum damit Probleme gehabt.


Was meint ihr ? Sind das jetzt Anfangsverschlimmerungen, oder bleibt dieser Zustand jetzt so ?


Viele Grüße

07.03.2015 22:17 • 28.03.2015 #1


25 Antworten ↓


Hallo Matt2000,
ich kann dich in der hinsicht beruhigen...dein zustand wird nicht so bleiben ,
war bei mir genau so unter Venlafaxin...es sind die verstärkung der Symptome am anfang,
es wird aber mit der zeit immer besser....ist halt ein geduldsspiel
L.G.NoFear63

08.03.2015 12:58 • #2



Fluoxetin noch Erstveschlimmerung ?

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Zitat von Matt2000:
Nabend liebe Forengemeinde

Nehme seit 18 Tagen nun wieder Fluoxetin,, nach meiner (entgleisten) Medikamentenodysee mit Venlafaxin, Escitalopram und Paroxetin.

Habe angefangen mit 10 mg, war nur Unruhe morgens, und gelegendlich leichte Panikattacken.
Nach 7 Tagen aufdosiert, und die Panikattacken wurden intensiver, Unruhe und Depressionen kamen dazu.

Jetzt bin ich heute den 3. Tag auf 30mg ,habe gestern sehr starke Panikattacken gehabt, Übelkeit, Benommenheit, Innerliche totale Unruhe (zeitweise) und Depressionen die ich so noch nie erlebt habe.

Ich habe Fluoxetin schon mal fast 10 Jahre gegen Panik und Depressionen genommen, und habe kaum damit Probleme gehabt.


Was meint ihr ? Sind das jetzt Anfangsverschlimmerungen, oder bleibt dieser Zustand jetzt so ?


Viele Grüße


Hallo,

Du bist jetzt fast schon in der 3.Behandlungswoche und da sollte die Depression eigentlich langsam nachlassen.
Wenn du das Gefühl hast dir geht es jetzt noch schlechter als vor der Behandlung mit Fluoxetin solltest du deinen Arzt darauf ansprechen.
Deine anderen Beschwerden sind typisch für SSRI sollten jetzt aber auch langsam nach der 3-4 Behandlungswoche verschwinden oder zumindest deutlich nachlassen.
Eventuell verträgst du das Medikament auch beim 2 mal nicht mehr so gut bzw es wirkt einfach bei dir nicht mehr so wie es eigentlich sollte.
Ich musste Paroxetin auch beim 3 mal absetzen weil die Nebenwirkungen einfach unerträglich waren.

LG

09.03.2015 02:20 • #3


Die Depressionen werden auch wchon ein wehnig ausgebremst. Panikattacken kommen auch nicht mehr so leicht auf .. die Grundstimmung hat sich ein wehnig gebessert.

Nur Innerliche Unruhe ist ein Problem, vorallem morgens, wache derzeit um 5 Uhr auf, kann nicht mehr ruhig liegen, die bein und Armmuskulatur ist angespannt ist und tut weh. das Gibt sich ein wehnig wenn ich morgens das fluoxetin genommen habe ... komisch.

werde nachher nochmal bei meinem doc vorstellig werden

10.03.2015 12:08 • #4


Weiß jemand wie lang so eine Erstverschlimmerung dauern kann? Habe grad wieder Krassen Schwindel und so als ob ich träumen würde, Unruhe und Panik

10.03.2015 21:05 • #5


Zitat von Matt2000:
Weiß jemand wie lang so eine Erstverschlimmerung dauern kann? Habe grad wieder Krassen Schwindel und so als ob ich träumen würde, Unruhe und Panik


Selten länger als die ersten 2-3 Wochen (war zumindest bei mir so)
Was du gerade erlebst,würde ich jetzt aber nicht unbedingt als Erstverschlimmerung bezeichnen
Solche Symptome haben viele während der ganzen Behandlung und den sch...Schwindel hab ich heute sogar noch ab und zu

11.03.2015 10:27 • #6


Berti
Was heit "entgleisten" ?

11.03.2015 12:57 • #7


Perle
Hallo Matt2000,

ich habe ebenfalls diese Nebenwirkungen. Habe Ende Januar mit 10 mg Fluoxetin angefangen, dann Ende Februar auf 15 mg erhöht und bin nun beim 6. Tag mit 20 mg.

Jetzt mit den 20 mg habe ich sehr starke innere Unruhe, große Ängste, Heulkrämpfe, leichten Durchfall, Schweißausbrüche und kann praktisch Null schlafen. Es fühlt sich etwas so an, als würde man irre werden. Ich denke und hoffe, dass sich das in einiger Zeit legen wird, denn es verunsichert mich schon sehr und frustriert mich auch. Ich traue mich zurzeit auch gar nicht mehr raus und habe anstehende Termine absagen müssen. Das Verkriechen in der Wohnung ist nicht gut aber momentan weiß ich mir keinen anderen Rat.

Ich kenne Fluoxetin bereits seit 2007 und habe es 2x für je etwa 2 Jahre wegen Depressionen genommen. Ich war damals sehr zufrieden damit, hatte kaum und auch nur ganz kurz Nebenwirkungen (Schwindel) und ein ganz neues Lebensgefühl. Vielleicht fühlen sich die Nebenwirkungen dieses Mal (zumindest bei mir) krasser an, weil ich eben nicht nur eine Depression, sondern auch und hauptsächlich die Angst- und Panikstörung habe.

LG, Martina

11.03.2015 13:26 • x 1 #8


Zitat von Berti:
Was heit "entgleisten" ?


Wat entgleisten
Du sollst keine Dro. nehmen dat weiste doch

11.03.2015 20:35 • #9


Zitat von hamburg.meine.perle:
Hallo Matt2000,

ich habe ebenfalls diese Nebenwirkungen. Habe Ende Januar mit 10 mg Fluoxetin angefangen, dann Ende Februar auf 15 mg erhöht und bin nun beim 6. Tag mit 20 mg.

Jetzt mit den 20 mg habe ich sehr starke innere Unruhe, große Ängste, Heulkrämpfe, leichten Durchfall, Schweißausbrüche und kann praktisch Null schlafen. Es fühlt sich etwas so an, als würde man irre werden. Ich denke und hoffe, dass sich das in einiger Zeit legen wird, denn es verunsichert mich schon sehr und frustriert mich auch. Ich traue mich zurzeit auch gar nicht mehr raus und habe anstehende Termine absagen müssen. Das Verkriechen in der Wohnung ist nicht gut aber momentan weiß ich mir keinen anderen Rat.

Ich kenne Fluoxetin bereits seit 2007 und habe es 2x für je etwa 2 Jahre wegen Depressionen genommen. Ich war damals sehr zufrieden damit, hatte kaum und auch nur ganz kurz Nebenwirkungen (Schwindel) und ein ganz neues Lebensgefühl. Vielleicht fühlen sich die Nebenwirkungen dieses Mal (zumindest bei mir) krasser an, weil ich eben nicht nur eine Depression, sondern auch und hauptsächlich die Angst- und Panikstörung habe.

LG, Martina



Hallo Martina,

Ich nehme seit jetzt 7 Tagen 30 mg, morgens 15 und mittags 15 mg, war heute das erste mal wieder Draußen.
Bin ganz zufrieden gewesen mit meiner Stimmung, keine Deprie und auch keine Panik.
Jetzt bin ich wieder zuhause, kriege jetzt ein wehnig schwindel, und ich schmecke ganz komisch. Hab eben Ketchup im Mund gehabt, und unterm gaumen hats richtig angefangen zu Kribbeln, was bis in den Kopf gegangen ist. Komisch.... fühle mich, als ob ich motorisch nicht richtig (funktioniere). irgendwie schwer alles zu bewegen.

Villeicht gibt sich das alles noch, auch die Unruhe am frühen morgen, bis ich die erste Dosis Fluoxetin genommen habe, dann ist ruhe.

Ich hatte fluoxetin 12 Jahre lang, hatte so gut wie keine negativen Nebenwirkungen, bin aber nur meistens immer bei 10 mg eingestellt gewesen, höchstens mal 20 mg.

Ich hab das Zeug immer abends vor dem schlafen gehen genommen, und konnte super schlafen. Eigendlich konnte ich das zu jeder Tageszeit nehmen, war nie irgendwas negatives zu spüren.

Ich hoffe die Nebenwirkungen geben sich noch, aber warscheinlich muss sich der Körper erst wieder dran gewöhnen.Wurde ja in den letzten 3 Monaten mit so vielen ADs. zugepummt ,das alles ein wehnig durcheinander gekommen ist. Venlafaxin, Cipralex, Paroxetin, Doxepin.. Habe alles nicht Vertragen. Naja hoffendlich spreche ich jetzt wieder gut auf Fluoxetin an. Habe auch wie du eine Angst/Panikstörung und Depressionen und leichte Fobien haben sich dazu entwicklet über die Jahre.

Gruß Maik

11.03.2015 20:38 • #10


Zitat von Berti:
Was heit "entgleisten" ?



Alle anderen ADs (Venlafaxin, Cipralex, Paroxetin, Doxepin) hatten nicht den gewünschten Erfolg
Nur starke Nebenwirkungen ,und keine Besserung...

Wär ich mal gleich bei Fluoxetin geblieben Aber gut das weißman ja vorher nicht

12.03.2015 09:52 • #11


Berti
Ist natürlich immer schlimm diese Medikamente testerei.
Warum haben sie dir ein anderes Ad verschrieben? Warst du mit Fluoxetin nicht zufrieden?

12.03.2015 10:33 • #12


Zitat von Berti:
Ist natürlich immer schlimm diese Medikamente testerei.
Warum haben sie dir ein anderes Ad verschrieben? Warst du mit Fluoxetin nicht zufrieden?


Ich wurde vom Fluoxetin immer vormittags sehr müde, hatte 2 mal im Monat eine 3-4 tägige depressive Episode und halt jede 2 Wochen mal eine Panikattacke.

Mein alter Neurologe hatte aufgehört, ich ging zu einem Neuen der fluoxetin für nicht ausreichend hielt, und mir versprach , das das mit einem anderen AD besser zu lösen sei.

Tja jetzt stehe ich da .... Bin schon wieder total hibbelig, und irgendwie benebelt als ob alles im Traum passiert... schon komisches gefühl.

12.03.2015 11:10 • #13


Berti
Trotz Ad deppression und teilweise Panikattacken? War es ausreichend dosiert?

12.03.2015 12:05 • #14


Zitat von Berti:
Trotz Ad deppression und teilweise Panikattacken? War es ausreichend dosiert?


Tja das ist ne gute Frage

Warscheinlich eher nicht , aber ich hatte mich daran gwöhnt , und war damit auch zufrieden, weil alles auszuhalten war

Waren zwar nur 10 mg, höchstens mal 20 mg für kurze Zeit.

jetzt bei 30 mg fühle ich mich als obs mich gleich zerreist, sowas von aufgedreht und komisches Unwahr Gefühl, kribbeln in den Händen und Beinen.

Naja nehme seit 1 Woche ja erst 30 mg, villeicht wirds ja noch.

12.03.2015 13:02 • #15


Berti
Ja das dauert eine weile. Die Beschwerdefreie Zeit tritt normal nach 8-12wochen ein laut meinem Psychiater und so war es auch hoffe nur das es so bleibt

12.03.2015 13:10 • x 1 #16


Zitat von Berti:
Ja das dauert eine weile. Die Beschwerdefreie Zeit tritt normal nach 8-12wochen ein laut meinem Psychiater und so war es auch hoffe nur das es so bleibt


Naja dann kann ich ja wohl hoffen

12.03.2015 13:14 • #17

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Berti
Ja wird sicher!

12.03.2015 14:07 • #18


Berti
Du hast Fluoxetin vorher schon 10jahre genommen? Darf ich fragen mit welchem Alter die Krankheit anfing?
Mfg

12.03.2015 18:50 • #19


Moin Moin Leute,

hier mal ein kleines Update mit meinen Vortschritten mit Fluoxetin.

Nehme es jetzt knapp 4 Wochen mit meiner Enddosis von 30 mg ,in 1x 15 mg morgens, und 1x 15mg mittags ein.

Es ist auch schon eine Verbesserung zu spüren! Die letzten 1 1/2 Wochen kaum mehr Depressionen, leichter Anflug manchmal , aber nichts was nicht in 1 stunde vergessen wäre. Auf die Panik wirkt es ... naja, suboptimal...
Habe vor Panikattacken jetzt auch mal eine Woche ruhe gehabt, wasaber trotz der Einnahme geblieben ist is zeitweise komischer Schwindel, fast ein Unreales Gefühl, das mehrere Stunden am Tag anhält.

Heute ist mir der Boden unter den Füßen weggerissen worden, bin mit dem Auto unterwegs und kriege auf einmal wieder eine der heftigsten Panikattaken die ich in der letzten Zeit hatte.

Übelkeit, verschwommenes Sehen, Depressiv total abgesagt, wieder anflüge von Suiziedgedanken, die die Panik dann noch weiter anheitzen... Schweißausbrüche, und das gefühl man kann sich nur noch auf den Boden legen und zittern ,weil man so schwach ist.

Ich hoffe das sich das wieder in den nächsten Tagen wieder beruhigt, weil es ja schon eine Woche sehr gut war

Trotzdem bin ich jetzt wieder ein bisschen enttäuscht und fühle mich auch wie krank, kein appetit ,depressionen etc.

Grüße M.

25.03.2015 22:33 • #20



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