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V
Panikattacken und Depressionen. Ich habe 2 kleine Kinder und ich muss funktionieren!
Habe aber in Absprache mit meiner Psychaterin nun auf 10 mg reduziert. Hoffentlich wird es nicht so schlimm.

#381


Andrej333
Falls du das Medikament nicht wechseln willst, gäbe es noch die Möglichkeit, einen Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung aufzusuchen, der dir ein homöopathisches Mittel verschreibt, das du ergänzend nehmen könntest. Bei einer guten Wahl des Mittels und damit einhergehender Wirkungsentfaltung könnte gegebenenfalls sogar ein Zustand erreicht werden, indem weniger Escitalopram benötigt würde und bei weiterer erfolgreicher Behandlung vielleicht sogar gar nicht mehr benötigt wird.

Grundsätzlich bedarf es aber zur Bewältigung dieser Krankheiten mehr als Medikamente

#382


A


Escitalopram und die Nebenwirkungen

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Santo

Medis gewöhnen

Hallo zusammen mal seine Frage

Auch wenn ich jetzt ecitalophram und insidon seit 3 Jahren nehme und seit 3 Monaten wieder mit einem Rückfall leben muss , haben mein doc und ich die medis jetzt hoch geschraubt und die anderen etwas runter kann das sein das sich der körper erst wieder dran gewöhnen muss und es erstnal wieder verschlimmert ? Den so kommt es mir vor . das es schlimmer ist anstatt besser im moment.
Sind Momente dabei wo es richtig gut ist und dann wieder das ich Amok laufen könnte! Gestern such wieder eine panikattacke

#383


petrus57
Bei jeder Dosisänderung können sich auch die Symptome ändern.

x 1 #384


Lottaluft
Santo das ist dein inzwischen dritter Beitrag zu diesem Thema in kurzer Zeit
Wenn du mit deinen Medikamenten nicht zufrieden bist in dieser Kombination spreche mit deinem Arzt

x 1 #385


H
Hallo,
Ich nehme seit knapp 5 Monaten Escitalopram. 2 Wochen 5 mg dann 10mg . Das ging gar nicht. Ich dachte mein Kôrper verbrennt und ich hatte eine extreme Unruhe. Bin wieder runter auf 5mg gegangen. Irgendwie hat es aber nie gepasst, meine körperlichen Symptome habe ich trotzdem fast täglich und mein Bauch sagt mir, dass das Medikament mir nicht gut tut.bin jetzt auf 2,5 mg gegangen. Bin irgendwie ratlos. Manchmal geht es einige Tage und dann plötzlich wieder Schwindel, oder Herzstolpern oder Schweißausbrûche. Dann bekomme ich wieder Angst. Ich habe eine Psychologin und Psychaterin, jedoch diese körperlichen Symptome lassen mich nicht los.nimmt vielleicht jemand von euch auch 2,5 mg? Ich möchte auch nicht wieder ein neues AD ausprobieren. Die Angst vor der Einschleichphase ist einfach zu groß
Wer hat auch ständig mit körperlichen Symptomen zu kämpfen?
Freue mich auf euer Feedback

#386


sophie82
Hallo,

die Anfangszeit war der Horror bei mir. Ich kenne auch dieses brennen etc. Ich habe dann langsamer hochdosiert mit Tropfen. Mein Körper reagiert sehr empfindlich auf jedes mg mehr oder weniger. 5 mg Erhöhung wäre bei mir Wahnsinn gewesen. Wenn du dem Medikament noch eine Chane geben möchtest, würde ich es mit den Tropfen versuchen und langsam steigern. Ich nehme aktuell 5 mg und bin sehr zufrieden. 2.5 mg is denke ich doch sehr wenig und das Herzstolpern etc. kann natürlich auch von den Angstzuständen kommen. So war es zumindest bei mir immer.
Liebe Grüße
Sophie Smile

x 1 #387


H
Ich wohne in Österreich und da gibt es die Tropfen leider nicht. Bin auch nicht sicher, wie ich weitermache. Habe morgen einen Termin bei meiner Psychiaterin, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit die Tropfen zu bekommen. Wie lange nimmst du das Medi schon und hast du auch eine Angststörung?

#388


sophie82
Ich nehme sie seit Anfang Februar ca. Ja ich habe auch eine Angststörung. Gerade deswegen war die Anfangsphase fürchterlich mit den ganzen Nebenwirkungen. Die Angst wurde auch sehr verstärkt. Aber ich habe es durchgehalten mit Hilfe einer Freundin und meiner Ärztin. Jetzt bin ich gut eingestellt und für mich sind die Tropfen ein Segen. Wenn ich in einer Situation bin, in der ich früher eine Panikattacke hatte, sind jetzt nur noch ab und zu die Gedanken da, aber mein Körper reagiert nicht mehr mit einer Panikattacke und ich kann ganz entspannt bleiben.

#389


petrus57
Zitat von sophie82:
Mein Körper reagiert sehr empfindlich auf jedes mg mehr oder weniger.


Nicht vielleicht eher die Psyche?

#390


A

Escitalopram Nebenwirkungen

Hallo zusammen,

wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt nehme ich seit ca. 3,5 Wochen Escitalopram. Ich habe mit 5 mg begonnen und nach 10 Tagen auf 10 mg erhöht.


Ich habe wirklich einer Verbesserung gespürt, jedoch merke ich jetzt nach einigen Tagen mit 10 mg Nebenwirkungen.
Ich habe totale Unruhe und habe das Gefühl einen Krampfanfall zu bekommen oder ähnliches.
Zudem war ich auf der Arbeit total neben der Spur als ob ich neben meinem Körper Schwebe.

Dazu kam der Angstgedanke ich könnte irgendwo runterspringen und das hat mich so angeekelt das ich würgen musste.

Wieso wirken die Tabletten plötzlich negativ obwohl Sie mir eine echt beschwerdefreie Woche geschenkt haben?

Ich bin wirklich verwirrt hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Sollte ich sie wieder absetzen?

Ich freue mich über jede Antwort!
Vielen Dank !

#391


Lottaluft
Über die Suchfunktion des Forums findest du massig Beiträge zu escitalopram vielleicht wirst du da ja fündig Smile

#392


Strawberry11
Also ich nehme auch Escitalopram und kann keinerlei Nebenwirkungen feststellen. Kann es auch sein, dass du Angst vor möglichen Nebenwirkungen hast und daher reagiert dein Körper so heftig?
Ansonsten kann ich dir nur raten dies mit deinem Arzt zu besprechen!

#393


A
Danke euch...

Ich werde ihn morgen nochmal fragen ....nach vielen Tagen ohne Angst ist es einfach so enttäuschend

#394


M

Escitalopram schwere Probleme mit Nebenwirkungen

Hallo Zusammen,

ich hatte vor 5 Jahren mal einen Burnout mit Panikstörung und konnte es damals mit einer Tagesklinik und ohne jegliche Medikamente gut selbst regeln. Ich war sehr stolz darauf über die Jahre jegliche Stürme zu umschiffen und bin immer am Ball geblieben. Nach einem ca. 12 Monatigen schleichenden Prozess bin ich erneut in einen Burnout geraten, der diesmal viel heftiger ist als vor 5 Jahren. Ich hatte leider alle Frühwarnsignale überhört und bin auch durch ganz andere Gründe diesmal reingeraten. Es begann damit, dass an einem ruhigen WE Panikattacken aus heiterem Himmel bekam (früher war es nur Nachts oder durch einen bestimmten Trigger, aber niemals einfach so zu Hause).
Dann packte es mich auch gleich bei der Arbeit und mir war klar, dass ich so nicht weitermachen kann. Ich bin nach Hause und bin Krank geschrieben worden, in der ersten Woche habe ich keine Medikamente bekommen und bin auch in keine Vermeidung gegangen, bin beim Sport gewesen, U Bahn fahren. Es funktionierte auch normal. Jedoch bekam ich immer öfters Panikschübe, so dass ich teilweise ne Stunde im Kreis im Garten laufen musste bis es wieder ging. Zusätzlich mit Unterstützung von Promathezin als Notfallmedikament. Es wurde nicht besser und schwankte von Tag zu Tag. Mein Hausarzt hat mir dann Escitalopram verschrieben und ich sollte mit 10mg starten. Es hat mich schnell in einen mega Unruhezustand gebracht und alles verstärkt inkl. Übelkeit und null Appetit. Jetzt bin ich teilweise 3 Stunden im Kreis gelaufen. Ich habe dann an Tag 2 eigenhändig auf 5mg runterdosiert und bekam trotzdem dermaßen Panik, so dass ich noch mal zum Hausarzt bin und Tavor bekam. Irgendwie beruhigte mich das an dem Tag so sehr, dass ich keine nehmen musste. An Tag 3 habe ich dann Abends wieder noch mehr Unruhe verspürt, so dass ich mich gezwungen sah eine Tavor zu nehmen, leider. Plötzlich konnte ich etwas essen und bin seelig eingeschlafen. Heute Morgen geht es mir weiterhin nicht so toll. Mir macht das Sorgen, dass ich kaum etwas esse oder oft so unruhig werde. Ich kann kein Alltag mehr nachgehen.
Muss ich weiter durchhalten? Ist es ok wenigstens am Abend ne Tavor zu nehmen? Promathezin reicht leider nicht mehr, bzw. fühlt sich pushend an. Ich weiß, dass ich mich selbst auch wahrscheinlich pushe, aber die Verzweiflung ist auch groß.

Sollte ich beim Hausarzt bleiben oder zusätzlich noch zum Neurologen?

Vielen Dank, aufbauende Worte helfen mir wahrscheinlich auch

#395


heartstowolves
Hey,

du nimmst das Escitalopram jetzt 3 Tage, hab ich das richtig verstanden? AD's brauchen zwischen 4 und 8 Wochen (manchmal auch länger oder kürzer) bis sie richtig wirken. Nach 1-2 Wochen sollten die Nebenwirkungen aber verschwinden. Ich würde Tavor wirklich nur im Notfall nehmen da es schnell abhängig machen kann. Und bitte: Kein selbstständiges Auf- oder Abdosieren der Medikamente. Damit bringst du deinen Körper noch mehr durcheinander.

Ich würde noch zu einem Neurologen bzw. Psychiater gehen. Die kennen sich mit AD's besser aus. Zumal man auch öfters zur Kontrolle gehen muss um zu schauen, ob das AD das Richtige für dich ist.

Ansonsten denke ich, dass du dich zusätzlich noch aufpusht. Was machst du derzeit den Tag über? Versuche auch etwas Entspannung einzubinden oder Hobbys, die dir gut tun um dich abzulenken. Progressive Muskelentspannung wäre vielleicht was für dich, wenn du dich so unruhig und angespannt fühlst.

Wünsch dir alles Gute!

x 3 #396


M
Ganz lieben Dank für deine Antwort. Ja heute ist der 4te Tag. Das auf 5mg runtergehen hatte ich mit dem Hausarzt abgesprochen, weil ich das Gefühl hatte, dass es zu schnell geht für meinen Körper mit der Umstellung. Es ist auch alles neu für meinen Körper, da er das nicht kennt.

Ich hatte das Medikament bekommen und sollte erst 10 Tage später zum Hausarzt, ich bin aus der Panik heraus früher hin, weil ich das Gefühl hatte, das etwas nicht stimmt. Merkwürdig an mir selbst fand ich, dass ich laut meiner Frau nach dem Gespräch wie ein anderer Mensch da aus dem Zimmer raus bin und Abends trotz leichter Anspannung es mir besser ging.

Mir wäre es auch lieb noch mal zu einem Facharzt zu gehen, sofern man da überhaupt einen Termin bekommt. Ich vertraue meinem Hausarzt und bin sehr dankbar für die Unterstützung, nur eine zweite Meinung kann ja nicht schaden oder würde mich vielleicht noch mal ein wenig runterholen.

Zur Zeit schaffe ich kaum noch was, weil ich so wenig esse, dass mein Körper langsam Probleme bekommt noch gut zu funktionieren. PMR und Meditation über Spotify habe ich immer mal gemacht. Hab mir extra den Hund vom Bruder ausgeliehen, damit ich rausgehe, wobei ich gerade Probleme habe noch viel zu gehen, wegen der schlechten Kondition. Natürlich denke ich auch zu viel darüber nach, weil ich immer so Stolz darauf über die Jahre mir selbst zu helfen ohne Medikamente, jetzt wurde es wahrscheinlich gerade alles zu viel und ich sollte es akzeptieren, dass ich jetzt intensive Hilfe benötige.

Ganz lieben Dank noch mal fürs lesen und die Antwort

#397

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Oranca
Das Escitalopram hat bei mir die Angst und Unruhe sehr verstärkt und ist auch bekannt dafür. Ich musste es dann absetzen und hab ein anderes AD bekommen. Vielleicht verträgst du es auch nicht oder die Dosis war für den Einstieg zu hoch.

x 2 #398


Tulpe94
Hey, also erstmal würde ich dir empfehlen zu einem Psychiater zu gehen wegen den Medikamenten und nicht zum Hausarzt.

Das Escitalopram sollte die ersten 5 Tage mit 5 mg eingeschlichen werden und dann auf 10 mg. Gleich zu Anfang 10 mg ist zu heftig, gerade bei Angststörungen.
An sich ist es ein gutes Medikament, leider kommt es die erste Zeit meistens zu einer Erstverschlimmerung. Die kann meines Wissens zwei bis drei Wochen anhalten, ab da solltest du aber schon eine Besserung spüren. Gerade wenn man eh schon total angespannt ist und Panik schiebt, macht das Medikament am Anfang alles noch schlimmer.

Es ist gut, dass du Tavor bekommen hast zum einschleichen. Die kannst du nehmen wenn du es gar nicht mehr aushältst. Tavor kann abhängig machen, also bitte mit Vorsicht genießen.

Ansonsten halte durch.

x 1 #399


M
Ich denke mal, dass der Hausarzt sich hier an die Leitfaden gehalten hat. Ich bin ihm auch nicht böse, da er mir ja trotzdem in meiner schwierigen Zeit zur Seite steht. Ich habe auch das Gefühl, dass es mir mit 5mg nicht ganz so arg geht, nach der ersten Dosis hatte ich am zweiten Tag Panikschübe über ca. 8 Stunden Dauerhaft.

Ich möchte auch mit Tavor sehr vorsichtig umgehen, nach der gestrigen Wirkung kenne ich den Grund warum das Abhängig machen kann. Ich war so entspannt wie seit 2 Wochen nicht mehr. Tagsüber möchte ich das auch nicht nehmen. Höchstens zur Nacht, falls ich nicht schlafen kann oder in der Dunkelheit es Panikschübe gibt. Wenn es geht lasse ich das unter Garantie weg. Deswegen tu ich mich mit SSRI AD schon eh schwer, weil ich nie Medikamente haben wollte.

Ich versuche morgen mal ein Termin bei einem Facharzt zu bekommen, wäre echt toll noch ein zweites Standbein an seiner Seite zu haben, neben dem Hausarzt.

#400


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Dr. med. Andreas Schöpf
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