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Hallo ihr lieben,
Möchte sehr gern von denen unter euch die auch Doxepin nehmen wissen, ob ihr bei Beginn der Einnahme oder Dosiserhöhung Probleme mit vermehrten oder stärker werdenden Ängsten hattet.
Wer kann mir von seinen Erfahrungen berichten?
Freue mich auf eure Antworten.
LG justin

05.01.2013 16:06 • 03.08.2017 #1


11 Antworten ↓


Keine Sorge, eine Zunahme der Ängste habe ich bei Doxi nie feststellen können. Es ist vergleichsweise gut verträglich.

Nebenwirkungen können vor allem zu Beginn der Therapie auftreten, z.B. Müdigkeit oder verstärktes Schwitzen. Sind aber alles harmlose Sachen.

Wünsche Dir viel Erfolg damit !

05.01.2013 17:04 • #2



Erstverschlimmerung bei Doxepin

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hallo

nein, kann ich nicht sagen! nahm doxepin immer quartalsweise.
man darf sie angeblich ein leben lang nehmen, sie machen nicht süchtig.

meine ängste waren sofort weg, keinerlei nebenwirkungen.
warte ab.

LG
marai

05.01.2013 17:24 • #3


Man Doxi sehr lange nehmen, klar. Aber bei einer Langzeitbehandlung sollte so alle halbe Jahr mal ein Blutbild bestimmt werden.

05.01.2013 17:29 • #4


Hallo Wernereiskalt und Marai60,

ganz herzlichen Dank für Eure Antworten.

Die von Euch beschriebenen Erfahrungen kann ich auch bestätigen. Nur Nebenwirkungen wie Anfangs Müdigkeit
und etwas Schwitzen. Und meine Angst war auch nach der Einnahme der ersten Tablette praktisch weg
BIS GESTERN

Wie gestern schon in einem anderen Thread geschrieben, hab ich, nachdem meine Angststörung mal wieder an die Tür klopfte, von meiner Neurologin Doxi bekommen.
Hat auch sofort gewirkt und die Nebenwirkungen waren pillepalle.
Die Angst war wie schon gesagt eigentlich weg, dafür verfiel ich dann in eine leichte depressive Verstimmung. Das Jahr
2012 war für mich nicht so der Renner und eher tränenreich, daher viele noch nicht verarbeitete Geschichten.
(Musste viele Haustiere begraben, Mutti an Brustkrebs erkrankt, etc)

Als ich am Mi bei meiner Neurologin war und mir wieder Tränen übers Gesicht kullerten, meinte sie wir steigen mal mit dem AD auf Citalopram um. Doxi höher dosieren wollte sie nicht wirklich, da ja ab ner gewissen Dosis da mir einer starken Gewichtszunahme zu rechnen ist. Ich war von Anfang an nicht so begeistert, da ich bereits zweimal in meiner Angstkarriere erst durch Einnahme von AD so richtig Probleme bekam, bevor es zugegebener Weise dann auch besser wurde.
Solche Sachen wie Paroxetin und Zoloft verursachten regelrechte Feuerwerke in meinem Kopf.
Sie meinte aber durch das ja auch noch parallel genomme Doxi würde nichts passieren.

Naja, am Mittwoch gleich noch 10 mg Cita eingeworfen und am Mittwoch auch noch. Jeweils morgens. Merkte sofort wie es sich in meinem Kopf zusammenbraute und hab dann auch direkt wieder aufgehört.
Seit gestern hab ich nun mehr Angst und auch PA´s wie ich sie in den letzten Wochen seit dem Wiederauftreten der Angststörung nicht hatte

Da wir das Doxi seit 01.01. auch etwas erhöht haben, auf 62,5 mg könnte es ja auch daran liegen oder meint ihr das diese plötzliche Angst von der kleinen Dosis Cita seiJustinn kann??

Ich bin jedenfalls total verunsichert und hab solche Angst. Es ist einfach nur furchtbar. Aber wem sage ich das ...

Könnt Ihr mir sagen wie hoch Eure Dosierung bei Doxi war oder ist? und ab welcher Dosis und Einnahmedauer ihr eine Entscheidende Stimmungsaufhellung erreicht habt?

Ganz verzweifelte Grüsse

05.01.2013 19:08 • #5


Schlaflose
Ich nehme Doxepin seit ca. 5 Jahren wegen Schlafstörungen und zunächst auch Depressionen. Davor nahm ich 9 Jahre lang Amitriptilyn aus dem gleichen Grund. Weil die Wirkung davon völlig nachließ habe ich auf Doxepin gewechselt. Ich nahm 3 Jahre lang 125mg, zeitweise half es gut , dann gab es wieder Phasen, wo es nicht half und ich wochenlang kaum schlafen konnte und einen Nervenzusammenbruch nach dem anderen bekam. Erst als ich fast ein Jahr krank geschrieben war und eine Psychotherapie machte, besserte sich mein Zustand und ich konnte das Doxepin stetig runterdosieren, bis ich bei 25mg war. Dann fing ich vor einem Jahr einen neuen Job an, der für mich wesentlich besser geeignet ist als mein alter Job, der mir diese ganzen Probleme beschert hat. Jetzt ist es so, dass ich meist 25mg nehme, das reicht, wenn ich keinen Stress habe, kommt eine stressige Phase, bekomme ich dann wieder Schlafstörungen und dann gehe ich ein paar Tage wieder etwas höher, das wirkt dann wieder gut und reduziere, wenn der Stress vorbei ist.
Damit will ich dir sagen, dass man sich nicht komplett auf ein Medikament verlassen kann. Es wird immer wieder Phasen geben, wo es weniger gut wirkt, wo die alten Symptome wieder auftauchen, dann geht es wieder besser. Der Organismus reagiert nicht immer gleich auf den Wirkstoff. Und ohne begleitende Psychotherapie und der Änderung der Lebensumstände, die zu den Symptomen führen, kann man nicht auf Dauer auf ein Medikament setzen.

05.01.2013 19:38 • x 1 #6


Ja, kann Dir nur Recht geben. Ein und dasselbe Medikament kann in unterschiedlichen Phasen des Lebens oder Leidens ganz anders wirken.

05.01.2013 19:48 • #7


Möchte zu meinem Bericht noch erwähnen das ich jetzt mit einer VT angefangen habe... Bei einer Therapeuten die auf dem Gebiet der Angst spezialisiert ist. Bishergige Therapien beliefen sich nur immer auf " Na erzählen Sie mal was letzte Woche so los war"
Die wussten mir mir nichts mehr anzufangen und kannten sich meinem jetzigen Wissensstand nach auch nicht mit Angststörungen aus.

05.01.2013 20:09 • #8


Dann bist Du jetzt endlich bei der richtigen, wünsche Dir viel Erfolg.

05.01.2013 20:14 • #9


Zitat von Schlaflose:
Ich nehme Doxepin seit ca. 5 Jahren wegen Schlafstörungen und zunächst auch Depressionen. Davor nahm ich 9 Jahre lang Amitriptilyn aus dem gleichen Grund. Weil die Wirkung davon völlig nachließ habe ich auf Doxepin gewechselt. Ich nahm 3 Jahre lang 125mg, zeitweise half es gut , dann gab es wieder Phasen, wo es nicht half und ich wochenlang kaum schlafen konnte und einen Nervenzusammenbruch nach dem anderen bekam. Erst als ich fast ein Jahr krank geschrieben war und eine Psychotherapie machte, besserte sich mein Zustand und ich konnte das Doxepin stetig runterdosieren, bis ich bei 25mg war. Dann fing ich vor einem Jahr einen neuen Job an, der für mich wesentlich besser geeignet ist als mein alter Job, der mir diese ganzen Probleme beschert hat. Jetzt ist es so, dass ich meist 25mg nehme, das reicht, wenn ich keinen Stress habe, kommt eine stressige Phase, bekomme ich dann wieder Schlafstörungen und dann gehe ich ein paar Tage wieder etwas höher, das wirkt dann wieder gut und reduziere, wenn der Stress vorbei ist.
Damit will ich dir sagen, dass man sich nicht komplett auf ein Medikament verlassen kann. Es wird immer wieder Phasen geben, wo es weniger gut wirkt, wo die alten Symptome wieder auftauchen, dann geht es wieder besser. Der Organismus reagiert nicht immer gleich auf den Wirkstoff. Und ohne begleitende Psychotherapie und der Änderung der Lebensumstände, die zu den Symptomen führen, kann man nicht auf Dauer auf ein Medikament setzen.


@schlaflose,

Irgendwie habe ich das Gefühl, seit ich Doxepin runter dosiere, bin ich noch verklatschter und müder, als mit einer höheren Dosis. Mir geht's auch gar nicht gut. Ich fühle mich wie von einem Zug überrollt.
Vielleicht hätte ich auf die Zähne beissen sollen, und die höhere Dosis ein paar Wochen nehmen. Aber wenn ich ehrlich bin, möchte ich gar keine Medis mehr. Ich glaube aber, Clomipramin hat alles nur gedeckelt und jetzt ist alles in verstärkter Form zurück.
Seit ein paar Monaten habe ich immer wenn ich mich hin lege, so einen erhöhten Speichelfluss, immer nur im liegen. Das macht mich völlig fertig, weil ich mich gar nicht mehr traue, mich hin zu legen. Mein Schlaf ist auch nicht wirklich besser geworden und ich weine wieder viel mehr. Aktuell bin ich bei 31,25mg.
Und auch die Angstsymptome, die ich seit ein paar
Monaten habe, wie zb. Hitzewellen, ein heisser Rücken oder Schweißausbrüche hatte ich in vorher in meinem ganzen Leben nicht gehabt. Weder vor Clomipramin noch mit.
Ich bin wirklich verzweifelt und mein Therapeut ist bis Ende August nicht da und zum Psychiater möchte ich auch nicht mehr gehen.
Sorry für den langen Text.

Maja

02.08.2017 19:53 • #10


LakeSonne1
hey maja72,
der Posting auf das du dich beziehst ist von 2013, 4 Jahre alt. Ist mir nur so aufgefallen.
aber vielleicht kommt ja noch was.

02.08.2017 21:36 • #11


Zitat von LakeSonne1:
hey maja72,
der Posting auf das du dich beziehst ist von 2013, 4 Jahre alt. Ist mir nur so aufgefallen.
aber vielleicht kommt ja noch was.



@lakesonne1,

ich weiss. Trotzdem Danke für die Info.

03.08.2017 09:17 • #12



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Dr. med. Andreas Schöpf