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Guten Tag,

ich war dieses Jahr mit ein zwei Ausnahmen wirklich stabil. Auch wenn diese Zeit mit Corona echt schwer für uns alle ist, war das für mich das beste Jahr bisher. Ich arbeite wieder seit einem Jahr nachdem ich in der Tagesklinik war. Und ich hatte nur 16 Krankheitstage dieses Jahr. Im Jahr vor der Klinik waren es 40. Ich denke meine Psyche und mein Immunsystem sind wieder mehr im Einklang.

Ich habe vor etwas mehr als eine Woche mein Medikament Escitalopram 5 mg ausschleichen lassen. Habe die Tropfen davon genommen und alle zwei Tage einfach ein Tropfen weniger.

Ich hatte am Montag wieder eine Panikattacke nach Monaten und fühle mich körperlich und psychisch wieder schlechter.
Meine Frage.
Meint ihr es könnte daran liegen dass ich die Tabletten nicht mehr nehme ?
Oder sind 5mg wirklich so gering dass ich eigentlich gar keinen Unterschied merken dürfte ob ich sie nehme oder nicht ?

Bis ich einen Termin bei meinem Psychiater bekomme, werden wieder Monate vergehen, deshalb hoffe ich hier auf Antwort.

Liebe Grüße & schöne Feiertage euch allen!

23.12.2020 13:32 • 25.12.2020 #1


7 Antworten ↓


Die Dosis ist echt nicht hoch, aber für deinen Kopf selbst würde ich
einfach weiter ausschleichen.

23.12.2020 13:36 • #2



Erneut Panikattacke nach Absetzen von Escitalopram 5mg

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petrus57
Zitat von this_is_me:
Oder sind 5mg wirklich so gering dass ich eigentlich gar keinen Unterschied merken dürfte ob ich sie nehme oder nicht ?


Das kann man nicht so einfach beantworten. Jeder verstoffwechselt Medikamente anders.

23.12.2020 13:56 • #3


Icefalki
Was hast du über dich gelernt, was verändert?, damit die Chemie ohne Medi im Kopf weiterhin stimmen kann? Ein AD bei Wirkung lässt dich gelassener bleiben. Ist diese Wirkung weg , und du kennst deine wirklichen Problematiken nicht, dann beginnt das Spiel von vorne.

23.12.2020 16:12 • x 1 #4


Ich unterschreibe bei @icefalki. Ganz wichtiges Thema.

Ansonsten: 5mg Escitalopram entspricht 10mg Citalopram und ich als Citalipram-Konsumentin finde, das ist eine spürbare Dosis.

Bei 10mg Citalopram sind 70 oder sogar 80% der Serotonin-Rezeptoren belegt. Also eine sehr große Menge. Deswegen muss man ab 10mg abwärts besonders vorsichtig (langsam und kleinstschrittig) absetzen.

Deswegen denke ich, du warst viel, viel zu schnell mit nur einer Woche. Ich würde dir raten, jede Stufe mind. 4 bis 6 Wochen lang zu halten und nur weiter runter zu gehen, wenn es dir mind. 2 Wochen lang stabil gut geht.

Ich reduziere gerade von 30mg Citalopram an und werde fast 1 ganzes Jahr brauchen, bis ich auf 0 bin.

23.12.2020 17:06 • x 2 #5


Danke für eure antworten. Ich habe zumindest keine Angst mehr vor Menschen. Fühle mich nicht immer wohl aber breche auch nicht mehr in Panik aus. Ich stehe einfach zu mir und so. Da könnte ich jetzt ein Buch drüber schreiben was ich gelernt habe. Ich werde heute Abend nach der Arbeit wieder die Tropfen nehmen und nehme am besten 3 Tropfen für paar Wochen und dann gehe dann langsam runter. Habe echt nicht gewusst dass man sich da wo viel Zeit lassen muss mit dem ausschleichen

23.12.2020 18:13 • #6


Diesen Fehler machen sowieso fast alle. Sobald es ihnen "besser" geht, setzen sie das Medikament ab und fragen sich dann hier, wieso es ihnen plötzlich nicht mehr so gut. Jeder soll tun, was er für richtig hält. Aber dann bitte hier auch keine Threads mehr wie "Hilfe, mir gehts plötzlich nicht gut und brauche euren Rat". Aber setze du dein gut wirksames Medikament ruhig ab und am besten ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt noch gehalten zu haben. Man kann es nicht verstehen

24.12.2020 00:28 • x 1 #7


Zitat von orion:
Diesen Fehler machen sowieso fast alle. Sobald es ihnen "besser" geht, setzen sie das Medikament ab und fragen sich dann hier, wieso es ihnen plötzlich nicht mehr so gut. Jeder soll tun, was er für richtig hält. Aber dann bitte hier auch keine Threads mehr wie "Hilfe, mir gehts plötzlich nicht gut und brauche euren Rat". Aber setze du dein gut wirksames Medikament ruhig ab und am besten ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt noch gehalten zu haben. Man kann es nicht verstehen



Was verstehst du darunter nicht wenn ich schreibe dass ich es nicht gewusst habe ? Und noch was. Mir geht es schon viel besser. Ich kann das wohl am besten abschätzen. Ich habe seit ich 14 bin mit diesem Problemen zu kämpfen und bin mittlerweile 31. Und wenn du solche Nachrichten hier nicht mehr sehen willst,warum gibst du dir dann überhaupt die Mühe zu antworten ? Sowas kann ich nicht gut heißen. Hier sind Menschen die vielleicht sehr sensibel sind und wenn die dann solche Nachrichten von dir bekommen.. gute Nacht....

Ich danke euch allen für eure Hilfe und wünsche euch nichts desto trotz frohe Weihnachten

25.12.2020 11:06 • #8




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Dr. med. Andreas Schöpf