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Fred68
@l3mureS

Hallo ich habe gerade gelesen du hast das Escitalopram schon mal genommen und dann ausgeschlichen. Hast du es komplett ausgeschlichen?, und bist jetzt wieder dabei es einzuschleichen.
Frage deshalb weil ich so viele negative Berichte gelesen habe das es so schwer möglich ist es wegzulassen.
Mache mir große Sorgen es nie mehr wegzubekommen.
Vielleicht magst du mir ja antworten

• x 1 #26501


kadisha
@Fred68 ja generell ist es schwer antidepressiva abzusetzen. Bei mir hat es trotz eigentlich langsamen Ausschleichen nicht geklapp. Hab escitalopram 17 Jahre genommen. Bin komplett zusammengebrochen 4 Wochen nach 0mg. Aktuell schleiche ich es wieder sehr langsam ein

• x 1 #26502


A


Einschleichphase Escitalopram

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l3mureS
@Fred68
Ja, hab es 2020 sehr langsam über Wochen abgesetzt.
Hatte damals weniger Nebenwirkungen beim absetzen wie jetzt beim einschleichen.

Vielleicht war ich zu dieser Zeit einfach stabiler 🤷‍♂

Gruß Alex

• x 1 #26503


Fred68
Oje; ich bin kein Fan von Tabletten aber seit meiner Angsterkrankung 2022 geht’s auch leider nicht ohne.
Ich habe von 2023 - 2025 Duloxetin genommen und Ende des Vorjahr langsam über drei Monate ausgeschlichen da ich immer leichte Nebenwirkungen hatte. Mir ging es dann 7 Monate ohne eigentlich besser.
Das ging eigentlich recht gut bis ich aufgrund von vielfältigen Problemen Anfang August wieder Angstzustände bekam. Jetzt hat mich die Ärztin auf Escitalopram eingestellt und leider habe ich viel negatives darüber gelesen.

Durchgehend seit 2022 habe ich Quentiapin genommen hatte es aber bis auf 25 mg fast ausgeschlichen leide kam dann die Angst zurück und jetzt brauche ich 50 mg morgens und 100 mg abends und zusätzlich dieses Escitalopram was mir am meisten Sorgen macht.
Lg

• #26504


Fred68
Zitat von l3mureS:
Hatte damals weniger Nebenwirkungen beim absetzen wie jetzt beim einschleichen.

Danke ich hoffe ich kann das wenn ich mich stabilisiert habe auch wieder weglassen. 😶

• #26505


1660
@kadisha
Hallo
Wie lange hast Du es nicht genommen?
Seit wann schleichst Du es ein u. wie geht’s Dir dabei🍀

• #26506


l3mureS
@kadisha
17 Jahre 🙄
Das ist eine sehr lange Zeit.
Denke, da ist es sehr schwierig wieder runter zu kommen von der Chemie.
Kann mir gut vorstellen das es für den Körper wie ein Suchtverhalten gehandhabt wird.

Wünsche dir, das es beim nächsten Mal klappt 👍

Gruß Alex

• #26507


Fred68
Zitat von kadisha:
Hab escitalopram 17 Jahre genommen


Ist auch eine lange Zeit die du sie genommen hast, wünsche dir alles Gute das es bei dir wieder wirkt.
Ich kann mich leider nicht damit abfinden das ich die Erkrankung 2022 bekommen habe da ich zuvor alles andere war als ängstlich und ich mir einfach mein altes Leben in Unbekümmertheit zurück wünsche. Aber das wünschen sich halt alle hier.
Ich habe meine Erkrankung anscheinend von chronischen Schmerzen bekommen nach einen Unfall. Zwei Monate danach bekam ich Corona und am vierten Tag bekam ich plötzlich diese schrecklichen Panikattacken. So dachte ich lange das es von Corona kam und aufgrund der Nebenwirkungen vom Duloxetin wusste ich nicht ist es noch von Corona oder kommt es von den Nebenwirkungen. Heute weiß ich es kommt von meinen anhaltenden Schmerzen.

• #26508


White_Rabbit_75
ich habe gestern ein 🍺 getrunken. irgendwie dachte ich erst keine gute idee, aber die situation war halt so, mein bester kumpel war da. es blieb bei dem einen. interessanterweise war meine gangunsicherheit für 1,5 stunden weg. komplett. ich habe gemerkt wie meine komplette rückenmuskulatur warm wurde und locker. ist natürlich kein therapieansatz, aber es hat mir sehr deutlich gezeigt wo es her kommt. das hat mich etwas beruhigt. gibt immer noch das kleine teufelchen, das sagt da stimmt ernsthaft organisch was nicht 🥳. absolut keine empfelung. nur ne feststellung.

• #26509


Fred68
@White_Rabbit_75
Ich trinke seit Jahren fast keinen Alk. mehr aber ab und zu erwischt es mich auch, vielleicht zwei mal im Jahr. Da letzte Mal war heuer am Ostersonntag.
Bei mir waren es aber schon 4 Stk. Und ich fühlte mich nach den ersten auch viel freier im Kopf und es ging mir generell besser. Zu der Zeit hatte ich aber keine Angstzustände.
Ich hatte zu Jahresbeginn Duloxetin erfolgreich ausgeschlichen über drei Monate da ich mich immer benommen gefühlt hatte und meine erste Panikattacke direkt bei einer Corona Infektion bekommen habe. Seit dem habe ich mich nicht mehr so gefühlt wie vorher. Ich wollte wissen ob dieser Zustand noch von Corona kam oder von den Tabletten. Nach dem B. ging’s mir richtig gut und ich konnte loslassen.

• #26510


White_Rabbit_75
@Fred68 zeigt halt wie sehr es mit dem kopf und den daraus resultierenden verkrampfungen verspannungen zusammen hängt. ich habe die gangunsicherheit auch schon vor escitalopram und da hatte ich mal das gleiche festgestellt. aber wie gesagt keine sinnvolle therapie nur ein hinweis.

• #26511


Fred68
@White_Rabbit_75 ist für mich auch keine Option. Wenn ich öfters Alk. trinke schau ich im Gesicht schrecklich aufgeschwemmt aus. Außerdem tendiere ich zu suchtverhallten.

Wie geht es dir mit dem Escitalopram heute, ich habe morgens immer noch ein starkes beklemmungsgefühl, abends ist das komplett weg kann mich aber auch über nichts freuen.

• x 1 #26512


White_Rabbit_75
@Fred68 bei mir hat sich das verschoben. morgens geht es besser, aber jetzt ist es nachmittags etwas unruhiger.
manchmal kommt gelassenheit durch. meine rückenmuskulatur ist einfach zu. mich nervt noch gangunsicherheit, verschwommen sehen (was auch viel weniger war bei dem 🍺) Muskelschmerzen. aber ich habe auch etwas job-probleme beziehungsweise nicht wirklich was zu tun (bin freiberufler). das hilft auch nicht wirklich.

• x 1 #26513


l3mureS
@Fred68
Dieses Beklemmende Gefühl habe ich auch.
Vor allem am Morgen bzw. ein paar Stunden nach der Einnahme.
Bin zwar noch beim einschleichen und es ist erst der zweite Tag mit 10 mg aber auch ich merke, das es am Abend wesentlich besser geht.
Hoffe das diese Nebenwirkungen sich im laufe der Anwendung verlaufen.

Habe auch schon gehört das es bis zu drei Monate dauern kann, bis die Chemie so wirkt wie sie sollte.

Gruß Alex

• x 2 #26514


Fred68
@White_Rabbit_75
Ich habe auch Sehstörungen verschwommenes sehen Trockene Augen. Muskelprobleme habe ich leider auch durch vieles liegen bedingt durch Depression zur Zeit. Depression hat sich seit Einnahme eigentlich verstärkt.
Ich wurde im Februar gekündigt und bin derzeit zuhause. Habe einen neuen Job gefunden kann mich aber gar nicht freuen das ich Anfang November da beginnen soll. Habe noch zusätzlich Schmerzen von einen Unfall 2022 in der Hüfte und Bein, wo danach auch meine Angststörung begonnen hat..poste mal meinen Unfallhergang. .

• #26515


Fred68
Ich hatte 2022 einen Unfall, ich wollte einen Topf aus den PKW meines Bruders von der Rückbank raus nehmen nachdem ich ausgestiegen war. Ich beugte mich mit dem Oberkörper ins Wageninnere. Vorne als Beifahrer saß ein Freund , der stieg auch aus und schmiss die Autotüre zu.

Zu der Zeit war ich mit dem Oberkörper noch im Wageninneren. Mein Bruder dachte dann ich bin auch schon draußen und fuhr nach vor so das sein Hinterreifen auf meinen beiden Füßen zu stehen gekommen ist (wahr quasi eingeklemmt mit beiden Füßen unter dem Autoreifen)
Als ich mich bemerkbar machte das ich eingeklemmt war fuhr er weiter nach vor und somit drückte mich dann die Rückbank in mein linkes Becken und stieß mich nach rechts um wobei mein rechter Fuß noch unter dem Reifen steckte. Da hat es einen krach in meiner rechten Hüfte gemacht. Nach zwei drei Wochen bekam ich dann immer mehr Schmerzen in der rechten Hüfte und im Knie.
Seitdem habe ich einen Ärzte Marathon hinter mir mit einschließlich Röngten MRT ohne Befundung. Zwei mal Physiotherapie ein Mal orthopädische Reha. Muskuläre Schmerzen habe ich bis heute richtig festgestellt hat das aber leider auch kein Arzt. Ich vermute es kommt von den Muskeln oder Nerven.

Zwei Monate Danach musste ich mich aufgrund von den Schmerzen bei der Arbeit krank melden und blieb zuhause. Zwei Tage später bekam meine Freundin Corona und drei Tage später bekam ich es auch.
Am vierten Tag nach der Infektion bekam ich plötzlich aus dem nichts eine Panikattacke die tagelang anhielt, ich konnte drei Tage nicht mehr schlafen bis mir ein Arzt quentiapin verschreiben hatte.

Mit den Tabletten konnte ich erstmal ein paar Stunden schlafen. Danach begann meine Odyssee mit Psychiater und AD die ich nicht vertragen habe. Einschleichen ausschleichen.
Schlussendlich bekam ich Duloxetin das ich dann trotz aller Nebenwirkungen weitergenommen habe und bekam meine Angstörung unter Kontrolle.

Ich dachte lange die Panikattacke wurde von Corona ausgelöst aber heute denke ich es waren die Schmerzen und Zukunftsängste

Anfang August kam meine Panik leider wieder zurück.

• x 1 #26516


White_Rabbit_75
@Fred68 klingt sch.. tut mir leid. die auslöser sind glaube ich sehr verschieden. ich denke ein echtes symptom ist die ursache und irgendwie triggert das dann die angst und dann beginnt der kreislauf. bei mir liegt die ursache „klassisch“ in der schwierigen kindheit und wurde im erwachsenenalter durch körperliche symptome getriggert.

• #26517

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Fred68
Zitat von White_Rabbit_75:
klingt sch.. tut mir leid.

Dank dir,

Schwierige Kiindheit hatte ich leider auch. Habe aber bis zu dem Unfall eine Strategie entwickelt wo ich mich immer vorwärts gekämpft hatte.
War immer kommunikativ lustig.
Nach dem Unfall bekam ich diese Schmerzen und die haben mein Leben ordentlich umgedreht. Leider triggern die seit 4 Jahren bei jeden Schritt meine Angst und da komme ich nicht raus.
Außerdem sind meine letzten vier Jahre auch sonst nicht sehr rosig verlaufen

2022: Freund verstorben mit 49
2022: Kater verstorben
2022: Unfall mit anschließender Angststörung
2022: zwei besten Freund verloren wegen meiner Angststörung da die das nicht verstanden hatten und mir erklärt hatten ich bin ein Psycho.
2022: Lieblingscousin verstorben
2023: Nagelbett OP an beiden großen Zähennägel. Folge davon das der Reifen auf meinen Füßen stand. Jedesmal fünf Wochen Krankenstand mit täglich verbandswechsel.
2024 Reha wegen Schmerzen ohne nennenswerten Erfolg
2024: innerhalb eines Monats meine übrigen zwei Katzen verstorben
2025: Kündigung vom Job wegen Mobbing und falschen Anschuldigungen
2026: Arbeitslosigkeik
2026: Knöchel gebrochen
2026: Angststörung zurück

Seit 2024 Probleme mit Partnerin da sie meine Probleme auch schon satt hat.

Habe jetzt eine neue Arbeitsstelle gefunden wo ich am 2 Nov. anfangen kann. Die wissen natürlich nichts von meinen Schmerzen und meiner Psyche und ich muss das so gut wie geht verbergen.

• #26518


White_Rabbit_75
@Fred68 hast du mal überlegt therapie zu machen?

• #26519


Fred68
@White_Rabbit_75 ich habe 1 Jahr Gruppentherapie gemacht dann, 1 Jahr bei einen Kassenplatz Einzeltherapie. Das war aber eher wie ein kaffetratsch und hat mir nichts gebracht. Ich habe immer nur meine Probleme aufgezählt und das war die ganze Therapie. War aber froh es wenn neutralen erzählen zu können das ich mein privates Umfeld nicht so belaste.

• #26520


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Dr. med. Andreas Schöpf
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