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sandracookie
@AleRe
Danke dir.
Genau, die langen Wartezeiten sind auch echt heftig und in der Zwischenzeit ist man allein mit seinen gesundheitlichen Problemen und muss irgendwie damit leben/funktionieren.

x 1 #201


A
Hallo, hab lange nichts mehr geschrieben. Ich war soweit das Duloxetin abzusetzen. Hat aber nicht wirklich geklappt. Ich wollte von 60 mg langsam auf 30. Ich bin auf 45 mg gekommen. Dann bekam ich so heftige Schmerzen im Nacken, er war so angespannt 😟 . Dann hat mir die Ärztin Escitalopram gegeben. Das soll ich zusätzlich zum Duloxetin einnehmen und dann erst langsam ausschleichen… hat da jemand von euch Erfahrung?

#202


A


Doluxetin bei Panikstörung durch HWS

x 3


A
@sandracookie
Hey, wie geht es dir mittlerweile?

#203


sandracookie
@AleRe
Huhu,
erstmal zu deinem Bericht. Da habe ich leider gar keine Erfahrungen mit der Kombi Escitalopram und dann das Duloxetin ausschleichen.
Verspannungen sind bei mir auch ein regelmäßiges Thema, aber ich kann nicht sagen dass es mit bzw. ohne Duloxetin besser oder schlechter war.

Zu mir:
Mir geht's auf jeden Fall tendenziell besser und im Vergleich zum letzten Jahr habe ich große Fortschritte gemacht.
AD nehme ich keine mehr seit Ende August/Anfang September. Nach ca. 6 Wochen waren da alle Ausschleichsymptome abgeklungen. Im Herbst/Winter ging es mir nochmal ziemlich schlecht und ich war in der Tagesklinik. Da hat sich aber einiges getan/gelöst/verarbeitet und seit Januar 26 ging es dann wirklich aufwärts. Ich hab wieder meinen alten Therapieplatz bekommen (der Therapeut musste krankheitsbedingt auch mal länger pausieren) und im Februar/März Wiedereingliederung gemacht, nachdem endlich geklärt war, dass ich einen zusätzlichen Aufgabenbereich an der Arbeit wieder abgeben kann.
Seit dem war es bis Anfang Juni ganz gut. Insgesamt geht wieder mehr, ich bin wieder ruhiger in vielen Situationen und nicht direkt überfordert (zB Feiern und Feste mit vielen Leuten, auch ein Konzert konnte ich jetzt mal wieder richtig genießen 💪🏼).
Das ist die eine Seite, die andere Seite ist, dass schlechte Personalentscheidungen an meiner Arbeit ab Juni dazu geführt haben, dass ich dort wieder mehr übernehmen muss (gleiches Arbeitsvolumen, weniger Personal) und mich das erstmal zurück geworfen hat. Starke Angst und Panikattacken kamen wieder und eigentlich habe ich nur dank der Therapie und Promethazin durchgehalten. Letzteres nehme ich seit Juni als Bedarfsmedikament nach Absprache mit meiner Psychiaterin.
Jetzt hab ich erstmal Urlaub und anschließend wieder ein BEM Gespräch, wo ich thematisieren möchte, dass ich nach fast einem Jahr krank und den Monaten, die ich jetzt das Arbeiten geschafft habe nicht wieder einen Rückfall erleiden möchte aufgrund von zu viel Arbeit - da muss eine Lösung her, wie die aussieht ist die Verantwortung des AGs. Ich hoffe das lässt sich wirklich klären, ich möchte nicht wieder in die Krankschreibung gehen müssen und meine hart erarbeiten Fortschritte einreißen lassen.

x 2 #204


A
Das klingt eigentlich wirklich gut, dass du es ohne AD schaffst! Ab und zu Promethazin ist nicht schlimm! Das zeigt dir, dass es ein generelles Problem bei deiner Arbeit gibt… der Stress, der dort entsteht, ist einfach schädlich für deinen Körper. Ich hoffe dein AG geht auf deine Änderungsvorschläge ein! Es ist eh schon stark von dir, dass du alles versuchst um arbeitsfähig zu bleiben. …LG 👋

#205


sandracookie
@AleRe
Dankeschön für deine lieben Worte.
Das ist richtig, ist leider bei diesem AG ein generelles Problem und auch nicht das erste Mal, dass meine Gesundheit deswegen leidet, weshalb ich auch in Erwägung ziehe den Arbeitsplatz in Zukunft zu wechseln, wenn sich die Bedingungen nicht wieder durchs BEM ändern.
Nur Zuhause ohne irgendeine Struktur von außen bin ich auch nicht glücklich und ich möchte möglichst finanziell unabhängig bleiben, in dem ich mein eigenes Geld verdiene solange es geht.
Arbeit an sich kann einem ja auch vieles positives geben, wenn es nicht so in Überlastungen ausartet oder von vielen Konflikten und schlechtem Betriebsklima überschattet wird - leider ist das heutzutage sehr oft der Fall...
Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg auch alles Gute, LG 🙂

#206






Dr. med. Andreas Schöpf
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