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Ronald47

Ronald47
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Hallo zusammen;

hat bereits jemand mit dem neuartigen Medikament "Daridorexant" Erfahrungen? Es ist seit April 2022 in der EU zugelassen und stellt einen neuartigen Wirkmechanismus dar ohne Abhängigkeit und Sucht, es antagonisiert die Neuropeptide Orexin1 und Orexin2.

Der Wirkmechanismus ist ein gänzlich anderer als bei Benzos und Z-Drugs.

Es soll gegen schwere Schlafstörungen wirken.

https://www.ppt-online.de/heftarchiv/20...ungen.html

Soll wenige NW haben, mehr weiß ich auch noch nicht, für mich wäre es eine Option vielleicht, weil meine Schlafstörungen sind seit 15 Jahren grauenhaft sind.

04.05.2025 x 3 #1


378 Antworten ↓
C

CKHAM34
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Hallo zusammen,

ich war heute bei meinem Neurologen und habe mit Ihm über die Medikamente gesprochen.

Q ist einzig und alleine für Menschen mit Durschlafstörungen geeignet, es hilft nicht beim einschlafen.
Er hat außerdem bei seinen Patienten sehr schlechte Erfahrungswerte mit Q gemacht. Es wird leider nicht gut vertragen.
Man könnte es mit Zopiclon kombinieren, sollte dann aber die Dosen so gering wie möglich halten.

Das deckt sich tatsächlich mit meiner Erfahrung, wenn ich Q alleine nehme werde ich sehr müde, kann aber trotzdem nicht schlafen außerdem wird mir von dem Medikament übel und ich bekomme Magenprobleme.
Den HangOver kann man allerdings verhindern wenn man Q am frühen Abend gegen 19 Uhr einnimmt. (Meine Erfahrung)

Ich habe auch wegen Lunivia gefragt (Eszopiclon) was ich auch zu Hause hatte, was ja besser vertragen werden und weniger Resistenzen bilden soll. Er meinte das ist meist nur Werbung allerdings darf man es länger verschreiben. Es wirkt halt nicht so stark.
Ich persönlich bekomme davon Kopfschmerzen und habe Probleme selbst bei 3mg einzuschlafen. Das scheint wohl daran zu liegen, dass es nicht so sedierend ist.

Leider gibt es wohl immer noch keine Alternative zu Zopiclon oder Zolpidem.
Benzos könnte man nehmen allerdings kommen die für mich nicht in Frage.

06.02.2025 15:54 • x 2 #342


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A


Daridorexant - jemand Erfahrung?

x 3


Nero5777

Nero5777
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Quetiapin und Mirtazapin habe ich auch schon durch, diese AD's vertrage ich nicht, diese Medis wurden mir zum Schlaf anstoßen gegeben. Deswegen wollte ich auch nichts anderes ausprobieren. Opipramol ist ein leichtes und lange erprobtes Medikament, welches beruhigt und schlafanstoßend wirkt. Ich hatte die Panikattaken weil ich mich in dieses "Nichtschlafen" mittlerweile so reingesteigert hatte und nicht mehr zur Ruhe gekommen bin. Opipramol hat mich gut runter geholt, aber Schlafen kann ich davon momentan noch nicht. Ich hoffe, dass wenn ich noch mehr zur Ruhe komme, es dann irgendwann nur mit Opipramol klappt. Wichtig ist für mich momentan überhaupt zu schlafen, denn nicht Schlafen können, ist einfach der Horror und wie du ja auch an dir selber merkst, irgendwann geht es an die Substanz und der Körper und die Psyche machen nicht mehr mit.
Du hast ja wirklich schon alles ausprobiert, da kann ich dir ja nichts mehr empfehlen. Ist es denn für dich nicht möglich mal einen Termin beim Endokrinologen zu machen? Mit Schwerpunkt auf die Hormone. Wenn man sowenig oder manchmal gar nicht schläft, dann besteht bei dir bestimmt ein absolutes Hormonchaos und es wäre so wichtig das mal abzuklären. Leider ist es so, dass man mit seiner Insomnie oft belächelt wird, nach dem Motto: Schlafen wir nicht alle schlecht? Es nimmt einen keiner so wirklich ernst. Ich denke dass der Autismus sich auch negativ auf die Insomnie auswirkt. Mein Bruder hat ADS und auch große Schlafprobleme. Er ist allerdings auch schon seid Jahren in die Frühverrentung und kann so die Schlafstörung ganz gut kompensieren. Ich muss mindestens noch 2 Jahre bis zur Rente und da setzt man sich dann auch schon sehr unter Druck damit man im Berufleben noch etwas aushält. Ich wünsche dir von Herzen, dass dir doch noch irgendwie geholfen werden kann. LG Nero

07.07.2023 19:33 • x 1 #62


Zum Beitrag im Thema ↓


Acanthurus
Hallo, ist es denn schon verschreibbar? Ich habe vor einiger Zeit auch etwas darüber gelesen. Der Wirkmechanimus bzw. Wirkstoff ist ja in den USA schon länger auf dem Markt. In manchen Studien liest es sich so, dass es eher das Durchschlafen mit weniger Wachzuständen fördert soll. Das wäre natürlich schon zu begrüßen. Aber genau so wichtig wäre eine kürzere Einschlafzeit oder überhaupt einzuschlafen für mich zumindest ebenso wichtig. Da das Medikament wohl nicht sediert ist eine angstlösende und beruhigende Wirkung wohl eher nicht gegeben. Wäre nachteilig wenn agitierte angstbesetzte Patienten dann trotzdem Z-Zubstanzen oder Benzodiazepine benötigen. Aber sedative und angstlösende Wirkweisen haben ja auch immer den Effekt zur raschen Gewöhnung. Daher wird es sich zeigen ob die beworbenen positiven Eigenschaften des Orexin Antagonisten in der Praxis sich bewahrheiten. Verbessert sich der Schlaf wirklich signifikant dürfte sich das nämlich positiv auf Angserkrankungen und Depressionen auswirken.

x 1 #2


Ronald47
Angeblich schon, aber im Arzneimittelregister kann ich es noch nicht finden. Ja in den USA ist Suvorexant. Ja ich wäre da auch gespannt, wie sich das bei Angst und Depressionspatienten auswirkt.

Braucht es auch eine nationale Zulassung pro Staat? Ich denke nicht oder?

#3


Acanthurus
Kommt erst zum Jahresende in einigen EU-Ländern(welche?) auf dem Markt.

#4


Ronald47
Aha ok, produziert wird aber scheinbar schon hier in Europa, also man kann es sicher über eine internationale Apotheke bestellen.

Also in Österreich wird es ziemlich sicher zugelassen und in Deutschland auch was ich besser lesen konnte.

#5


S
Habe jetzt 4 Nächte Quviviq (Daridorexant) je 50 mg genommenen. Völlig wirkungslos. Gesamter Folgetag Benommenheit. Wirkung nur auf Geldbeutel (1 Tablette = 8 Euro). Wirkt nicht beruhigend/entspannend. Umsonst. Enttäuschend. Schade.
Quviviq gibt's in Deutschland seit 8. November.

x 3 #6


Ronald47
@Schlaflos1

bekommt man es bei euch schon in Deutschland?

#7


E

Acanthurus
Schlafparalysen, Halluzinationen und Kataplexien als mögliche Nebenwirkung lesen sich ja nicht so gut. Habe mal gelesen das andere Orexin-Rezeptorantagonisten die in den USA zugelassen sind weniger NW haben sollen.

x 1 #9


M
Ich bin 57 Jahre alt und leide seit > 3 Jahren an schweren Durchschläfstörungen. Daridoxerant bzw quviviq nehme ich jetzt seit 2 Wochen. Erste Tablette mit 50mg und noch nicht ausgeschlichenem Zolpidem führte zu einer Horrornacht mit schlimmen Alpträumen. Am Tag 3 mit der halben Dosis von 25 mg gestartet und seit her schlafe ich durch. Keine Nebenwirkungen, kein Zolpidem etc. Ich bin wieder top fit. Die Kombination mit Alk. ist nicht so gut, da lässt die Wirkung nach. Ebenso sollte man 2 Stunden vor der Einnahme nichts mehr essen. Also besser erst mit 25 mg starten und die Kombination mit Alk. und andern Schlafmitteln vermeiden.

x 4 #10


Ronald47
Zitat von Minka2018:
Ich bin 57 Jahre alt und leide seit > 3 Jahren an schweren Durchschläfstörungen. Daridoxerant bzw quviviq nehme ich jetzt seit 2 Wochen. Erste Tablette mit 50mg und noch nicht ausgeschlichenem Zolpidem führte zu einer Horrornacht mit schlimmen Alpträumen. Am Tag 3 mit der halben Dosis von 25 mg gestartet und ...

Danke für deine Erfahrungswerte.

#11


S
Interessant was Sie schreiben. Vielleicht probiere ich es auch mal mit 25 mg heute. Habe aber wenig Hoffnung. LG

#12


M
@Schlaflos1 konnten Sie besser schlafen?

#13


S
Ne, leider. 😴😪

#14


JoeP
Hi...bin 45 Jahre und leider seit etwas über 2 Jahren an Einschlafstörungen.
Habe mir vor 2 Wochen auch per Privatrezept Daridorexant 50mg besorgt und muss bis jetzt leider sagen das ich im Großen und Ganzen doch enttäuscht bin von diesem neuen "Wundermittel"...
Zwar merke ich das ich tagsüber um einiges "wacher" bin, allerdings bleibt bei mir die einschlaffördernde Wirkung aus...
Leider konnte ich über meinen Hausarzt keine Verschreibungsempfehlung bekommen und habe es jetzt sozusagen als 20tägige Kur eingenommen.
Ich werde erneut berichten wenn diese Kur beendet ist und ich einige Nächte danach ohne zum vergleichen habe.
Bis dahin guten Schlaf...bis denne

x 1 #15


S
Hallo,
zu meiner Person. Bin 58 Jahre alt und knapp 30 Jahre Depressionen. In meiner Verwandtschaft bin ich nicht der einzige... Bin aus therapiert und habe zusätzlich eine Insomnie
Habe mittlerweile die erste Woche Quviviq 50 mg hinter mir. Habe bis dahin 2 Jahre Amitriptylin genommen. Die letzten knapp 40 mg Amitriptylin habe ich nach Anweisung vom Doc nicht ausschleichen müssen und habe dafür mit Quiviq 50 mg fortgesetzt.. Bis heute ist der Schlaf noch nicht zufriedenstellend und die Nebenwirkungen mit Schwindel, Kopfschmerzen leichter Übelkeit nicht sooo schön... Kein Wunder, soo schnell Amitriptylin abgesetzt... am schlimmsten sind die nächtlichen Träume, bisher fast täglich, schon sehr intensiv und unangenehm sind ... Bin heute nach 2 Stunden im Bett, um 01.45 Uhr wieder aufgestanden, da ich aus der Schleife nicht rausgekommen bin... mach mich jetzt wieder auf den Weg ins Bett, halte euch natürlich auf dem laufenden....

x 1 #16


S
Quviviq wird zur Zeit nur von einem Facharzt verschrieben. Habe vor ein paar Monaten meinen Psychiater gewechselt, da ich aus therapiert sein soll.. Bin jetzt bei einem Neurologen, der auch viele psychisch Kranke behandelt.. War sehr erstaunt, dass ein Facharzt von dem neuen Medikament noch nichts gehört hat, weder vor 10 Tagen von der Zulassung von Quviviq wußte.. Das hat mich bestärkt, dass wir uns mit unseren Problemen selbst intensiv beschäftigen müssen, das machen zum Glück auch sehr viele.. Da ist das Internet schon sehr hilfreich. Schade, dass die 50 mg Tabletten nicht teilbar sind.. Werde heute Abend versuchen die kleine Tablette trotzdem zu teilen, so dass ich etwa 30 bis 40 mg einnehme.. Ein Versuch ist es wert, denn die heftigen Albträume bzw Halluzinationen können Wochen andauern, letzte Nacht gelesen.. quviviq-epar-product-information_de.pdf

#17

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Ronald47
Zitat von schlaflos-1964:
Quviviq wird zur Zeit nur von einem Facharzt verschrieben. Habe vor ein paar Monaten meinen Psychiater gewechselt, da ich aus therapiert sein soll.. Bin jetzt bei einem Neurologen, der auch viele psychisch Kranke behandelt.. War sehr erstaunt, dass ein Facharzt von dem neuen Medikament noch nichts gehört hat, weder ...

Bei uns in Österreich ist es noch immer nicht erhältlich aber das ist nichts neues, wir hinken Deutschland immer hinterher; zur Zeit ist auch ein immenser Lieferengpass mit Medikamenten in Österreich, über 500 Verschiedene Medikamente sind nicht lieferbar bis Ende Jänner

x 1 #18


S
Österreich ist in anderen Sachen weiter als wir... zb Maut auf Autobahn 😉

#19


Ronald47
Zitat von schlaflos-1964:
Österreich ist in anderen Sachen weiter als wir... zb Maut auf Autobahn 😉

Ja in der Tat, es ist in verschiedenen Bereichen immer anders gelagert; bei Psychotherapie Zahlungen durch die Kassen finde ich es in Deutschland zb. besser als hier.

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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