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saga1978
Zitat von Tinebiene:
Meinen allergrößten Respekt vor diesem Entzug hast du und du kannst sehr stolz auf dich sein.



Danke dir war auch eine schwere Zeit und du schaffst das auch lass dich gut beraten

15.12.2020 21:17 • x 1 #21


LostAngell
Zitat von orion:
Wenn ich mir folgendes vorstelle, kann es gar keine Abhängigkeit geben. Denn, wenn es keine Wirkung mehr zeigt, dann lässt man doch das Medikament weg und nimmt es nicht mehr. Wie soll man dann abhängig werden? Es wirkt doch dann eh nicht. Kann mich bitte jemand aufklären? Gibt es tatsächlich Menschen, die täglich irgendein Benzodiazepin nehmen?

Hallo Ja, Ich nehme seit August 2020 täglich 25mg Alprazolam,wegen Anspannung,und Panikanfälle,ist es stärker nehme ich 0,5mg,was noch eine Niedrige Dosis ist. LG

03.01.2021 15:11 • x 1 #22



Benzo-Abhängigkeit / 40mg Diazepam seit Jahren

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saga1978
Zitat von LostAngell:
Hallo Ja, Ich nehme seit August 2020 täglich 25mg Alprazolam,wegen Anspannung,und Panikanfälle,ist es stärker nehme ich 0,5mg,was noch eine Niedrige Dosis ist. LG



Du solltest auf jeden fall nach einen Andren Medikament ausschau halten gegen anspannung und Panik da gibt es schon gute die nicht abhängig machen

03.01.2021 15:56 • #23


LostAngell
Zitat von saga1978:
Du solltest auf jeden fall nach einen Andren Medikament ausschau halten gegen anspannung und Panik da gibt es schon gute die nicht abhängig machen

Ja,Da muß ich dir schon Recht geben.Wußte aber vorerst keine andere Lösung,und hatte bis jetzt gut gewirkt,lässt aber nun auch nach,möchte auch nicht mehr höher Dosieren.werd mit meinem Neurologen darüber reden müßen,da ich sie nur im Notfall nehmem sollte....Danke für deine Antwort GLG

03.01.2021 16:11 • x 1 #24


Das heimtückische an den Benzodiazepinen ist, dass sie so gut wirken, sehr leicht verschrieben werden und man denken könnte, eine niedrige Dosis schützt vor einer Abhängigkeit. Nein! Sie verstärken nach längerem Gebrauch die Leiden, die sie zunächst mildern und erzeugen schwere neue Leiden! Seit Jahren wird ab und zu über ein nicht abhängig machendes angstlösendes Medikament namens XBD173 berichtet, aber es kommt nichts wirklich voran.

03.01.2021 16:13 • x 1 #25


saga1978
Zitat von LostAngell:
Ja,Da muß ich dir schon Recht geben.Wußte aber vorerst keine andere Lösung,und hatte bis jetzt gut gewirkt,lässt aber nun auch nach,möchte auch nicht mehr höher Dosieren.werd mit meinem Neurologen darüber reden müßen,da ich sie nur im Notfall nehmem sollte....Danke für deine Antwort GLG


Levomepromazin zum Beispiel wirkt genauso wie ein benzo macht aber nicht abhängig und dann gibs da einige antipsychotika die gut helfen

03.01.2021 16:17 • x 1 #26


saga1978
Zitat von Fauda:
Das heimtückische an den Benzodiazepinen ist, dass sie so gut wirken, sehr leicht verschrieben werden und man denken könnte, eine niedrige Dosis schützt vor einer Abhängigkeit. Nein! Sie verstärken nach längerem Gebrauch die Leiden, die sie zunächst mildern und erzeugen schwere neue Leiden! Seit Jahren wird ab und zu über ein nicht abhängig machendes angstlösendes Medikament namens XBD173 berichtet, aber es kommt nichts wirklich voran.



Da hast du vollkommen Recht es wird zu schnell gegeben dabei gibt es soviele andre Medikamente gegen Panik.. Von dem hab ich noch nichts gehört was du schreibst

03.01.2021 16:19 • #27


LostAngell
Zitat von saga1978:
Levomepromazin zum Beispiel wirkt genauso wie ein benzo macht aber nicht abhängig und dann gibs da einige antipsychotika die gut helfen

Ich Danke die sehr,für deinen Ratschlag,werde es mit meinem Neurologen besprechen. GLG

03.01.2021 16:28 • x 1 #28


Ich nehme seit Sommer 2018 Tavor. Es fing mit 0,5mg an, mittlerweile bin ich bei 2mg. Was noch nicht extrem dramatisch ist von der Dosierung her, aber ich nehme es schon seit 2.5 Jahren. Natürlich habe auch ich die Toleranzentwicklung gemerkt, sonst hätte ich es ja nicht aufdosieren müssen. Ging mir immer ganz gut damit und es hilft natürlich mega gut gegen die Angst. Und ich als starker Hypochonder war froh um dieses Medikament. Viele meiner körperlichen Symptome sind damit auch verschwunden. Ich war mal in einer Entzugsklinik und bin am gleichen Tag wieder gegangen nachdem sie mir erklärt haben wie sie es entziehen wollen. Ich hab auch schon mal selbstständig reduziert von damals 1,5mg auf 1mg musste es letztendlich aber wieder erhöhen. Auch jetzt bin ich am ausschleichen. Mein Plan ist nur alle 3 Wochen um 0,125mg zu reduzieren. Bin jetzt erst bei 1,75mg angekommen und hänge da gerade schon fest. Ich merke auch die jämmerlichen 0,25mg. Ich habe wieder vermehrt Angst, bin in eine Depression gerutscht und hab wieder viel mehr körperliche Symptome. Als Ersatz soll ich von meinem Psychiater aus Pregabalin nehmen. Davon nehme ich zur Zeit 150mg am Abend. Am Anfang war das ok aber davon merke ich jetzt auch schon nichts mehr. Pregabalin macht ausserdem auch "abhängig" und ist schwer wieder zu reduzieren. Weiss zur Zeit nicht weiter und bin jeden Tag am weinen. Die Verlockung ist gross das Tavor wieder zu erhöhen und zwar sogar noch höher als meine eigentlichen 2mg. Will davon weg aber ich weiss dass das sehr lange dauern kann. Das ist auch nicht meine Sorge sondern die Absetzsymptome und dass die Probleme die ohnehin schon da waren wieder auftauchen und meine hypochondrischen Ängste noch mehr nähren.

03.01.2021 16:36 • x 1 #29


saga1978
Zitat von DaniCH:
Ich nehme seit Sommer 2018 Tavor. Es fing mit 0,5mg an, mittlerweile bin ich bei 2mg. Was noch nicht extrem dramatisch ist von der Dosierung her, aber ich nehme es schon seit 2.5 Jahren. Natürlich habe auch ich die Toleranzentwicklung gemerkt, sonst hätte ich es ja nicht aufdosieren müssen. Ging mir immer ganz gut damit und es hilft natürlich mega gut gegen die Angst. Und ich als starker Hypochonder war froh um dieses Medikament. Viele meiner körperlichen Symptome sind damit auch verschwunden. Ich war mal in einer Entzugsklinik und bin am gleichen Tag wieder gegangen nachdem ...



Manchmal ist es auch sinnvoll in eine Klinik weiter weg zu gehen zum entziehen oder allgemein wenn du einen guten Arzt hast kann man auch amulant versuchen es gibt einige Antidepressiva gegen Angst und das Tavor könnte man auch beim entziehen ersetzen nur muss man auch den Willen haben denn Entzugssymtome können leider auftreten egal wie langsam man ausschleichen tut.

03.01.2021 16:51 • #30


Zitat von saga1978:
Manchmal ist es auch sinnvoll in eine Klinik weiter weg zu gehen zum entziehen oder allgemein wenn du einen guten Arzt hast kann man auch amulant versuchen es gibt einige Antidepressiva gegen Angst und das Tavor könnte man auch beim entziehen ersetzen nur muss man auch den Willen haben denn Entzugssymtome können leider auftreten egal wie langsam man ausschleichen tut.


Sorry aber ich weiss nicht so recht was du mir mit deinem Beitrag sagen möchtest.
Entzugskliniken entziehen in der Regel allesamt viel zu schnell - das ist allgemein bekannt und deswegen fällt die Option für mich weg. Ich möchte des Weiteren auch nicht noch aus meinem gewohnten Umfeld gerissen werden.
Das Tavor wird ja durch das Pregabalin ersetzt - ob dass das richtige ist bezweifle ich einfach. Und es liest sich so als würdest du mir den Willen absprechen nicht entziehen zu wollen. Und ja das sind jetzt alles Infos gewesen die ich ohnehin schon weiss. Trotzdem Danke.

03.01.2021 16:56 • #31


Icefalki
Zitat von DaniCH:
Weiss zur Zeit nicht weiter und bin jeden Tag am weinen.


Drum finde ich es wirklich so zum Kotzen, dass Benzos wie Bonbons verschrieben werden. Sprich, am Ende hast du noch mehr Probleme als davor. Da wird einem Ertrinkenden nur ein Rettungsring verordnet, aber Schwimmen nicht beigebracht.

03.01.2021 16:58 • x 4 #32


Zitat von Icefalki:
Drum finde ich es wirklich so zum Kotzen, dass Benzos wie Bonbons verschrieben werden. Sprich, am Ende hast du noch mehr Probleme als davor. Da wird einem Ertrinkenden nur ein Rettungsring verordnet, aber Schwimmen nicht beigebracht.


Ja das ist ein Problem. Wobei ich da nicht die Schuld alleine bei meiner damaligen Ärztin sehe. Ich hab sie ja auch um das Medikament gebeten.

03.01.2021 17:08 • #33


Icefalki
Zitat von DaniCH:
Wobei ich da nicht die Schuld alleine bei meiner damaligen Ärztin sehe


Doch, kannst du. Als Arzt muss man wissen, wohin sich die Richtung bewegt. Mein Psychiater gibt Tavor nur einzeln raus. Ich wollte man 2 Stück, als Sicherheitsnetz beim Fliegen. Er hatte keine mehr. Also, wir kennen uns schon Jahre, hat mir ne Packung verschrieben und ich hab 48 Stück bei ihm abgegeben für andere. Soviel zur Verantwortung eines Arztes gegenüber seinen Patienten.

Natürlich wollen Patienten einfache Wege gehen, weil sie es nicht anders wissen, aber einfach ist manchmal eben Mist. Das weiss man aber als Arzt. Jetzt steckt du nämlich in der Sch.eisse und nicht die Ärztin. Das regt mich immer auf.

03.01.2021 17:25 • x 4 #34


Hallo DaniCH,
hast du neben dem Benzodiazepin (ich stecke sie mal alle zusammen in einen Topp) andere "Standbeine", keine Medikamente sind jetzt gemeint, die dir eine Option, eine gewisse Sicherheit geben nach all den Jahren?
Beste Grüße

03.01.2021 17:25 • #35


Ich hatte vor Jahren auch mal Lyrika zu tun.
Habe keine guten Erfahrungen gemacht.
Auch das Absetzen war nicht so angenehm.
Nicht meins.

03.01.2021 17:25 • #36


Zitat von Icefalki:
Doch, kannst du. Als Arzt muss man wissen, wohin sich die Richtung bewegt. Mein Psychiater gibt Tavor nur einzeln raus. Ich wollte man 2 Stück, als Sicherheitsnetz beim Fliegen. Er hatte keine mehr. Also, wir kennen uns schon Jahre, hat mir ne Packung verschrieben und ich hab 48 Stück bei ihm abgegeben für andere. Soviel zur Verantwortung eines Arztes gegenüber seinen Patienten. Natürlich wollen Patienten einfache Wege gehen, weil sie es nicht anders wissen, aber einfach ist manchmal eben Mist. Das weiss man aber als Arzt. Jetzt steckt du nämlich in der Sch.eisse und nicht die Ärztin. Das regt mich immer auf.


Und was soll ich jetzt machen? Die Situation ist jetzt wie sie ist. Kann sie ja schlecht im Nachhinein dafür zur Verantwortung ziehen und es würde mir auch nicht helfen.

03.01.2021 17:27 • #37


saga1978
Zitat von DaniCH:
Sorry aber ich weiss nicht so recht was du mir mit deinem Beitrag sagen möchtest.Entzugskliniken entziehen in der Regel allesamt viel zu schnell - das ist allgemein bekannt und deswegen fällt die Option für mich weg. Ich möchte des Weiteren auch nicht noch aus meinem gewohnten Umfeld gerissen werden.Das Tavor wird ja durch das Pregabalin ersetzt - ob dass das richtige ist bezweifle ich einfach. Und es liest sich so als würdest du mir den Willen absprechen nicht entziehen zu wollen. Und ja das sind jetzt alles Infos gewesen die ich ohnehin schon weiss. Trotzdem Danke.



Nein es gibt Kliniken da Wird langsam entzogen ich wollte damit sagen das es solche Kliniken gibt in so einer bin ich grade stationär aber nicht wegen Entzug und da das pregabalin abhängig macht wäre ein Antidepressiva gegen Angst und Hypochondrie sinnvoller. Nein jeder muss für sich entscheiden wann es soweit ist ich meinte nur man muss halt bereit sein und auch entzugssymtome in Kauf nehmen

03.01.2021 17:28 • x 1 #38


Icefalki
Zitat von DaniCH:
Und was soll ich jetzt machen? Die Situation ist jetzt wie sie ist. Kann sie ja schlecht im Nachhinein dafür zur Verantwortung ziehen und es würde mir auch nicht helfen.


Hast ja recht. Ich schreibe es auch, dass andere, die das lesen, einfach mal nachdenken, was sein Könnte. Ich habe deswegen nie Benzos genommen, hatte viel zuviel Angst vor Abhängigkeit, da ich natürlich auch froh gewesen wäre, diese Angst nimmer haben zu müssen. Aber wo hörste dann auf?

Jetzt musst du den noch schwierigeren Weg gehen. Ist echt heftig.

03.01.2021 17:33 • x 1 #39


Zitat von Fauda:
Hallo DaniCH,hast du neben dem Benzodiazepin (ich stecke sie mal alle zusammen in einen Topp) andere "Standbeine", keine Medikamente sind jetzt gemeint, die dir eine Option, eine gewisse Sicherheit geben nach all den Jahren? Beste Grüße


Nein habe ich nicht.
Ich hatte 2018 einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule und seit dem ist es nur noch bergab gegangen. Ich konnte seit dem nicht mehr arbeiten. 2019 die Trennung von meiner damaligen Freundin nach 7 Jahren. Seit dem bin ich komplett alleine. Ich lebe in der Schweiz, meine Familie ist in Deutschland. Zuletzt bin ich in die Sozialhilfe abgerutscht weil ich kein Krankentaggeld mehr beziehen kann.
Ich hab nur offene Baustellen:
- Kein Job weil zur Zeit gesundheitlich nicht in der Lage
- Trennung immer noch nicht verarbeitet
- Kein soziales Umfeld
- Benzoabhängigkeit
- Am finanziellen Existenzminimum (Schulden dadurch)
- Ständig körperliche Symptome
(kann auch gar nicht mehr unterscheiden was der Angst geschuldet ist und was dem Entzug von Tavor oder vielleicht sogar was den Nebenwirkungen von Pregabalin)
- und diese sch. Hypochondrie die ich schon habe seit ich ein Kind bin

Schon laufen wieder die Tränen ...

03.01.2021 17:34 • #40



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