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Ozonik
Gast

Hier ein paar Einblicke.







05.02.2018 #1


30 Antworten ↓
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Ozonik
Gast

Hab ich doch geschrieben. Bleibt jedem selberr überlassen. Ich wollte auch nichts verteufeln, sondern nur etwas zum Ausgleich beitzragen denn auch ADs haben wie SSRIs auch Nebenwirkungen und Absetzphänomene. Bei vielen steht sogar in der Packungsbeilage das sie Krampfanfälle auslösen können obwohl man ja noch gar nicht abhängig ist , nur durch die Einahme . Als mögliche Nebenwirkung.

Das haste bei Benzos nur z.B Wenn de sie über lange Zeit in sehr hohen schon mißbräuchlichen Mengen nimmst und von heute auf morgen absetzt. !

Doch als Notfallmedikation , wenn man irgendwo hin muss oder wichtige Termine hat und Todesängste kann niemand 4 Wochen warten bis ein SSRI oder Antidepressivum vieleicht mal hilft, oder man noch 3 oder 4 andere ausprobieren muss falls nicht. Alles mit Nebenwirkungen behaftet.

Da ist ein Benzodiazepin wie Tavor oder Diazepam schnell wirksam und man muss es nicht ständig nehmen sondern nur im Notfall. Dann wird auch keienr Abhängig und es hilft wenigstens sofort .

Wenn ich eine Tavor genommen habe brauchte ich 3 Tage lang keine mehr zu nehmen. So lange haben die gewirkt. Ich musste deswegen nicht hochdosieren. Mein subjektiver Eindruck. 1mg. Hatte auch Zeiten da hab ich jeden Tag 1mg genommen. Bin noch da und lebe noch Aber das soll jeder für sich entscheiden. Und mit dem Doc absprechen.

Tavor ist ja auch kein Mittel gegen Depressionen, sondern gegen Pasnikattacken oder Psychosen . Deshalb kann es bei Depris schlecht wirken.

Allein zu wissen das man ein medikament in der Tasche hat , welches bei einer Panikattacke schn ell, ujnd zhuverlässig hilft, macht einen bereit durch Ängste zu gehen ohne das Medikament weil man ja weiss im akuten Notfall hab ich das Medi meines Vertrauens und kann mich 1006tig darauf verlassen. Ergo geh ich durch diese Angstbedsetzte Situation absichtlich,vieleicht schaff ich es ja auch alleine !

Das ist das Ding an der Sache. Es gibt einem Selbstvertrauen so das man auch ohne das Medi Ängste durchstehen kann nur weil man es im Notfall ja bei sich hat. das alleine reicht schon nachdem man es einmal genommen hat was nicht abhängig macht um einem das gefühl zu geben darauf kann ich mich im Notfall verlassen , also geh ich jetzt durch Situationen die mir sonst Angst gemacht hätten ohne die Tavor. Im Falle eines Falles hab ich sie ja einstecken.

So konfrontiert man sich letztendlich selber Stück für Stück mit den eigenen Ängsten mit der Sicherheit in der tasche falls es mal ganz dicke kommt hab ich ja die Tabletten. merkwürdiger weise kam es aber nie mehr so ganz dicke. Weil man sich dadurch immerf mehr zuggetraut hat un d somit das Selbstbewußtsein stieg und man die Tabletten in der Tasche immer öfter vergessen hat.

Später nach der GTherapie kann man sie eh weglassen.

08.03.2011 13:10 • #25


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A


Antidepressivas und SSRIs oder Medis -ja oder nein ?

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Christina

Christina
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Zitat von Ozonik:
Frag mich ja auch warum Antidepressivas ein Absetzphänomen haben wenn sie doch angeblich nicht abhängig machen ??
Das betrifft nicht alle ADs, sondern SSRI - außerdem sollen alle Medikamente, die man über einen längeren Zeitraum nimmt, ausgeschlichen werden, auch Cortison z.B. Die Absetzsyndrome von ADs bedeuten nur, dass man Symptome bekommen kann (was nur bei einer Minderheit tatsächlich der Fall ist). Der Körper, insb. das Gehirn, muss sich umstellen und das merkt man u.U. sehr deutlich. Das mag sich sehr beschissen anfühlen, ist aber nicht gefährlich. Anders bei richtigen Abhängigkeiten: Da stellt das Fehlen der Substanz den Körper mitunter vor unlösbare Aufgaben und ein kalter Entzug kann gefährlich werden, bei Benzos oder Alk wegen der möglichen Krampfanfälle z.B. Ganz zu schweigen von den Suchtmerkmalen Dosissteigerung und Zudröhnen.

Benzos sind ohne Frage die nebenwirkungsärmsten Psychopharmaka, für den seltenen Gebrauch sowieso und bei manchen auch im Dauergebrauch (nicht nur bei uns "Psychos", sondern v.a. bei Epileptikern). Aber: Manch einer muss auch ohne Missbrauch die Dosis steigern, andere tun sich schwer mit dem verantwortungsbewussten Umgang. Für mich z.B. waren Benzos keine Alternative zum richtigen AD, denn die Benzos haben die dauerhaften ängstlich-zwanghaft-depressiven Gedankenspiralen nicht abbiegen können. Dagegen hätte ich mich nur mit Dosissteigerungen betäuben können.

Hier sind so viele extrem medikamentenängstliche Leute unterwegs, mach' denen nicht noch mehr Angst. Ich brauchte Wochen, bis ich mich getraut habe, die erste Tablette meines AD zu nehmen. Wahrscheinlich nimmt niemand hier aus Angst vor einer Benzoabhängigkeit ganz einfach ein AD, sondern dann eher gar nichts - oft zum eigenen Schaden. Ich fände es besser, die Medikamentenfrage möglichst sachlich zu betrachten, ohne irgendwas dabei zu verteufeln oder allgemein gegeneinander aufzurechnen. Es ist doch immer eine individuelle Sache.

Liebe Grüße
Christina

08.03.2011 12:49 • #23


Zum Beitrag im Thema ↓


O
Deshalb halte ich von Antidepressivas nix.



Bildet Eure eigene Meinung.

#2


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Viele hatten Prüfgungsängste und dann kam dies.

#3


O
Weil offt viele nach den verschiedenen Nebenwikungen der verschiedenen Antidepressivas fragten und SSRIs.

Dachte Betroffene können es besser berklären als nur ich alleine.

Hoffe ich konnte ein wenig behilflich sein.

#4


Christina
Zitat von Ozonik:
Deshalb halte ich von Antidepressivas nix.



Bildet Eure eigene Meinung.
Unter den Medikamenten, die das Mädel da anfangs auflistet, war aber doch kein einziges Antidepressivum, das waren alles Neuroleptika und zwar von der heftigsten Sorte.

Sorry, aber hilfreich ist das nicht, zumal die wenigsten beschriebenen Medikamente (auch in den anderen Beiträgen) tatsächlich ADs bzw. SSRI waren.

Liebe Grüße
Christina

#5


C
Ja, nicht selten liest mal auch an unzähligen Stellen, die Leute reden über ihr AD, was dann vielleicht Lyrica oder Seroquell ist. Ich verstehe das meist nicht, weil keins ist ein AD, es sind Neuroleptika und Entiepileptika. Oder Benzos, was ja auch keine AD sind.

#6


jadi
richtig was christina da schreibt....

#7


F
medikamente ..das ist so ein thema...da muss einfach jeder für sich selbst entscheiden,natürlich ist es wichtig, wie es schon oft gesagt wurde,im zusammenhang mit eine teraphie....

#8


C
Ja ja..., mir wurde ganz zu Anfang schon immer gesagt "nur Therapie wird Ihnen helfen". Heute, nach fast 2,5 Jahre, kann ich das nicht bestätigen und weder Tagesklinik, noch fast 1 Jahr Therapie halfen. Ich hab viel geändert, was ich auch wollte und viele Probleme nahmen einen positiven Ausgang, ich hab schon ewig quasi null Sorgen. Trotzdem werde ich meine Beschwerden nicht los.

#9


F
ich hab nicht gesagt das nur tera hilft...ich meinte das medikamente und teraphie zusammen sehr hilfreich sind..... ...aber jeder mensch ist anders,bei einen ist es so ,bei anderen so...

#10


jadi
genau...man sollte sich nie mit anderen vergleichen

#11


C
Zitat von focus862:
ich hab nicht gesagt das nur tera hilft...ich meinte das medikamente und teraphie zusammen sehr hilfreich sind..... ...aber jeder mensch ist anders,bei einen ist es so ,bei anderen so...


Ja, es ist halt bei jedem verschieden. Manche kommen mit einem AD super klar und haben kaum Nebenwirkungen, andere fahren mit Thera und AD oder nur Thera gut und wieder andere kommen aus dem Strudel irgendwann allein und ohne was raus.

Und darum bin ich nicht für oder gegen irgendwas, muss jeder selbst entscheiden. Obwohl ich zugeben muss, ein großer Freund von Medikamenten bin ich nicht und hab auch nie was länger genommen, aber auch probiert. Wenn es aber gar nicht mehr gehen würde und ich könnte nicht mal mehr mit meinem Hund gassi gehen, dann würde ich was nehmen, denn selbst eine Thera hilft nicht in Akutfällen.

#12


F
ich habe ganz am anfang Insidon verschriben bekommen von meiner HA,da ich noch nicht viel über PA wuste zu den zeitpunkt,hab ich dieses Medi genommen,ich hab dann angefangen viel über PA zu lesen,zu verstehn,hab dann dieses forum gefunden,nach 3 monaten habe ich mich entschlossen mit dem medikament aufhören,erstens NB,ich hab sehr viel abgenommen,bin sportlicher mensch und immer in form,in kurze zeit von 60 kg bis auf 50 runter,ich hatte einfach kein hunger gehabt,war schwach und müde,dazu noch sehr starken haarausfall gehabt,standig kopf schmerzen,mein psychiator hat mir dann citalopram und larozepam verschrieben,nee hab ich gedacht weg mit dem zeug jezt probiere ich es selbst da raus,und seit weinachten bin ich ohne medi,und mir gehts sehr gut,es ist schwer,ich warte immer noch auf mein tera platz,aber mir gehts gut.Meine persönliche Meinung dazu ist, erst ein mal ohne medi versuchen und wenn es nicht geht dann und erst dann zum medi greifen,das heist nich das der jenige schwach ist,manchmal ist es hilfreich,Aber die NB muss mann in kauf nehmen.

#13


C
Na klar geht es auch ohne, ging bei mir auch. Die erste PA hatte ich vor 2 Jahren und 3 Monate, seit über 1 Jahr sind die PA eigentlich weg. Hatte nur im Dezember 2010 und Anfang 2011 mal einen Anflug von PA, was aber am Ritalin lag.

Verschrieben bekam ich in der ganzen Zeit von 4 verschiedene Psychiatern ca. 8-10 verschiedene AD, auch Neuroleptika. Nur Trazodon nahm ich mal 6 Wochen, setzte es dann aber selbst in 3 Tagen ab, weil ich eigentlich nur Kopfschmerzen hatte.

Trotzdem muss ich sagen, mir ging es oft nicht gut. Klar geht es ohne AD, aber wie? Das ist die Frage. Ich hätte mir jedenfalls sehr oft gewünscht, es würde ein AD geben, was ich vertrage und was hilft.

#14


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Dieser Link widerspricht sich selber. Machen ADs abhängig ? Antwort Nein, man sollte sie aber langsam absetzen weil sonst die Absetzphänomene auftauchen. Wenn etwas nicht abhängig macht, hat man auch solche Phänomene nicht

Davon gibts auch noch viele Forenberichte die ich mal gelassen hab weil es sonst zu viel wird.

#17

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C
Uralter Spruch unter Apothekern: "Keine Wirkung ohne Nebenwirkung".

Und das ist auch so. Egal ob Falithrom (Blutverdünnung) nach Herz OP oder warum auch immer, Ramipril bei hohem Blutdruck oder sogar Wassertabletten zur Entwässerung, es gibt hundert Krankheiten, wo Leute die Medikamente einfach nehmen müssen und die Nebenwirkungen gibt es überall. Selbst die millionenfach verschriebenen Betablocker haben bei manchen Leuten übelste Nebenwirkungen.

Das Medikamente Nebenwirkungen haben, ist für mich völlig ok, da würde ich auch nie rumsülzen. Die Frage ist nur, ob man Medikament A oder B auch WIRKLICH benötigt. Ob es wirklich NICHT ohne geht. Die Frage stellt sich nach einer Herz OP etc. oder extrem hohem Blutdruck sicher nicht, bei starken Schilddrüsenstörungen oder was auch immer für schweren Krankheiten, bestimmt auch nicht. Ja, man muss sie nehmen und die Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Leider.

Ob aber nicht vielleicht etliche Leute bei psych. Erkrankungen auf Medikamente verzichten könnten, darüber könnte man nachdenken. Ich behaupte mal, man könnte.

Am Rande: Ich bekam auch vor 2,5 Jahren Blutdrucktabletten, Betablocker und Wassertablette verschrieben, weil mein Blutdruck und Puls viel zu hoch war. Im Schnitt wohl 160-170/95-110 und Puls nie unter 95, meist über 100. Die Tabletten hab ich schlecht vertragen und irgendwie war mir das auch alles zu blöde. Und dann hab ich mal nachgedacht, ob ich mit Veränderungen was erreichen kann. Konnte ich. In 1 Jahr die 20 kg Übergewicht abgebaut, 100% Verzicht auf Alk, viel Bewegung. Und siehe da, ziemlich schnell lag mein BD im Schnitt bei 125/80, Puls meist 75-85, was völlig ok ist und im 24h EKG vor 2 Monaten lag der Puls sogar manchmal bei 60. Tabletten nehme ich schon seit 1,5 Jahren nicht mehr.

Das funktioniert sicher nicht überall, aber oft. Und auch bei Psyche kann viel funktionieren. Man muss nur was tun und es wollen. Oft reicht schon eine Änderung der Denk/Sichtweise.

#18


O


Ich will hier ja auch nix verteufeln. Mir isses nur auf den Senkjel gegangen das alle auf den Benzos rumgehackt haben und viele sich über die Nebenwirkungen von ADs und SSRIs beschwert haben aber sie trotzdem weiter nehmen in der Hoffnung das sie dem einen oder anderen vieleicht mal helfen.

Nur blöd wenn man in einer totalen PA steckt und nur ADs da hat.hihi Die vieleicht evt. unter Umständen in 4 Wochen mal anfangen zu wirken.

Viele erhöhemn da die Dosis und somit auch die manigfachen Nebenwirkungen .

Unmd ADs machen natürlich auch nicht abhängig,wenn man die Absetzphänomene vergisst

Ich fand das ein wenig zu einseitig betrachtet immer die bösen Benzos.

#19


C
Ja Ozonik, meine Meinung zu Benzo kennst Du ja. Und ich kann nur sagen, lieber nehme ich 2-3 mal im Monat eine Tavor, was ich noch nie brauchte, als das ich täglich Cipralex, Trevilor/Venlafaxin oder was weiß ich nehme. Und wenn ich an mein nächtliches Telefonat mit einer Bereitschaftsärztin vor 2 Monate denke, wo ich von Baldrian eine total paradoxe Wirkung hatte (aufgeregt, unruhig) und Angst bekam, die meinte: "Warum bitte nehmen Sie denn Baldrian, wenn Sie Tavor zu Hause haben? Nehmen Sie doch einfach mal eine Halbe Tavor und gut ist es. Baldrian kann in seltenen Fällen eine gegenteilige Wirkung verursachen und dann eine Angststörung sogar verstärken".

Ich bin eher für ein Notmedikament, als für tägliche AD. Klar haben Benzos ein hohes Abhängigkeitspotential, aber wer es (wie ich) wirklich nur in absoluten Notfällen nimmt, der hat ein Medikament, welches im Vergleich zu AD wesentlich weniger Nebenwirkungen hat. Die Liste der Nebenwirkungen ist jedenfalls bei jedem AD 10 mal länger, also bei Tavor&Co. Und das ist keine Verherrlichung, sondern Tatsache.

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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