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onkelbaerbel
Ich habe Sonntag morgen meine letzten 0.25 mg genommen, heute habe ich irgendwie eine unruhe in mir bzw. Muskelzucken und schwere Beine, was auch am PMS liegen kann.
Habe aber trotzdem schon Angst vor Absetzreaktionen.
Habe die 0.25mg Dosierung für ca. 10 Tage genommen, aber nicht durchgängig

Wie viel nehmt ihr denn falls es notwendig ist ?
Und hattet ihr schon mal solche Symptome, wenn ihr sie nicht genommen habt?

07.01.2020 19:42 • #61


Ich glaube bei dir nicht an Entzugssymptome, und wenn dann weil du glaubst sie zu haben.

Es gibt zwar Menschen, die nach wenigen Einnahmen abhängig sind, aber das ist die Ausnahme - und wenn dann hast du es innerhalb weniger Tage durchgestanden, bei so kurzer Einnahme in so niedriger Dosis.

Ich habe erst ganz selten Alpra genommen, und da in Dosierung von 0,5- 0,75 mg und auch da kaum Wirkung gespürt.
Habe aber auch schon Tavor genommen und brauche da auch mind. 1 mg um etwas zu merken.

Derzeit nehme ich Diazepam mit 14 mg Tagesdosis, das würde ca. 0,75 mg Alpra entsprechen.

LG

07.01.2020 20:03 • x 2 #62



Alprazolam - Erfahrungen?

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onkelbaerbel
Zitat von lunetta:
Ich glaube bei dir nicht an Entzugssymptome, und wenn dann weil du glaubst sie zu haben.Es gibt zwar Menschen, die nach wenigen Einnahmen abhängig sind, aber das ist die Ausnahme - und wenn dann hast du es innerhalb weniger Tage durchgestanden, bei so kurzer Einnahme in so niedriger Dosis.Ich habe erst ganz selten Alpra genommen, und da in Dosierung von 0,5- 0,75 mg und auch da kaum Wirkung gespürt.Habe aber auch schon Tavor genommen und brauche da auch mind. 1 mg um etwas zu merken.Derzeit nehme ich Diazepam mit 14 mg Tagesdosis, das würde ca. 0,75 mg Alpra entsprechen.LG


Danke für deine schnelle Antwort, wir Angsthasen können ja auch gut Symptome hervorrufen, vor allem dann, wenn man die ganze Zeit drauf achtet.
Schlimm.
Ich habe heute auch sehr wenig gegessen, was evtl. auch eine Unterzuckerung sein kann.

Vor 7 Jahren habe ich bei meiner schlimmsten Panikattacke eine halbe Tavor bekommen, das war das Medikament was wirklich sofort geholfen hat, ich war von jetzt auf gleich total ruhig.
Finde es schade, dass die Tabletten die abhängig machen, so gut wirken

07.01.2020 20:07 • #63


01.03.2020 08:42 • #64


Schlaflose
Zitat von Lukas1982:
Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht bzw. kann mir das jemand erklären?


Das ist bei Benzos die Normalität, dass sich nach einiger Zeit eine Toleranz entwickelt und man die Dosis immer weiter erhöhen muss, um eine Wirkung zu erzielen. So entsteht leicht eine Sucht. Deswegen sollten sie auch nur als Bedarfsmedikament genommen werden und nicht dauerhaft.

01.03.2020 10:46 • x 1 #65


aber kann das so schnell nach nur einigen wochen passieren?

wieso hat es dann gestern und heute in der nacht nicht geholfen obwohl ich die dosis verdreifacht hatte? hätte dann ja trotzdem funktionieren müssen.

01.03.2020 10:50 • #66


Schlaflose
Das passiert sehr schnell. Alprazolam soll man auch nicht länger als 3 Wochen Stück nehmen, steht im Beipackzettel. Medikamente wirken aber auch nicht immer gleich, es hängt z.B. auch davon ab, wieviel man gegessen hat und wie schnell es ins Blut gelang usw. ich nehme Alprazolam als Bedarfsmedikament zum Schlafen, manchmal reichen 0,25 mg, manchmal muss ich 0,5mg nehmen und wenn ich sehr unter Strom stehe, sogar 1mg. Der Mensch ist keine Maschine, die immer identisch reagiert.

01.03.2020 10:57 • x 1 #67


03.04.2020 02:51 • #68


Angor
Hallo

Nein es gibt keine Wechselwirkungen, Du kannst es unbedenklich nehmen.

Gute Besserung!

LG Angor

03.04.2020 05:18 • x 1 #69


Lieben Dank (:

03.04.2020 07:09 • x 1 #70


Entwickler
1 bis 2 mal Alprazolam pro Woche sollte eigentlich unproblematisch sein, oder? Ich stand seit vielen Wochen unter Strom und kam abends nicht mehr runter. Das lag wohl auch daran, dass ich fast jeden Tag Hochprozentiges getrunken hatte, aber das auch nur, damit ich überhaupt mal schlafen konnte. Ich weiß, dass man dann irgendwann erst recht nicht mehr schlafen kann, denn das entwickelt sich ja zum Teufelskreislauf.

Ich erlebe es jetzt schon seit Jahren: Wenn ich eine Woche lang mal gar nichts trinke, schlafe ich irgendwann um die zwei Wochen lang total tief und erholsam, aber dann geht das Spiel von vorne los. Mein Schlaf wird so gut, dass ich irgendwann abends wieder nicht mehr runterkomme. Wie der ewige Kreislauf von manisch und depressiv. Wenn Corona nicht wäre, würde ich wenigstens die Gründe meiner Ängste abbauen können, die hohe Verschuldung. Immer gibt es eine Ursache, die ich kaum noch selbst beseitigen kann.

17.05.2020 10:50 • #71


Schlaflose
Zitat von Entwickler:
1 bis 2 mal Alprazolam pro Woche sollte eigentlich unproblematisch sein, oder?


Ja, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Es gab Zeiten, wo ich das monatelang so nahm, zusätzlich zu meinem schlafaanstoßenden AD.

17.05.2020 12:23 • x 1 #72



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