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Hallo,
nachdem Escitalopram 10mg nach 2 superguten Jahren seine Wirkung eingebüßt hatte (und meiner Leber schwer zusetzte), wurde ich ambulant wegen Zwangsgedanken und innerer Unruhe auf Sertralin umgestellt. Leider wurde ich mit dem Wechsel schwer depressiv und die Zwangsgedanken nahmen überhand. Ich landete danach im KH, wo das Sertralin auf 200mg hochgesetzt und mit 300mg Seroquel augmentiert wurde - leider ohne Erfolg, da ich, wie sich herausstellte, das Sertralin viel zu schnell verstoffwechsele...

Vor vier Wochen wurde ich deshalb auf das potentere Cymbalta umgestellt, seit gut 2 Wochen nehme ich 120mg. Meine Stimmung ist zwar etwas (aber wirklich nur etwas) besser, die innere Unruhe und die ZG sind aber immer noch da.

Was kann ich denn nach vier Wochen noch von dem Medi erwarten? Zumal ich nun herausgefunden habe, dass Cymbalta gar nicht zur First-Line-Therapie bei Zwangsstörungen gehört... In der Klinik wurde ich nur damit vertröstet, dass es gut 6-8 Wochen bis zum Wirkeintritt dauern kann. Escitalopram hat damals aber innerhalb von 2 Wochen gewirkt. Wäre nicht ein Wechsel zu einem anderen SSRI wie Paroxetin angezeigter gewesen?

22.02.2017 11:20 • 23.02.2017 #1


9 Antworten ↓


petrus57
Bei mir nahmen die Zwangsgedanken unter Sertralin auch massiv zu. Unter welchen Zwangsgedanken leidest du denn?

22.02.2017 12:52 • #2



4 Wochen Cymbalta - was kann ich noch erwarten?

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Ich hab früher mal mit sehr guter Wirkung Escitalopram 10mg genommen, später war es bei Wiedereinnahme wirkungslos.
Habe sämtliche SSRI probiert, mit Cymbalta dann kam eine merkliche Besserung. Allerdings nur 60mg. Fünf Wochen lang. Dann hab ich auf 30mg reduziert (seit ca zwei Wochen).
Mir hat es gut geholfen, ich glaube aber, 120mg könnten bei Zwangsgedanken zu hoch dosiert sein. Macht es dich eher unruhig oder müde?

@petrus57:
Hallo Mir ging's die letzte Zeit wirklich gut, hab nicht mehr daran geglaubt, heute bin ich aber sehr unruhig, weil ich das erste Mal seit langem wieder auswärts auf einem Abendvortrag bin inkl Essen und Hotelübernachtung etc. Ohne irgendwelche Sicherheiten.

22.02.2017 13:29 • #3


petrus57
Hi Tiffy

Du wirst es schon schaffen. Sei lieb von mir.

Vielleicht sollte ich es auch mal mit Cymbalta probieren. Das Escitalopram scheint bei mir nichts zu bewirken.

22.02.2017 13:43 • x 1 #4


Hallo,
@petrus: ich leide unter aggressiven ZG (gg mich oder nahestehende Personen) und unter einem Grübelzwang.

@tiffy: Die 120mg machen mich eher müde! Im KH begründete man die hohe Dosis damit, dass erst in diesen Bereichen bei Zwangsstörungen ein Effekt zu erwarten sei....

22.02.2017 15:05 • #5


petrus57
Wie ich in deinen älteren Beiträgen gelesen habe, hast du damit ja schon länger zu kämpfen.

Ich habe ja auch damit zu tun.

Das einzig Tröstliche für mich ist, dass ich damit nicht alleine bin. Ich hatte gedacht ich werde langsam verrückt.

22.02.2017 15:46 • #6


Zitat von wolarsen:
Hallo,
@petrus: ich leide unter aggressiven ZG (gg mich oder nahestehende Personen) und unter einem Grübelzwang.

@tiffy: Die 120mg machen mich eher müde! Im KH begründete man die hohe Dosis damit, dass erst in diesen Bereichen bei Zwangsstörungen ein Effekt zu erwarten sei....


Bei mir haben definitiv 60 mg ausgereicht, um (wirklich heftige aggressive) Zwangsgedanken und Zwangsimpulse effektiv einzudämmen. 120mg hätten mich wohl komplett umgehauen. Habe relativ zügig ja auch auf 30mg reduziert,

23.02.2017 15:24 • #7


petrus57
@TiffyK

Eine Bekannte von mir nimmt auch Pregabalin. Bei ihr scheint es auch nicht so richtig zu wirken. Bei ihr stehen aber eher Panikattacken im Vordergrund.

23.02.2017 16:32 • #8


Zitat von petrus57:
@TiffyK

Eine Bekannte von mir nimmt auch Pregabalin. Bei ihr scheint es auch nicht so richtig zu wirken. Bei ihr stehen aber eher Panikattacken im Vordergrund.


Pregabalin ist aber Lyrica, nicht Cymbalta (Duloxetin). Das moderne Benzo ....

23.02.2017 17:09 • x 1 #9


petrus57
Da habe ich wohl was durcheinandergewürfelt.

23.02.2017 17:11 • #10



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