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Schwanger und überfordert - Borderline / Angsterkrankung

201812.02




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Ich bin 28 Jahre alt und habe bereits eine 8 Jahre alte Tochter. Seit 3 Jahren habe ich einen Freund und wir hatten einen intensiven Kinderwunsch. Dann letztes Jahr habe ich gesagt, dass ich doch Zweifel habe und wir es besser lassen. Zu der Zeit war ich dann schon schwanger. Anfangs hab ich mich sehr gefreut und Angst gehabt, dass es noch in einer Fehlgeburt endet. Dann bekam ich gefühlsmäßig immer mehr Abstand zu meinem Partner. Ich habe es auf die Hormone geschoben. Mittlerweile kann ich ihn nicht mehr ertragen. Er widert mich regelrecht an. Wir haben erst ausgebaut, es könnte alles perfekt sein aber ich fühle mich so elend. Teilweise bereue ich diese Schwangerschaft. Dann hasse ich mich wieder für diese Gedanken. Ich habe Angst das alles nicht zu schaffen. Ich habe Borderline und eine Angsterkrankung. Meine Medikamente musste ich absetzen bzw ändern. Therapie mache ich schon. Mich überfordert diese komplette Situation so sehr. Ich wünschte mir momentan ich wäre nie schwanger geworden und dann schäme ich mich so sehr für diese Gedanken. Ich liege abends weinend im Bett und habe das Gefühl durch zu drehen. Ich habe keine Bindung zu dem Kind. Ich habe auch keine zu meinem Partner. Ich bin nur aggressiv und gereizt und kann mich selbst nicht mehr leiden. Meine Tochter merkt das natürlich auch und das ärgert mich am meisten. Ich wäre momentan am liebsten einfach irgendwo alleine. Ich kann niemanden ertragen außer meiner Tochter und meiner Mutter. Ich bin so verzweifelt, ich weiß überhaupt nicht was ich tun soll

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Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
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Status: Online online
  12.02.2018 13:44  
glitzerfee89 hat geschrieben:
Ich habe auch keine zu meinem Partner. Ich bin nur aggressiv und gereizt und kann mich selbst nicht mehr leiden.


So geht es mir schon seit Monaten. Scheint wohl was mit der Angsterkrankung zu tun zu haben. Hinzu kommen bei mir ja noch aggressive Zwangsgedanken.



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Steiermark/Österreich
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  12.02.2018 13:52  
glitzerfee89 hat geschrieben:
Ich bin 28 Jahre alt und habe bereits eine 8 Jahre alte Tochter. Seit 3 Jahren habe ich einen Freund und wir hatten einen intensiven Kinderwunsch. Dann letztes Jahr habe ich gesagt, dass ich doch Zweifel habe und wir es besser lassen. Zu der Zeit war ich dann schon schwanger. Anfangs hab ich mich sehr gefreut und Angst gehabt, dass es noch in einer Fehlgeburt endet. Dann bekam ich gefühlsmäßig immer mehr Abstand zu meinem Partner. Ich habe es auf die Hormone geschoben. Mittlerweile kann ich ihn nicht mehr ertragen. Er widert mich regelrecht an. Wir haben erst ausgebaut, es könnte alles perfekt sein aber ich fühle mich so elend. Teilweise bereue ich diese Schwangerschaft. Dann hasse ich mich wieder für diese Gedanken. Ich habe Angst das alles nicht zu schaffen. Ich habe Borderline und eine Angsterkrankung. Meine Medikamente musste ich absetzen bzw ändern. Therapie mache ich schon. Mich überfordert diese komplette Situation so sehr. Ich wünschte mir momentan ich wäre nie schwanger geworden und dann schäme ich mich so sehr für diese Gedanken. Ich liege abends weinend im Bett und habe das Gefühl durch zu drehen. Ich habe keine Bindung zu dem Kind. Ich habe auch keine zu meinem Partner. Ich bin nur aggressiv und gereizt und kann mich selbst nicht mehr leiden. Meine Tochter merkt das natürlich auch und das ärgert mich am meisten. Ich wäre momentan am liebsten einfach irgendwo alleine. Ich kann niemanden ertragen außer meiner Tochter und meiner Mutter. Ich bin so verzweifelt, ich weiß überhaupt nicht was ich tun soll

Trenne dich von deinem Partner und gib das Ungeborene nach der Geburt zur Adoption frei, wenn du das Kind dann immer noch nicht erträgst. Es warten genügend Menschen auf Kinder, die sie verwöhnen können.



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  12.02.2018 15:01  
Hast du mal versucht mit deinem Partner darüber zu reden?

Sei mir nicht böse, aber du benötigst dringend psychologische Hilfe.
Dein noch ungeborenes Kind spürt das alles und hat dann vllt für sein Leben echte Probleme und das hat es absolut nicht verdient.

Danke1xDanke


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Steiermark/Österreich
15261
  12.02.2018 15:12  
Muckelchen hat geschrieben:
Hast du mal versucht mit deinem Partner darüber zu reden?

Sei mir nicht böse, aber du benötigst dringend psychologische Hilfe.
Dein noch ungeborenes Kind spürt das alles und hat dann vllt für sein Leben echte Probleme und das hat es absolut nicht verdient.

Es hat auch der Partner nicht verdient, der monatelang ihr bei ihrer ALS Angst (im Jahr 2015) beigestanden ist. :roll:



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  12.02.2018 15:17  
Gerd52 hat geschrieben:
Es hat auch der Partner nicht verdient, der monatelang ihr bei ihrer ALS Angst (im Jahr 2015) beigestanden ist. :roll:


Ich weiß ja nicht, wie der Partner zu ihr steht? Aber im Grunde genommen hast du Recht. Wer sich so unsicher ist und sich so verhält, sollte so fair sein und das ganze für beide beenden. Jeder hat ein Recht darauf, glücklich zu sein und in der Liebe geht es nun mal nur um Gefühle.
Alles Gute!

Danke1xDanke


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  12.02.2018 16:34  
Also ich denke gerade:
Angst schafft es immer ganz gut, dass alle anderen, positiven Gefühle verschwinden.
Und Angst ist bei einer frischen Schwangerschaft (schaffe ich das?) nicht gerade selten.

ich schlage hier eine Klinik vor wo es gute und konstante Hilfe gibt, dich mit dem Thema in Ruhe auseinander zu setzen und zu überlegen, was ist ANgst, was ist Realität und was kann ich und was will ich?

UNd dann kann man immer noch gucken, wie es weitergeht und ob du das Kind zur Adoption freigibst oder den Mann ;-)

Danke2xDanke


9159
Steiermark/Österreich
15261
  12.02.2018 16:42  
kopfloseshuhn hat geschrieben:
Also ich denke gerade:
Angst schafft es immer ganz gut, dass alle anderen, positiven Gefühle verschwinden.
Und Angst ist bei einer frischen Schwangerschaft (schaffe ich das?) nicht gerade selten.

ich schlage hier eine Klinik vor wo es gute und konstante Hilfe gibt, dich mit dem Thema in Ruhe auseinander zu setzen und zu überlegen, was ist ANgst, was ist Realität und was kann ich und was will ich?

UNd dann kann man immer noch gucken, wie es weitergeht und ob du das Kind zur Adoption freigibst oder den Mann ;-)


glitzerfee89 hat geschrieben:
Ich habe keine Bindung zu dem Kind. Ich habe auch keine zu meinem Partner.


Angst das alles zu schaffen ist die eine Sache, aber keine Bindung zu Kind und Partner ist in meine Augen ganz was anderes. Gerade bei Angst müsste man froh sein, dass man jemanden zu Seite hat, ist halt nur meine Meinung dazu....

Danke3xDanke


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  12.02.2018 16:44  
Da stimme ich dir absolut zu, Gerd.
Aber ich kenne es so:
Hat die Angst erstmal einen Schwellwert überschritten, habe ich keine anderen Gefühle mehr. Kein Platz mehr für Liebe oder Freude oder irgendeinen Bezug zu irgendwas oder irgendwen.

darauf spielte ich eher an.

Danke2xDanke


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Essen
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  12.02.2018 17:06  
@glitzerfee89

Bitte triff vor der Geburt keine Entscheidungen. Das kann wirklich alles hormonell begründet sein.
Erkläre dich möglichst sachlich deinem Partner und vertröste ihn was liebevolle Nähe betrifft auf die Zeit nach der Geburt.

Aus welcher Stadt kommst du?
Sprich mit deiner Gyn und Hebamme darüber!
Wann ist der Geburtstermin?

Danke1xDanke
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