Hallo Leute,

ich bräuchte Eure Hilfe.

Mein bester Freund (29) leidet unter schrecklichem Liebeskummer, der ihm sogar schon eine Woche in der Psychatrie eingebracht hat, da der Arzt ihn in seinem Zustand nicht nach Hause gehen lassen wollte. Der Therapeut kann auch nichts weiter für ihn tun, er gilt quasi als "austherapiert".

Mein Freund hat tierische Angst vor dem Alleinesein. Er hat Angst abends alleine ins Bett zu gehen und morgens alleine aufzuwachen und bricht regelmäßig heulend zusammen.

Dieser akute Fall von Liebeskummer ist auch nur der letzte aus einer ganzen Reihe kurzer Beziehungen, die alle von den Damen beendet wurden.

Sein Problem ist meiner Meinung nach, dass er an den Mädels zu sehr klettet, eben weil er Angst hat, sie wieder zu verlieren. Zudem hat er außer Bodybuilding auch keine Hobbies, etwa solche die ihn geistig fordern und ablenken. Alles dreht sich bei ihm im Leben darum, eine perfekte Beziehung zu finden, verbunden mit der ständigen Angst alleine zu enden.

Meine Frage nun: Da er mich dieses Wochenende besuchen wird, hätte ich von euch gerne ein paar Tipps, wie ich ihn aufbauen kann, aber auch bzgl. langfristiger Methoden, die ich ihm an die Hand geben kann.

Vielen Dank im Voraus!

Steffi

13.08.2019 20:27 • 13.08.2019 #1


1 Antworten ↓

Gleichklang
Hallo Steffi,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Was ich nicht verstehe warum dein Freund als austherapiert gilt? Wer sagt das denn? Hat er schon Jahre Therapie gemacht?

Er braucht auf jeden Fall professionelle Hilfe, aber dringend. Wie will er denn so sein Leben meistern, wenn er nicht alleine sein kann?

Die einzige Idee, die mir gerade spontan kam, dass er sich eine WG suchen könnte. So wäre er nicht alleine und bräuchte auch keine Partnerin. Wäre das was für ihn?

Ansonsten was vermutest du, warum er so Angst vor dem alleine sein hat?
Ist ihm doofes in der Kindheit/Jugend passiert? Große Verluste?

Ganz liebe Grüße

13.08.2019 21:20 • #2