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L
@Sommergewitter
Du hast das einzig Richtige getan!
Diese Beziehung war sehr ungesund.
Zwei Partner müssen sich ohne wenn und aber zueinander bekennen, und da hat eine dritte Person - außer natürlich Kinder - keinen Platz.
Dein Partner scheint Probleme zu haben sich von der Ex komplett zu lösen. Kontakt wegen Kind ok, aber doch nicht mit Schlüssel für die neue Wohnung.
Und was haben ihre Sachen in der neuen Wohnung zu suchen? Nichts!
Da dein Partner sich scheinbar nicht 100% zu dir bekennt, und seiner Ex nicht die nötigen Grenzen setzt, war deine Entscheidung die einzig Richtige.
Und in den letzten 14 Tagen scheint er ja auch nicht daran interessiert gewesen zu sein, das zu reparieren und endgültig klar zu stellen.
Auch wenn er wieder "wollen" würde - ich würde an deiner Stelle mit diesem Partner keine Beziehung mehr haben wollen.

Du hast nur ein Leben, und das ist zu kurz und wertvoll, als dass du es mit weiteren Jahren vergeudest indem du sie an jemanden verschenkst, der nicht erkennt, wie Partnerschaft funktionieren sollte.
Du macht alles richtig, du gehst ins Außen, suchst dir andere Interessen, und vielleicht kommt auch mal der wirklich "Richtige".
Und wenn nicht - besser allein, als mit einem Menschen, der sich nicht entscheiden kann, was für ihn mehr Wertigkeit im Leben hat.
Für die 2. Geige bist du zu schade.

x 6 #21


E
Zitat von Sommergewitter:
Hallo liebe Leute, ich schreibe mir hier mal den Frust von der Seele. Vielleicht hat ja jemand Lust es zu lesen. Ich leide gerade wirklich unter ...

Das kann man verstehen .Entweder du oder sie.wenn ich hier manche Beziehungen von geschiedenen Leuten sehe bzw. Getrennt läuft das oft so:das kind wohnt bei mutter oder vater,meistens bei der mutter und das kind ist alle 14 tage bei dem Elternteil wo es nicht wohnt am Wochenende.und die aktuelle Paare wohnen zusammen. So ist überwiegend bei uns

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Sommergewitter
Zitat von Ex-Mitglied:
Das kann man verstehen .Entweder du oder sie.wenn ich hier manche Beziehungen von geschiedenen Leuten sehe bzw. Getrennt läuft das oft so:das kind ...

Was für eine Regelung man da als Eltern mit dem Kind findet, kann sich ja durchaus sehr individuell gestalten. Ich zum Beispiel war auch Scheidungskind. Habe 5 Tage die Woche bei meiner Mutter, 2 Tage beim Vater verbracht. Haben auch sehr nah bei einander gewohnt. Ich konnte selber hin und her laufen. Neue Partner waren immer mit eingebunden.
Wichtig ist halt, dass verbindliche Regeln gelten, meiner Meinung nach. Grenzen und Absprachen gehören dazu. Als Partnerin wusste ich ja von Anfang an dass er ein Kind hat. Aber auf diese Art von Dynamik war ich nicht gefasst.
Das Patchwork Modell z.B. wäre eine Form die ich durchaus selbst in Erwägung hätte ziehen können. Aber dafür braucht es halt besagte verbindliche Abmachungen, Kommunikation und Bereitschaft von allen Seiten.
Da von seiner "Familie" aber nie die Bereitschaft für offenen Kontakt da war, müssten halt klar definierte Grenzen her.
Auch Zusammenwohnen wäre für mich gar nicht zwingend nötig. Aber dass der Wohnraum des Partners von dem der Ex abgegrenzt sein muss, ist das absolute Minimum. Leider habe ich das schon in der Vergangenheit viel zu undeutlich und zu langsam eingefordert. Und jetzt war im wahrsten Sinne des Wortes diese "Schlüsselsituation", die das Fass zum uüberlaufen brachte.

Zitat von luciana:
Du hast das einzig Richtige getan! Diese Beziehung war sehr Zwei Partner müssen sich ohne wenn und aber zueinander bekennen, und da hat eine dritte...

@luciana
Danke für deine Worte. Mir hat in der Tat das deutliche Bekenntnis gefehlt. Ich habe immer Verständnis gehabt, dass er zwischen mir und seinem Kind jonglieren muss. Aber wenn er sich dauerhaft auf meinem Verständnis ausruht, dann läuft das irgendwie in die falsche Richtung. Vor allem wenn es vom Kind auf die Ex überspringt. Der moralische Vorschlaghammer war dann immer "aber es ist doch alles nur fürs Kind". Da hab ich mich lange Zeit zurückgehalten und nichts weiter gesagt. Auch weil der Sohn mich eh schon zwiespältig betrachtet und ich nicht wollte, dass er denkt, ich entzweie seine Eltern bzw. seine Familie oder so. Aber ehrlich gesagt denke ich mittlerweile: das ist nicht meine Baustelle und nicht meine Verantwortung. Die Last trage ich nicht länger auf meinen Schultern.

Ich versuche aktuell mehr ins Außen zu gehen. Ich merke aber, dass es mir aufgrund meiner Ängste zum Teil auch echt schwer fällt, einfach alleine etwas zu unternehmen. Heute zum Beispiel ist ein Geburtstag in der Verwandtschaft. Ich werde hingehen, aber ich habe jetzt schon wieder ein Unwohlsein im Bauch. Es ist lange her, dass ich "alleine" zu solchen Veranstaltungen gegangen bin. Ich schätze, ich muss wieder lernen, mehr als eigenständige Person zu agieren. Aber auch daran kann ich mich gewöhnen, so hoffe ich.

x 1 #23





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