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L

Lisss
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Ich weiß du wirst diesen Text nie lesen. Es wäre mir auch viel zu unangenehm wenn das geschehen würde. Vielleicht lässt mich auch genau die kleine Chance, dass du es tun könntest, meine Gedanken hier in Worte fassen. Was ich dir gerade gerne sagen würde.

Ich hab dich zu einem der ungünstigsten Zeitpunkte der Weltgeschichte kennengelernt. Und doch, würde es uns beiden gut gehen, hätte ich dich nie getroffen, bzw. du hättest mir wahrscheinlich keine Beachtung geschenkt.

Es ist komisch. Ich kann mich genau daran erinnern, als ich dich das erste mal bemerkt habe. Obwohl hier ständig Leute kommen und gehen, warst du irgendwie anders. Du hattest meine Aufmerksamkeit, auch wenn du diese nicht bemerkt hast und ich nicht wusste warum.

Ich weiß nicht ob du jemand bist, der Menschen immer lange in die Augen blickt. Am liebsten würde ich mir einreden, dass du das nur bei mir so machst, aber das wäre naiv. Eigentlich hasse ich es Menschen lange in die Augen zu sehen, aber bei dir machte es mir noch nie etwas aus. Es ist als hätte ich deine Augen schon 1000 mal gesehen und obwohl mein Kopf immer so voll ist, kann ich während unseres Blickkontaktes an nichts denken.

Eigentlich brauche ich lange um neuen Menschen zu vertrauen, aber in deiner Nähe habe ich mich direkt sicher gefühlt. Du beruhigst mich. Wieso und wie machst du das bloß?

Wir haben uns direkt sehr gut verstanden. Aber du bist auch ein sehr aufgeschlossener, wenn auch ruhiger Mensch. Ich hätte diese ganzen sonderbaren Dinge mehr beachten sollen, wissen sollen was passieren würde. Jetzt ist es zu spät. Ich will es nicht wahr haben, weil ich mich auf mich selbst konzentrieren muss und du dich auf dich. Aber meine Gedanken schweifen immer wieder ab zu dir.

Ich würde dir gerne klar machen, dass du nichts fehlinterpretierst. Ich gebe mir bei dir wirklich viel Mühe und jedes mal wenn du annehmen könntest, ich würde etwas von dir wollen, distanziere ich mich aus Angst vor deiner Reaktion.

Du hast mitbekommen, dass ich Probleme mit aufdringlichen Männern habe. Du wirkst seit dem so vorsichtig. Ich weiß das zu schätzen, aber jede meiner Phasern schreit danach, dich ein paar Sekunden zu berühren und nicht nur "unabsichtlich".

Du bekamst ebenfalls mit, als ich sagte, ich könnte keine Person nah an mich heran lassen. Damals hätte ich nie damit gerechnet, was du in mir auslösen würdest. Ich habe das Gefühl ich könnte dir alles erzählen.

Und dann sehe ich wieder die Tatsachen, die mir so unendlich weh tun. Du siehst mich wahrscheinlich nur, wie die ganzen anderen Leute hier auch oder allerhöchstens als nette Bekanntschaft. Uns trennen eigentlich viel zu viele Jahre, weshalb du wahrscheinlich nicht einmal annähernd so an mich denkst, wie ich an dich. Außerdem bist du sehr attraktiv und genauso attraktive Damen in deinem Alter sind hier auch.

Du erzählst von den Dingen die du noch vor hast, von Reisen und davon, dass du weg möchtest und es tut so weh wenn ich daran denke, dich nie wieder zu sehen. Es tut weh, wenn ich von anderen höre, was sie dir alles zu trauen, wenn du alleine verreist. Es tut weh zu wissen, dass du mit einer anderen Frau den Abend allein verbringst, auch wenn alles nur auf eine rein freundschaftliche Basis hindeutet.

Ich weiß, es hat sowieso keine Zukunft und wir verbringen nicht mehr lange Zeit miteinander. Ich weiß, es sollte mir egal sein, was du machst und ich sollte nur an mich denken und es einsehen, dass zwischen uns sowieso nie was war, aber ich kann nicht. Du weißt nicht wie schön du aussiehst wenn du lachst. Wie toll deine Art und Weise ist, zu reden und nachzudenken. Wie wundervoll dein Humor ist.

Ich weiß du wirst das alles nie erfahren, aber wenn ich jemals einen Menschen treffen sollte, der für mich bestimmt ist hoffe ich, er ist so wie du.

01.11.2019 x 2 #1


7 Antworten ↓

L
Krass schön super schön.

x 1 #2


A


Ein Brief an ihn

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L

Ein Brief an ihn Teil 2

Vielleicht werde ich hier gelegentlich meine Gedanken zu dir aufschreiben. Vielleicht hilft es mir. Vielleicht ist es auch einfach nur lächerlich. Vielleicht ist es der Wunsch jemanden davon zu erzählen und es auf diese sehr merkwürdige Weise in die Tat umsetzen zu können.

Mein Leben ist gerade so unfassbar schwer. Ich bin an einem Punkt an dem es für mich scheint gekämpft und verloren zu haben und nun blind durch die Minuten des Tages zu wandeln.

Ich habe gerade so einen extremen Hass auf dich und auf das Schicksal. Mein Leben besteht aus so vielen schlimmen Erinnerungen. Wenn man nur diese ansehen würde, man würde davon ausgehen ich wäre 60 und nicht 20. Und du zeigst mir nur wieder einmal, was für wundervolle Gefühle und Situationen es gibt, aber ich darf sie nicht behalten. Das meiste spielt sich sowieso nur in meinem Kopf und in meiner Vorstellung ab, in meiner Vermutung.

Ich will mich auf mich selbst konzentrieren. Den schlimmen Erinnerungen ins Auge sehen und endlich anfangen sie zu verarbeiten und stattdessen denke ich ununterbrochen an dich.

Ich hoffe, dass du raus kommst, wenn ich draußen bin, dass du dich neben mich setzt und ich deinen Geruch wahrnehmen kann. Ich hoffe dir in die Augen sehen zu können und an nichts mehr denken zu müssen und mich in deiner Anwesenheit automatisch sicher zu fühlen ohne etwas dafür zu tun.

Wenn du dann da bist hoffe ich, dass dieser Moment nie vergeht. Ich Frage dich soviele Dinge, weil ich deine Stimme so gerne höre und deine Art zu denken faszinierend finde. Und trotzdem hasse ich dich gerade so sehr.

Ich hasse es diese Traurigkeit spüren zu müssen wenn ich nüchtern daran denke, dass du nie über mich in dieser Weise nachdenkst. Ich hasse es, dass mir nach all dem Elend nicht sowas schönes wie du vergönnt ist. Ich hasse es wenn du davon redest, dass eine Familie zu gründen nie Platz in deinem Leben hatte, du dir das aber so sehr wünschst und dich fragst, ob jemals die richtige Frau in dein Leben kommen wird. Ich hasse es weil du bei dem Gedanken in keiner Weise an mich denkst.

Ich hasse es, dass du nicht siehst, was für ein toller Mensch du bist. Wie bewundernswert und wunderschön du bist und wieviel schöner du jede Sekunde für mich machen kannst. Ich hasse es wenn du sagst, Beziehungen mit großem Altersunterschied bassieren doch meistens nur auf Geld, weil es mich so negativ da stellt.

Ich hasse es jetzt nicht einfach zu dir gehen zu können. Mich einfach in deinen Arm zu legen und nur ein paar Minuten so da zu liegen. Ich habe das verdient verdammte sch.. Ich habe so etwas tolles wie dich verdient. Ich habe nicht verdient von dieser Traurigkeit zerfressen zu werden, weil du mich nie so sehen wirst wie ich dich sehe.

Als du vorhin zu der anderen Frau gegangen bist, kann ich gar nicht sagen was in mir passiert ist. Vielleicht seid ihr nur Freunde aber der Gedanke daran da wäre mehr oder du wärst genauso Triebgesteuert, wie viele andere Menschen verletzt mich so sehr.

Ich habe das alles nicht verdient. Ich wünschte ich hätte dich nie getroffen. Ich wünschte mein Leben wäre schöner gewesen und ich wünschte du könntest mich so sehen, wie ich dich sehe. Ich will das alles nicht mehr spüren.

x 1 #3


Lottaluft
Hey ich hoffe es ist okay wenn ich darauf antworte aber ich wollte dir den Tipp geben das du hier auch ein Tagebuch führen kannst
Dann hättest du deine gesammelten Briefe alle in einem Beitrag und das beste ist -die Tagebücher findet man nur als registrierter User
Ansonsten sind sie aber wie alle anderen Beiträge also so das auf deinen Wunsch hin auch kommentiert werden kann
Das ganze findest du unter den Foren Unterkategorien

x 1 #4


L

Ein Brief an ihn Teil 3

Mein kompletter Tag war heute so extrem schwer. Ich dachte es wäre ganz gut, mich auf mich zu konzentrieren. Fand jedoch keine Lösung für die Dinge, die mich beschäftigen.

Ich empfand es als sehr schade, dich heute so wenig sehen zu können. Entweder warst du im Stress oder ich kam nicht klar. Wenn wir uns dann über den Weg liefen, waren meistens so viele Leute da, dass kein Platz blieb um mit dir intensiver zu sprechen als oberflächlichen Smalltalk. Aber dich wahrzunehmen reicht schon um mich komplett zu beruhigen und meine Sinne auf dich zu lenken, auch wenn es nicht so scheint.

Ein paar Minuten alleine fand ich heraus, dass wir uns momentan mit den gleichen Dingen beschäftigen. Es war ein so schönes Gefühl. Ich bin immer noch nicht gut darin andere Menschen in mich hinein sehen zu lassen, aber dir konnte ich ein paar meiner Gedanken mitteilen.

Du weißt gar nicht wie sehr du mir damit geholfen hast. Ebenfalls weißt du nicht wie enorm stolz und geehrt ich mich fühle auch ein paar deiner Gedanken zu diesem Thema hören zu dürfen. Du bist kein Mensch, der direkt alles von sich Preis gibt, geschweige denn dessen inneres Chaos man erkennen könnte.

Ich würde dir gerne sagen, dass ich in diesem Fall immer für dich da bin. Ich würde mich so bemühen es für dich so angenehm wie möglich werden zu lassen und egal wie schlimm es für dich wäre, ich würde die ganze Zeit über da bleiben und dich halten. Es ist vollkommen okay.

Aber das werde ich nicht tun. Das wäre auch zu merkwürdig und deine Reaktion darauf würde ich vielleicht gar nicht ertragen. Weißt du wie glücklich du mich vorhin gemacht hast, mit deinem lächeln. Ich habe noch nie jemanden so Lächeln sehen und ich hätte nie gedacht, dass mich ein Lächeln so berühren könnte. Ich würde am liebsten alles auf dieser Welt zerstören, was dir dieses Lächeln nimmt.

Weißt du eigentlich wie süß du aussiehst, wenn du deine "chaotischen 5 Minuten" hast. Wie geht so etwas? Und dann schäkern wir zusammen herum. Du gehst auf meine sarkastischen Bemerkungen ein und führst sie so verdammt schlagfertig fort. Das breite Grinsen in deinem Gesicht und dein intensiver Blick, der mich erwartungsvoll ansieht, ob ich es denn auch lustig finde, lässt mich gar nichts anderes tun als zu lachen.

Du machst mich glücklich mit so kleinen einfachen Dingen, die ich schon lange nicht mehr als schön wahrnehmen konnte. Ich danke dir dafür.

x 1 #5


L

Ein Brief an ihn Teil 4

Wollte diese Reihe nicht unterbrechen. Wir werden uns nur noch 5 Tage sehen. Wenn ich mich später einsam fühlen sollte oder Menschen treffen werde, die mir nicht gut tun, dann kann ich mich hiermit an einen besonderen Menschen erinnern. Ob es mehr weh tun als gut tun wird, werde ich dann herausfinden.

Die Gespräche mit dir tun mir gut. Du stehst ziemlich häufig auf der Leitung. Das würde mich bei jedem anderen Menschen zur Weißglut treiben, aber dein Fragezeichen auf der Stirn ist irgendwie süß. Wir lachen viel zusammen und du hörst mir zu, wenn ich mich langsam öffne.

Du planst schon lange weg zu gehen und meintest heute scherzhaft, ich solle doch mitkommen. Du weißt gar nicht wie sehr ich gesagt hätte, mit dir gehe ich überall hin.

Wenn du etwas machst, siehst du es oft sehr verbissen und scheinst immer 110 % geben zu wollen. Ich wünschte, du könntest einfach anfangen etwas mehr zu genießen und zu entspannen. Warum quälst du dich selbst so mit deiner Leistungserwartung? Das tut dir nicht gut. Entspanne dich etwas. Ich würde so gerne sicher gehen, dass du etwas mehr darauf achtest. Dir zu Liebe.

Vorhin schauten wir zusammen in die Sterne. Es waren vielleicht 3 Minuten, aber das waren die schönsten 3 Minuten meines Tages. Ich konnte deinen Arm an meinem spüren. Ich wünschte dieser Moment wäre nie vergangen. Ich denke selten an nichts und habe einfach nur gespürt wie schön das gerade ist.

Was ist eigentlich los mit mir? Ich bin keine Frau die so rumgesülze erträgt. Ich finde so etwas albern und es lässt einen so naiv und dumm aussehen. Vielleicht werde ich mich, wenn ich eines Tages diese Texte lese, fremdschämend übergeben. Gerade möchte ich nie wieder anders sehen, fühlen und denken.

#6


L

Ein Brief an ihn Teil 5

Das wird mein letzter Beitrag sein. Ein Beitrag in dem ich vorallem danke sagen möchte. Danke an irgendetwas, das dafür gesorgt hat, dass du zu dieser Zeit dort warst.

Einen Tag ist der Abschied nun alt. Ob ich dich je wieder sehen werde? Wohl eher nicht. Diese Art der Bekanntschaften, sind wohl von Beginn an zum Verlaufen verurteilt.

In der letzten gemeinsamen Zeit hast du mich mehrfach so glücklich gemacht. Es war so schön zu sehen, wie gelassener du wurdest, nun da du einige Dinge erstmal für dich geregelt hast. Du verbrachtest länger Zeit mit mir alleine. Wir mussten nicht einmal sprechen und deine Anwesenheit tat so gut.

Wenn wir zusammen saßen berührten sich oft unsere Arme, ich wäre am liebsten nie wieder aufgestanden. Irgendwann waren es unsere Beine und es schien sogar so, als würdest du deine Sitzposition öfter nach vorne und nach hinten verändern, nur damit es nicht aufdringlich erschien. Wenn du mir etwas aus der Hand nahmst, streiften deine Hände meine. Ob du weißt, wie schön deine Hände sind?

Wir neckten uns sehr oft und ich hätte nicht gedacht, dass du auf meine sarkastische Art so gut einsteigen könntest. Ich glaube, ich habe noch nie etwas für mich so wertvolles bekommen, wie dein selbstgemachtes Abschiedsgeschenk. Du wirkst wie jemand, der sich viel aus materiellen Dingen macht, doch die sind für mich mit so etwas nicht einmal annähernd vergleichbar. Ich würde dir gerne verständlich machen wie wundervoll das für mich ist.

Wir haben uns genau 3 mal umarmt. In dem Moment, als du mir das Geschenk gabst und zweimal am Tag des Abschieds. Ich hätte dich am liebsten nie wieder los gelassen. Ich hasse es eigentlich Menschen so nah zu sein, aber das war unbeschreiblich schön.

Doch eigentlich wollte ich mit diesem Text danke sagen. Danke, dass du so ein inspirierender Mensch bist. Danke, dass du immer meine Grenzen respektiert hast und dass du mich von Anfang an mit deiner Anwesenheit beruhigt hast. Danke, dass du immer deine offene und ehrliche Meinung zu Themen vertreten hast. Danke, dass du einfach nur so gut im da-sein warst. Danke, dass du vielleicht nicht immer alles verstanden oder dir gemerkt hast, was ich gesagt habe, aber dass du daraufhin immer so unschuldig geschaut hast. Danke für dein tolles Lachen und deinen Humor. Danke, dass du deine merkwürdig, verrückten Momente hast und dich nie verstellt hast. Danke, dass du mir steht's geholfen hast und vorallem Danke, dass du es mit mir ausgehalten hast.

Ich weiß bei dir steht als nächstes eine Reise an und ich hoffe von ganzem Herzen sie wird so wie du sie dir vorstellst und dass sich der ganze Stress gelohnt hat. Ich hoffe und es tut weh das zu schreiben und zu denken, du findest den Menschen der dich so glücklich machen wird, wie du mich in dieser kurzen Zeit, dass sich dein Wunsch nach Heimat und Familie erfüllt. Du hast das so verdient.

Es schmerzt so sehr, jetzt nicht bei dir sein zu können. Ich würde so gerne sicher gehen, wie es dir geht, wie es dir wirklich geht. Doch dafür müsste ich dich sehen und in deine wundervollen blauen Augen blicken. Es zerreißt mich, dass ich nicht dafür sorgen kann, dass du dich weniger alleine fühlst. Ich möchte dich daran erinnern, dich nicht die ganze Zeit zu stressen oder etwas zu planen. Ich will dafür sorgen, dass du glücklich bist und auf dich aufpassen. Doch das ist scheinbar nicht meine Aufgabe.

Auch wenn es gerade so schwer ist, ich wünsche dir nur das Beste. Mein Herz ist zwar gerade am brechen, aber ich würde dich das gerade alles so gerne wissen lassen. Weißt du ein Teil von mir wird sich immer daran erinnern und sich immer nach der Liebe Sehnen, die ich für dich empfand.

Lebwohl

#7


Psychic-Team
Liebe Liss,

bitte schreibe weitere Briefe direkt in dieses Thema. Danke

Viele Grüße

x 3 #8





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