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Hallo Craven,
vergiss es mit der Amokdrohung oder willst du dir nun auch selbst noch schaden?
In einem anderen Forum wurde ich auch mal massiv angegangen. Ich glaube das in bestimmten Themenforen, wo man es mit psychisch kranken Menschen zu tun hat, immer wieder vorkommen wird. Da treffen nunmal viele Erkrankungen, die mit Beziehungsproblemen/störungen einhergehen, zusammen. Erst ist man Freund und ganz schnell Feind.
Irgendwer hat mich dann mal gefragt, was für ein Problem ich habe, wenn ich mich so darüber aufrege und ich musste feststellen, dass ich mich nur aufrege, weil mich solches Verhalten an meine Vergangenheit erinnerte und ich meinte, mich dagegen wehren zu müssen. Aber muss ich das?
Ich habe hier im Forum auch liebe Menschen kennengelernt, mit denen ich mich austausche. Sollten die mein Vertrauen missbrauchen, dann bin ich zwar enttäuscht aber es macht mich nicht handlungsunfähig. Was will ich von/mit jemanden der mich so behandelt? Brauch ich nicht! Also wende ich mich anderen Menschen zu.
Im Nachhinein habe ich aber auch was festgestellt. Jeder Mensch, ob er mich nun enttäuschte oder nicht, hat mir was für mein Leben mitgegeben.
Und was ist eigentlich Vertrauensbruch? Ich habe mich einem Menschen gegenüber geöffnet und ihm/ihr etwas aus meinem Leben erzählt. Ja und? Jetzt weiß ein Mensch mehr über mein Leben. Hat das Einfluss auf mein Leben? Nein! Selbst wenn es am nächsten Tag in der Bildzeitung stehen würde. Ja und?
Wie geschrieben, Enttäuschung verstehe ich voll und ganz, aber dass man dem anderen Menschen soviel Macht über sich zuschreibt, dass man nun das Vertrauen in alle Menschen verliert, ginge mir heute zu weit.
Liebe Grüße
Insomnia