Oh man, jetzt ist mein ganzer Text wieder weg, weil ich nicht warten konnte bis er gesendet war.
So viel zum Thema Geduld

Danke liebe Icefalki für die Bestätigung, das ich doch nicht so falsch liege

In der Klinik hat er auch ständig gejammert, wenn wegen Personalmangel Therapien ausgefallen sind oder er zu Sachen eingeteilt wurde, o er der Überzeugung war, daß er's nicht kann, z. B. Malen, progr. Muskelentspannung, Speckstein klopfen usw.
Das Essen wäre eine Katastrophe gewesen usw.
Zudem ist er der Meinung, sie hätten ihn "verdorben", also alles noch schlimmer gemacht, da er ja jetzt noch zusätzlich etwas erhöhten Blutdruck hat. Was aber sicher von der hohen Dosis der AD kommt.
Trotzdem ist er am überlegen, ob er nicht wieder hin soll, was aber auch wieder eine Flucht ist.
Davor sich mit seiner Angst auseinander zu setzen und mal die Finger aus dem A.... zu nehmen.
Seine neue Psychologin wo er 1x die Woche hingeht, ist auch schon halbwegs am resignieren und hat uns nach seinem letzten Termin eine Mail geschrieben, das bevor er wieder total abrutscht es vielleicht doch eine Überlegung wäre.
Oder der neue Psychiater soll sich die Dosierung der Medikamente nochmal ansehen.
Bei ihm war mein Mann aber erst am Montag, weil dieser ihm die Schlaftablette von retard auf normal umgestellt hat und mein Mann dann der Meinung war, er schläft seither nicht mehr gut.
Und das nach 3-4 Tagen nach der Umstellung.
Er ist aber nicht drauf eingegangen, er soll sein Schlafverhalten ändern und nicht schon den halben Abend auf der Couch vor dem Fernseher schlafen.
Davon abgesehen hat er sich ja auch schon wieder im Vorfeld wegen seinem Chef verrückt gemacht.
Der hat übrigens wirklich keine Ahnung über seine Krankheit.
War der Meinung, wenn mein Mann aus der Klinik zurück ist und keine Krankmeldung mehr vorliegt, wäre er auch wieder voll einsatzbereit.
Und er sieht es auch nicht in seiner Pflicht sich damit auseinander zu setzen.
Er nörgelt anscheinend an allem rum was mein Mann macht und kontrolliert ihn doppelt.
Er hat jetzt noch 3 Monate sich zu bewähren, danach ist das schlimmste was ihm passieren kann, eine Versetzung in eine andere Abteilung.
Was ja vielleicht auch nicht so verkehrt wäre.
Die Firma ist nämlich was solche Sachen betrifft sehr sozial eingestellt, mein Mann weiß von 2 Kollegen, die sich das Leben nehmen wollten und jetzt halbtags arbeiten.
Mein neuer Standardspruch ist:
Wir (sein Umfeld) sind dein Spiegel.
Wenn du dich nicht akzeptieren kannst, wie sollen wir das tun?
Wenn du kein Verständnis für uns hast und meinst, es müsse sich immer alles nur um dich drehen, wie sollen wir dann Verständnis für dich haben?
Und mein Lebensmotto scheint zu sein:
Einfach kann jeder und davonlaufen war noch nie meine Stärke.
Eher durchbeißen, was ich ja von klein auf lernen musste.
Was aber nicht heißt, daß ich nicht auch meine Grenzen habe und diese bekommt er grad ganz deutlich zu spüren.
Und für meine Nerven hab ich ja mit meiner "Therapie" eine sehr gute Unterstützung.
So und jetzt wird aber geschlafen
