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P
Für mich waren, angesichts meiner eigenen Vergangenheit mit einer psychisch und körperlich zunehmend schwerkranken Mutter, meine Kinder der größte Antreiber meiner psychischen und körperlichen Heilungsreise.

Deine Leistungsfähigkeit klingt tatsächlich sehr gering und ich kann nachempfinden, wie es dich und ganz sicher auch deine Familie belastet.

Von daher würde ich, wenn ich du wäre, ganz genau schauen, wie gesund oder vielmehr ungesund und unfit ich wirklich bin. Ich würde nach Nährstoffmängeln schauen und diese beheben, schauen, wie ich ggf. Bewegung in den Alltag integrieren kann, die den Körper fitter und gleichzeitig entspannter und widerstandsfähiger macht.
Und ich würde versuchen, meine Grenzen Stück für Stück zu erweitern. Denn manchmal kann man sich auch zuviel und zu früh schonen und damit schrittweise abbauen.

Zum Migränethema hast du schon gute Impulse bekommen. Da ist bestimmt auch noch Verbesserung drin.

• x 2 #21


S
@Tigerlilie vielen Dank für deine Antwort.
So schlecht,dass es mich massiv einschränkt geht es mir jetzt seit nicht ganz zwei Jahren. Rückblickend betrachtet hatte ich einige der Probleme schon viel länger, wenn nicht schon immer. Aber damals in einer Form, in der ich gut damit umgehen konnte. Ich hatte aber leider in den vier Jahren bevor es so schlimm wurde sehr viel Stress. Meine Mutter war in der Zeit sehr krank und wir haben häufig nicht gewusst, ob sie das übersteht. Sodass ich in der Zeit die Angst um sie hatte, meinen Vater noch mit unterstützt habe , gleichzeitig mein zweites Kind geboren wurde und unsere wichtigste Unterstützung bei der Kinderbetreuung wegfiel. Das war eine starke Belastung. Zu der Zeit hatte ich aber das Gefühl, es ganz gut zu schaffen.
Nun geht es meiner Mutter zum Glück wieder sehr viel besser.
Aber genau zu der Zeit fingen meine Probleme an.

Ich bin in neurologischer Behandlung. Meine Neurologin vermutet aber, dass die Symptome vor allem psychosomatisch sind. Ich habe bis vor kurzem eine psychotherapeutische Kurzzeittherapie gemacht, die sowohl ich als auch neine Neurologin gerne verlängert hätten. Aber die Therapeutin sah dafür keine Notwendigkeit. Das hat mich auch zusätzlich verunsichert. Momentan warte ich auf einen Platz in einer psychosomatischen Tagesklinik.
Ansonsten bin ich wegen des Zähneknirschens beim Kieferorthopäden und trage eine speziell angepasste Knirschschiene. Gehe regelmäßig zur Physiotherapie und wende täglich Entspannungsübungen an.

Verstärken sich bei dir die Ängste und die Migräne auch gegenseitig?

• #22


A


Überreiztes Nervensystem, Migräne und Kinder

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K
Letztendlich ist dein Nervensystem total überreizt, daher die Ängste und Migräne. Irgendwie gehört es ja indirekt zusammen. Ich kann dir echt PMR/Meditation empfehlen. Und wenn du es abends im Bett machst.

PMR wird auch von der Schmerzklinik Kiel empfohlen und hole dir Triptane, sofern du sie nicht schon nimmst, konnte ich nicht so rauslesen. Von den Nebenwirkungen sind sie meines Erachtens besser verträglich als z.B Ibuprofen.

Deine Neurolgin wird dich diesbezüglich bestimmt beraten können.

Migräne ist auf alle Fälle sehr komplex. Ohne Triptane hätte ich viele Tage im Akutfall alleine mit meinen Zwillingen nicht überstanden.

• #23


S
Mir geht's mit meinen Kids ähnlich. Bin immer sehr Kaputt und wenn ich meine Ruhepause nicht einhalten kann komme ich schnell in die Überforderung und Hochanspannung. Ist ein echt doofes Gefühl wenn man mit den Kids gerne mehr machen möchte, aber der Energie/Emotions Akku oder Schmerzen es nicht zulassen. Bisher konnte mein Mann viel davon abfedern aber nun geht er wieder voll Arbeiten.
Was ich ab und an einfach brauche und mir wirklich gut tut ist einfach mal ein Tag nur für mich Ausser Haus. Hab zwar dann oft auch ein schlechtes Gewissen den Kids gegenüber. Aber wenn ich meinen eigenen Akku nicht Aufladen kann ist im Schnitt auch für die Kids weniger Energie da. Bei mir ist das meistens ne Fahrradtour. Fahr Morgens und komm Abends wieder. Bin zwar dann an dem Abend erst mal fix und alle aber das fährt mich für die nächsten Tage besser runter als Entspannungstechniken. Ein Wochenende allein wegfahren trau ich mich noch nicht aber das werde ich hoffe auch bald schaffen. Von anderen Mamis aus den Kita Gruppen hör ich das auch immer wieder das sie einfach mal alleine raus müssen und resetten. Mal ein Wochenende allein ohne Mann und ohne Kinder.

• #24


Tigerlilie
@Sandra91 ich sehe da einige Parallelen zu mir.
Bei mir ist das mit der Migräne jetzt auch seit fast 2 Jahren so schlimm. Vorher hatte ich das nur selten. Meine psychischen Erkrankungen hatte ich natürlich schon vorher, aber insgesamt war es alles nicht so einschränkend wie jetzt mit den häufigen Migräneattacken.
Bei mir waren auch die letzten Jahre sehr stressig. Seit 2021: Hauskauf, Umzug, Verlobung, Hochzeit, Probleme mit den Zähnen, auch meine Mutti ist vor 2,5 Jahren schwer erkrankt. Sie ist dieses Jahr leider gestorben. Dazu noch der Arbeitsalltag. Vor 1,5 Jahren bin ich von 40 auf 35 Wochenstunden runtergegangen, weil ich dachte, das bringt vielleicht etwas Entlastung und Besserung.
Mit meinen Ängste geht es eigentlich zur Zeit, aber ich habe auch manchmal das Gefühl, dass diese bei einer Migräneattacke stärker sind. Also ich habe dann wieder Symptome wie Unruhe und irgendwie das Gefühl, ich bin niedergeschlagener und nervöser.

• #25





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