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Sandra91
Mitglied

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Mitglied seit:
Hallo,
Ich befinde mich nun schon seit acht Tagen in einem Zustand, den ich einfach nicht richtig zuordnen kann.
Ich fühle mich körperlich richtig erschöpft. Anfangs war es nur leicht. Da konnte ich den Tag mit Ruhepausen gut meistern, aber seit vier Tagen bin ich echt platt und liege auch tagsüber viel. Hinzukommt, dass sich meine Genick-, Nacken- und Kiefermuskulatur immer wieder verkrampft, was zu Schwindel und Übelkeit führt. Laut meiner Neurologin handelt es sich dabei um Migräne, aber ohne Kopfschmerzen.
Naja das kenne ich schon und meist ist es dann nach drei Tagen wieder besser. Aber diesmal dauert es und wird immer schlimmer. Ich habe mich aber auch ziemlich rein gesteigert und zwischendurch immer wieder die Ängste, dass es irgendwas gefährliches ist und mich umbringt.
Zum Arzt gehen war jetzt über das lange Wochenende ja ohnehin eher ungünstig und ich weiß auch nicht so recht, was es mir helfen soll.

Kennt das denn hier vielleicht jemand, Migräne ohne Schmerzen über einen so langen Zeitraum und diese starke Erschöpfung?

Danke fürs Lesen.

17.05.2026 #1


5 Antworten ↓

P
Migräne ohne Schmerzen kenne ich nicht, aber starke Erschöpfung

Wenn man erschöpft ist, soll man sich ausruhen, klar, aber es gibt auch Situationen, da ruht man sich zuviel aus und macht es damit immer schlimmer.

Ich gönne mir, wenn ich nicht akut krank bin, 1 bis max 2 Tage "Ruhe" (hab 2 Schulkinder), danach geht der Alltag wieder mit Volldampf weiter und man muss durch die Erschöpfung durch.

Ängste oder Depressionen können natürlich die Erschöpfung verstärken. Ist man gut drauf, hat man ja meist eh mehr Energie und Tatendrang. Bei gedrückter Stimmung das Gegenteil.

Aber auch, wenn eine mentale Schieflage zu deiner Erschöpfung geführt oder beigetragen hat, wäre auch hier wichtig, aktiver zu werden.
Mit körperlicher Schonung wird es sonst nur schlimmer.

x 1 #2


A


Migräne/ Erschöpfung/Angst

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S
@Pauline333 danke für deine Antwort. Ja, da hast du sicher recht. Tatsächlich ist es so, dass ich eher dazu neige mich zu wenig auszuruhen. Zumindest ist mein Mann dieser Meinung.
Ich habe auch zwei noch recht junge Kinder und dadurch auch wenn der Papa viel übernimmt, trotzdem immer noch gut zu tun. Ich fürchte gerade, dass ich mich in den ersten Tagen einfach zu wenig ausgeruht habe und den Körper nun überfordert habe. Und ich suche auch immer noch nach der Akzeptanz dafür, dass ich aufgrund meines stark überreizten Nervensystems momentan nicht so viel kann wie früher. Das klappt mal besser mal schlechter.

#3


P
Zitat von Sandra91:
@Pauline333 danke für deine Antwort. Ja, da hast du sicher recht. Tatsächlich ist es so, dass ich eher dazu neige mich zu wenig auszuruhen. ...

Einem überreiztem Nervensystem hilft, neben starker Reduktion äußerer Reize - heutzutage vor allem in Form von Handy und Co - vor allen eine gesunde Lebensweise: vollwertige Nahrung, ausreichend Wasser, Bewegung gerne auch mal fordernder, Natur, guter Schlaf und Dinge tun, die einen positiv aufladen, z.B. Hobbies, Mass., Meditation oder Sozialkontakte.

Wieviel Gutes machst du täglich für dich?

x 1 #4


S
@Pauline333 danke für deine ausführliche Antwort. Viele der von dir genannten Dinge setze ich schon seit ein paar Monaten um und habe dadurch auch schon Erfolge gehabt. Allem voran habe ich Entspannungstechniken erlernt und ein Gefühl dafür entwickelt wann ich mich zu sehr Anspannung. Aber gerade in den Phasen, in den es mir besser geht will ich manchmal einfach zu viel. Vermutlich war das in der letzten Woche und ich habe es leider nicht gemerkt.
Was tatsächlich noch ein großer Knackpunkt bei mir ist, ist die fordernde Bewegung. Die fehlt mir. Also ich bewege mich, bin jeden Tag zu Fuß oder mit dem Fahrrad draußen, aber ich mache keinen wirklichen Sport. Das liegt daran, dass meine Nerven im Genick so dermaßen gereizt sind, dass jede kleine Erschütterung zu noch stärkeren Verspannungen führt. Da hatte ich über Monate große Probleme. Und vor kurzem war es mal zwei Wochen lang echt gut. Da habe ich mich richtig beweglich gefühlt und dann etwas überschwänglich eine doofe Bewegung gemacht und seit dem ist es wieder da.
Um noch deine Frage zu beantworten, ich nehme mir zweimal am Tag 30 Minuten Zeit für Entspannungsübungen und gehe spazieren.

x 1 #5


P
Wie ist denn der Nacken abgeklärt?

#6





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