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Zitat von Luna70:
Ich schätze mal, das Thema "Enge Freundschaft" mit diesen beiden Paaren müsst ihr wirklich abhaken. Aber da die Kinder sich auch kennen, wirst du einen gewissen Kontakt ja weiter haben. Von daher wirst du dich irgendwie mit der ganzen Sache arrangieren müssen. Offen reden bringt nichts, das hast du ja gemerkt. Die zwei haben es heruntergespielt und die Konsequenz gezogen, dass sie sich noch weiter zurückgezogen haben. Nimm es als bittere Lebenserfahrung, leider bleibt einem das nie erspart.


Du hast vollkommen recht.
Der Kinder Wegen wollen wir da natürlich auch keinen Streit provozieren.
Es wird so nebenbei laufen ohne das wir uns zu etwas verpflichtet fühlen und ohne das wir weiter noch irgendwas groß erwarten.

Ich danke euch allen fürs zuhören

31.01.2020 14:41 • x 1 #41


Ihr lieben

Ich muss einfach nochmal schreiben ... ich erwarte keine Antworten aber es tut gut es einfach an einen neutralen unabhängigen Ort nieder zuschreiben

Es schien so als würde sich die Lage etwas stabilisieren... Man kommunizierte wieder öfter mit mir. Freundin 2 fragte auch mal wieder nach gemeinsame Unternehmungen aber von Freundin 1 kam plötzlich wieder null... ist genauso wie vor Weihnachten weshalb ich das da alles angesprochen habe.
Ich bin scheinbar nur gut wenn sie einen direkten Nutzen aus mir hat (zb ihre Tochter nach der Schule mitnehmen) aber wenn ich mal irgendwas frage (nach Hilfe, treffen etc) bekomme ich keine Antwort oder irgendwelche Ausreden... und das bin ich langsam
Aber sicher so richtig leid...
Dazu nervt es mich, dass meine Tochter in ihrer Tochter die beste Freundin sieht...
da versuche ich ehrlich gesagt schon etwas gegen zu steuern. Also das sich meine Tochter nicht nur auf die konzentriert sondern sich auch noch andere Freunde sucht...

Und nun war am Wochenende leider ein trauriges Ereignis was mir aber (ich denke es und mein Mann hofft es) so ein bisschen die Augen geöffnet hat. Und mir zeigt, dass das keine Freunde sind...
Wie sagt man so schön wer seine wahren Freunde sind sieht man wenn es einem schlecht geht

Die Oma meines Mannes ist gestorben und das einzige was von denen kam war mein Beileid unter einem Bild bei FB... kein Anruf , keine Nachricht - keine Frage wie es ihm geht - ob er Ablenkung brauch etc... nichts von dem was, meiner Meinung nach, ein echter Freund tun würde...
Selbst 2 gute Arbeitskollegen meines Mannes, die es mitbekommen haben, wollten an dem Abend vorbei kommen zum schwätzen und aufbauen.

Nichts haben wir seit Freitag von ihnen gehört...
Der Mann von Freundin 2 , der ja in meinem Mann bis vor kurzen noch den guten Freund gesehen hat, von ihm kam noch nicht mal ein Kommentar bei FB..

Ich bin wirklich richtig enttäuscht und sauer. Sauer aber auf mich, dass ich ein ganzes Jahr in Freundschaften investiert habe - für die ich jetzt scheinbar nichts mehr wert bin, weil ich einmal was gesagt haben, dass denen nicht passt...
aber es ist rum - ich Lauf denen nicht mehr hinterher - auch nicht dem Kind zu liebe.
Wird zwar alles blöd weil man im selben Ort wohnt (wurde auch schon darauf angesprochen ob wir nicht mehr befreundet sind ) aber da stehe ich drüber. Es sind dann eben nur noch bekannte...
Mich kennt man hier, bin hier aufgewachsen, wir bauen gerade im Neubaugebiet, hab mein Geschäft im Ort...Wir integrieren uns etc
(Die beiden sind nur zugezogene)
Wir werden andere Menschen finden aber dann gehe ich ganz anders an Freundschaft ran als zuletzt.

Ich wünsche allen, die sich Zeit genommen haben das zu lesen, einen schönen Tag

Grüße

25.02.2020 07:57 • #42



Hallo Schnuffi27,

Streit mit guter Freundin

x 3#3


Dore
Ja, da hast du vollkommen Recht, dass man wahre Freundschaften erst in der Not erkennt. Ich könnte da Bücher drüber schreiben, und ich bezweifel schon lange, dass es heut zu Tage noch echte Freundschaften gibt. Sorry, ich wollte dir deinen Mut nicht nehmen, aber mich regt das voll auf, wie deine "Freundinnen" sich benehmen, weil ich das selbst x-mal erlebt habe, und zwar ohne vorige Differenzen!

Sei froh und dankbar dass du deinen Mann hast. Ich habe die schwersten Tage meines Lebens immer alleine bewältigen müssen.

Wünsche dir wirklich von Herzen alles Liebe.

26.02.2020 12:26 • #43


Zitat von Dore:
Ja, da hast du vollkommen Recht, dass man wahre Freundschaften erst in der Not erkennt. Ich könnte da Bücher drüber schreiben, und ich bezweifel schon lange, dass es heut zu Tage noch echte Freundschaften gibt. Sorry, ich wollte dir deinen Mut nicht nehmen, aber mich regt das voll auf, wie deine "Freundinnen" sich benehmen, weil ich das selbst x-mal erlebt habe, und zwar ohne vorige Differenzen!Sei froh und dankbar dass du deinen Mann hast. Ich habe die schwersten Tage meines Lebens immer alleine bewältigen müssen.Wünsche dir wirklich von Herzen alles Liebe.


Ich danke dir

Ja scheinbar treffen Menschen die viel geben und für jemanden da sind (wie wir / zählst du dich auch zu solchen? ) immer oder überwiegend nur auf Menschen die aber leider nur nehmen ...

Freundin 2 ist zwar nicht eine Person die nur nimmt aber dafür eben eine, zumindest bei uns, die beim kleinsten Ärger gleich abdreht ...

Ich gebe es auch langsam auf mal eine echte Freundin in meinem Leben zu haben. Die in guten und in schlechten Tagen zu mir steht ...

Ich werde mich mit guten Bekanntschaften und entfernten Freunden zufrieden geben

Ich hoffe, dass du mittlerweile jemanden an deiner Seite hast damit du künftigen Zeiten (ob gut oder schlecht) nicht alleine meistern musst
@Dore

26.02.2020 15:19 • #44


Dore
Danke für deine Antwort.

Ich WAR jemand, der viel gegeben hat. Im Laufe der vielen Jahre ist es immer weniger geworden, weil ich immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass praktisch nichts zurück gekommen ist. Extrem schlimm war es 1993 als mein Vater starb. Ich hatte einen sehr großen Freundes/Bekanntenkreis. ALLE haben sich die erste Zeit zurück gezogen. Keiner ist vorbei gekommen. So nach 2 Monaten haben dann alle pö á pö wieder angerufen, um mir ihre Sorgen zu erzählen. Mit ca. der Hälfte habe ich dann abgebrochen und pö á pö neue Menschen kennen gelernt. 2002 starb meine Mutter. Da habe ich genau das selbe erlebt. 2009 hatte mein Kind einen super schweren Unfall. Lag sogar mehrere Wochen im Koma. Auch da kam gar nichts.
2010 bin ich umgezogen, und habe Kommentarlos alles abgebrochen.

Das selbe habe ich erlebt, als ich 2008 länger wegen unklarer Beschwerden krank geschrieben war.

Aktuell bin ich arbeitslos (seit 3/4 Jahr), habe weder einen Freund noch Verwandte - außer mein erwachsenes Kind, was natürlich sein eigenes Leben lebt. Sehe ich so 1 x im Monat. Manchmal auch nur alle 2 Monate. 2 Bekannte habe ich noch, die ich aber auch lange nicht gesehen habe. Eine über 1 Jahr nicht, die andere 3 Jahre nicht. Liegt nicht an mir, habe oft genug gefragt. Aber da bin ich auch nur zum Zuhören gut genug.

Meine "Probleme" muss ich alleine bewältigen. Interessiert Niemanden. Wäre ich nicht gläubig, wäre ich lange zerbrochen. Gott hat sicher einen Plan, warum er jede Tür schließt. Denn ich habe die letzten Jahre wirklich viel probiert, um neue Kontakte zu knüpfen. Mittlerweile habe ich keine Energie mehr dafür.

26.02.2020 15:45 • #45




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