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Zitat:Freundin 2 hat mir vorhin nochmal eine sprachnachricht gesendet und sich nochmals entschuldigt. Das ich nichts falsches denken soll (wer würde da nicht das gleiche denken wie ich)
Ich denke da nicht das gleiche. Auf mich wirkt ihre Aussage eher neutral. "hab mal Bock zu chillen,
Telefonleitungen rausziehen, Sofa, Partner und gut ist" und dann ist mal froh wenn man den ganzen
Außentrara erstmal erledigt hat.
Und bei dieser Häufigkeit und Verstrickung zwischen real, Online, Wertungen, Deutungen und allen
Beteiligten wundert mich das nicht, dass die mal ne Auszeit braucht, mir wird vom lesen schon arg schwindelig.
Und auf mich wirkt es auch so, als würde sie das ehrlich meinen mit dem Kontakt und der Entschuldigung,
nur dass das ganze auch Grenzen braucht.
Ich finds komisch dass ihre Beziehung zu Freundin 1 so wie durch Glas mit sozialen Medien transparent ist
und dass das Maß wieviel wer mit wem so von anderen diskutiert wird.
Ich finde, deren Beziehung ist deren Sache und es gibt keine Gleichverteilung "du musst mich genauso mögen, genau dasselbe reden wie mit ihr".
Ich denke das passt ja schon bei eigenen Kindern nicht so ganz, weil alles lebendig und in Bewegung ist und Sympathien und Inhalte und Nähe sich auch ständig wandeln.
Ich denke, da versuchst du was zu kontrollieren, was sich nicht kontrollieren lässt.
Ich denke nur, diese soziale Medientransparanz ist an der Stelle mehr Fluch als Segen, dass man sich da
verrückt macht und auf der Ebene auch noch diskutiert, später Vorwürfe macht oder aus Sachen was negatives zieht. Erwartungen hat, rummisst, und vergleicht und enttäuscht ist, ect. Wer mit wem reden darf.
Boah, was für ein Stress, ich würde da glaub ich nicht nur einen Nachmittag sondern mindestens ein ganzes Sabbatjahr einlegen wollen.
klingt insgesamt sehr nach Stress bei euch, der sich auch noch auf die Familie auswirkt, das tut mir leid.
Ich hoffe, ihr kommt da alle mal etwas runter und könnt verschnaufen.
Ich denke sowohl Freundschaft als auch Medien sollten doch eigentlich was mit Lebensqualität zu tun
haben und das Leben eher erleichtern.
Ich denke, wo es negativ wird, sind Grenzen wichtig.
Und ich bin mir gar nicht sicher, ob die Freundinnen da ne böse Intrige fahren und schuld sind. Es kann auch sein,
dass man da das Kind mit dem Bade ausschüttet. Aber jetzt ist das ganze gerade zu dicht, zu geladen,
so negativ, so fixiert darauf.
Darum find ich die Empfehlungen bisher, mal langsam gucken aber auch sich auf andere Dinge im Leben
konzentrieren ganz gut. Irgendwas scheint da so ne Teufelskreisdynamik angenommen zu worden mit
selbstbestätigenden negativen Sachen. So wirkt das auf mich.
Viel Erwartung und schräge Kommunikation über soviele Ecken und auf sovielen Kanälen.