Kommt mir sehr bekannt vor. Seit einiger Zeit übe ich mich darin, nicht nur anderen, sondern auch mir selbst gegenüber mehr Empathie gegenüber zu zeigen, denn ich überflute mich sonst regelmäßig selbst und komme wieder an den Punkt, wo gar nichts mehr geht und ich mich wieder zurückziehen muss um Kraft zu schöpfen- für andere und mich. Ich sehe es nicht als Bonus mit viel Empathie ein besonders guter und nützlicher Mensch zu sein, der für andere sorgt, sondern sehe es mittlerweile auch als meine eigene Naivität und Unreife an und Blödheit für mich selbst zu sorgen und selbstverantwortlich zu handeln. Es geht nicht um Extreme, sondern ein gesundes Gleichgewicht. Ich sehe es als meine Fehlentwicklung aus der Kindheit. Übrigens: Wenn ich schwere Phasen habe, sehe ich nun viel deutlicher, wem ich etwas bedeute. Nein, da muss nicht sofort jeder stramm stehen. Wenn man nicht kann, kann man nicht. Es gibt aber bestimmte Menschen, da war ich immer da, auch in Extremsituation wie Besuche beim Beerdigungsinstitut oder 24 Therapieservice, aber diejenigen absolut nie für mich außer vielleicht mal ein zwei floskelmäßige Sätze, damit man dann Ruhe gibt. Alibi und Verlegenheitsinteresse. Viele sind ganz schnell weg sobald man ein wirkliches Problem hat. Haben selbst Familie und genügend Unterstützung, was ich nicht habe und trotzdem lasse ich mich anzapfen. So Sprüche wie "Hey, dir könnte Sonnenlicht gut tun" von wirklich lieben dagegen Freunden, nehme ich nicht als mangelndes Verständnis oder Kritik, wenn der Ton stimmt und man sich wohlgesonnen ist und es nicht nur ein Spruch ist. An vielem ist nämlich auch etwas dran und von anderen, bei denen es besser klappt, kann man durchaus lernen.

Wenn Freunden etwas auffällt, bin ich froh, wenn sie mich darauf respektvoll, verständnisvoll, wohlwollend darauf aufmerksam machen. Nicht jeder will einem was oder einen entwerten um sich selst besser zu fühlen. Bin heilfroh ein paar solcher Menschen um mich zu haben und von anderen sollte man sich distanzieren oder halt nur oberflächlichen Kontakt pflegen. Hui, Roman. Es kann nur besser werden.

Danny 94, man kann sehr wohl an der Bewertung von Emotionen arbeiten. Keiner sagt, dass das leicht ist. Ich kämpfe selbst.
Muss gerade an nen Bekannten denken wegen des Lichtthemas,der sich immer beschwerte, ihm würden bei Sonnenlicht die Augen tränen und daher würde er nicht raus gehen. Sein Gefühl sagt, Sonnenlicht sei schlecht, weil seine Augen ja tränen (Verletzung) und somit Negativbewertung. Seitdem er die Konsequenzen davon trug und Licht nicht mehr als negativ bewertet, er sich zwingt mehr rausgeht, tränen die Augen nicht mehr. Seine Emotion dazu hat sich geändert durch eine andere Bewertung. Aprops, ich habeselbst wieder Vitamin D Mangel. Ihm habe ich geholfen, mir selbst nicht genügend. Tadaaaa. Fazit: ich Ar. nötig. und manchmal hilft mir sogar dabei, dass mich andere eben NICHT übermäßig verstehen. Es ist gut, dass nicht jeder gleich tickt.
Roman Ende