@FeuerWasser
@GreenTree
Zitat von FeuerWasser:Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass dein Partner ein sehr egoistisches - Entschuldigung - A-Loch ist.
Ich habe den Eindruck, dass er eine Einweisung verhindern möchte um nicht womöglich selbst vor den "Kollegen"
in ein schlechtes Licht gerückt zu werden. Was würden die wohl sagen, wenn du dort Sätze ausplauderst, wie:
"Da meinte er auch das es wird Konsequenzen geben wird, wenn ich, sein kleines Mädchen nicht brav sei."
Wenn das ein Psychiater hört, bei dem gehen doch alle Lampen an!
Da geht es nicht um dich und um dein Wohl sondern nur um ihn!
Ich finde auch, dass du von Psychotherapie eine ganz seltsame Vorstellung hast. Wie sich eine Erkrankung weiterentwickelt
kann kein Mensch vorhersagen aber eines steht fest: Wenn dein Bruder Mordgedanken hat, dann lag das nicht an der
Psychotherapie und wenn bei dir alles schlimmer wurde dann wohl deswegen, weil du dich nie richtig auf Therapie eingelassen
hast da du ja der festen Überzeugung bist das mache alles nur schlimmer.
Stationäre Therapien (die er nicht verhindern konnte) werden dir auch nichts bringen wenn du das dort Erlernte nicht hinterher
ambulant weiterbearbeitest.
Du kannst nur für dich selbst zusehen, was du brauchst damit es dir gut geht, keinen Leidensdruck hast und vorallem deine Kinder
auch gut versorgt sind. In dem Umfeld stelle ich mir das allerdings schwierig vor.
Dann beschreibst du, dass du von deinem Mann geschlagen wirst und sagst zeitgleich er sei nicht gewalttätig. Das ist schon echt
erschreckend was du da von dir gibst.
Ich würde dir ehrlich wünschen, dass du lernst auf eigenen Beinen zu stehen, ohne Abhängigkeit zum Mann oder den Eltern und dich
selbst anzunehmen als einen liebenswürdigen Menschen.
Mein Mann ist
eigentlich sehr lieb und gefühlvoll, wenn mir etwas auf dem Herzen liegt und ich quasi nicht mehr kann. Ich verstehe selbst nicht so genau warum er das machen musste, aber irgendwo kann ich es trotzdem verstehen. Er hat das zum erstem Mal getan und zurzeit ist totale Funkstille zwischen uns. Außer, dass er die Kinder am Abend besucht und mich dumm fragt, wie ich mich fühle. Wieso sollte er egoistisch sein? Ich mein, ich liebe ihn so sehr und diese ganzen 6 Jahre hätte ich ohne ihn gar nicht geschafft. Ich hänge so an ihm, die Zeiten und wir haben doch 2 Kinder. Ich will und brauche ihn.
Mein letzter Psychiater wollte was von mir hier in München (Richtung Sendling) und war noch viel schlimmer als mein Mann. Der fragte ob ich sein Eigentum sein will, klare Regeln und Strafen bekommen will, damit er mir helfen kann?!?! Ich hab das Ganze auch meinem Mann erzählt und wir sind dann zum Anwalt gegangen. Vor allem, weil Psychiater nur für die Diagnosen zuständig sind. Das war im Jahre 2014. 2014 habe ich mich auch das letzte Mal geschnitten, weil sich meine beste Freundin umgebracht hat und dann 1 Jahr ausgehalten ohne jegliche Selbstverletzungen wegen IHM - weil er mich immer im letzten Moment aufgehalten hat und immer zugesehen hat, dass er abends bei mir sein kann. Damit ich schlafen kann und wenn ich aufwache, ich wieder schlafen kann oder keinen Mist bau und in doofen Gedanken versinke.
Ich weiß echt nicht, wie Psychiater, Psychotherapeuten und Psychologen in anderen Regionen sind aber hier im Landkreis Günzburg, Donau-Ries und Augsburg und Ulm taugen sie gar nichts. Es gibt nur einen guten Psychiater in Günzburg, aber der ist nur für Diagnosen zuständig und meinte zu mir auch, dass Medikamente nichts helfen und ich eine gute Psychotherapie brauche, aber es schwer ist den oder die richtige dazu zu erwischen. So oft habe ich mich aufgerafft und meinte, dass es doch sicher einen guten oder eine gute Psychotherapeutin geben muss, doch immer wieder wurde ich enttäuscht.
Meine ganzen Geschwister sind ebenfalls psychisch krank, haben Schulen abgebrochen usw. und in der Psychiatrie in Augsburg wurde gesagt zu meiner Mutter, dass meine Schwester uns alle umbringen wird, wenn meine Mutter sie rausholt auf eigene Verantwortung. Nach 8 Jahren hat sie uns nicht umgebracht und kann nicht mal einem Tier etwas antun kann. Sie ist Autistin und hat soziale Phobie. Mein Bruder ist Borderliner, aber neigt nun eher zum Soziopathen.
2013 im Josefinium in Augsburg meinten sie ich würde meinen Vater umbringen, habe Borderline und wäre schwer aggressiv. Borderline streite ich nicht ab, aber den Rest. Ich könnte niemals meinen Vater umbringen, auch wenn ich ihn total hasse und ihm einige Dinge niemals verzeihen werde und ihn manchmal in kleine Stücke zerreisen könnte. Nicht mal meinen Misshandler könnte ich umbringen. Sowas kann ich nicht. Ich wurde immer nur zwangsweise in eine Psychiatrie gebracht als die Polizei kam, beim Rettungsdienst nie.
Ich hab nur gesagt und geheult, dass ich heim möchte, meine Mama hier sein soll, ich meine Kinder sehen will und meinen Mann hier haben möchte. Ich durfte nicht mal raus gehen, Fernseher gucken, mein Handy haben oder sonstiges. Überall unter Aufsicht alles machen - sogar Haare kämmen - nichts alleine machen. Das hat mich aufgeregt und dann habe ich gesagt das hier alles schei. und blöd ist und ich hier nur wegen der blöden Polizei bin und sofort raus möchte. Daraufhin meinten die ich soll meine Ausdrucksweise ändern, weil ich sonst in die Gummizelle komme, weil ich so aggressiv bin. Nur weil ich meine Meinung sagte und mich ausgekotzt habe.
Ich bin trotz allem immer noch die normalste, stärkste und ehrgeizigste. Das ist kein Lob an mich, aber es ist so. Mein Abitur habe ich auch in 3 Jahren zu 90% und ich würde liebend gerne ausziehen wegen meinem Vater und anderen Dingen, die hier zu Hause nicht in Ordnung sind, aber ohne Geld geht das nicht.
Keine Aufsicht für meine Kinder, kein Geld für die Schule und andere Dinge. Hier bei meiner Mama und bei meinem reichen geizigen ungerechten Vater habe ich das Geld und sogar ein fettes Auto. Führerschein wurde auch mühsam bezahlt von meiner Mutter. Hier gibt es keine Regelungen wie in Wohngruppen oder sonstiges. Hier habe ich eine tolle Mama, die alles versucht um ihr Kind glücklich zu machen, ihr Kind finanziell unterstützt, versucht zu stärken, da sie abhängig ist von ihrem Mann und keinen Ausweg hat mit ihren psychisch kranken Kindern und alles versucht, damit wenigstens ich es schaffe. Damit ich wenigstens meine Ziele verwirkliche, da ich das Potenzial dazu habe. Ich bin für meine Mama da und werde es immer sein. Selbst, wenn ich dann bald meine eigene Wohnung habe oder mit meinem Mann zusammen wohne. Die Ausgaben sind einfach zu hoch für eine eigene Wohnung. Ich würde aber sooo gerne weg von hier.
Mein Mann will schon länger, dass wir zusammen ziehen, aber ich bin mir total unsicher. Nicht, weil ich große Angst habe vor ihm, sondern weil es wieder eine totale Umstellung wäre, wir abends nicht so viel Ruhe hätten, nicht so oft ausgehen könnten und ich meine Kinder extra zu meiner Mutter fahren müsste oder zu seinen Eltern, die mich überhaupt nicht mögen. Denen ist unser Altersunterschied zu hoch und die meinen ganze Zeit immer, dass ich nur auf sein Geld hinaus bin.
Natürlich, deswegen lasse ich mir 2 Kinder machen, wohne bei meinen Eltern, will keine teure Kleidung, mache keine Nägel und was weiß ich.
Ich habe jetzt ehrlich gesagt lange nachgedacht und mir wird langsam klar, dass mein Mann wohl wirklich etwas gewalttätig ist oder einfach sehr dominant, aber mir gibt das eben so viel Sicherheit, wenn er das Sagen über fast alles hat. Die Kontrolle über mich hat, mich führt und leitet. Es macht mich auch etwas an, aber bisschen Angst habe ich dennoch. Ich hab einfach Angst, dass er nun anfängt mit Schläge zu strafen. Ich hab sehr komische Vorlieben.
Mir gefällt das total, wenn er manchmal sagt:
So ist mein kleines Mädchen brav. Mein Baby kann ja auch gehorchen. Sehr gut.Das gibt mir das Gefühl, dass ich gut bin und nicht nutzlos bin. Es macht mich glücklich und ich kann einfach ich selbst sein bei ihm, alle meine Gefühle rauslassen. Heulen, verrückt sein, ausrasten, stur sein.. eben seine Kleine sein.
Eigentlich.Es ist ein Teufelskreis. Mein Mann hat mich nie zuvor geschlagen, eingesperrt oder sonstiges. Seine Strafen sind/waren sanft. Es sind immer nur solche Dinge gewesen wie nicht nach 23 Uhr raus dürfen (als ich mich in der Nacht raus geschlichen hab und mich selbst verletzt habe - 2 Wochen lang und wenn, dann nur wenn er dabei ist), um 22:30 ins Bett gehen (damit ich nicht bis 5 Uhr wach liege und kaum Schlaf habe und ich nen richtigen Schlafrhythmus bekomme - nen Monat, Ausnahmen nur wenn ich lieb frag) und Dinge die eigentlich zu meinem Schutz gelten. Wenn ich bei ihm bin oder er bei mir war und er schon im Bett war sollte ich auch kommen, wenn ich nicht gekommen bin wurde ich zum Bett getragen und war ihm schutzlos ausgeliefert. Da tut er mich einfach verführen, nach spätestens 10 Minuten will ich es dann sowieso auch. Manchmal darf ich nur auf Kommando kommen und manchmal entscheidet er ganz allein, was gemacht wird. Nichts schlimmes quasi.. also aus meiner Sicht.
Momentan ist das alles nicht mehr da und ich bin überfordert. Bisschen mit meinen Kindern, mit meinem Vater (ich und Mama müssen alle Finanzen erledigen, alle Banksachen machen usw, Mahnungen schreiben usw..), mit dem Alltag, mit mir selbst, mit meinem Gewicht. Ich weiß es halt nicht so ganz genau. Gesundheitlich wird es auch immer schlimmer. Kann momentan gar keine Gefühlslage ordnen. Das größte Problem ist mein Gewicht. Ich will weniger wiegen. Ich will diese Zahl nicht sehen..
