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Nil97
Hallo zusammen, ich arbeite seit November 2017 in einer Großtagespflege/ Kleinkindbetreuung und habe morgen eine etwas schwierige Aufgaben vor mir. Ich werde morgen meinem Arbeitgeber mitteilen, dass ich eine neue Stelle gefunden habe und kündige. Ich kann mir gut vorstellen, dass die sehr enttäuscht sein werden über meine Entscheidung, obwohl es mein gutes Recht ist und mir Schuldgefühle geben werden. Außerdem arbeite ich mit meinem Arbeitgeber zusammen. Das heißt, dass die die Einrichtung eröffnet haben (ein Paar) und ich dort als Angestellte bin. Ich fühle mich auch dort nicht wohl und werde nicht gut bezahlt, so dass ich mir nicht Mals eine Wohnung mieten kann und bei meinen Eltern wohne. Ich werde dort oft klein gemacht und das machte mich psychisch kaputt und habe nicht die Chance, mich dort gut zu entwickeln, da die mich ständig kritisieren und keine positive Dingen erwähnen, was mir nicht gut tut. Die sagen mir auch, wir haben dich hier, damit du uns vom Tagesablauf entlasten kannst. Ich komme mit meiner Mutter nicht gut klar und habe keine gute Beziehung zu ihr, deshalb ist ein Auszug einfach das beste für mich. Da ich aber mit dem Gehalt 1050Euro brutto keine Wohnung bekomme ist es mir nicht möglich. Die hatten mir eine 30 Stunden Stelle vorgeschlagen, 1260 brutto) 971 netto, was ich abgelehnt habe. Jetzt habe ich eine Stelle gefunden und eine Zusage in einem großen Unternehmen als Kinderpflegerin bekommen, wo ich nicht in einem kleinen Betrieb mit meinem Arbeitgeber zusammen arbeite und finanziell gut stehen kann und mir somit eine Wohnung leisten kann. Die Arbeitszeiten sind dort einfach perfekt 35 Stunden und ich habe dort feste Arbeitszeiten. Freitags arbeite ich bis 14 Uhr. So eine Arbeitszeit hatte ich mir schon immer vorgestellt und möchte die Chance greifen. Bei meiner derzeitigen Stelle arbeite ich 25 Stunden und bin zusätzlich als Vertretungskraft eingestellt, das heißt ich muss flexibel sein und die Stelle wäre meine Hauptstelle und wenn ich einen Minijob ausübe/ wichtige Termine (z. B. Psychotherapie habe) und mein AG krank ist / etwas wichtiges zu erledigen hat, dann muss ich einspringen. Als ich eine Stellungnahme von meiner Therapeutin für meine Pflegeerlaubnis gebraucht hatte und meine Therapeutin den nach dem Urlaub schreiben konnte, haben die mir sogar gesagt, wir sind enttäuscht von deiner Therapeutin, das ist sehr unfair von ihr. Sie hätte es vorher fertig machen können und sind einfach zu weit gegangen. Selbst als die wussten, dass ich mit dem Gehalt keine Wohnung finde, haben die gesagt geh doch abends nach der Arbeit Zeitungen austragen und am Wochenende Kellnern. Ich fand es nämlich sehr riskant den Minijob mit der Stelle zu kombinieren, da ich in Fällen, wo die mich brauchen einspringen muss.

Da die jetzt im August und September die Eingewöhnung haben, hatten die von mor erwartet, dass ich denen den Rücken stärke. Deshalb werden die sehr enttäuscht, überrascht und wütend sein. Die werden mir sagen, dass sie sich auf mich verlassen ukd mir vertraut haben und ich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt kündige. Sowie dass sein wegen mir, den vorherigen Mitarbeiter gekündigt haben und mich angenommen haben und ich sie im Stich lasse.

Was würdet ihr mir empfehlen, wenn die mir Schuldgefühle geben. Am Freitag hatte ich im Teamgespräch gesagt, dass ich mich Forts nicht wohl fühle und dass die Arbeitsatmosphäre nicht mehr angenehm ist, da sie das gemerkt haben. Ich möchte aber nur die Dinge erwähnen, die für die neue Stelle sprechen, also Ich brauche nicht nochmal sagen, dass ich mich dort nicht wohl fühle.Ich möchte auf eignen beinen stehen und an meine Zukunft denken, für mich sorgen. Ja der Zeitpunkt ist ungünstig, das tut mir auch leid, aber ich muss die Chance greifen und kann nicht mit dem Gehalt langfristig arbeiten.Was könnt ihr mir empfehlen, wenn die sagen, ist das dein Ernst?, wir haben uns auf dich verlassen, du wusstest dass wir jetzt die Eingewöhnung haben und hast uns im Stich gelassen.

Warum könntest du nicht warten? Wir haben den Mitarbeitern wegen dir gekündigt, das ist nicht fair von dir, wir sind enttäuscht. Ich möchte nicht erlauben, dass die mir Schuldgefühle geben und mich klein machen?

04.07.2018 18:19 • 04.07.2018 #1


6 Antworten ↓


Schlaflose

04.07.2018 18:43 • x 2 #2



Schuldgefühle wegen Kündigung - wie verhalten?

x 3


Nil97
Zitat von Schlaflose:
Ich glaube, ich habe ein Déjà-vu


Wie bitte?

04.07.2018 18:44 • #3


Schlaflose
Du hast doch dieses Thema gestern schon mal gestellt und zahlreiche Antworten bekommen.

04.07.2018 19:01 • #4


Nil97
Zitat von Schlaflose:
Du hast doch dieses Thema gestern schon mal gestellt und zahlreiche Antworten bekommen.


Es ging mir aber nicht um das rechtliche, sondern eher um das Gespräch und wie ich mit der Reaktion umgehen kann, wenn die mir Schuldgefühle geben?

04.07.2018 19:03 • #5


kopfloseshuhn
Es geht hier um DEIN Leben. Und schuldgefügle machen lassen? Jeder ist sich selbst der nächste. Hätten sie dich besser behandelt wärst du geblieben. Punkt aus fertig.
In der Regel reicht man seine Kündigung schriftlich ein. Sieh zu dass du dadurch keine Fristen verpasst.

04.07.2018 19:28 • x 2 #6


Nil97
Zitat von kopfloseshuhn:
Es geht hier um DEIN Leben. Und schuldgefügle machen lassen? Jeder ist sich selbst der nächste. Hätten sie dich besser behandelt wärst du geblieben. Punkt aus fertig.
In der Regel reicht man seine Kündigung schriftlich ein. Sieh zu dass du dadurch keine Fristen verpasst.



Du hast Recht, aber ich weiß halt wie die Reaktion sein wird.

Doch natürlich habe ich die Kündigung schriftlich fertig, zwei mal habe ich meine Kündigung ausgedruckt, eine ist direkt zum unterschreiben als Nachweis!

04.07.2018 19:33 • #7




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