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Ich schreibe nun doch noch einmal den einzigen Satz,
den ich beim Lesen vor meinem geistigen Auge sehe:

Weg, weg und nochmal weg dort !

Und besonders wenn Alk. vor Ort die Dinge bestim-
mt, ist dieser Satz drei mal rot zu unterstreichen.

http://www.Alk..de/Co/co.htm

07.09.2012 13:06 • #21


Angstbilder.

Was wisst ihr schon über junge Menschen und ihre Kraft und Liebe zu den Eltern.

07.09.2012 13:18 • #22



Meine Mama und der Psychopath

x 3


Huhu Nyan

Sehr viel !

Als einer von zwei Geschwistern, die von der Liebe der Eltern
zu behinderten Menschen gemacht wurden, und als Alk.
(wenngleich auch seit 27 Jahren trocken) kann ich mir durchaus
ein Bild von so manchen Dingen machen.

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

07.09.2012 13:40 • #23


Hallo Philipp,

wie bereits schon einige hier erwähnt haben, ist Gewalt gegenüber deinem Ex-Stiefvater absolut kein Mittel.

Ganz egal was er getan hat, es nützt weder deiner Mutter noch dir etwas Rache auszuüben, wenn du dich von deiner Mutter distanzierst, musst du dich ja nicht komplett von ihr trennen. Du könntest ja Besuchskontakt zu ihr halten, aber lass dich nicht von deiner Mutter instrumentalisieren, d. h. als Mittel zum Zweck benutzen. Investiere deine Energie in deine Zukunft (Ausbildung, Schule, etc.) es bringt dir nichts, wenn du dich für deine Mutter verausgabst. Du kannst ihr Hilfe anbieten, indem du sie zu einem Therapeuten begleitest, aber das macht nur Sinn, wenn sie es selbst will. Man kann nicht jede Alk. vor dem Todsaufen retten, ganz egal wie sehr du dich für sie engagierst.

Deshalb appeliere an dich: Trenne dich von deiner Mutter, suche dir vernünftige Betätigungen, auch wenn du momentan keinen Ausbildungsplatz hast, lass nicht locker, vielleicht verbessert ja auch ein Umzug in eine andere Stadt die Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Vielleicht magst du dich ja auch sozial z. B. im Tierheim oder bei den Johannitern engagieren. Auch ein freiwilliges soziales Jahr wäre eine Alternative, falls du noch keinen Ausbildungsplatz hast.

Stressbacke

07.09.2012 14:21 • #24


Zitat von Beobachter:
Huhu Nyan

Sehr viel !

Als einer von zwei Geschwistern, die von der Liebe der Eltern
zu behinderten Menschen gemacht wurden, und als Alk.
(wenngleich auch seit 27 Jahren trocken) kann ich mir durchaus
ein Bild von so manchen Dingen machen.

Ganz liebe Grüsse, Der Beobachter

Du kennst nur die eine Seite - wenn Eltern ihre Kinder misshandeln, und die Situation überträgst du auf andere. Davon war aber hier keine Rede.

Auch wird hier über Alk. geschrieben, und deine Assoziation geht sofort in Richtung deiner früheren Suchterkrankung. Und wenn deine erste Reaktion darauf ist: Ein Mensch, der trinkt, muss sofort verlassen werden, dann überlege doch mal, ob du dich bis jetzt bereits mit deiner Vergangenheit aussöhnen konntest, oder ob du dich vielleicht noch für einiges bestrafst, und vielleicht das die Ursache für deine soziale Ängste sein könnte. Möglichersweise hast du dich damals selbst verlassen, oder wurdest verlassen, und konntest weder dir selbst noch anderen verzeihen, und so hat sich in deinem Denken die Option fest eingebürgert: wer trinkt, muss verlassen werden.

Ich kann nirgendwo herauslesen, dass Phillip zu etwas angestiftet wird; der Satz im ersten Beitrag ist zu unklar. Und zum Thema Rache und Gewalt-Phantasien - dazu kann sicher fast jeder etwas sagen, und vor allem Kinder können darin echte Meister sein, die Menschen zu hassen, die ihre Familie kaputt machen oder bereits zerstört haben.

Und zwischen Wort und Tat klafft meistens eine größere Lücke.

07.09.2012 17:56 • #25


Der Grund warum hier viele dazu Raten das er sich von der Mutter entfernen sollte ist doch nicht weil Missbrauch oder die Alk. vorhanden ist, sondern weil die mutter ihren Hass und ihre Gefühle zu dem Stiefvater ungefiltert auf den Sohn überträgt. Dies ist nicht gesund. Und vor allem ist für Außenstehende wie wir es ja nun mal sind, überhaupt nicht nachvollziehbar wo dieser Hass der Mutter her kommt außer von verletzten Gefühlen verlassen worden zu sein und der Unfähigkeit der Mutter eine liebevolle Beziehung zu leben oder, wenn sich die Beziehung als was anderes heraus stellt, diese aufzugeben. Sie zieht ihren Sohn in einen Strudel mit rein, der ungesund ist und mehr als krankhafte Zuge zeigt.

07.09.2012 18:02 • #26


Das, was du erwähnst, kann ich dem Text nicht entnehmen.
Vielleicht ist auch gut zu überlegen - wo übertrage ich meine eigene Ängste oder Vorurteile auf Situationen anderer?

Warum rede ich schlecht und richte über Menschen, die sich in einer Situation befinden, in der sie eigentlich Unterstützung und Hilfe brauchen? Vielleicht hat dich mal jemand mit deinen Problemen im Stich gelassen, vielleicht hast du dir ein innere Mauer aufgebaut, die kein Mitgefühl und keinen Blick für Nöte anderer zulässt.

07.09.2012 18:17 • #27


Wenn eine solche Situation eskalieren sollte, kann man sich sicher an einen Familientherapeuten wenden. Problemlösungen kann man in allen Fällen Trennungsdramen, die selten jemandem was gutes bringen, vorziehen.

07.09.2012 18:23 • #28


Wenn du meinst. Nicht jede neutrale Beurteilung von außerhalb ist eine Übertragung der eigenen Erfahrungen und Probleme. Das schöne von so einem Forum ist ja gerade, dass man den gegenüber nicht kennt und sie die Meinung und die Tipps nur daran orientieren, was der fragesteller äußert. Deine aussagen zu einigen Antworten hier lässt auch den Eindruck entstehen, dass du zu diesen Themen extrem negative Erfahrungen gemacht hast da du sehr extrem und persönlich abwertend reagierst. Aber jeder wie er es für richtig hält.

07.09.2012 18:26 • #29


Ja, seit ich mir wegen meiner geringen EU-Rente keinen Ghostwriter
mehr leisten kann, muss ich leider von meinen eigenen Gedanken und
aus meiner eigenen Erfahrung schreiben ...



Vorläufige oder dauerhafte Trennung (Abstand) ist oft die beste Pro-
blemlösung (oder der erste Weg dazu).

07.09.2012 18:35 • #30


Ich hoffe doch, dass ich bis jetzt hier keinem an- oder abwesendem solch einen vernichteten Urteil ausgesprochen habe.
Wenn ja, nenne bitte Stellen.

Zitat:
Und vor allem ist für Außenstehende wie wir es ja nun mal sind, überhaupt nicht nachvollziehbar wo dieser Hass der Mutter her kommt außer von verletzten Gefühlen verlassen worden zu sein und der Unfähigkeit der Mutter eine liebevolle Beziehung zu leben oder, wenn sich die Beziehung als was anderes heraus stellt, diese aufzugeben.


Ich möchte dazu sagen - du kennst die Frau nicht, und hast scheinbar den Erstbeitrag nicht zur Kenntnis genommen. Sonst könntest du kaum solche Fragen stellen.

07.09.2012 18:40 • #31


Zitat von Beobachter:
Vorläufige oder dauerhafte Trennung (Abstand) ist oft die beste Pro-
blemlösung (oder der erste Weg dazu).

Nicht wenn es um ältere kranke Menschen geht, da sollte man zweimal hinschauen.

07.09.2012 18:48 • #32


Jupp, ein Profi mit emotionalem Abstand und nötiger Unabhängigkeit
sollte natürlich zweimal hinschauen und helfen, aber das eigene Kind,
was sich noch in der eigenen Entwicklung befindet, sollte eben nicht
mit solch einem Profi verwechselt werden, denn es wird dabei Schaden
nehmen.

07.09.2012 19:07 • #33


Genau, jetzt haben wir die Lösung, der Profi soll auch sagen, was für wen gut ist.

Phillip, bist du noch da?

07.09.2012 19:13 • #34


Ich habe die ganzen Einträge sehr wohl aufmerksam verfolgt und wie man an den meisten anderen Antworten lesen kann, haben viele den text ähnlich verstanden wie ich. Du hast aber etwas ganz anderes rausgelesen. Ist ja auch schön, das unterschiedliche Leute unterschiedliche Impulse geben. Dafür ist so ein Forum ja schließlich da. Bisher wurde hier nur erzählt, dass der Mann dafür verantwortlich sein soll, dass die Mutter hohe Schulden hat. Diese Aussage alleine ist ja nun schon sehr einseitig. Wenn man keine Schulden machen möchte, dann macht man keine. Die Mutter muss da ja selber beteiligt sein, sonst hätte nur der Mann Schulden. Eine stalkende Frau hat sicher auch in der Beziehung nicht immer nachvollziehbar reagiert und gehandelt. Vielleicht ist es zu Gewalt gekommen, was sicherlich nicht ok ist und was man auch anzeigen sollte, aber man sollte als Mutter auch nach dem ersten mal sein Kind nehmen und gehen. Wenn man das nicht tut trägt man für alles weitere auch ein Teil der Verantwortung. Hier schiebt die Mutter aber alle Schuld und alle Verantwortung für alles was in ihrem leben schief gelaufen ist, ihrem Mann zu. Und nicht nur das, sie zieht in ihre erlebniswelt ihren Sohn so umfangreich mit rein, dass ist einfach ein krankes Vorgehen und nutzt die unbegrenzte liebe des Kindes zu den Eltern aus. Ein Sohn hat sich ja schon in Sicherheit gebracht und das bestimmt nicht weil der Stiefvater an allem Schuld war, denn dann wäre er ja nach der Trennung wieder gekommen. Wenn ein Kind, trotz dieser Riesen liebe zu den Eltern, den Kontakt abbricht und jeden weg auf einander zu ablehnt, also das spricht doch nun wirklich eine deutliche Sprache. Die Mutter hat jetzt ihr zweites Kind voll im griff der Schuldgefühle und was nicht sonst noch alles. Da ist das Kind nicht mehr Kind sondern ihm wird die Rolle eines elternteils zugewiesen. Er hat das Bedürfnis seine Mutter zu rächen, sich um sie zu kümmern und wer weiß was noch. Du kannst doch nicht ernsthaft Glauben, das so eine gesunde Mutter Sohn Beziehung aussieht und das die Mutter ein Umfeld bietet in dem ein Kind eine gute Basis für sein eigenes leben bekommt und frei entfalten kann und seinen eigenen weg suchen und finden kann.

07.09.2012 21:38 • #35


Na ja, aber das sind doch alles nur Vermutungen. Du hast dir eine Geschichte um den vermeintlichen Charakter von jemandem, den wir nicht kennen, anhand deiner Assoziationen und persönlichen Inerpretation von eine Text, der eher sporadisch war, ausgedacht.

Im Gegensatz dazu gibt es hier hinsichtlich der Vergehen vom Stiefvater feste Anhaltspunkte.

1) Eines Tages hat mein Stiefvater mit einer Frau geschrieben via Skype, MSN etc.
2) Nach einigen Jahren hat er die Frau, mit der Er geschriebn hat, tadenlos verarscht.
3) Nach einigen Jahren, hatte er immer mehr Frauen verarscht.
4) Meine Mutter hat mir vieles verheimlicht zum Beispiel, das meine Mutter schwanger war von dem ich nie was mit
gekriegt habe, das er sie einige Knochen gebrochen hat.
5) Mein Stiefvater hat mich und meine Mutter beklaut. Sehr wichtige Briefe und elektronische Geräte.

Also wenn dann jemand meint, er hätte es mit einem Psychopathen zu tun, dann ist das meiner Meinung nach eine zutreffende Schlussfolgerung.

Warum Menschen oder Frauen an Psychopathen reinfallen?
Das kann jeder überall im google nachlesen, in so einer Situation ist niemand selbst schuld. Der Auslöser ist immer die Destruktivität und Skrupellosigkeit, mit der ein Durchschnittsmensch gar nicht rechnet. Es gibt strategische Punkte - das ist einmal die Verfühurngsphase, die Entmachtung und Enthirnung, die mehrere Jahre dauern kann. Danach gibt es die Phase der Gewalt. Der psychischen Gewalt. Am Schluss steht eine willenlose Hülle von Mensch da, die verwirrt und voller Selbstzweifel ist, fallst überhaupt noch die Lebensenergie zum Zweifeln vorhanden ist. Du kannst dich auf x Seiten im Internet oder in Narzissten-Foren davon überzeugen, dass seelisch gesunde Menschen nach einer Beziehung mit Sozio- bzw. Psychopathen oder Narzissten irreversible psychische Störungen davon tragen.

Und wenn ein Kind schon geflüchtet ist, und das andere auch den Kontakt abbricht, kann man sich ziemlich leicht vorstellen, wie es dann so einem Menschen geht. Das stand hier aber auch gar nicht zur Rede, das haben sich einige ausgedacht. Das kollektive Urteilen ist bekanntermaßen mit dem Aufstellen der Domino-Steine vergleichbar,mit einer Kettenreaktion.

Es wurden in Wirklichkeit keine Probleme zwischen der Mutter und dem Kind angesprochen, sondern die Konfliktsituation zwischen der Familie und dem Stiefvater. Ich würde grundsätzlich kein Kind, das über keine Probleme mit der Mutter, sondern nur über ihr Leid klagt, gegen sie aufbringen wollen. Das kann auch Konsequenzen haben, und darum schreibe ich auch hier die ganzen Stories. Von mir aus kann jeder denken, was er will, das steht außer Frage.

Menschen, die befugt sind in solchen Situationen Ratschläge zu geben, gibt er jeweils vor Ort. In Beratungsstellen oder psychologischen Praxen.

07.09.2012 23:00 • #36


@Nyan

Wenn du nicht in der Lage bist, das aus den Beiträgen des Jungen zu lesen, was wir anderen daraus lesen, dann ist das deine Sache. Aber urteile bitte nicht über uns - du bist doch so gegen das Urteilen!

Ich finde es absolut unverantwortlich, dem Jungen zu raten, bei der Alk. und offenbar insgesamt wenig realitätsorientierten Mutter zu bleiben, d.h. ihrem EINFLUSS ausgesetzt zu bleiben. Es kommt doch ganz klar raus, dass er ERNSTHAFT daran denkt, dem Ex-Stiefvater etwas anzutun! Das wegzudiskutieren und den 18-jährigen Sohn als Therapeuten bei der Mutter lassen zu wollen - aus vermeintlichem Gutmenschentum - finde ich ehrlich gesagt gestört.

Was Prinzessin vor allem zuletzt darüber geschrieben hat, teile ich zu 100 %. Der Junge ist der Mutter nicht gewachsen, er braucht selber dringend Unterstützung von unabhängigen, einigermaßen heilen Menschen. Vielleicht sollte er zu seinem Bruder gehen.

Und die Mutter eines 18-jährigen ist nun wirklich kein älterer Mensch!

Einem Alk. kann man aber nicht durch dabeibleiben und sich auch noch einwickeln lassen helfen - niemals! Das hat nichts mit mangelnder Mitmenschlichkeit zu tun, sondern mit Erfahrung und Vernunft, und je eher, je besser allein lassen - und durch den Absturz zur Einsicht kommen lassen ist da viel mitmenschlicher.

07.09.2012 23:18 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Unterschreib !

Weitere Info
(Ich habe mich mit diesem Thema einmal selbst professionell beschäftigt) :

http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit

08.09.2012 11:13 • #38


Noch einmal:

1) Es ist hier nicht von einer Alk. die Rede gewesen.

2) Unter THERAPIE ist nicht zu versehen Suchtkranke zu verlassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3% ... t#Therapie

Zum Nachschlagen emfpehle ich für alle Helfer hier:

Projektive Identifikation


Einen sonnigen Tag und viel Sonne im Herzen wünsche ich euch.

08.09.2012 11:28 • #39


Christina
Zitat von Nyan:
Noch einmal:

1) Es ist hier nicht von einer Alk. die Rede gewesen.
Zitat von Philip94:
Meine Mutter hat Alk. (bis heute noch), das konnte mein Stiefvater nicht mehr wirklich ab.


Zitat von Nyan:
2) Unter THERAPIE ist nicht zu versehen Suchtkranke zu verlassen.
Es geht nicht darum, die Mutter zu therapieren, sondern den Sohn darauf aufmerksam zu machen, dass er auf verlorenem Posten in einem höchst schädigenden Umfeld kämpft.

Zitat von Nyan:
Zum Nachschlagen emfpehle ich für alle Helfer hier:

Projektive Identifikation
Nicht schon wieder... - egal, ob von S., V. oder N.

Liebe Grüße
Christina

08.09.2012 19:52 • #40



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