N
Nelly49
Gast
Hallo zusammen , ich bin im Moment sehr verzweifelt. Durch unterschiedliche Therapeuten, sowohl in der Klinik als auch ambulant, wurde mir gesagt: "Um meine Angst und Panikstörung zu besiegen, müsste ich den Kontakt zu meiner Mutter minimieren. Durch sie wird meine Angststörung aufrechterhalten und getriggert". Leider habe ich den Fehler gemacht und bin vor einigen Jahren wieder ins Elternhaus zurückgezogen, gemeinsam mit meinem Mann. Es ist ein 2-Familienhaus mit abgetrennten Wohnungen. Nachdem mein Vater Ende 2017 verstorben ist, hat sich meine Mutter massiv an mich geklammert.
2018 fingen verschiedene körperlichen Beschwerden an und 2019 war ich komplett ausgenockt , inklusive 12 wöchigem Klinikaufenthalt. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht und ich konnte monatelang, dass Haus nicht mehr verlassen. In der Klinik fand ich sehr gute Hilfe und kehrte gestärkt in den Alltag zurück.
Schon in der Klinik wurde mir geraten, mit meinem Mann in eine eigene Wohnung zu ziehen und den Kontakt zu meiner Mutter zu minimieren, da sie Mitauslöser meiner Angststörung ist (Wurzel liegen in Kindheit, toxische Mutter-Kind Beziehung.).
(1998 hatte ich auch Panikattacken, die durch Auszug aus dem Elternhaus verschwanden.)
Ich weiß nicht mehr, warum ich den Fehler gemacht habe wieder in das Elternhaus zu ziehen, Ich schaffe es nicht auszuziehen und meine Mutter mit 87 Jahren alleine zu lassen, obwohl ich weiß dass ich dabei selber kaputt gehe. Der innere Konflikt macht mich fertig und ich bin wieder auf dem absteigenden Ast. Jeder Kontakt zu meiner Mutter löst massiven Schwindel aus.
Wie komme ich nur aus dieser Situation heraus? Hat jemand ähnliches erlebt?
Grüße Nelly
2018 fingen verschiedene körperlichen Beschwerden an und 2019 war ich komplett ausgenockt , inklusive 12 wöchigem Klinikaufenthalt. Mir ging es zu diesem Zeitpunkt sehr schlecht und ich konnte monatelang, dass Haus nicht mehr verlassen. In der Klinik fand ich sehr gute Hilfe und kehrte gestärkt in den Alltag zurück.
Schon in der Klinik wurde mir geraten, mit meinem Mann in eine eigene Wohnung zu ziehen und den Kontakt zu meiner Mutter zu minimieren, da sie Mitauslöser meiner Angststörung ist (Wurzel liegen in Kindheit, toxische Mutter-Kind Beziehung.).
(1998 hatte ich auch Panikattacken, die durch Auszug aus dem Elternhaus verschwanden.)
Ich weiß nicht mehr, warum ich den Fehler gemacht habe wieder in das Elternhaus zu ziehen, Ich schaffe es nicht auszuziehen und meine Mutter mit 87 Jahren alleine zu lassen, obwohl ich weiß dass ich dabei selber kaputt gehe. Der innere Konflikt macht mich fertig und ich bin wieder auf dem absteigenden Ast. Jeder Kontakt zu meiner Mutter löst massiven Schwindel aus.
Wie komme ich nur aus dieser Situation heraus? Hat jemand ähnliches erlebt?
Grüße Nelly
• • 18.06.2021 #1
10 Antworten ↓