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M
Zitat von Luce1:
weist Du, warum er das scheut? Weil sie dann genauso reagiert, wie bei Dir. Der kennt das von Kindheit an, bloss nicht Mutti veraergern. Deshalb ...

Genau das stimmt! Und die beiden halten es nicht lange miteinander aus. Sie ist mal richtig gemein geworden und da stand ich auch an seiner Seite. Aber solche Dinge geraten dann schnell in Vergessenheit, leider.

x 1 #21


Butterfly-8539
Zitat von miheda:
Nur kurz: natürlich wird in Anwesenheit von Kindern und Nichtrauchern aufs Rauchen verzichtet, finde ich eine Selbstverständlichkeit. Genauso Bilder ins Netz stellen - geht auch gar nicht. Setz dich durch, du bist die Mutter und hast die Verantwortung für die Kinder und der Vater ebenso. Wenn Ihnen das nicht passt, ...

Die Einstellung hätte ich mir im Kindesalter auch gewünscht. Wir wurden alle völlig eingeräuchert. Auch im Auto, ohne das man hinten Scheiben hätte herunterlassen können. Türen gab es hinten auch nicht. Selbst im Beruf rauchten alle. Wenn man Nichtraucher war, wurde keine Rücksicht genommen.
Alles was heute zu streng ist, was damals zu locker. Kümmerte sich auch keiner, ob es einem Kind schadet.
Vielleicht ist die Frau aus der früheren Zeit und vesteht das nicht.

x 3 #22


A


Konflikt in der Familie

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M
Zitat von Butterfly-8539:

Klar, die Einstellungen zu dem Thema gehen auch weit auseinander. Eine Beraterin sagte zu mir ich könnte doch eine Freundin mit dahin nehmen, die mich im Notfall mit heim nimmt, wenn es dort eskaliert. Man sollte es nicht noch in Schutz nehmen, wenn der Partner einen Loyalitätskonflikt hat, sondern eher nach der Ursache forschen.
Und klar es gibt unterschiedliche Einstellungen zum Thema Rauchen, ich sehe es aber doch auch egal welches Alter es sein mag. Es gibt sogar Großeltern, die für den Besuch der Enkelkinder auf die Zig. verzichten. Mein Mann stellt es natürlich so da, dass es wie eine schwere Krankheit klingt. Die arme Frau ist doch nikotinabhängig....

x 1 #23


R
Wie gesagt, Deine Schwiegereltern und Dein Mann gehören zu einer Familie, da bist Du ein Außenseiter. Dann aber Bedingungen stellen kann nicht funktionieren. Du wirkst hier im Forum nicht so, als würdest Du Dich gegen alle erfolgreich durchsetzen, Dein Mann lässt seine Mama sausen und gehorcht nur noch Dir. Das ist Illusion. Du bist durch Deinen Mann in seine Familie geraten. Noch einmal die Frage, was bedeuten Dir die Schwiegereltern. Wenn sie Dir nichts bedeuten kannst Du Deinem Mann erklären, dass Du seine Frau bist und er seine Beziehung zur Mama klären soll. Normal ist, dass die Eltern auf ihre erwachsenen Kinder keinen Zugriff mehr haben. Erklär das Deinem Mann. Wenn er dann immer noch Mama über alles denkt, dann hast Du keine Chance und gib ihm den Laufpass. Bei einem Mann, der seiner Mutter hörig ist, gibt es für die Frau keine Kompromisse. Du drehst Dich im Kreis so lange wie Du es allen recht machen möchtest, in der Situation mit Deinem Mann und seinen Eltern wird sich nichts ändern. Dein Mann hält Dir vor, wenn Du die Wünsche seiner Eltern nicht erfüllst, das ist doch ein Unding für einen Partner.

x 2 #24


M
@realo
Du hast Recht mit allem, was du schreibst und hast die Situation gut analysiert.
Wenn natürlich Kinder im Spiel sind ist es noch mal schlimmer vor allem aber die Tatsache, dass die Kinder bei einer Trennung diesen Menschen schutzlos ausgeliefert sind. In der jetzigen Position kann ich sie immerhin noch schützen.
Ich weiß auch, dass die Schwiegermutter an unserer Trennung pfeilt.
Er war zu ihrem Geburtstag wieder alleine dort, er erzählt ja auch nichts davon, er baut sich seine eigenen 2 Welten auf. Eine Beratung hatten wir ja schon nur wenn man sagt, man sagt der Schwester sie soll es unterlassen Fotos der Kinder ins Netz zu stellen und es passiert nichts. Dann macht auch keine Beratung Sinn die einfach nicht ehrlich ist.
Nur wie soll ich dieses Gespräch jetzt führen ohne dass es wieder Streit gibt.
Es wird alles wieder tot geschwiegen bis zum nächsten Mal....

x 1 #25


Luce1
Dein Mann hat ganz klar ein Konfliktverhalten bzgl. seiner Mutter.

Wahrscheinlich ist ihm das gar nicht so bewusst.

Wenn er konfliktvermeidend ist, erlebt er Kritik an seiner Mutter schnell als Druck.

Hast Du dran gedacht, für Euch Unterstützung zu holen?

Manchmal öffnet man schon Augen, wenn er es von einer Beraterin hören würde…. (Pro familia)

x 1 #26


M
Wir hatten eine Beratung, in der die Beraterin ihm ganz klar gesagt hat, dass er vor seiner Schwester Position beziehen muss. Er hätte nun Gelegenheit gehabt vor ein paar Tagen es zu klären, es kommt von ihm aber kein Feedback und ich habe irgendwie keine Lust ihm alles aus der Nase zu ziehen.
Er hat es wohl wie immer nicht kommuniziert und sitzt es weiter aus.
Ich habe die Beratungsstelle informiert, dass das so keinen Sinn macht. Er hat in der Sitzung gesagt, er würde das Thema angehen, er macht aber nichts. Und nur um sich in einer Beratung gut darstellen zu lassen ist den Kindern am Ende des Tages nicht geholfen.

#27


Luce1
Verstehe ….

Vielleicht musst Du anfangen (ohne Druck) Grenzen zu setzen.
Ohne Druck meine ich, eher zu sagen, “ich fühle mich nicht ernst genommen, weil ….”

Also nicht “Du …. “ und dann Vorhaltungen.

Kenne es leider auch, wenn man Druck aufbaut, dass die sich dann eher noch mehr “verkrümelt”.

#28


Luce1
Ich könnte mir vorstellen, dass Du Dich - unbewusst - emotional von Deinem Mann zurückziehst, ohne das selber wahrzunehmen.

Weist Du was ich meine?

Das wäre nach meiner Erfahrung der Anfang vom Ende.

#29


M
Ja so ist es leider. Dadurch, dass ich diesen Konflikt alleine bewältigen muss und ich mich ständig als Schuldige bezeichnen lassen muss ohne mich jetzt als Opfer zu bezeichnen, ist das eine klare Abwehr Reaktion.
Man lernt ja immer dazu. Und das was ich in den letzten Monaten und durch Euch gelernt habe ist, dass meine Einstellung in Ordnung und richtig ist.

#30


M
Zitat von Luce1:
Vielleicht musst Du anfangen (ohne Druck) Grenzen zu setzen.
Ohne Druck meine ich, eher zu sagen, “ich fühle mich nicht ernst genommen, weil ….”

Ja, damit versuche ich jetzt anzufangen. Ich versuche auch keine Vorwürfe zu formulieren. Aber so, dass ich nicht an meinen Grenzen rütteln lasse...das ist schwierig.

x 2 #31


M
Wir haben darüber gesprochen und er hat vorgeschlagen, dass wir die Themen gemeinsam vortragen bei der Familie.
Ich werde berichten. Liebe Grüße und herzlichen Dank an alle, ihr habt mich aufgefangen in dieser schwierigen Situation!

x 2 #32


Abendschein
Zitat von Mine123:
Guten Morgen zusammen, ich schildere kurz meine Situation. Ich bin verheiratet und wir haben 2 kleinere Kinder. Das Verhältnis zu meinen Schwiegereltern war bisher schwierig, habe immer versucht zu gefallen, aber immer wieder Erniedrigungen erfahren. Seitdem die Kinder da sind hat sich etwas verändert. Das was ich ...

Immer eine schwierige Situation. Kenne ich auch. Früher mit meiner Schwiegermutter. Aber mein Mann
stand dann auch immer zwischen den Stühlen. Heute würde ich wahrscheinlich vieles anders machen.


Das Du Deiner Schwiegermutter gesagt hast, das sie in ihrer Wohnung wegen den Kindern nicht mehr rauchen
darf, naja, der Knall ist ja nach hinten losgegangen. Aber in Deiner Wohnung kannst Du ihnen das verbieten
und wenn sie dann nicht mehr kommen, ist das ihre Sache.

Schade finde ich, das Dein Mann in der Hinsicht nicht zu Dir steht, es sind ja schließlich auch seine Kinder.

Ja, da bleibt wohl trotz guten Gemütes wohl der einzige Weg, fern zu bleiben. Schade und leider.

Ich hatte jetzt nicht weiter gelesen, hier. Aber es stimmt es wäre für alle besser, wenn ihr wieder
an einem Tisch sitzen könnt. Dazu viel Erfolg.

x 2 #33


M
Hallo zusammen,
aus dem Versprechen wurde nichts (plötzlich weiß man von nichts mehr und in so einem Alter kann er sie nicht mehr ändern). Wir stehen also wieder am Anfang. Ein besonderer Anlass steht an, unser Kind möchte seine Familie nicht dabei haben. Wen wundert es, so etwas wie telefonieren kann man scheinbar auch nicht mehr nur noch mit meinem Mann.
Mein Mann spielt die beleidigte Leberwurst und sagt unserem Kind, wenn es seine Familie nicht einlädt, kommt er auch nicht zu seiner Feier. Ich dachte ich höre nicht richtig. Ein Kind sollte doch immer sagen was es denkt und es merkt nun mal selbst, dass sich niemand meldet bzw. selbst bei Anwesenheit lieber geraucht und getrunken wird anstatt mit ihm zu spielen.
Aber ich habe meine Kontakte erweitert und mir Feedback zu dieser Thematik eingeholt und alle sind sich einig, dass es heutzutage doch einfach nicht zuviel verlangt ist in eine Ecke zu gehen zum Rauchen. Aber ich lerne dazu.
Ich bin echt am überlegen, ob ich auf dieses Theater noch länger Lust habe. Ständig diese Stimmungsschwankungen und diese Beleidigungen. Brauche ich nicht und habe ich auch nicht nötig.

Mama sitzt scheinbar auf so einem hohen Thron, dabei hat er selbst nun aufgehört zu rauchen. Auch ist es so eine Art Fremdschämen, wenn man schon am Frühstückstisch mit der Pulle B. sitzt und einem einreden will, dass das normal ist.
Danke fürs Zuhören, tat gerade gut, es einfach nieder zu schreiben.

#34


YellowFerrum
Ich habe nur den Eingangspost gelesen. Du bist eine erwachsene Frau, du bist Mutter. Dass du jünger bist, zählt nicht. Du wirst die Personen nicht ändern können, indem du mit ihnen sprichst, bittest und dich unterlegen fühlst durch ihr respektloses Verhalten. Mach das, was andere Frauen auch können. Trete stärker auf und teile administrativ, kurz und knapp mit, was Sache ist. Du hast zu bestimmen, denn du bist die Mutter, die für das Wohlergehen ihrer Kinder verantwortlich ist. Kein Flehen, kein freundliches Bitten mehr, denn deine Schwiegereltern begreifen nicht einmal übliche Selbstverständlichkeiten. Sowas hat man in den siebziger Jahren gemacht.

#35


K
Zitat von Mine123:
Mein Mann spielt die beleidigte Leberwurst und sagt unserem Kind, wenn es seine Familie nicht einlädt, kommt er auch nicht zu seiner Feier. Ich dachte ich höre nicht richtig.

Ich täte auch glauben, nicht richtig zu hören. Das ist natürlich dem Kind gegenüber unfair und vom Vater dürfte man erwarten, dass er soweit aufs Kind eingehen könnte, für dass er seine Gefühle regulieren und zurück stellen könnte, wenn es um kleine Kinder geht.

Das Kind will seinen Vater dabei haben, weil es seinen Vater liebt und ihm zeigen will was es kann. Da sollte der Erwachsene über seinen Emotionen stehen und es fürs Kind tun.

Wenn dein Mann nicht kommt, dann sei nicht enttäuscht und akzeptiere das so wie es ist. Versuche es gegenüber dem Kind abzumildern und nicht aufzubauschen. Stärke dein Kind im Selbstwert!

Geht es um eine Aufführung? Vielleicht kann es diese Aufführung zu Hause dem Papa vorführen? Dann kann das Kind ihm trotzdem zeigen, was es gelernt hat.

#36


Elisabeth71
Wie ist der Kontakt zu deiner Herkunftsfamilie ? Du hast ja offenbar unproblematische Eltern
Dass deine Schwiegermutter früher bei dir über ihren Sohn schimpfte , war kein gutes Zeichen.Sie braucht offenbar ihre Prügelknaben.

#37


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