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22

S

sarah2
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Eigentlich würde ich sagen, dass es mir inzwischen richtig gut geht was Selbstakzeptanz, Unsicherheit etc. angeht.
Leider merke ich eben, dass ich in einer Sackgasse stecke.
Die Zeitfenster für etwas aufbauen ( egal in welchem Bereich) sind längst abgelaufen.
Ja theoretisch ist vieles möglich.
In der Realität sieht es dann anders aus.
Geht es jemandem ähnlich?
Wie geht ihr damit um?
Wie gesagt nur Selbstakzeptanz auf sich selbst beziehen reicht nicht.
Es betrifft quasi alle Lebensbereiche.
Was hilft gegen die Unruhe.
Entspannung und so hilft leider nicht.
Medikamente möchte ich nicht nehmen.

30.07.2026 #1


51 Antworten ↓
Soulmate_2026

Soulmate_2026
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@sarah2
Guten Morgen, Sarah,
dann schaffe dir „deine Welt”. Du bist nicht allein dabei. Weißt du, das hier sind alles nur „Denkanstöße” und keine Leitfäden. Menschen, die dich psychisch und emotional unterstützen, schenken dir jedoch jeden Tag neue Lebensenergie und Motivation. Ihre Gegenwart erinnert dich daran, dass du wertvoll bist und dass du Herausforderungen nicht allein meistern musst. Sie bieten einen sicheren Hafen bei Stress und spiegeln deine Stärken und Erfolge wider. Denn geteilte Sorgen fühlen sich sofort leichter an. Ihr Glaube an dich spornt dich zu Höchstleistungen an. Denk daher morgens als Erstes an diese Menschen. Sende ihnen eine kurze Nachricht voller Wertschätzung. Rufe dir in schweren Momenten ihre aufmunternden Worte ins Gedächtnis und erlaube dir, dass es auch gut werden darf. Der erste Schritt in Richtung Veränderung ist natürlich wichtig. Mach ihn! Dein Leben. Deine Möglichkeiten. Wie möchtest du dich fühlen? Möchtest du dich leichter, freier und glücklicher fühlen? Was bedeutet das konkret für dich? Was hat dich bisher daran gehindert? Ich denke, dass unsere Aufmerksamkeit, unser Fokus und unsere Gedanken sehr mächtig sind und dass wir sie beeinflussen können. Aber wir müssen es auch zulassen. Nichts passiert von allein. Du schaffst das! Hab Mut und vertraue dir selbst, denn du bist stärker als deine Zweifel. Atme tief durch und gehe den nächsten Schritt. Hab einen wundervollen Tag! 🌞

Heute 08:21 • x 1 #33


Zum Beitrag im Thema ↓

A


In einer Sackgasse feststecken

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bory

bory
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@sarah2 Ich finde es immer wieder toll von anderen zu lesen, wie es ihnen ergeht, sich selber zu reflektieren. Das Gefühl der Sackgasse kennt bestimmt jeder. Ein schönes Bild. Aber leider eine Affirmation. Die Vorstellung ist: ich komme nicht weiter. Überhaupt nicht. Hoffnungslos. Ich mag Bilder. Sackgasse... Du bist mit dem Auto in die Sackgasse gefahren? Parke und geh zu Fuß weiter, da ist immer ein Weg. Wie weit ist das Ziel weg? Oder Du siehst nur die Einfahrt nicht. Bilder sind mächtig, sie bestimmen unser Denken, ist meine Vorstellung. Also soviel zur Sackgasse.

Ich habe mir nach meiner OP so viel vorgenommen. Und natürlich warteten da viele Aufgaben. Eine Menge Zeitfenster. Die ich aber auch selber bestimmt habe. Selbst das Zeitfenster für die Steuererklärung ist flexible. Dann zahle ich halt Verzug, wenn gerade anderes wichtiger ist.

Selbstakzeptanz heißt ja nicht alles gut zu finden, sondern das hier und jetzt zu akzeptieren. Alles ist Möglich? Du kannst eine Menge tun, wenn Du akzeptierst wo du stehst und Dir realistische schritte vornimmst.

Medikamente habe ich nie genommen, aber von anderen Menschen hilfe angenommen, Therapie gemacht und an mir selber gearbeitet.

Entspannung hilft nicht? Ich muss über mich selber lachen. Ich mache seit 40 Jahren Tai Chi, unterrichte und konnte in meine Tiefzeit mich nicht selber entspannen oder beruhigen. Tai Chi funktionierte für mich überhaupt nicht.

Ich mußte andere Dinge finden mich zu entspannen.

Sei ermuntert und Danke.

Gestern 08:37 • x 1 #4


Zum Beitrag im Thema ↓


Windy
Zitat von sarah2:
Entspannung und so hilft leider nicht.
Medikamente möchte ich nicht nehmen.

Dann mußt du die Unruhe aushalten, wenn das eine nicht funktioniert und du das andere nicht versuchen willst. Es gibt da keinen Mittelweg.

x 1 #2


Soulmate_2026
@sarah2
Hey, guten Morgen. Ich verstehe deine Gedanken sehr gut: Die Psyche fühlt sich in Krisen oft wie eine unendliche Sackgasse an, doch seelische Prozesse verändern sich ständig. Es gibt immer kleine Wendepunkte, Momente der Klarheit oder neue Zeitfenster, in denen sich festgefahrene Muster lockern und Schritte aus der Belastung heraus möglich werden. Du schaffst das, ganz bestimmt 🌟 Hab' einen tollen Tag!

#3


bory
@sarah2 Ich finde es immer wieder toll von anderen zu lesen, wie es ihnen ergeht, sich selber zu reflektieren. Das Gefühl der Sackgasse kennt bestimmt jeder. Ein schönes Bild. Aber leider eine Affirmation. Die Vorstellung ist: ich komme nicht weiter. Überhaupt nicht. Hoffnungslos. Ich mag Bilder. Sackgasse... Du bist mit dem Auto in die Sackgasse gefahren? Parke und geh zu Fuß weiter, da ist immer ein Weg. Wie weit ist das Ziel weg? Oder Du siehst nur die Einfahrt nicht. Bilder sind mächtig, sie bestimmen unser Denken, ist meine Vorstellung. Also soviel zur Sackgasse.

Ich habe mir nach meiner OP so viel vorgenommen. Und natürlich warteten da viele Aufgaben. Eine Menge Zeitfenster. Die ich aber auch selber bestimmt habe. Selbst das Zeitfenster für die Steuererklärung ist flexible. Dann zahle ich halt Verzug, wenn gerade anderes wichtiger ist.

Selbstakzeptanz heißt ja nicht alles gut zu finden, sondern das hier und jetzt zu akzeptieren. Alles ist Möglich? Du kannst eine Menge tun, wenn Du akzeptierst wo du stehst und Dir realistische schritte vornimmst.

Medikamente habe ich nie genommen, aber von anderen Menschen hilfe angenommen, Therapie gemacht und an mir selber gearbeitet.

Entspannung hilft nicht? Ich muss über mich selber lachen. Ich mache seit 40 Jahren Tai Chi, unterrichte und konnte in meine Tiefzeit mich nicht selber entspannen oder beruhigen. Tai Chi funktionierte für mich überhaupt nicht.

Ich mußte andere Dinge finden mich zu entspannen.

Sei ermuntert und Danke.

x 1 #4


S
Ja Therapie mache ich ja auch.
Hilft mir auch sehr viel.
Nur die Sackgasse wird dadurch nicht weniger ( eher mehr).

#5


Soulmate_2026
@sarah2
Hey, und das ist gar nicht so ungewöhnlich! Wenn eine Therapie das Gefühl verstärkt, in einer Sackgasse zu stecken, dann liegt das meist an schmerzhaften, aber ehrlichen Einsichten, unpassenden Methoden oder einer gestörten Beziehung zum Behandler. Dieses Phänomen zeigt sich in aufgerissenen alten Wunden, für die es keine sofortige Lösung gibt, oder in Stagnation. Das Aufdecken verdrängter Themen lässt Probleme zunächst größer und bedrohlicher wirken, bevor sie verarbeitet werden können. Zwar wird analysiert, wie tief das Problem sitzt, es fehlen aber konkrete Schritte für den Alltag. Diese können aber nur außerhalb von Therapien stattfinden. Denn das ist das Leben. Und das Leben findet draußen statt.
Dir einen wundervollen Tag 🌞

#6


User_0815_4711
Zitat von sarah2:
Nur die Sackgasse wird dadurch nicht weniger

Obwohl ich seit Jahrzehnten chronisch depressiv bin, kenne ich diese Sackgasse gar nicht. Irgendwie geht es immer weiter, einen Tag, dann den nächsten Tag, den nächsten. Manchmal muss ich "vordenken", wegen anpflanzen im Garten und so. Oder was koche ich wann, wenn der Garten gerade viel hergibt. Ansonsten lebe ich einen Tag nach dem nächsten. Aber du bist auch noch viel jünger als ich.

Ist die Sackgasse ein anderes Wort für Überforderung? So gings mir heuer mal im Jänner, als meinte Mutter einen Schritt hinunter machte. Das wusste ich momentan nicht, wie ich damit umgehen könnte. Das hat sich aber bald wieder gelegt, denn was getan werden muss, muss sowieso getan werden.

Oder meinst du mit Sackgasse etwas anderes?

x 2 #7


P
Ich kenne keine Sackgassen und kein zu spät. Veränderungen Verbesserung, Wachstum ist bis zum letzten Atemzug möglich.
Und halte diese Einstellung für wesentlich im Leben.
Jemand der sich dem Sackgassengefühl hingibt, an "zu spät" glaubt, der sieht keinen Sinn im losgehen, in den ersten Schritt tun, wird dafür keine Energie mobilisieren und bleibt ergo wo er bzw sie ist.

#8


User_0815_4711
Zitat von Pauline333:
Jemand der sich dem Sackgassengefühl hingibt, an "zu spät" glaubt, der sieht keinen Sinn im losgehen, in den ersten Schritt tun, wird dafür keine Energie mobilisieren und bleibt ergo wo er bzw sie ist.

Interessant, dein Leitspruch ist das genaue Gegenteil meiner Lebenseinstellung: "Schauen, was kommt."

Dennoch habe ich das Sackgassengefühl nicht - es ergibt sich immer etwas. Und das schöne daran ist, niemand weiß genau, was das sein könnte.

Erst vor zwei Monaten hatte ich so ein Erlebnis, das sich bis heute hinzieht. Niemals hätte ich damit gerechnet. Aber ich musste auch den ersten Schritt machen und mich umschauen. Die Überraschung war groß, was ich dabei entdeckt habe. Das versorgt mich bis heute und wahrscheinlich noch länger.

Also in dem Sinne, Bewegung, ja, auf den Weg machen, auf dem Weg bleiben (können auch viele gleichzeitig sein), auch ohne Ziel. Niemand weiß, was, wer einem unterwegs begegnet.

Sorry, wenn ich hier meine Gedanken niederlege und das Thema damit "gekapert" habe.

x 2 #9


Windy
Für manche Dinge gibt es auch keine Lösung, da kann man nur versuchen irgendwie damit zurechtzukommen.

x 1 #10


User_0815_4711
Zitat von Windy:
Für manche Dinge gibt es auch keine Lösung, da kann man nur versuchen irgendwie damit zurechtzukommen.

Akzeptanz.
Aber ab wann akzeptiert man? Immer diese blöden Fragen...
So, ab ans Gemüse!

#11


S
Ja die Schritte für den Alltag fehlen.
Weil es aber auch schwer ist sie zu finden.
Vor allem wenn man dann z.b auch noch Probleme mit ständigem Plaudern und ähnlichem hat was einem z.b bei einem Ehrenamt erwartet. Man kann es einfach nicht ( und damit meine ich keine Angst).

#12


Soulmate_2026
@sarah2
Hey Sarah,
Zuhören ist für die seelische Gesundheit genauso wichtig wie das Sprechen, denn es schafft Verbindung, gibt Sicherheit und bringt innere Entlastung. Wer echtes, ungeteiltes Zuhören erfährt, fühlt sich mit seinen Sorgen und Ängsten angenommen. Das beruhigt das Nervensystem. Wenn man seine Gefühle und Gedanken klar ausspricht und ein verständnisvolles Gegenüber hat, wird der Druck von der Seele genommen. Es geht darum, die Welt kurz mit den Augen des anderen zu sehen, statt nur auf die eigene Antwort zu warten. All das erfordert Geduld und Vertrauen. Beides wünsche ich dir 🍀

x 3 #13


S
Für mich fühlt es sich auch so an als ob alles gelaufen ist. So negativ sich das auch anhört. Aber irgendwie kann ich nicht sehr positiv denken. Weil es für vieles eben doch keien Lösung gibt.

#14


Soulmate_2026
@sarah2

Hi Sarah 🙂
der bewusste Austausch mit anderen Menschen entlastet die Psyche, durchbricht starre Gedankenmuster und eröffnet neue Perspektiven. Wenn wir über innere Belastungen sprechen, verliert das Unbekannte seinen Schrecken, und es entstehen handhabbare Lösungswege für Veränderungsprozesse. Andere Perspektiven zeigen Optionen auf, die einem im Tunnelblick verborgen bleiben. Man muss es aber zulassen ... Und ja, ganz ehrlich, bei den meisten scheitert es tatsächlich genau daran.
Dir einen wundervollen Abend 👋

x 2 #15


S
als ob man alles nur noch absitzt.
Kennt jemand dieses Gefühl.

#16


User_0815_4711
Zitat von sarah2:
Kennt jemand dieses Gefühl.

Teilweise, aber nicht für lange.
Bitte erzählt mal das eine oder andere Detail.

#17

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S
Einfach dieses Gefühl, dass man das Leben nur noch absitzt.

x 2 #18


User_0815_4711
Zitat von sarah2:
Einfach dieses Gefühl, dass man das Leben nur noch absitzt.

Klingt nach Gefängnis.

#19


Soulmate_2026
@sarah2

... ich schon wieder 🙄 Aber hey, you can't start a fire without a spark 😉 Das Gefühl, alles nur noch „abzusitzen“ oder mechanisch zu funktionieren, ist ein starkes Alarmsignal für eine tiefe psychische Erschöpfung. Oft geht damit Dissoziation, emotionale Taubheit oder ein Burnout einher. Bei mir war es ein Burnout. Der Körper und die Psyche schalten dann in einen Schutz- oder Notmodus, weil der Alltag oder Belastungen als zu viel empfunden werden. Man nimmt am Leben teil, ist innerlich aber wie entfremdet oder leer. Umso wichtiger sind positive Kontakte, die einen „mitreißen“, wenn man es allein gerade nicht schafft 🙂

x 1 #20


A


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