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Zitat von Maro:
Ja, glaube ich, wobei ich das Wort Karma vorziehen würde, denn schließlich bestimmt jeder sein Schicksal selbst, wir können uns nur nicht an die unzähligen Vorexistenzen erinnern und glauben deshalb dies und jenes sei Zufall oder Willkür einer höheren Macht. Aber beide Annahmen sind gleichermaßen falsch. Jeder hat sein Schicksal selbst in der Hand, aber zwischen Ursache und Wirkung liegen von Fall zu Fall sehr unterschiedliche Zeiträume.


Aber nur zum Teil,denn Alles kann man selbst nicht lenken,so wie man das will....

26.06.2014 20:43 • #41


Genau, und weil jeder sein Schicksal selbst in der Hand hat, gibt es Kinder, die in missbräuchliche Familien reingeboren werden, Kinder, die in Satanskulten aufwachsen und die für Sex an erwachsene Leute verschachert werden, deshalb gibt es Kinderpr0nographie und natürlich kann das Kleinkind das alles abwenden, denn es hat sein Schicksal ja selber in der Hand, yeppyepp...


(-___________-)\


Apropos Trostkind:
Man mag es nicht für möglich halten, aber es gibt tatsächlich Eltern, ein Kind verlieren und dann wirklich nur ein nächstes zeugen um sich zu trösten. Genauso gibt es Eltern, die ein zweites und drittes Kind zeugen, weil ihnen das erste nicht mehr gefällt und die einem dann später offen ins Gesicht sagen "Du warst nur der gescheiterte erste Versuch".

Woher ich das weiss? Ich bin so ein Kind.

27.06.2014 16:39 • #42



Glaubt ihr an Schicksal?

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Deine Worte klingen zwar hart,aber du hast ja recht damit....
aber du scheinst unter deiner Situation sehr zu leiden!

27.06.2014 17:10 • #43


Dubist
Zitat von TotalerKrieg:
Genau, und weil jeder sein Schicksal selbst in der Hand hat, gibt es Kinder, die in missbräuchliche Familien reingeboren werden, Kinder, die in Satanskulten aufwachsen und die für Sex an erwachsene Leute verschachert werden, deshalb gibt es Kinderpr0nographie und natürlich kann das Kleinkind das alles abwenden, denn es hat sein Schicksal ja selber in der Hand, yeppyepp.

Nein, nicht deshalb, sondern, weil es menschen gibt die sich selbst für das Böse entschieden haben. Man kann sich für das Gute oder das Böse selbst entscheiden. Egal wo man herkommt, egal wie man aussieht, egal wie die Kindheit war, man hat diese Entscheidungsfreiheit.


Apropos Trostkind:
Man mag es nicht für möglich halten, aber es gibt tatsächlich Eltern, ein Kind verlieren und dann wirklich nur ein nächstes zeugen um sich zu trösten. Genauso gibt es Eltern, die ein zweites und drittes Kind zeugen, weil ihnen das erste nicht mehr gefällt und die einem dann später offen ins Gesicht sagen "Du warst nur der gescheiterte erste Versuch".

Woher ich das weiss? Ich bin so ein Kind.


bist du jetzt ein Trostkind, oder ein Kind wo nicht gut genug war, nicht schön genug, was weiß ich?
Also sagen wir mal so lieber totaler Krieg, wenn Eltern ein Kind verlieren, dann ist das ein ganz schrecklicher Verlust, es ist wie soll ich sagen an Leid sicher kaum zu überbieten und für die ganze Familie ein schweres Trauma.
Ich kann das schon verstehen, das Eltern sich dann nochmal ein Kind wünschen.
Sich durch ein Kind trösten ist dann vielleicht der falsche Ausdruck.
ich seh darin eher was posetives, neues Leben zulassen, neue Hoffnung, neues Leben beginnen, neues Leben wieder zulassen.
Was gibt, gäbe es besseres nach so einem schrecklichen Verlust.
vielleicht kann das auch nur eine Mutter verstehen, die ihre Kinder jedes einzelne gewollt hat und ihre Kinder liebt.



Zu dem anderen Text.
Wie du warst nur der erste gescheiterte Versuch.
Es hört sich hart an, aber ich höre da auch eine Verletztheit bei den Eltern heraus.
Das sie es sich anders gewünscht haben.
Wenn Eltern nicht besonders reif sind in ihren Seelen.
Können sie nicht begreifen, das sie genau durch ein andersartiges Kind wo vieles nicht so passt, geschliffen werden könnten.
Sehr viel lernen können, indem sie so ein Kind annehmen wie es ist und respektieren.
Das fällt auch ehrlich gesagt kaum einer Mutter oder einem Vater leicht.
Denn es schmerzt mitunter, wenn man sich selbst vielleicht nicht so in seinem Kind entdecken kann oder man hat selber Wunden, Narbben und das sind dann Erinnerungen daran.
Mußt jetzt nicht alles auf dich beziehen.
Deine eltern sind selber verwundete kinder, auch wenn das keine entschuldigung dessen darstellt wie sie da mit dir umgegangen sind.



totaler krieg.
warst oder bist du denn ein ungeliebtes Kind gewesen?
dann möchte ich dir sagen, es gibt auch für dein zerbrochenes Herz heilung, ja auch linderung, Trost und Zuversicht.


du mußt nicht bei der Vergangenheit stehen bleiben.

27.06.2014 22:12 • #44


Dubist
Wer sagt, karma ist schuld, wenn jemand missbraucht wurde als kind, der hat sie nicht alle.
Denn dann wird aus dem Opfer Täter gemacht und aus täter wahlund handlungsfreie menschen.
Es ist ein Skandal wenn sowas passiert und an Abscheulichkeit nicht zu überbieten.
doch jeder Mensch kann wählen, will er das Gute oder das Böse.
wenn er krank ist, muß er sich behandeln lassen.
und jeder Mensch hat die Freiheit egal wie und wo er grossgeworden ist.
Das Gute zu tun.

27.06.2014 22:15 • #45


Hey,

jeder hat sein Schicksal in der Hand! Es gibt kein richtiges Schicksal, da wir das Leben selbst in der Hand haben.

Wir können alles selbst ändern im Leben und deshalb gibt es auch Schicksal.

30.06.2014 14:50 • #46


Zitat von Pizzalimo:
Hey,

jeder hat sein Schicksal in der Hand! Es gibt kein richtiges Schicksal, da wir das Leben selbst in der Hand haben.

Wir können alles selbst ändern im Leben und deshalb gibt es auch Schicksal.


@Pizzalimo , was denn jetzt ?
In deindem ersten Satz gibt es kein Schicksal ,
im 2. dann doch ?
Wie jetzt ?

30.06.2014 15:33 • #47


Schicksal im Sinne von "festgelegte Bahn in die ich mich ergeben muss"?

Nein, an sowas glaub ich nicht. Ich will auch an so etwas nicht glauben, das wär doch echt zu doof. Damit nehm ich mir Freiheiten und übergebe meine Eigenverantwortung für mein Wohlergehen an eine höhere Macht an der ich nichts ändern kann.

Schicksal im Sinne von "durch Gene und kindliche Umwelt vermittelte Prädispositionen, die mich zwingen so zu werden wie ich sein werde"?

Jein.

Durch die Umwelt? Das sind sicherlich Risikofaktoren, doch sie sind nicht bestimmend. Ich bin bestimmend, ich als Person entscheide über meine Zukunft. Auch sexueller Missbrauch liegt, wenn er denn mal passiert ist, in der Vergangenheit. Das Stigmata ist später selbstauferlegt. Das mag alles ganz brutal klingen, aber dafür gibt es zum Beispiel sowas wie Therapie, was der Person das deutlich machen möchte.
Auch missbrauchte Personen können gesunde Beziehungen führen, können vergessen, können verarbeiten. Es liegt aber an ihnen ob sie das wollen oder nicht (Ja, da steht "wollen" und nicht "können".), und das hat nichts mit Schicksal zu tun.

Durch die Gene? Ganz klares Ja. Wir haben das Schicksal, Menschen zu sein, und wir werden Menschen sein bis wir sterben. Das ist etwas was niemand ändern kann, wie sehr er sich auch anstrengt. Das bringt unterschiedliche Dinge mit sich, einerseits Risikofaktoren (das Risiko in einer ungesunden Umwelt zu leben und deshalb risikoreich aufzuwachsen. Das lässt sich aber verändern durch Willen), andererseits unveränderliche "Schicksalsfaktoren" (Wir haben nur zwei Arme, unser Gehirn hat eine gewisse kapazitäre Begrenzung, ich zähle hierzu auch Behinderungen, weil sie grundsätzlich die Kapazitäten einer Person einschränken).

In meiner Welt schränkt sich jeder, der nicht gerade versucht seine obgengenannten "Schicksalsfaktoren" zu durchbrechen, sich selbst in einem gewissen Maße ein wenn er sagt er könne etwas nicht tun, weil blabla.

Schlussendlich werden sogar die "Schicksalsfaktoren" durch technologische Entwicklungen immer mehr aufgeweicht. Wir können fliegen, wir können unmengen an Daten speichern (Bücher, Computer), wir können besser sehen, wir können ganze Hüftgelenke ersetzen. Das waren früher "Schicksalsfaktoren".

30.06.2014 15:36 • #48


Ich meinte kein Schicksal. Habe da das " kein" vergessen!
Das war ein Fehler meinerseits. Darauf hatte ich nicht geachtet.
Also: es gibt kein Schicksal, jeder hat sein Leben selbst in der Hand!

Für das Aufmerksam machen, dieses Fehlers, danke ich dir natürlich!

30.06.2014 15:39 • #49


Ich glaube in jedem Fall dass es Schicksal gibt. Dinge die ohne unser Zutun ihren Lauf nehmen und an denen wir nichts ändern können. Dinge die so für uns vorgesehen sind, sonst würden sie nicht so geschehen wie zb.die Familie in die man geboren wird. Da hat man nicht den gerinsten Einfluss darauf.

Oder Personen die man kennenlernt. Nicht Jeden möchte man kennenlernen, kann es aber nicht immer vermeiden. Und bei anderen Personen, für die man dankbar ist dass man sie kennengelernt hat, ist es oft auch nicht vorher beabsichtigt.

Aber nicht alles im Leben ist Schicksal. Vieles hat man selbst in der Hand und kann somit auch das Schicksal(bereits geschehene) im Nachhinein durch eigenes Verhalten und Taten beeinflussen.

Das Leben ist ein Zusammenspiel von Beidem.

30.06.2014 19:06 • #50


Sarotti

Oft sind es scheinbar kleine Ereignisse, die unseren weiteren Lebensweg ändern.

30.06.2014 19:10 • #51


Dubist
Zufälle sind das was uns von Gott zufällt sagte mal jemand!

14.07.2014 06:44 • #52


Zitat von Dubist:
Zufälle sind das was uns von Gott zufällt sagte mal jemand!



Zitat von Dubist:
Wer sagt, karma ist schuld, wenn jemand missbraucht wurde als kind, der hat sie nicht alle.
Denn dann wird aus dem Opfer Täter gemacht und aus täter wahlund handlungsfreie menschen.
Es ist ein Skandal wenn sowas passiert und an Abscheulichkeit nicht zu überbieten.
doch jeder Mensch kann wählen, will er das Gute oder das Böse.
wenn er krank ist, muß er sich behandeln lassen.
und jeder Mensch hat die Freiheit egal wie und wo er grossgeworden ist.
Das Gute zu tun.


Magst du vielleicht mal erklären wie diese Aussagen konform gehen? Auf mich machen Sie doch einen sehr widersprüchlichen Eindruck.

14.07.2014 09:37 • #53


Dubist
Da wir Gott in seiner Größe nicht fassen können, werden wir kleine Menschen auch nicht begreifen, das Gott tatsächlich alles schon im vorraus weiß, wußte!

15.07.2014 12:25 • #54


Zitat von nicowersonst:
Zitat von Dubist:
Zufälle sind das was uns von Gott zufällt sagte mal jemand!



Zitat von Dubist:
Wer sagt, karma ist schuld, wenn jemand missbraucht wurde als kind, der hat sie nicht alle.
Denn dann wird aus dem Opfer Täter gemacht und aus täter wahlund handlungsfreie menschen.
Es ist ein Skandal wenn sowas passiert und an Abscheulichkeit nicht zu überbieten.
doch jeder Mensch kann wählen, will er das Gute oder das Böse.
wenn er krank ist, muß er sich behandeln lassen.
und jeder Mensch hat die Freiheit egal wie und wo er grossgeworden ist.
Das Gute zu tun.


Magst du vielleicht mal erklären wie diese Aussagen konform gehen? Auf mich machen Sie doch einen sehr widersprüchlichen Eindruck.
Zitat von Dubist:
Da wir Gott in seiner Größe nicht fassen können, werden wir kleine Menschen auch nicht begreifen, das Gott tatsächlich alles schon im vorraus weiß, wußte!



Muss ich dass dann so verstehen, dass Gott weiß wer, in dem von die beschriebenen Fall, weiß wer Täter oder Opfer wird und zulässt, dass Kinder jahrelang schrecklich missbraucht werden oder gar getötet. Und wie dies alles einfach akzeptieren sollen weil " er" ja so groß ist? Na ich weiß nicht hast du das mal versucht einer Mutter zu erklären, dass Gott schon so seinen Plan haben wird nachdem sie erfahren hat dass ihr Kind jahrelang grausamste Quälen erleiden musste? Hat es sie getröstet, dass dies alles zu Gottes Plan gehört und schon seinen Sinn haben wird?

17.07.2014 06:23 • x 1 #55


Dubist
Eines weiß ich, Gott kann sogar das schicksal ändern.
Den Ratschluss ändern.
Da kein Ding unmöglich bei ihm.
Das ist ja beruhigend zu wissen....

17.07.2014 09:45 • #56



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