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lenosch92

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Hey ihr lieben,
Ich weiß gar nicht ob es der richtige Themenbereich ist. Mein Sohn 2 Jahre alt hatte am Wochenende einen fieberkrampf. Ich weiß nicht wohin mit meinen Sorgen und Ängsten. Ich habe keine Ahnung wie ich damit umgehen soll. Die Ärzte sagen zwar es ist nichts schlimmes und passiert halt mal, aber in dem Moment hab ich gedacht er stirbt und ich weiß das ich das auch beim nächsten anfall (falls es einen geben sollte, was ich natürlich nicht hoffe) denken werde. Ich leider dazu an panikattacken und hypochondrie was das alles nicht besser macht. Mir ist es quasi gar nicht möglich rational zu denken oder zu handeln. Ich hab einfach so Angst! Bin nur noch dran die Stirn zu fühlen. Am liebsten würde ich im Krankenhaus einziehen

Hat jemand vielleicht auch die Erfahrung gemacht? Wie seit ihr mit der Angst umgegangen? Ich weiß auch das ich es nicht ändern kann, aber ich find auch keinen Ausweg aus der Angst.

Danke fürs Lesen.
Lieben Gruß
Lena

03.09.2019 18:58 • 04.09.2019 #1


4 Antworten ↓


Polly85


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Hallo Lena,

Ich kann sehr gut nachempfinden wie du dich fühlst.
Meine Tochter hatte ebenfalls einen Fieberkrampf. Sie war damals 8 Monate alt und ich habe wirklich gedacht sie stirbt in meinen Armen....unsagbar schrecklich.
Im Krankenhaus wurden wir auch beruhigt und sehr gut darüber aufgeklärt. Das hat mir geholfen.Zudem haben wir ein Notfall Medikament mit nach Hause bekommen.
Jeder Infekt der mit Fieber einherging bereitetete mir wahnsinnige Angst. Meine Tochter sollte schon bei einer Temperatur von 38,5 Grad fiebersenkenede Mittel bekommen.
Es kam zum Glück nie wieder ein Krampf.
Unser Kinderarzt meinte auch dass die Wahrscheinlichkeit mit dem Alter des Kindes immer weiter sinkt und normalerweise der spuck mit 3 Jahren vorbei ist.
Versuch dich nicht verrückt zu machen
Liebe Grüße

03.09.2019 19:58 • x 2 #2


blue1979


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Ich habe mich fast 5 jahre damit beschäftigt und habe extrem viel Lebensqualität verloren. Also ich war vorgestern in der Epileptologie und hatte ein längeres Gespräch mit dem Oberarzt: einfache FK haben keine Spätfolgen und wenn es sich oft wiederholt, dann weiter Diagnostik.
Bei uns ist es ein Extremfall, daher auch die Betreuung in der Uniklinik.
Nun mit 7 Jahren ist das Alter für FK auch vorbei und wir können ab sofort die Notfallmedis entsorgen und das Thema ist erledigt =)

1) ich gebe auch ab 38,5 Medis und versuche schnell die Ursache zu finden (Scharlach =) Antibiotika auch nachts )
2) Grippeschutzimpfung ein Muss für ihn, da der letzte Anfall durch eine Influenza bedingt war
3) keine kranken Besucherkinder (die Fieber hatten und noch nicht gesund sind)
4) Notfallmedi
5)wir haben jahrelang nur Urlaub in kliniknähe gemacht, da wir komplizierte FKs haben

Wurde nach dem ersten Anfall eine Diagnostik gemacht wie EEG? Reine Sicherheit...damit du dich absicherst, würde ich das machen.
Ich selber habe dann eine Therapie gemacht aber da ging es nicht nur um FK, eher allgemein über Ängste. Doch ich habe davon natürlich auch profitiert.
Und immer wenn mein SOhn krank war, durfte er bei uns im Bett schlafen, damit wir einen möglichen FK nicht übersehen. Wir haben über BAbyfon nachgedacht. Da er keine einfachen FKs hatte, habe ich das nicht auf die leichte Schulter genommen. Rückblickend habe ich viel Lebensqualität verloren, doch auch diese Phase hat mich gestärkt.

04.09.2019 07:17 • #3


lenosch92


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Zitat von blue1979:
Ich habe mich fast 5 jahre damit beschäftigt und habe extrem viel Lebensqualität verloren. Also ich war vorgestern in der Epileptologie und hatte ein längeres Gespräch mit dem Oberarzt: einfache FK haben keine Spätfolgen und wenn es sich oft wiederholt, dann weiter Diagnostik. Bei uns ist es ein Extremfall, daher auch die Betreuung in der Uniklinik.Nun mit 7 Jahren ist das Alter für FK auch vorbei und wir können ab sofort die Notfallmedis entsorgen und das Thema ist erledigt =)1) ich gebe auch ab 38,5 Medis und versuche schnell die Ursache zu finden (Scharlach =) Antibiotika ...


Also da war ich tatsächlich etwas enttäuscht von der Klinik, die haben überhaupt nichts gemacht. Nur die Vitalwerte überwacht, Fieber gemessen und Urin untersucht. Kein eeg nichts.
Allerdings muss ich dazu sagen als der kleine 3 und 6 Monate alt war hatte er schon mal "Anfälle" das waren allerdings keine im Zusammenhang mit Fieber. Bis heute weiß niemand was es war. Da wurden zig eeg's geschrieben und sogar ein MRT vom Kopf gemacht.

Ja genau das sollen wir auch machen ab 38,5 Fiebersaft geben.

Das tut mir echt leid das ihr es so krass erwischt habt damit, ich hoffe das es bei uns nur ein Ausrutscher war. Wann fing das bei euch denn an mit den Krämpfen?

Und ganz lieben Dank für eure Antworten!
LG
Lena

04.09.2019 08:32 • #4


blue1979


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Hi mit 15 Monaten (dreitagefieber). Er hatte zwischen 40-41 Fieber , das verträgt sein Gehirn nicht.

Hm beim nächsten Anfall würd ich auf ein eeg bestehen , einfach wegen den Anfällen früher. Das eeg kannst du auch ambulant machen lassen bei einem Neurologen.


Hast du ein notfallmedikament bekommen ? Danach würd ich das ganze erstmal ruhen lassen und natürlich die grippewelle im Winter im Auge behalten.

04.09.2019 09:53 • #5




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