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LunaW92
Mitglied

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Ich habe in meiner traumatischen Kindheit gelernt ,
egal wie sehr man sich anstrengt,es bringt nichts .Ich mache keine Fehler ,ich bin ein Fehler und ich kriege nichts hin .Durch diese Annahme habe ich nun Schwierigkeiten im erwachsenenleben. Ich habe immer das Gefühl, ich kriege nichts hin.wenn was zu anstrengend ist,geb ich direkt auf .und das fängt schon beim Haushalt an .ich kann kaum zwei sachen im Haushalt machen ,dann bin ich erschöpft und müde und denke mir so "ja das mache ich morgen das ist mir nun zu viel ".mein mann ist das komplette Gegenteil von mir .er geht 9h arbeiten und kommt heim und macht direkt im Garten weiter .er ist gerade unermüdlich dabei,den Garten für unseren Sohn schön zu machen (großer Sandkasten, spielecke usw)und er buddelt und gräbt dem ganzen Garten um .und ich?ich bin müde vom staubsaugen .das belastet mich so sehr .Wie kann ich diese falschen annahmen umändern ? Wie kann ich lernen ,dass man über seine Grenzen gehen muss um sie zu brechen ?Meine Grenzen sind leider sehr schnell erreicht und ich weis ,ich kann mehr schaffen:( ich will mehr schaffen .

08.04.2026 #1


6 Antworten ↓

G
Hallo Luna,
Traust du dir nichts zu oder hemmt dich vielleicht eine Depression in deinem Tun?
Generell antriebslos und schnell erschöpft?
Wie ist sonst so deine Stimmung, eher betrübt und lustlos oder interessenlos?

#2


A


Falsche Annahme durch üble Kindheit

x 3


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@Gedeon nein depressiv bin ich nicht.ich liebe das Leben und freue mich über die kleinsten Dinge. Nur ich hab im Kopf eine Art Wand die mich hindert,über mich hinaus zu wachsen

x 1 #3


Simba1302
Also das was du da benennst, nennt man "negative Glaubenssätze" . Mithilfe von Psychotherapie kann man diese durchaus umstrukturieren und umlernen, und neue bilden . z.B. statt "ich kann das nicht" zu "ich schaffe das" . Das ist allerdings ein Prozess, der viel Zeit braucht und man braucht Geduld, dass läuft ja alles unbewusst ab.
Du hast was von traumatischer Kindheit geschrieben , ich vermute , dass dieses "Anstrengungsgefühl" damit im Zusammenhang stehen könnte. Bist du denn in Psychotherapie?

x 2 #4


L
@Simba1302 ich war viele jahre in Therapie, bin aber umgezogen und finde hier keinen Therapeuten. Was mir helfen würde wäre eine Erklärung, wieso ich überhaupt so bin. Möchte mich gerne verstehen lernen .ich hab früher immer Prügel bekommen wenn ich Bedürfnisse hatte ,wenn ich was wollte...oder wenn ich was gemacht habe worauf ich stolz war.mir wurde gezeigt,egal was ich tue ,es ist falsch.wieso aber ,nach so langer zeit ist das immer noch da ?es ist alles gut,ich hab alle Mittel mich zu entfalten und was tue ich? Ich heule rum wenn ich mal abwaschen muss während andere Häuser bauen oder Gärten umgraben

#5


Simba1302
@LunaW92
Ich denke, die Antwort liegt in deiner traumatischen Kindheit, leider. Das was du beschreibst, können typische, späte Reaktionen darauf sein. Dein Nervensystem ist durch deine Erlebnisse schnell dysreguliert. Das zieht viel Kraft und Energie, der Körper arbeitet auf Hochtouren . Das Situativ zu dieser Erschöpfung führt.
Trauma verschwinden nicht einfach, sie hinterlassen tiefe Spuren, auch körperlich im Nervensystem .
Ich spreche leider aus Erfahrung. Habe durch meine traumatische Kindheit eine PTBS. Ich bin auch schneller erschöpft und manchmal überfordern mich normale Alltagssachen, wie z.B. täglich kochen. Ich habe angefangen intensiv damit zu beschäftigen, und mich mit Traumafolgen auseinander zu setzen , und natürlich Therapie gemacht. Ich habe akzeptiert, dass es bei mir so ist. Menschen ohne Trauma, haben dieses Energiedefizit oder die situative Überforderung nicht , es ist auch schwer nachzuvollziehen.

x 1 #6


G
Dass du keine Lust auf Staubsaugen oder abwaschen hast, versteht man ja schon eher.
Wie ist denn bei Sachen, die dir Spaß machen?
Fängst du da auch gar nicht erst mit an, weil es ja doch nichts wird?

#7





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