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DerTom
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Hallo zusammen,

Ich möchte mich gerne kurz vorstellen, ich bin der Thomas und 37 Jahre alt.

Und zwar habe ich folgendes “Problem”.
Mit meiner Freundin möchte ich zusammen ziehen, SIE hat ein Eigenheim, das sie abzahlt.

Ihre Vorstellung ist es, dass sie weiterhin ihr Eigenheim abzahlt (ca. 900Euro im Monat) und ich die Nebenkosten trage. Also Essen, Strom, Wasser, Versicherung, Grundsteuer und so weiter, wären dann um die 600 Euro im Monat.
Nachdem sie schon zweimal geschieden ist und ein Kind hat, verstehe ich sie auch, wenn sie mich nicht ins Grundbuch eintragen möchte. Ich fühle mich aber doch etwas benachteiligt, wenn wir uns doch mal trennen sollten. Wenn die Beziehung für immer halten sollte, umso besser.

Falls wir uns irgendwann mal trennen sollten, dann stehe ich mit nichts da und sie hat ihr Eigenheim doch deutlich weiter abbezahlt.

Leider ist es für sie mehr oder weniger schon klar, dass wir es so machen. Von einem Notarbesuch habe ich noch nichts gesagt, wäre aber zwecks Beratung mein nächster Schritt. Kommt aber dann auch ein bisschen “drohend” von mir rüber, weil sie ja den Plan schon hat, wie wir es finanziell machen.

Meine Idee wäre es gewesen, wir machen mit den ganzen Kosten halbe halbe und im Falle einer Trennung bekomme ich einen Teil wieder zurück. Höhe wäre ja verhandelbar, möchte ja auch nicht kostenlos bei ihr wohnen, da verstehe ich sie auch.

Habt ihr da Erfahrungen oder gibts für sowas schon praktikable Lösungen?
Oder mache ich mir da zu viele Sorgen?


LG Tom

20.05.2026 #1


36 Antworten ↓
Feuerschale

Feuerschale
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Also ganz kann ich die Sichtweise mit dem Fokus auf Geld und Eigentum nicht verstehen.

Die Beziehung ist frisch, die Frau möchte ihren Schwerpunkt mit dem Kind dort behalten am Haus.
Kann ich auch soweit nachvollziehen, dass man sich nach zwei Ehen nicht als wäre man ungebunden irgendwo was neues aufbaut und alles hinter sich lässt, auch als Sicherheit für das Kind.

Der neue Partner ist da etwas unflexibler, ja, aber so ist das auch in einem etwas älteren Alter, dass man nicht mehr
jung und neu eben anfängt.

Also kann man
A) ja ins Reich der Frau quasi mitziehen....hat dort Wohnkosten die wirklich gering sind....als Single mit NK und Lebensmittel ist man hier in der Provinz eher mal 1000 Euro los.....und hier würde man für NK 3 Personen 600 Euro zahlen, also sehr guter Deal...

Ebenso kann man da ja noch gespartes selbst anlegen für die eigene Rücklage, bzw kann auch die Eigentumswohnung vermieten und hier EK erzielen, was sonst nicht da wäre. Also rein finanziell eher eine Win Situation?

Ist der Gedanke da, dass die Frau einen quasi "ausnutzt" da sie ja in ihr Objekt weiter zahlt und noch jemanden hat, der Kosten mit übernimmt (im großen und ganzen aber seine eigenen Kosten, die er woanders viel höher für sich alleine hätte?)

Ist dann der Gedanke da, die Frau sucht nur einen Wohn- und Abzahlpartner?
Ist es denn sehr wahrscheinlich, dass man jemanden nur weil er solvent ist, in sein Haus mit Kind einziehen lässt oder geht es nicht doch eher um eine Beziehung und dass man die näher und enger leben will, weil man sich mag?

B) Wenn man zuviel Bedenken hat, kann man ja auch getrennt wohnen bleiben. Die Frau stemmt ihr Leben weiter was ja vorher ancheinend auch kein Problem war. Man selber zahlt dann eben seine 1000 Euro o ä an Mietkosten irgendwo, wenn man in die Nähe ziehen müsste. Oder hat die Eigentumswohnung, die Anliegerkosten und NK dort. Dort dann aber keine Einnahmen, als wenn man vermieten würde.

C) Die Option neu irgendwo anfangen gemeinsam (Wohnung? eigenes Haus?) ist wohl nicht möglich, wie eben sonst bei "Freien Partnern".Stört das denn auch irgendwie, dass die Option eingeschränkt ist? @DerTom

Kommt ja auch darauf an, wohin die Beziehung gehen sollte. Also ggf ganz ernst mit Heirat und später eigenen Kindern?
Wenn es soweit käme, wäre dann vielleicht schon die Überlegung nachvollziehbar, dass man etwas gleichberechtigtes eigenes haben möchte...Aber jetzt zur Zeit ist es eher noch ein kennenlernen und beschnuppern?

Ah doch, aus der Perspektive kann ich die Gedanken dann schon verstehen.
Lebt man nur ein unverbindliches Paarleben, dann ist so eine Wohnform, sich was teilen ect ok.
Wird es aber verbindlicher mit viel Perspektive, dann müsste man ggf. an der Stelle nochmal neu überlegen.
Wäre die Perspektive mit der Frau mögilch, nochmal heiraten, eigene Kinder, oder ist das eh kein Thema?

20.05.2026 00:24 • x 5 #33


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Eigenheim der Partnerin

x 3


Luce1

Luce1
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Ich versteh was Du meinst.

Allerdings verstehe ich sie auch nach zwei Scheidungen. Und wenn sie die Rate selber alleine zahlen kann, perfekt.

Nur geht es Dir eher dadrum, dass Du jetzt kein “Vermögen “ aufbaust, oder?
Du wohnst aber super billig

Ich habe mein Haus selber abbezahlt, die Rate war auch aber auch nicht so hoch, dass war vor 2 Jahrzehnten, wo alles nicht so teuer war.

Hätte auf keinen Fall jemand mit ins Boot genommen, weil ich es alleine bezahlen konnte.

Bei Deiner Frau hat sich das ja auch so - unfreiwillig ergeben.

Richtig fair wäre, halb halb Strom und NK, so wie es in einer Mietwohnung auch wäre.
Aber bei Trennung bekommst Du dann eben nichts.

Da Du eh super billig wohnst, könntest Du Dir Geld sparen und selber was anschaffen.

Sie kann die Rate selber aufbringen. Wieso sollte sie jetzt Dich mit ins Boot nehmen und gar ins Grundbuch eintragen. Macht keinen Sinn.

Ich hab jetzt die praktische Seite aufgezählt.

19.05.2026 12:03 • x 4 #7


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P
Ich käme nicht auf die Idee, das von meinem Partner und schon gar nicht von einer allein erziehenden Partnerin zu verlangen.
Für 600 Euro warm in einem Haus zu leben erscheint mir sehr günstig. Da bist du doch schon besser gestellt als ohne sie.
Würdest du wollen, dass du umsonst dort wohnen darfst, weil du keinen Besitz am Haus erlangst?
Du verursachst ja auch mehr Kosten mit deiner Anwesenheit, vor allem an den NK.
Dein Anteil an einer Warmmiete wäre eigentlich die Hälfte aus Kredit und NK plus Betrag x für Rückstellungen für zukünftige Reparaturen sowie die Kosten für teils hochpreisige Hausversicherungen. Mit 600 Euro kommst du sehr günstig weg.

Und wenn sie eine allein erziehende Mutter ist, wirst du doch vielleicht auch insgesamt mehr verdienen als sie und vor allem später auf 100% Rente blicken können. Sie vermutlich nicht, wenn sie (zeitweise) nicht oder weniger arbeiten muss. Das Haus wird ihr die Rentenlücke später ausgleichen.

x 16 #2


Athina
@Pauline333

guter Beitrag! 👍✌

Das erste was mir in den Sinn kam, warum beschäftigen dich Trennungsgedanken?@DerTom
Wie lang besteht eure Beziehung?

x 3 #3


User_0815_4711
Ich denke auch, das ist ein sehr faires Angebot von der Frau.

Moment, aber das Essen sind keine Nebenkosten des Hauses *Lach*.
Das wird geteilt, wie auch immer.

x 3 #4


User_0815_4711
Zitat von DerTom:
dann stehe ich mit nichts da

Tust du das jetzt nicht auch? Warum legst du nichts zur Seite? Was machst du zur Zeit mit deinem Einkommen?

Und überhaupt: Woher kommt der Gedanke, sich an ihrer Immobilie bereichern zu wollen? Schon der Gedanke an "Grundbuch" ist komplett absurd.

x 3 #5


Phaedra
Ich möchte noch hinzufügen, daß bei einer Mietwohnung wo beide zur Hälfte die Kosten tragen am Ende der Beziehung auch niemand einen Teil der Miete zurückbekommen würde. Zusätzlich sparst Du mit der angedachten Aufteilung 900/600 im Gegensatz zu einer hälftigen Aufteilung ohnehin monatlich 150 Euro. Wenn Du die auf ein Sparbuch legst, wäre das am Ende der Anteil, den Du "zurückbekommst".
Wie lange seid ihr schon in einer Beziehung?

x 5 #6


Luce1
Ich versteh was Du meinst.

Allerdings verstehe ich sie auch nach zwei Scheidungen. Und wenn sie die Rate selber alleine zahlen kann, perfekt.

Nur geht es Dir eher dadrum, dass Du jetzt kein “Vermögen “ aufbaust, oder?
Du wohnst aber super billig

Ich habe mein Haus selber abbezahlt, die Rate war auch aber auch nicht so hoch, dass war vor 2 Jahrzehnten, wo alles nicht so teuer war.

Hätte auf keinen Fall jemand mit ins Boot genommen, weil ich es alleine bezahlen konnte.

Bei Deiner Frau hat sich das ja auch so - unfreiwillig ergeben.

Richtig fair wäre, halb halb Strom und NK, so wie es in einer Mietwohnung auch wäre.
Aber bei Trennung bekommst Du dann eben nichts.

Da Du eh super billig wohnst, könntest Du Dir Geld sparen und selber was anschaffen.

Sie kann die Rate selber aufbringen. Wieso sollte sie jetzt Dich mit ins Boot nehmen und gar ins Grundbuch eintragen. Macht keinen Sinn.

Ich hab jetzt die praktische Seite aufgezählt.

x 4 #7


Luce1
Zitat von Phaedra:
Zusätzlich sparst Du mit der angedachten Aufteilung 900/600 i

Ja genau. 👍

#8


P
Zitat von Luce1:
Richtig fair wäre, halb halb Strom und NK, so wie es in einer Mietwohnung auch wäre.

Und die Hälfte der Kalt-Miete, was hier der Kreditrate entspricht. Wobei bei Kaltmieten eigentlich auch noch teilweise Versicherungen und Rückstellungen mit eingepreist werden.
Bei uns in der Gegend zahlt man für normal ausgestattete Reihen-Häuser oder DHHs teilweise über 2.000 Euro kalt.

x 1 #9


Luce1
Zitat von Phaedra:
Ich möchte noch hinzufügen, daß bei einer Mietwohnung wo beide zur Hälfte die Kosten tragen am Ende der Beziehung auch niemand einen Teil der Miete zurückbekommen würde


Das stimmt wohl aber das ist ja hier nicht das Thema.

#10


Luce1
Zitat von Pauline333:
Bei uns in der Gegend zahlt man für normal ausgestattete Reihen-Häuser oder DHHs ab 1600 Euro kalt.

Ich weiß. Ist echt der Wahnsinn 🤯

#11


S
Hmm klingt irgendwie so, als wärt ihr gerade erst zusammengekommen? Ansonsten kann man doch alles irgendwie gemeinsam stemmen, ohne An eine mögliche Trennung zu denken.
Genießt doch einfach die Zeit zusammen, Geld kommt immer wieder.

x 1 #12


P
Zitat von Luce1:
Ich weiß. Ist echt der Wahnsinn 🤯

Hab nochmal korrigiert nach Blick auf Immoscout. Es sind sogar eher über 2.000 Euro.
Wenn es neu und schick ist bis über 3.000 Euro. 🤪

#13


D
Vorneweg möchte ich nicht ins Grundbuch oder irgendeinen Besitz an Ihrem Haus erlangen.

Finanziell stehen wir beide in etwa gleich da vom Gehalt. Sie bekommt zusätzlich noch Kindergeld und Unterhalt, was aber selbstverständlich auch fürs Kind gedacht ist.

Aktuell wohne ich in einer 2 Zimmer Eigentumswohnung, die fast abbezahlt ist. Dahin geht mein Geld.

Wir sind seit fast einem Jahr zusammen. Wie sich das finanzielle dann in 5 oder 10 Jahren ergibt, ist mal was anderes.
Trennungsgedanken habe ich keine, aber sie ist nunmal schon 2x geschieden, ich habe auch 2 längere Beziehungen hinter mir.

@Luce1
Ja, es geht in die Richtung.

Was mir etwas Kummer bereitet oder ich ein ungutes Gefühl habe ist halt die Sache, sie investiert (Haus abbezahlen) und mein Anteil geht ins Nirvana.

x 1 #14


S
@DerTom

Wieso geht dein Teil ins Nirvana? Selbst wenn ihr euch trennen solltet, hattest du dann eine tolle Zeit in dem Haus. Ist doch auch was schönes. Und deine Eigentumswohnung bleibt dir doch dann trotzdem erhalten?

x 4 #15


P
Wieviel zahlst du denn aktuell für deine Wohnung?
Du wirst sie doch sicher vermieten, um sie weiter abzuzahlen.
Stehst du dann insgesamt nicht besser da als jetzt?

x 4 #16


Luce1
Zitat von DerTom:
Was mir etwas Kummer bereitet oder ich ein ungutes Gefühl habe ist halt die Sache, sie investiert (Haus abbezahlen) und mein Anteil geht ins Nirvana.



Zitat von DerTom:
Trennungsgedanken habe ich keine, aber sie ist nunmal schon 2x geschieden, i


So so.

Es hört sich aber so an, weil sie 2x geschieden ist, als ob Du der Sache nicht traust.

Gehören ja immer zwei dazu, gell?

Du hast selber eine Eigentumswohnung?

x 2 #17

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Luce1
Zitat von Saina91:
Und deine Eigentumswohnung bleibt dir doch dann trotzdem erhalten

Eben. Und die beiden sind erst 1 Jahr zusammen.

#18


Greta__
Mein Ex, auch geschieden, eigenes Haus. Unsere Regelung war: Er zahlt alles fürs Haus, ich habe die Lebenserhaltungskosten getragen. Wir haben auch einen Mietvertrag aufgesetzt, dass es im Falle einer Trennung gesetzliche Kündigungsfristen gab und ich nicht sofort ausziehen müsste.

Als ich auszog, hatte ich vor Ablauf der Kündigungsfrist eine Wohnung und ich bin dann ohne Probleme eher gegangen.

x 5 #19


Luce1
Zitat von DerTom:
Wir sind seit fast einem Jahr zusammen.

@Athina

Ein Jahr wäre für mich gar nichts. Sich da jetzt schon so einen Kopf machen und zum Notar gehen zu wollen, da würde ich als Partnerin aber einen Schreck kriegen

x 6 #20


A


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